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TechTicker – Nachschlag: Logitech Zone Vibe Pro, IOTAVX Mini-Endstufe, Nubert andersfarbig, KS Digital für Daheim, T+A Solitaire T Pro

Eine ziemlich große Zahl an Neuheiten stellte mich diese Woche vor die Wahl: Entweder für nächste Woche aufsparen und dann eben weniger aktuell sein, oder in einem erweiterten TechTicker noch am selben Wochenende vermelden. Entscheidung: Was raus muss, muss raus!


LOGITECH ZONE VIBE PRO: EIN HEADSET FÜR VIELTELEFONIERER UNTERWEGS
Wenn statt von Kopfhörer die Rede von einem Headset ist, hat das meist eine klare Bedeutung. Zwar ist das technisch mehr oder weniger das Selbe, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Und so ist der neue Logitech Headset Zone Vibe Pro Over-Ear auch kein Kopfhörer für Musikgenuss, zumindest nicht primär, sondern vor allem ein Kommunikationsmittel für Business-User oder auch private Quasseltaschen.

Statt mit dem Smartphone wie ein Knäckebrot vor dem Mund haltend und auf Lautsprecher gestellt sabbelnd durch die Gegend zu laufen (Woher kommt dieser schräge Trend eigentlich? Haben die alle nicht gelernt, wie man ein Telefon hält?), ist es wesentlich komfortabler, über Kopfhörer – aka Headset – zu kommunizieren. Das sorgt nicht nur für weniger störenden Umgebungslärm, sondern bringt den Ton gezielt direkt an die Ohren, womit die Sprachverständlichkeit deutlich steigt. Außerdem können die Hände für andere Dinge frei bleiben.


Das Logitech Zone Vibe Pro ist nicht nur als Headset für den ganzen Tag gemacht, sondern richtet sich auch speziell an geschäftliche Nutzer. Dafür ist es für gängige Konferenz-Apps zertifiziert und ermöglicht die zentralisierte IT-Verwaltung über Logitech Sync. KI-gestützte Mikrofone mit Geräuschunterdrückung trennen die Stimme von Hintergrundgeräuschen in belebten Büros oder anderen vollen Räumlichkeiten. – Schreibt Logitech.


Entwickelt wurde das Produkt vor dem Hintergrund, dass laut Studien heute 79 Prozent der Arbeitnehmer hybride arbeiten, womit die komfortablen Over-Ears den ständigen Wechsel zwischen speziellen Büro- und privaten Freizeit-Headsets erleichtern. Das muss ausschließliche Privatanwender natürlich nicht von der Nutzung abhalten.

Und ja, man kann damit auch einfach nur Musik hören.

Zu den Features des Zone Vibe Pro gehört ein weiches Kopfband für gleichmäßige Gewichtsverteilung, Austauschbare Kopfbügel, Ohrpolster und Batterien, lange Akkuausdauer bis 30 Stunden Musikwiedergabe oder 18 Stunden Gesprächszeit bei aktiviertem ANC beziehungsweise bis zu 66 Stunden bei deaktiviertem ANC, schnelles Aufladen über USB-C und drei Farbvarianten.

Der weltweite Verkaufsstart von Zone Vibe Pro erfolgt am 30. September 2026. In Deutschland liegt die UVP für Zone Vibe Pro bei 259,99 Euro. Zone Vibe Pro for Business ist zusammen mit einem Zone USB-C-Empfänger ab 279,99 Euro erhältlich, die Zone Vibe Pro for Business Native Bluetooth Edition ab 259,99 Euro.


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IOTAVX B:OUND: KOMPAKTE STEREO-ENDSTUFE MIT RICHTIG VIEL LEISTUNG
Zu den beliebtesten HiFi-Komponenten unserer Zeit gehören DAC-Vorstufen, oder Streaming-DAC-Vorstufen. Geräte, die für den Betrieb entweder noch Aktivlautsprecher benötigen, oder eine nachgeschaltete Endstufe (Leistungsverstärker), an der Passivlautsprecher angeschlossen werden. Da es eine unglaublich große Auswahl an wirklich hervorragenden Passivlautsprechern in allen Preislagen gibt, ist die Variante mit Endstufe äußerst interessant. Auch, weil man damit sehr flexibel in der zukünftigen Komponentenwahl bleibt. Das Problem: Fette High-End-Leistungsverstärker in Stereo oder Mono gibt es durchaus viele, aber die sind meist sehr teuer. Gute, bezahlbare und kompakte Endstufen mit ordentlich Leistung hingegen sind relativ schwer zu finden. Im Gegensatz zu Passivlautsprechern im günstigen Bereich ist die Auswahl arg begrenzt. – Mit wenigen Ausnahmen.


Da ist es umso erfreulicher, wenn sich ein Hersteller endlich mal genau dieser Marktlücke annimmt. IOTAVX hat mit der B:ound einen ziemlich interessanten Treibsatz für die Musik vorgestellt. Die Stereo-Endstufe mit den Maßen 75 x 164 x 238 Millimeter leistet ordentliche 2 x 200W an 4Ω bzw. 2 x 100 W an 8Ω. Klingt für Sie nicht besonders beeindruckend? Ist es aber insofern, weil es sich entgegen aller Wahrscheinlichkeit eben nicht um ein Class-D-Modell handelt, sondern um eine Schaltung im seltener benutzen "reinen" Class-B. Gegenüber Class-A oder Class-A/B gilt das zwar klanglich als weniger optimal, aber gegen einfache Class-D-Schaltungen sollte die B:ound bestens bestehen können. Zumindest ist die Kombination aus kompakten Abmessungen und Leistung bei Class-B schon ziemlich außergewöhnlich.


Die B:ound eignet sich gleichermaßen als Ergänzung für besagte Vorstufen, als Upgrade für bestehende Systeme, wie als Zusatz-Endstufe, um etwa die Frontkanäle eines AV-Receivers zu entlasten oder für Bi- bzw. Multi-Amping.


Die B:ound schaltet sich dank Signalerkennung selbstständig ein, alternativ per Trigger synchron mit der Anlage. Im Standby verbraucht sie unter 0,5 Watt; ein Mikrocontroller überwacht alle Funktionen und schützt das Gerät vor Überhitzung. Der Hersteller verspricht einen geringen Klirrfaktor von weniger als 0,0002 %.

Ab dem 02.11. gibt es die IOTAVX B:ound zum regulären Preis von 699 Euro. Wer sich schnell entscheidet – und sofern noch nicht vergriffen – kann sie zum Einführungspreis von 549 Euro ergattern. Dieses Angebot ist auf 100 Stück limitiert.


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KS DIGITAL C-55 REFERENCE – STUDIOTECHNIK FÜR DAHEIM
Kleine Einleitung zu dieser Neuheit: Zu den größten und kuriosesten Missverständnissen im Bereich hochwertige Musikwiedergabe gehört der weit verbreitete Irrtum, Lautsprecher aus dem Studiobereich – also für "Profis" – wären HiFi-Lautsprechern für den Heimgebrauch irgendwie überlegen. Auch wenn es dafür keinen sachlichen Grund gibt, hält sich dieses Vorurteil hartnäckig. Dann liest man in Foren beispielsweise solche Aussagen wie "ich kaufe nur professionelle Studiolautsprecher, weil der ganze HiFi-Kram doch nur Abzocke ist". – Fettes Facepalm!

Richtig ist, dass es Unterschiede zwischen Angeboten speziell für den Studioeinsatz und für Benutzung daheim gibt. Als da wären:

Studiolautsprecher (und Kopfhörer) haben in erster Linie die Aufgabe, die Musik in allen Frequenzbereichen möglichst neutral, aber auch besonders "durchhörbar" wiederzugeben, um die Abmischung zu erleichtern, weshalb sie manchmal Mittenbetont abgestimmt sind. – Was nicht wirklich neutral im Wortsinn ist.

Zudem sind Studiolautsprecher oft für das Nahfeld und für die Nutzung an oder in der Nähe von Mischpulten optimiert. Dafür haben sie eine etwas andere Abstimmung, als Lautsprecher für übliche Wohzimmeraufstellung. Da sich auch die Raumakustik von Wohnzimmern und Studios oft stark unterscheidet, muss auch dieser Faktor berücksichtigt werden. Insbesondere natürlich bei Passivlautsprechern.

Nicht zuletzt spielt die Optik bei Studiolautsprechern eine untergeordnete Rolle, während sie für Endverbraucher nicht selten sogar das letztlich entscheidende Kriterium ist. Noch vor dem Klang. (Auch wenn nur wenige das zugeben würden.) Hochwertige Optik und Verarbeitung kosten Geld, was HiFi-Lautsprecher bei ansonsten gleicher Technik manchmal merklich teurer macht.

Aus zuvor genannten Gründen ist es gar keine gute Idee, unüberlegt auf Studiolautsprecher für daheim zu setzen, denn die könnten im Wohnzimmer zu nüchtern und nichtssagend klingen. Das mögen manche als "ehrlicher" interpretieren (vor allem diejenigen, die bereits Geld in solche Lautsprecher investiert haben), aber es macht auch weniger Spaß, wenn da einfach kein Bassfundament rüberkommen will oder anstrengend, wenn die Mitten irgendwie überpräsent wirken.

Davon abgesehen verfolgt die Technik in beiden Fällen genau das selbe Ziel mit den selben technischen Mitteln. Studiolautsprecher sind deswegen nicht automatisch "professioneller".

Nicht wenige HiFi-Lautsprecher werden übrigens auch in professionellen Tonstudios eingesetzt. Das klassische Beispiel sind B&W Lautsprecher in den legendären Abbey Road Studios, und auch die KEF LS50 (passiv) werden in vielen Studios als Monitore eingesetzt. Umgekehrt gibt es auf Studiotechnik spezialisierte Hersteller, die auch explizit den HiFi-Markt bedienen. Wie etwa Genelec.


Ein anderer bekannter Player im gewerblichen Bereich, der immer wieder auch von HiFi-Fans eingesetzt wird, ist KS Digital. Der Hersteller hat jetzt eine Heimversion seines aktiven Studiolautsprechers C55-Reference vorgestellt. Die Beschreibung des Herstellers (editiert):


Dank ihrer Punktstrahler-Technologie bringt die KS Digital C-55 Reference akustische Vorteile beim Einsatz im Wohnzimmer mit: auch in weniger bedämpften Räumen und größeren Hörentfernungen bleibt das Klangbild dank gleichmäßiger Schallabstrahlung präzise ortbar und klangfarblich neutraler. Die C55-Reference kann dadurch auch wandnah, in der Ecke, auf einem Regal oder auf dem Lowboard genutzt werden. Mit 20 Zentimetern Breite fügt sich der Kompaktlautsprecher unauffällig in Wohnräume ein. Alle ortungsrelevanten Frequenzen werden aus einem koaxialen Treiber wiedergegeben. Diese Punktschallquelle, besteht aus einer 1-Zoll-Gewebekalotte mit Neodym-Antrieb samt 5,5-Zoll-Tiefmitteltöner mit exklusivem Fiberglaskonus, und sorgt für eine punktgenaue und räumlich präzise Abbildung – auch beim Betrieb auf dem Lowboard. Dank seiner großzügigen Membranfläche, 350 Watt Gesamtleistung (RMS) pro Lautsprecher und 35 Hz unterer Grenzfrequenz setzen sich die Kompakten mühelos auch in größeren Wohnräumen dynamisch durch.


Die Heimvariante ist rundum in Weiß gehalten (Optik zählt!), die Studioversionen mit mattschwarzem Korpus sind weiterhin einzeln erhältlich. Die C55-Reference kann stehend wie liegend betrieben werden. Das beleuchtete KSD-Logo mit Anzeige der Funktionsbereitschaft und des Limiters lässt sich entsprechend drehen.


Die C55-Reference ist mit der vom Hersteller patentierten FIRTech-Digitaltechnologie ausgestattet, die auch in den High-End-Aktivlautsprechern von Backes&Müller genutzt wird. Diese ermöglicht nicht nur eine zeitrichtige Auslegung aller Frequenzweichen- und Equalizerfilter, sondern wird auch für eine perfekte Impulswiedergabe genutzt. Dafür wird jedes Exemplar der C55-Reference bei KS Digital im Werk vermessen und mit einer invertierten Korrekturkurve im Frequenz- und Zeitbereich versehen.


Eingangssignale nimmt die C55-Reference analog über symmetrische XLR-Anschlüsse entgegen. Die interne Signalverarbeitung erfolgt ausschließlich nach Digitalwandlung mit 192 kHz Samplingfrequenz und 24 Bit.

Ein Hardware-Dongle erlaubt den Anschluss eines PCs oder Macs, damit die KS-Digital-eigene Software FinalFR direkt auf den digitalen Signal-Prozessor des Lautsprechers zugreifen kann. Neben zwei klassischen Klangreglern sind sechs vollparametrische Filter mit verschiedenen Charakteristika anwählbar. Die Filterkurve wird in Echtzeit in der Software dargestellt. Die internen DSP erlauben eine flexible Nutzung der vollparametrischen Equalizerfilter und Klangreglern zur Anpassung an Raum, Aufstellposition und Hörpräferenzen. Alle lautsprecherinternen Filter arbeiten ebenfalls mit FIRTech-Technologie und sind damit absolut phasen- und zeitrichtig.

Zum Marktstart gibt es die KS Digital C-55 Reference im Bundle mit dem Raumakustik-Softwarepaket FinalFR zum Vorteilspreisfür 3.950 Euro pro Paar mit PC-Adapter für die Software.


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NUBERT NULINE IN "CAPPUCCINO"
Es scheint eine Art ungeschriebenes Gesetzt zu geben, das besagt, günstige Lautsprecher müssen entweder Weiß oder Schwarz sein, oder mit irgend einer billigen Holz-Folierung daher kommen. In letzter Zeit wehren sich aber immer mehr Hersteller gegen diese Einfallslosigkeit. Nubert brach schon häufiger aus dem Standard-Farbschema aus, aber überwiegend bei seinen hochwertigeren Modellen, und dann oft mit ziemlich krassen Farben. – Too much!


Nun entlässt Nubert seine günstige nuLine-Lautsprecherserie aus dem öden Schwarz/Weiß-Muster. Zumindest die Modelle nuLine 34 und nuLine 284 sind ab sofort in der Farbausführung Cappuccino in einem seidenmatten Finish zu haben. Nicht so krass, eher elegant und in vielen Einrichtungen sicherlich passender, als knalliges Rot oder Blau. Sehr schön!


Die nuLine 34 (365 Euro/Stück) und die nuLine 284 (995 Euro/Stück) in Cappuccino sind ab sofort im Nubert Online-Shop sowie in den Nubert Stores verfügbar. Wie gewohnt können die neuen Modelle auch telefonisch über die Nubert Hotline 07171 8712-0 bestellt werden.


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T+A SOILTAIRE T PRO: LUXUS MOBILKOPFHÖRER AUFGEFRISCHT
Kurz vor Schluss trudelte noch diese Meldung rein: T+A hat seinen luxuriösen Mobil-Kopfhörer Solitaire T, der im REWIND-Test für viel Freude gesorgt hat und seit dem als Referenz auf diesem Gebiet fungiert , einer Frischzellenkur unterzogen.

Die Pressemeldung dazu macht es allerdings nicht ganz leicht zu erkennen, was genau denn neu ist und was beim Alten blieb. Eine der wesentlichen Neuerungen besteht wohl in einem aktualisierten Bluetooth-Chipset. Dabei handelt es sich um einen Qualcomm QCC 5181, der u. a. Codecs wie LDAC und aptX Adaptive bietet – was Apple Usern leider nichts nützt, da neuere Macs und iDevices nun mal ausschließlich AAC unterstützen (und natürlich das Bluetooth-„Notfallprotokoll" SBC). Auch Dolby Atmos mit Headtracking beherrscht der Solitaire T Pro.


Puristen und Kenner wird es freuen, dass die gesamte Klangarchitektur des Solitaire T Pro weiterhin auf rein analoger Abstimmung basiert und nicht per DSP zurechtgebogen wurde. Das heißt: auch im nach wie vor vorhandenen reinen Passivmodus an einem Kopfhörerverstärker klingt der T Pro über jeden Zweifel erhaben. Bei aktivem Drahtlosbtrieb stehen dennoch alle wichtige DSP-Features zur Verfügung, sowie auch ein chipbasiertes Active Noise Cancelling (ANC). Als Wandlerchip kommt ein ES9219 zum Einsatz.

Die Akkuleistung soll für bis zu 50 Stunden ausreichen, um das "T+A Studio in Motion", wie der Hersteller es nennt, ohne Nachladen nutzen zu können. Die Bedienung erfolgt über ein integriertes Touchpad sowie massiv gefertigte, taktile Tasten. Diskrete Sprachansagen bestätigen alle wichtigen Eingaben. Die neu entwickelte T+A Solitaire Companion H2 App ermöglicht die vollständige Steuerung des Kopfhörers.

Zu haben ist der neue T+A Solitaire T Pro in den zwei Farbvarianten Nightflight (Schwarz) und Riviera (Weiß mit Braun) ab Ende Oktober zum UVP von 1.590 Euro.

Kommentare

Tommy1980
Tommy198018.10.26 09:37
Die Preise der Nubert stimmen nicht, es sind keine Paarpreise. Dann wären es ja echte Schnäppchen. =D
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