Vor 5 Jahren: Das ist die iWatch/Apple Watch

In den beiden Jahren vor der Präsentation der Apple Watch, war bereits weitgehend klar, dass Apple mit Nachdruck an einer eigenen Smartwatch arbeitet. In der Gerüchteküche hieß jenes ominöse Gerät einhellig "iWatch". Dass sich Tim Cook während der Bühnenshow versprach und ebenfalls an einer Stelle "iWatch" anstatt "Apple Watch" sagte, legt nahe, dass selbige Bezeichnung auch Apple-intern lange Zeit verwendet wurde. Vor genau fünf Jahren, am 9. September 2014 war es dann endlich so weit und Apple erste neue Hardware-Produktkategorie seit der Einführung des iPads erblickte das Licht der Technikwelt. Zwar vergingen bis zur Markteinführung noch Monate, Design und Funktionsumfang waren jedoch enthüllt.


Zu Anfang eher vage technische Angaben
Noch großes Rätselraten herrschte allerdings bezüglich genauer Details. Apple äußerte sich nicht, wie gut die Apple Watch gegen Wasser geschützt ist und auch die Akkulaufzeit blieb noch im Geheimen. Hat man sich heute daran gewöhnt, die Uhr alle ein bis zwei Tage aufladen zu müssen, so galt dieser Rhythmus im Herbst 2014 noch für undenkbar unkomfortabel – weswegen sich Apple vermutlich noch nicht mit genauen Angaben aus dem Fenster lehnen wollte. Auf der Keynote war lediglich von "nächtlichem Aufladen per Induktion" die Rede.


Apple korrigiert Probleme rasch
Wie schon in unserem Anfang des Jahres erschienenen Artikel "Apple Watch – belächelt, verbessert, Marktführer" näher ausgeführt, erfolgte die Markteinführung möglicherweise ein bis zwei Jahre zu früh. Die Software-Teams hätten wohl mehr Zeit gebraucht, um an der anfangs noch stark eingeschränkten Funktionalität zu arbeiten. Dennoch gelang es Apple, sich ein weiteres Standbein aufzubauen. Nachdem die Verkaufszahlen zunächst deutlich niedriger als erwartet ausgefallen waren, änderte Apple die Zielrichtung, positionierte die Smartwatch stärker als Fitness- und Gesundheitsartikel und konnte damit den Geschmack vieler Nutzer treffen. Inzwischen erzielt die Apple Watch mehr Umsatz, als es der iPod in den besten Zeiten schaffte.

Kommentare

becreart
becreart09.09.19 11:08
wie die zeit vergeht 😃
+5
Scrembol
Scrembol09.09.19 11:27
Ich hab sie von Anfang an sehr geliebt Bis heute mein liebstes Apple Produkt
Mein Album WAY HOME - Eric Zobel ab sofort streamen! iTunes, YouTube, Spotify uvm.
+3
fliegerpaddy09.09.19 12:05
Ja, ich mag meine Series 3 ja auch ganz gerne. Allerdings braucht man meiner Meinung nach zwingend AirPods, erst dann wird sie richtig nützlich – meine waren defekt (Akku), also mussten dann doch neue Airpods her. Apple weiß schon, wie man Geld verdient. Apropos Geld: 5 Euro Multisim-Zuschlag bei der Telekom finde ich nach wie vor überzogen - das Geld spare ich mir.
+3
Retrax09.09.19 12:06
Für Sportteibende, chronisch Kranke und Statistik-Freaks sicher ein Meilenstein im Alltag!

Tolles Produkt und Apple hat sehr schnell die Watch vom anfänglichen "Vogue-Accessoire" in die erfolgreiche Sport- und Gesundheitskategorie verschoben.

Mich wundert es immer noch, dass Jony Ive die Apple Watch so verbissen als Mode-Zubehör etablieren wollte.

Damit lag er nicht so ganz richtig...
+7
tobias.reichert09.09.19 13:10
Eines der besten Produkte der letzten 10 Jahre.
+5
Cupertimo09.09.19 14:07
Wie war das mit „das Teil wird ein Flop!“?
+2
marco m.
marco m.09.09.19 15:09
Das hatte Steve Ballmer beim iPhone auch gedacht.
Bin auch seit Anfang an dabei, und nachdem ich letztes Jahr von der 2014er Apple Watch zur aktuellen gewechselt bin, mag ich sie noch mehr. Ohne kommt einem mittlerweile komisch vor, da fehlt was. Hätte mir vor 2014 jemand gesagt, daß ich mehr als 600, oder aktuell mehr als 700€ für eine "Digitaluhr" ausgebe, den hätte ich wahrscheinlich für verrückt erklärt. Aber so schnell kann sich das ändern, wenn das richtige Produkt auf den Markt kommt. Sicher, die Sport-Version hätte es auch getan, da ich sie aber überall und immer um habe, kommt für mich nur die aus Edelstahl in Frage. Um das Display muß man sich da keine Gedanken machen, und Kratzer im Gehäuse kann man ganz locker mit Cape Cod heraus polieren.
Chevy Chase: Twenty years ago, we had Steve Jobs, Johnny Cash and Bob Hope. Now we have no jobs, no cash, and no hope. Please, don't let Kevin Bacon die!
+2
HuHaHanZ
HuHaHanZ09.09.19 17:05
Ich hoffe die Series 5 kann sich dann auch mit Sensoren verbinden und benötigt nicht mehr das iPhone als Krücke, ab dann will ich auch eine haben....
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milk
milk09.09.19 17:35
marco m.
Sicher, die Sport-Version hätte es auch getan, da ich sie aber überall und immer um habe, kommt für mich nur die aus Edelstahl in Frage.
Verstehe ich nicht. Die Uhr ist doch ohnehin nach 3 Jahren obsolet, also darf es auch die Sportversion sein.
-1
marco m.
marco m.09.09.19 19:25
Und dann laufe ich 3, oder 4 Jahre mit Macken in Gehäuse und Glas durch die Gegend? Nein, Danke.
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68040
6804009.09.19 20:41
Ich habe eine Series 2 Nike + aluminium case. Die Uhr hat weder Kratzer am Gehäuse noch am Glas noch sonst irgend welche Macken. Warum sollte ein Premium Produkt um 449,- so etwas auch haben? Die Uhr wird verwendet bis a) der Akku hinüber ist oder b) eine neue Version kommt die um so viel mehr kann als die Series 2 dass ich einfach zuschlagen muss. Mein iMac 27 " läuft auch seit Anfang 2013 auf meinem Schreibtisch zu meiner vollsten Zufriedenheit. Er ist noch nicht einmal zu langsam für meine Aufgaben. Obwohl ich eh schon nach einem Grund suche mir einen neuen zu kaufen. Nächstes Jahr kommt hoffentlich ein 32" mit neuem Design.
+2
marco m.
marco m.10.09.19 19:15
Kommt darauf an, was du privat so unternimmst, und beruflich natürlich auch. Und du kannst mir glauben, die Alu-Version würde bei mir keine Woche überleben.
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