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Abgeworben: Apple holt Meta-Anwalt, jetzt zuständig für weltweite Rechtsstreitigkeiten

Apple baut seine Führungsspitze weiter um. Nicht nur der Posten des CEO ging im Vormonat von Tim Cook an John Ternus über, auch andere wichtige Positionen in der Führungsebene des Konzerns werden gerade neu besetzt oder umorganisiert. Laut Mark Gurman hat Apple vor diesem Hintergrund in der Rechtsabteilung ebenfalls personelle Änderungen vorgenommen. Für globale Rechtsstreitigkeiten sei dem Bloomberg-Journalisten zufolge von nun an Scott Tucker zuständig, ein ehemaliger Meta-Anwalt. Er erhalte den neu geschaffenen Titel des Vice President of Global Litigation and Financial Services.


Verantwortlich für rechtliche Angelegenheiten und Finanzprodukte
Scott Tuckers Aufgaben bei Apple umfassen dem Bericht nach kommerzielle Rechtsstreitigkeiten, Patentstreitigkeiten und Rechtsfragen im Zusammenhang mit Finanzprodukten. Vor dem Wechsel zu Apple war Tucker sechs Jahre lang in führender Position bei Meta beschäftigt. Im gleichen Zuge ergeben sich weitere Umbauten in der Führungsebene des Rechtsbereichs. Heather Grenier, die im Moment für Handelsstreitigkeiten und Wettbewerbsstreitigkeiten zuständig ist, wird ab sofort nicht mehr Jennifer Newstead unterstellt, sondern Scott Tucker. Sie bleibe aber weiterhin Teil von Newsteads Führungsteam. Gleichzeitig scheint man mit der Arbeit von Kyle Andeer sehr zufrieden zu sein, denn dessen Verantwortlichkeiten auf die Bereiche internationale Rechtsangelegenheiten, Kindersicherheit, Cybersicherheit und Strafverfolgung ausgeweitet werden.

Nicht der erste Mitarbeiter von Meta
Tucker ist indes nicht der erste Top-Jurist, der von Meta zu Apple nach Cupertino wechselt. Bereits im März war die schon erwähnte Jennifer Newstead zum iPhone-Hersteller abgewandert. Tucker trifft beim neuen Arbeitgeber daher auf eine ehemalige Kollegin. Außerdem berichtet Gurman über die Ansicht in Apples Führungsebene, dass man in der Vergangenheit bei rechtlichen Streitigkeiten besser hätte abschneiden können, zum Beispiel bei der Auseinandersetzung mit Epic. Es wäre durchaus vorstellbar, dass die Personalrochade zumindest teilweise darauf zurückgehen könnte und man sich bei Apple für die Zukunft in diesem Bereich weiter verstärken möchte.

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