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Kurz: Apple und Qualcomm verlängern weltweites Abkommen +++ Gefloppte ChatGPT-Integration in Siri

Zwischen Apple und Qualcomm stehen die Zeichen ganz klar auf Trennung. Lange Jahre als wichtigster Partner für Mobilfunkchips eingesetzt, verbaut Apple inzwischen mehr und mehr hauseigene Chips – neuerdings auch in den Pro-Modellen des iPhone 18. Die gemeinsame Bekanntgabe der beiden Unternehmen, ihr weltweit gültiges Technologieabkommen zu verlängern, ist dabei kein Indiz für einen erneuten Kurswechsel. Stattdessen geht es um eine Vereinbarung hinsichtlich des Patentportfolios.

Apple kann daher unverändert Qualcomms Patente lizenzieren, ohne zwangsläufig deren Mobilfunkchips in den Geräten einsetzen zu müssen. Auch wenn Apple irgendwann vollständig auf eigene Mobilfunkhardware umsteigen sollte, dürfte das Unternehmen weiterhin auf zahlreiche Mobilfunkpatente von Qualcomm angewiesen sein. Das neue Abkommen tritt zum 1. April 2027 in Kraft, keine Details gibt es allerdings zu Laufzeit und Konditionen. Der zuvor gültige Vertrag wäre genau zu diesem Zeitpunkt ausgelaufen.


Gefloppte ChatGPT-Integration in Siri
Bereits vor einigen Monaten wurde bekannt, dass OpenAI ausgesprochen unzufrieden mit der Einbindung von ChatGPT in Siri war und sogar rechtliche Schritte gegen Apple erwogen haben soll. Nun äußert sich OpenAI erstmals selbst ausführlicher zu den Ergebnissen der Zusammenarbeit – wenn auch unfreiwillig im Rahmen eines anderen Rechtsstreits. Apple hatte die ChatGPT-Erweiterung für Siri im Dezember 2024 eingeführt, Nutzer mussten die Funktion allerdings zunächst ausdrücklich aktivieren.

Schon im Anfang bis Mitte 2025 kam OpenAI intern allerdings zum Fazit, dass die Integration nur langsam anlaufe und "dramatisch" hinter den Erwartungen liege, so die Unterlagen. Im März 2026 bezeichnete OpenAI die Entwicklung als "dauerhaft enttäuschend" und sprach deswegen erneut mit Apple – konkrete Zahlen sind in den Akten aber leider geschwärzt.

Dass OpenAI die enttäuschenden Ergebnisse jetzt so offen beschreibt, hat einen juristischen Hintergrund. SpaceXAI beziehungsweise zuvor xAI hatte Apple und OpenAI vorgeworfen, durch eine angeblich exklusive Vereinbarung konkurrierende KI-Anbieter wie Grok vom Markt fernzuhalten. OpenAI belegt nun jedoch, dass es weder eine exklusive noch eine in irgendeiner Weise erfolgreiche Zusammenarbeit war.

Kommentare

Assassin25.09.26 16:51
Tja, man wird die Leute wohl schlecht zwingen können, die ChatGPT Integration zu nutzen.
Und wenn der Vertrag vorsieht, daß Apple nur für die Nutzung zahlt, hat OpenAI halt Pech gehabt.

Apple-Anwender sind ggf. bewusster mit ihren Daten und wollen die Datenkrake OpenAI eben nicht füttern.
Um wer es doch möchte hat schon eine separate ChatGPT App auf dem Handy.

Ich denke, daß das AI Geschäftsmodell bald implodiert, wenn mehr und mehr Anbieter merken, daß sie damit wohl nie Geld verdienen werden...
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