Kurz: Apple spendete 25 Millionen für Trumps Ballsaal +++ Meta stellt Muse Spark Open für den Mac Studio vor


Schon seit geraumer Zeit ist bekannt, dass Apple zu den finanziellen Unterstützern von Trumps Ballsaal-Projekt zählt. Trump ließ dafür den historischen Ostflügel des Weißen Hauses abreißen und will diesen durch eine prunkvolle Halle ersetzen. Eine
Recherche der Washington Post zeigt nun, wie viel Geld er dafür von Unternehmen einsammelte, die sich dadurch wohl Vorteile versprechen. Ganz vorn dabei ist Apple, kein anderes Tech-Unternehmen griff tiefer in die Tasche.
Apple allein sagte 25 Millionen zu, nur Nvidia, die Adelson Family Foundation und Charlie Ergen lagen auf demselben Niveau. Google steuerte über einen Vergleich im Rechtsstreit um YouTube insgesamt 22 Millionen Dollar bei. Microsoft und Palantir versprachen jeweils zehn Millionen Dollar, Comcast 7,5 Millionen. Amazon, Meta, Cisco und Coinbase sind mit jeweils fünf Millionen Dollar vertreten. Besonders umstritten ist die Finanzierungskonstruktion, denn die Gelder werden an ein vom Weißen Haus verwaltetes Konto weitergeleitet – ohne die Veröffentlichungspflichten wie im Falle von Wahlkampfspenden.
Meta stellt Muse Spark Open für den Mac Studio vorApple und Meta gelten nicht unbedingt als eng befreundete Unternehmen. Vor allem beim Thema Datenschutz waren die Auseinandersetzungen zwischen Cook und Zuckerberg kaum zu überhören. KI führt die beiden Unternehmen nun aber näher zusammen, denn Meta hat mit "Muse Spark Open" ein neues KI-Modell veröffentlicht, das nach eigenen Angaben zu den leistungsfähigsten frei verfügbaren Modellen aus den USA zählt. Für die lokale Ausführung empfiehlt der Facebook-Konzern
ausdrücklich Apples Mac Studio mit M5 Ultra – und arbeitete dafür sogar direkt mit Apple zusammen. Eigentlich ist das Modell plattformübergreifend, doch die Empfehlung von Apple-Hardware sticht dabei ins Auge.
Apple veröffentlichte zeitgleich ein
Paper, das die Leistungsfähigkeit der neuen MLX-Version demonstriert. Mit zwei Mac Studio und entsprechender Parallelisierung erreicht Muse Spark Open rund 25 generierte Token pro Sekunde bei einem Kontextfenster von 8.192 Token. Die eigentliche Leistung besteht aber darin, ein Modell mit 816 Milliarden Parametern auf Desktop-Rechnern überhaupt in dieser Geschwindigkeit betreiben zu können.
Allerdings: Selbst in einer stark komprimierten Variante passt das Modell nicht vollständig in den Arbeitsspeicher eines einzelnen Mac Studio. Erst zwei Geräte mit jeweils 512 GB Unified Memory ermöglichen die lokale Ausführung, indem sie die Berechnungen untereinander aufteilen.