Übersicht: Alle Meldungen zur WWDC 2013

Themenseite Steve Jobs

Mittwoch, 19. Juni 2013

TV-Interview mit Steve Jobs von 1994 aufgetaucht

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Als Trailer für eine Video-Dokumentation der Silicon Valley Historical Association wurde ein kurzer Ausschnitt eines bislang nicht veröffentlichten TV-Interviews mit Steve Jobs veröffentlicht. In dem rund zweiminütigen Videoclip von 1994, als er noch NeXT führte, äußert sich der mittlerweile verstorbene Apple-Mitbegründer kritisch über das Vermächtnis, welches er mit seiner Arbeit hinterlässt. In der schnelllebigen IT-Branche ging Jobs damals davon aus, dass all seine Arbeit am Macintosh spätestens 2005 veraltet und überholt sein würde. Als Beispiel nannte er den Apple II, der 1994 technisch überholt war, ein Schicksal das den Apple I bereits in den 80er Jahren ereilt hatte.


Nach Ansicht von Steve Jobs ist die IT-Branche kein Gebiet, in dem jemand 200 Jahre die Richtung vorgibt oder ein Kunstwerk für Jahrhunderte bewundert wird. Stattdessen sind die Arbeiten in der IT-Branche in zehn bis zwanzig Jahren überholt und können auch nicht mehr genutzt werden, da die Software dafür fehlt. Stattdessen herrscht das Prinzip eines Berges, bei dem man eine kleine Schicht beisteuert, auf die nachfolgend aufgebaut wird. Doch wie bei einem Berg wird die Mehrzahl keine einzelne Schicht erkennen. Diese werden nur von einigen Geologen wahrgenommen werden.
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Sonntag, 24. Februar 2013

Steve Jobs wäre heute 58 Jahre alt geworden

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Der im Herbst 2011 verstorbene Apple-Mitbegründer Steve Jobs wäre heute 58 Jahre alt geworden. Am 24. Februar 1955 wurde Steve Jobs in San Francisco als Sohn von Joanne Schieble und Abdulfattah Jandali geboren, aber bereits kurz darauf von Paul Jobs und Clara Jobs adoptiert. Schon früh entwickelt Jobs sein Interesse für die damals noch am Anfang stehende Computer-Technik, in deren Zuge er Steve Wozniak traf und schließlich am 1. April 1976 Apple Computer Inc. gründete.

Nach anfänglichen Erfolgen verließ Jobs aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit dem übrigen Management das Unternehmen und baute in den folgenden Jahren das Animationsstudio Pixar sowie den Computerhersteller NeXT auf. Nachdem NeXT von Apple übernommen wurde, befand sich Steve Jobs nach einigem Zögern wieder an der Spitze des damals angeschlagenen Unternehmens. Mit revolutionären Konzepten, die verschiedene Märkte umkrempelten, feiert Apple seither einen Erfolg nach dem anderen.

2003 wurde schließlich Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert. In den Folgejahren legte Steve Jobs aus gesundheitlichen Gründen längere Pausen ein, in denen Apples aktueller CEO Tim Cook stellvertretend die Geschicke von Apple leitete. Im August 2011 trat Jobs schließlich den Chefposten an Tim Cook ab und trat auf der Keynote zum iPhone 4S auch nicht mehr auf. Unter Tim Cook stiegen Umsatz- und Verkaufszahlen weiterhin stark an; weiterhin vermissen viele langjährige Apple-Fans aber die Art und Weise, wie Jobs für Apple-Produkte warb und diese mit Begeisterung auf der Bühne vorstellte.
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Freitag, 5. Oktober 2012

Apple gedenkt Steve Jobs

Bild von http://data.mactechnews.de/444010.pngMit einem emotionalen Video gedenkt Apple zum Jahrestag des Todes von Firmenmitbegründer Steve Jobs seinem Leben und besonders seiner Ideen. Das Video ist direkt auf der Hauptseite von Apple.com sichtbar. Nach dem Video erscheint eine persönliche Nachricht vom CEO Tim Cook:

A message from Tim Cook, Apple’s CEO
Steve’s passing one year ago today was a sad and difficult time for all of us. I hope that today everyone will reflect on his extraordinary life and the many ways he made the world a better place.

One of the greatest gifts Steve gave to the world is Apple. No company has ever inspired such creativity or set such high standards for itself. Our values originated from Steve and his spirit will forever be the foundation of Apple. We share the great privilege and responsibility of carrying his legacy into the future.

I’m incredibly proud of the work we are doing, delivering products that our customers love and dreaming up new ones that will delight them down the road. It’s a wonderful tribute to Steve’s memory and everything he stood for. - Tim
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Ein Jahr nach dem Tod von Steve Jobs

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Nun ist es ein Jahr her, dass die Nachricht von Steve Jobs Tod um die Welt ging. Der Apple-Mitbegründer und langjährige CEO verlor einen Tag nach der Vorstellung des iPhone 4S dann doch letztendlich den Kampf gegen den Krebs und dessen Spätfolgen. Erst zwei Monate vor seinem Tod gab Steve Jobs den Posten als CEO an Tim Cook ab, als er seinen Verpflichtungen für das Unternehmen nicht mehr nachkommen konnte. Nach seiner Rückkehr zu Apple verwandelte Steve Jobs das Unternehmen in einen innovativen Computerhersteller, der bald neue Märkte in Angriff nahm. Feierte Apple zunächst mit dem iMac wieder Erfolge, konnte man einige Jahre darauf mit dem iPod und iTunes dies noch steigern und prägte die Entwicklungsrichtung der Computer- und Musikindustrie. Mit dem iPhone wurde schließlich auch der Markt für Mobiltelefone umgewälzt, während das iPad einen ersten Blick auf die Post-PC-Ära freigibt. Angesichts dieser Verdienste zeigte man sich vielerorts erschüttert vom Tod Steve Jobs. Für Apple als Unternehmen begann neben der Trauer auch die Phase der Selbstfindung, denn Steve Jobs machte zu Lebzeiten deutlich, dass in keinem Fall der Frage nachgegangen werden darf, was er machen würde.
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Donnerstag, 4. Oktober 2012

Steve Jobs sah bereits 1983 das iPad voraus

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Bereits im August berichteten wir von einer Rede des langjährigen und mittlerweile verstorbenen Apple CEO Steve Jobs, in der er viele Voraussagen zur Zukunft der IT machte, welche sich letztendlich erfüllt haben. Damals hob Jobs beispielsweise hervor, dass der Computer nicht nur der Datenverarbeitung dienen wird, sondern zukünftig auch als Kommunikationsgerät in Erscheinung tritt. Auch Antwortsysteme wie Siri waren für ihn schon damals keine Utopie. Nun ist eine weitere Aufnahme dieser Rede aufgetaucht, die zusätzliche 30 Minuten der Frage- und Antwort-Runde enthält. Hierbei zeigt sich, dass Steve Jobs damals auch schon das iPad als langfristigen Ersatz für Desktop-Computer ersann. So sagte er 1983 vor den anwesenden Designern, dass Apple einen Computer in Größe eines Buches entwickeln will, den man mit sich herumtragen kann und dessen Bedienung innerhalb von 20 Minuten erlernt werden kann. Darüber hinaus soll die Verbindung zu anderen Computern und Datenbanken kabellos erfolgen, damit das Buch nicht per Kabel irgendwo angeschlossen werden muss. Ob Steve Jobs zu dem Zeitpunkt ahnte, dass bis zur einer praktikablen Lösung noch mehr als 20 Jahre vergehen werden, bleibt Spekulation. Zu dem Zeitpunkt war noch nicht abzusehen, dass Apple in wenigen Jahren Steve Jobs aus dem Unternehmen werfen würde und dieser erst 1997 zurückkehrt.
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Montag, 17. September 2012

Vor 15 Jahren: Steve Jobs wird CEO

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12 Jahre zuvor hatte Steve Jobs den von ihm mitbegründeten Konzern verlassen müssen, nun stand im Zuge der NeXT-Übernahme seine große Rückkehr an. Vor 15 Jahren trat Jobs die Position des CEOs an, zunächst allerdings nur als "iCEO", als Interims-CEO, bis ein dauerhafter Nachfolger gefunden werden konnte. Steve Jobs fand ein Unternehmen vor, das von vielen Problemen geplagt war, vor der Pleite stand und daher grundlegend verändert werden musste. Es gelang Steve Jobs recht schnell, die schier unüberblickbare Modellpalette zu straffen, sich von unrentablen Zweigen zu trennen und wieder einen Innovationsgeist in die Firma zu bekommen, der immer weiter verloren gegangen war.

Sein erster offizieller Auftritt fand im Oktober 1997 auf der MacWorld Boston statt, auf der mit Bill Gates ein wichtiger Partner vorgestellt wurde - Steve Jobs beendete den für Apple klar verlorenen "Desktop War"; man müsse sich von der Vorstellung lösen, dass Apple nur dann gewinnen könne, wenn Microsoft verliere. Von nun an ging es Schlag auf Schlag. Der Newton starb, Clones waren Geschichte, der iMac wurde zu einem gewaltigen Erfolg, OS X entwickelte sich nach Startschwierigkeiten prächtig und Apples Marktanteile wuchsen.

2003 erschien der iTunes Music Store, der auch dem zwei Jahre zuvor präsentierten iPod mächtig Schub verlieh. Apple wurde zu einem der wichtigsten Spieler im Musikmarkt. 2007 kam das erste iPhone, 2010 das iPad. Steve Jobs sollte knapp 14 Jahre lang an Apples Spitze stehen, bis er im August vergangenen Jahres seinen Rücktritt erklärte und Tim Cook das Ruder übernahm.
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Donnerstag, 30. August 2012

Steve Jobs: The Lost Interview kommt auch hierzulande in die Kinos

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Anfang des Jahres sorgte ein wiedergefundenes Interview mit Steve Jobs in den US-Kinos für Aufsehen, weil es den im vergangenen Jahr verstorbenen Apple-Mitbegründer und langjährigen CEO in einer ungekürzten ungefähr 17 Jahre alten Aufnahme zeigt. Zu diesem Zeitpunkt leitete Jobs noch NeXT, welches erst später einschließlich der Mitarbeiter von Apple für die Entwicklung von Mac OS X übernommen wurde. Die Aufnahme entstand im Zuge einer TV-Dokumentationsserie über die Entwicklung des PCs und wurde in der Garage des Regisseurs wiedergefunden. Nach ihrer Restaurierung wurde die Aufzeichnung nun für den Kinostart in Deutschland untertitelt, sodass auch Kinobesucher ohne Englischkenntnisse dem Interview folgen können. In dem Gespräch zeigt er sich schlagfertig und zeichnete eine digitale Zukunft, die heute die Gegenwart darstellt. In den USA wird das Interview mittlerweile nicht mehr in den Kinos aufgeführt, sondern ist stattdessen über den iTunes Store als Leihvideo zum Preis von 3,99 US-Dollar erhältlich. In Deutschland wird der Film ab dem 6. September in ausgesuchten Kinos erscheinen. Ob später auch hierzulande ein Vertrieb über den iTunes Store erfolgt, ist bislang unklar.
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Mittwoch, 11. Juli 2012

Die meisten Rollen im jOBS-Film sind inzwischen besetzt

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Während der offizielle Film auf Basis der Jobs-Biografie von Walter Isaacson noch nicht einmal ein Drehbuch hat, laufen die Vorbereitungen für den Independent-Film jOBS auf Hochtouren. Der geplante Film, mit Ashton Kutcher als Steve Jobs in der Hauptrolle, wird die Anfangsjahre des Apple-Mitbegründers Steve Jobs bis hin zu seiner Rückkehr zu Apple beinhalten. Der vom Film abgedeckte Zeitraum erstreckt sich von 1971 bis 2000. Inzwischen wurden die meisten Rollen im Film besetzt, jetzt sind weitere Schauspieler bekannt geworden, die mitwirken. Kevin Dunn (Transformers) spielt demnach Apples ehemaligen CEO Gil Amelio, J.K. Simmons wird in die Rolle des Kapitalgebers Arthur Rock schlüpfen. Elden Henson verkörpert Andy Hertzfeld, Mitglied des ersten Macintosh-Entwicklerteams, Giles Matthey spielt Apples Chef-Designer Jonathan Ive. Lenny Jacobson sowie Victor Rasuk konnten gewonnen werden, um den Mac-Entwickler Burell Smith sowie Apples ersten Angestellten Bill Fernandez dazustellen. Bereits bekannt waren Matthew Modine als John Scully, Josh Gad als Steve Wozniak. Sofern die Dreharbeiten nach Plan verlaufen, soll jOBS bereits Ende Herbst 2012 in den Kinos erscheinen. Produziert wird der Film von Mark Hulme, während die Regie Joshua Michael Stern (Swing Vote) unter Zusammenarbeit mit Kameramann Russell Carpenter (Titanic) übernimmt.
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Freitag, 10. Februar 2012

Ministerium: Steve Jobs war als Berater in der ersten Bush-Regierung tätig

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Gestern tauchte die Meldung auf, wonach Steve Jobs im Gespräch für eine Beraterposition in der ersten Regierung von George Bush war. Das FBI führte deswegen umfangreiche Untersuchungen und Befragungen durch, um in Erfahrung zu bringen, ob Jobs dazu auch geeignet war. Jetzt bestätigte das Handelsministerium, Steve Jobs sei nicht nur ein möglicher Kandidat gewesen, stattdessen habe er tatsächlich im "Export Council" mitgearbeitet. Das Gremium trifft sich mindestens zweimal pro Jahr, berät den Präsidenten über Fragen der Handelspolitik, die Mitglieder sind unentgeltlich tätig.
Eine weitere interessante Information ist zudem, dass Steve Jobs auch eine Sicherheitsfreigabe der höchstmöglichen Stufe vom Verteidigungsministerium erhielt, diese bezog sich auf Arbeit bei Pixar in der Zeit zwischen November 1988 und Juli 1990. Die in dieser Woche veröffentlichte FBI-Akte umfasst 191 Seiten und beinhaltet zahlreiche Aussagen von Personen, die sich in Steve Jobs' Umfeld aufhielten und ihn in dienstlichem oder beruflichem Kontext kannten. Ebenfalls Bestandteil der Akte sind gerichtliche Auseinandersetzungen, bei denen Steve Jobs in irgendeiner Form involviert war. Die Akte lässt sich über den angegebenen Link als PDF-Dokument ansehen.
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Donnerstag, 22. Dezember 2011

Grammy für Steve Jobs

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Steve Jobs wurde von der National Academy of Recording Arts and Sciences posthum ein Grammy zugesprochen. Für besondere Verdienste in der Musikbranche erhält Jobs einen "Special Merit Award", neben Dave Bartholomew sowie Rudy Van Gelder. Jobs habe dazu beigetragen, eine gesamte Branche umzukrempeln, heißt es in der Begründung. Die von ihm mitkonzipierten Produkte veränderten die Art und Weise maßgeblich, wie heute Musik, Serien, Filme und Bücher genutzt werden. Apple hatte im Jahr 2002 bereits als Unternehmen den Technical Grammy Award erhalten, damals rühmte das Komittee Apples Leistungen im Bereich Aufnahme und Aufnahmetechnologie.
Die Verleihung der Preise findet am 11. Februar kommenden Jahres statt, die öffentliche Vorstellung am 12. Februar. Zu den weiteren ausgezeichneten Personen der Musikbranche, denen ein "LifeTime Achievement Award" zuteil wird, zählen die Allman Brothers Band, Glen Campbell, Antonio Carlos Jobim, George Jones, the Memphis Horns, Diana Ross sowie Gil Scott-Heron. Celemony und Roger Nichols erhalten den Technical Grammy Award
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Dienstag, 25. Oktober 2011

Jobs-Biografie erklimmt die Bestsellerlisten

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Es kommt kaum überraschend, welch reißenden Absatz die offizielle Biografie über das Leben des Anfang Oktober verstorbenen Apple-Mitgründers Steve Jobs findet. Überall dort, wo sich die Biografie erwerben lässt, hat das Werk bereits die Bestsellerlisten erobert. Walter Isaacson, der bereits Biografien über Kissinger, Benjamin Franklin und Albert Einstein verfasste, führte im Zeitraum von zwei Jahren mehr als 40 Interviews mit Steve Jobs durch und ließ auch zahlreiche Weggefährten der letzten Jahrzehnte zu Wort kommen. Ersten Rezensionen zufolge ist ein qualitativ sehr hochwertiges Buch entstanden, das auch viele zuvor noch nicht bekannte Details aus dem Leben von Steve Jobs und seinem Wirken bei Apple vermittelt.
Eigentlich war geplant, die Biografie erst im März kommenden Jahres auf den Markt zu bringen. Dann verschob sich der Termin auf November, bis schließlich der 24. Oktober als Erstverkaufstag feststand. In den letzten Tagen kursierten bereits einige interessante Episoden, so zum Beispiel in Hinblick auf Steve Jobs' Meinung zu Android, seinem Bestreben, neuartige HDTV-Systeme zu entwickeln sowie seinen Ansichten über andere Branchen-Größen. Bis zur Veröffentlichung der deutschsprachigen Ausgabe vergehen nur noch wenige Tage, offiziell beginnt der Verkauf am kommenden Montag.
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Donnerstag, 6. Oktober 2011

Steve Jobs ist gestorben

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Der Mitbegründer von Apple, Steve Jobs, ist am gestrigen Mittwoch (Ortszeit) in Palo Alto gestorben. Das teilte der Verwaltungsrat des Unternehmens mit. Der seit langem gesundheitlich schwer angeschlagene CEO hatte erst im August den Chefposten an Tim Cook abgegeben und war auf der Keynote diese Woche erstmals auch nicht mehr aufgetreten. Steve Jobs litt an Bauchspeicheldrüsenkrebs, 2009 erst hatte er eine neue Leber erhalten.

"In tiefer Trauer teilen wir mit, dass Steve Jobs heute gestorben ist", so die Erklärung des Konzerns. "Steves Brillanz, Leidenschaft und Energie waren die Quelle zahlloser Innovationen, die unsere Leben bereichert und verbessert haben. Die Welt ist wegen Steve ein besserer Ort."

Sicher wird diese traurige Nachricht die Mac-Welt erschüttern. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Erfolgsstory von Apple in Zukunft weiter entwickeln wird. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Laurene Powell Jobs und seinen vier Kindern Lisa, Reed, Erin und Eve.

Wir fügen diesem Artikel in Gedenken an diesen für die Computerwelt sehr bedeutenden Mann den Link zu seiner bekannten Rede von 2005 an der Stanford University an.
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Donnerstag, 25. August 2011

Analystenmeinungen zum Führungswechsel bei Apple

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Nachdem Tim Cook jetzt das Ruder bei Apple offiziell übernimmt, ohnehin war er das ganze Jahr über bereits als amtierender CEO tätig, haben sich zahlreiche Marktbeobachter zu Wort gemeldet. Maynard Um von UBS rechnet mit keinerlei Schwierigkeiten, wenn Cook die Amtsgeschäfte komplett übernimmt, anstatt wie bislang als Interim-CEO zur Verfügung zu stehen. Außerdem sei die Ankündigung nicht wirklich überraschend erfolgt; auch wenn der Aktienkurs jetzt nachgebe, so sei doch mit einem Führungswechsel zu rechnen gewesen. UBS rät weiterhin uneingeschränkt zum Kauf der Apple-Aktie, es seien weitere starke Quartale zu erwarten.
Mark Moskowitz von J.P. Morgan sieht Apples Geschäftsmodell als so stabil an, dass nicht mit Schwierigkeiten zu rechnen ist. Das ganze Management sei für Apples Produkte verantwortlich, das Team habe gemeinsam gute Produkte geschaffen, die auf lange Sicht hin erfolgreich sein werden. Katy Huberty von Morgan Stanley bezeichnet die Ankündigung als "well timed and planned leadership transition" - eine gut geplante und zeitlich sinnvolle Entscheidung.
Gene Munster von Piper Jaffray betont, Steve Jobs' größte Leistung für Apple sei Apple selbst. Seine Visionen und seine Arbeit werden Apple immer vorantreiben. Aus diesem Grund sieht Munster Apples Zukunft als rosig an. Ohne jeglichen Zweifel könne man sagen, Apple werde sich weiterhin großartig entwickeln. Mit großen Veränderungen sei ohnehin nicht zu rechnen, da die Roadmap für die nächsten Jahre feststehe. In diese habe sich Steve Jobs maßgeblich eingebracht - zumal Jobs ja auch weiterhin als Aufsichtsratsvorsitzener zur Verfügung steht.
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Erste Reaktionen auf den Rücktritt von Steve Jobs

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Anfang das Jahres verkündete Steve Jobs seine dritte krankheitsbedingte Auszeit als CEO - und in dieser Nacht wurde bekannt, dass er seine Tätigkeit als CEO auch nicht mehr aufnehmen wird. Diese Entscheidung gleicht in der Branche einem Erdbeben, da es kaum ein Unternehmen gibt, bei dem der CEO eine derart prägende Rolle einnimmt. Nach 14 Jahren an der Spitze des Unternehmens wird jetzt aller Wahrscheinlichkeit nach Tim Cook das Ruder übernehmen. Cook hatte Steve Jobs schon mehrfach vertreten und ist, zumindest laut offenem Brief, Steve Jobs' Wunschnachfolger. Auch wenn die lange Krankheitspause bereits Zweifel nährte, ob Jobs seine Tätigkeit wieder aufnimmt, so kommt der Rücktrtt dennoch für viele überraschend. In den Foren überwiegt Überraschung sowie Sorge, wie sich Apple wohl ohne einen Steve Jobs an der Spitze weiterentwickeln wird. Kaum überraschend, dass zumindest Anleger eher skeptisch reagieren: Der Aktienkurs sank nachbörslich deutlich und wird wohl auch noch stärker nachgeben. Da Steve Jobs jedoch weiterhin im Apple-Vorstand bleibt und Apples aktueller Kurs zu hohen Gewinnen führt, ist es wenig wahrscheinlich, dass mit Tim Cook harte Kurswechsel und Strategiewechsel anstehen.
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Steve Jobs tritt zurück

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In einem Brief erklärte Steve Jobs heute seinen Rücktritt:
To the Apple Board of Directors and the Apple Community:

I have always said if there ever came a day when I could no longer meet my duties and expectations as Apple's CEO, I would be the first to let you know. Unfortunately, that day has come.

I hereby resign as CEO of Apple. I would like to serve, if the Board sees fit, as Chairman of the Board, director and Apple employee.

As far as my successor goes, I strongly recommend that we execute our succession plan and name Tim Cook as CEO of Apple.

I believe Apple's brightest and most innovative days are ahead of it. And I look forward to watching and contributing to its success in a new role.

I have made some of the best friends of my life at Apple, and I thank you all for the many years of being able to work alongside you.

Steve


An den Vorstand und die Apple-Community

Ich habe immer gesagt wenn der Tag kommt, an dem ich nicht mehr in der Lage bin, meine Verpflichtungen als Apples CEO zu erfüllen, bin ich der erste der es Ihnen mitteilt. Leider ist dieser Tag heute gekommen.

Hiermit trete ich als CEO von Apple zurück. Wenn der Vorstand es für möglich hält, würde ich gerne als Vorsitzender des Vorstands, Direktor und Apple-Mitarbeiter weiterdienen.

Was meinen Nachfolger angeht, empfehle ich dringend, unseren Nachfolge-Plan umzusetzen und Tim Cook zum CEO von Apple zu ernennen.

Ich glaube, Apples strahlendste und innovativste Tage kommen noch. Und ich freue mich darauf, diese zu beobachten und in meiner neuen Funktion beizutragen.

Einige meiner besten Freunde habe ich bei Apple kennengelernt, und ich danke Ihnen für die Möglichkeit, dass ich all die Jahre mit Ihnen zusammenarbeiten durfte.

Steve
Bereits im Januar hatte Jobs bekanntgegeben, sein Arbeitspensum zu verringern.
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Dienstag, 19. Juli 2011

Steve Jobs dementiert Bericht über Suche nach neuem CEO

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Anfang des Jahres hat Steve Jobs die Amtsgeschäfte vorübergehend an Tim Cook übergeben und räumt sich eine weitere krankheitsbedingte Auszeit ein. Mehrmals trat Jobs seitdem öffentlich auf, so zur Vorstellung des iPad 2, auf der Keynote zur WWDC 2011 sowie vor dem Stadtrat von Cupertino. Das Wall Street Journal berichtet, dass einige Vorstandsmitglieder darüber diskutieren, wer sein Nachfolger werden könnte. Es gehe dabei nicht um die konkrete Suche nach einem neuen CEO, sondern um die reine Klärung möglicher Optionen. Es dauert nicht lange, bis das Wall Street Journal eine Antwort von Steve Jobs erhielt. Jobs gab an, er halte diesen Bericht für "hogwash", also für reinen Unsinn. Das WSJ weist darauf hin, dass die beteiligten Vorstandsmitglieder wohl auch nicht im offiziellen Auftrag gehandelt haben. Die momentan von vielen Medien aufgegriffenen Berichte wurden daher erheblich dramatisiert und sind nicht zwangsläufig als Hinweis zu deuten, dass bei Apple die Suche nach dem Jobs-Nachfolger begonnen habe.
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Mittwoch, 8. Juni 2011

Steve Jobs präsentiert Pläne für Umbau des Apple Campus mit gewaltigem Rundbau

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Apples CEO Steve Jobs hatte gestern einen Auftritt vor dem Stadtrat von Cupertino um dort Pläne für einen gewaltigen Neubau des Apple Campus zu demonstrieren. So gab er an, wie stark Apple gewachsen sei und dass man es kaum noch schaffe, alle neuen Mitarbeiter unterzubringen. Deswegen müsse man einen neuen Apple Campus errichten. Natürlich wolle Apple in Cupertino bleiben und suche deswegen nach Möglichkeiten, auch vor Ort neue Anlagen bauen zu können. Jobs führt vor dem Stadtrat aus, wie viel ihm Cupertino bedeute. Die Lösung für Apples Platzprobleme soll ein gewaltiger Rundbau werden, der 12.000 Mitarbeiter aufnehmen kann. In der Mitte befinden sich Grünanlagen, Apple suchte für das Design nach den besten verfügbaren Architekten. Wie in den Apple Stores soll wieder viel Glas zum Einsatz kommen; laut Jobs habe man inzwischen viel Erfahrung darin, große Glaspartien einzusetzen.

Bis jetzt sind 20 Prozent des Apple Campus als Grünanlage konzipiert, nach dem Umbau des ehemaligen HP-Geländes werden es sogar 80 Prozent; dies, obwohl mehr Mitarbeiter Platz finden und auch Parkplätze zur Verfügung gestellt werden. Die Anzahl der Bäume steigt von 3700 auf 6000. Zudem wolle man Energie möglichst umweltfreundlich erzeugen und sich auch ansonsten sehr darum bemühen, die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten. Steve Jobs antwortet auf eine Frage, wie wichtig es ihm sei, auf gute Luftqualität zu achten. Seine Eltern seien an Lungenkrebs gestorben, das Thema liege ihm also am Herzen.

Schon 2015 soll alles für den Einzug fertiggestellt sein, mit den Bauarbeiten will Apple im kommenden Jahr beginnen. Der Stadtrat zeigte sich erfreut, dass Apple Cupertino die Treue halten möchte. Ein Mitglied äußert zudem noch den Wunsch, es solle doch bitte einen Apple Store in Cupertino geben; anschließend zückt er sein iPad 2 und betont, wie zufrieden er mit dem Gerät sei. Die komplette Präsentation lässt sich über den angegebenen Youtube-Clip verfolgen.
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Montag, 17. Januar 2011

Steve Jobs muss erneut krankheitsbedingte Auszeit nehmen

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Im Jahr 2009 musste sich Steve Jobs sechs Monate lang durch Tim Cook vertreten lassen. Damals war eine Lebertransplantation notwendig geworden, auf dem ersten Event nach der Operation äußerte sich Steve Jobs auch dazu. Eineinhalb Jahre nach Wiederaufnahme der Tätigkeit wird jetzt bekannt: Steve Jobs muss erneut pausieren. Bislang erfolgte noch keine detaillierte Erklärung, warum dieser Schritt notwendig ist. Wie schon vor eineinhalb Jahren heißt es, dass Jobs weiterhin an strategischen Entscheidungen mitwirke, sich aber aus dem Tagesgeschäft zurückziehe. Dieses übernimmt, wie schon vor zwei Jahren, COO Tim Cook. Die Börse reagierte umgehend, Apples Aktie gab schlagartig um mehrere Prozent nach. In einem Schreiben an alle Mitarbeiter äußert sich Steve Jobs folgendermaßen:
Dear team,
At my request, the board of directors has granted me a medical leave of absence so I can focus on my health. I will continue as CEO and be involved in major strategic decisions for the company. I have asked Tim Cook to be responsible for all of Apple's day to day operations. I have great confidence that Tim and the rest of the executive management team will do a terrific job executing the exciting plans we have in place for 2011. I love Apple so much and hope to be back as soon as I can. In the meantime, my family and I would deeply appreciate respect for our privacy.
Steve
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Donnerstag, 17. Juni 2010

Aufzeichnung des Interviews mit Steve Jobs auf der D8 als Download

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Auch in diesem Jahr trat Steve Jobs wieder auf der Konferenz D: All Things Digital auf, zum wiederholten Male. Unvergessen ist zum Beispiel sein gemeinsamer Auftritt mit Bill Gates, als die beiden zahlreiche Geschichten aus ihrer Vergangenheit erzählten und zusammen einen Blick auf die aktuelle Situation warfen. Kurz nach der Vorstellung des ersten iPhones im Jahr 2007 besuchte Steve Jobs die Konferenz ebenfalls. Kara Swisher und Walt Mossberg vom Wall Street Journal hatten in diesem Jahr erneut die Möglichkeit, Steve Jobs ausführlich zu allen aktuellen Themen zu befragen.
Auf den Seiten des Wall Street Journals ließen sich die D8-Interviews bereits ansehen, jetzt ist auch ein kostenloser Download als Podcast über den iTunes Store möglich. Wer noch einmal das ganze Interview am Stück sehen oder auch nur anhören möchte, gelangt über den angegebenen Link zum Download der Video- und der Audioversion. Ebenfalls verlinkt ist die Aufzeichnung der D5 im Jahr 2005, als Jobs und Gates gemeinsam auf der Bühne saßen.
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Donnerstag, 29. April 2010

Steve Jobs äußert sich zu Adobe Flash

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Steve Jobs hat sich in einer Pressemitteilung nun ganz offiziell zu Adobe Flash geäußert. So pflegt Apple mit Adobe eine sehr lange Beziehung, die bis in die Anfangszeiten zurückreicht, wo Adobes Firmengründer seine Software noch in einer provisorischen Garage entwickelt hat. Mittlerweile verfolgen Adobe und Apple nach Ansicht von Jobs aber unterschiedliche Wege, wodurch die Zusammenarbeit sich hauptsächlich auf die Kreative-Anwender der Mac-Plattform beschränkt.

Ein Streitpunkt ist hier aber Adobe Flash, welches der Photoshop-Entwickler von Macromedia übernommen hatte. Apples Entscheidung, kein Flash auf iPad, iPhone und iPod touch zu unterstützen, hat laut Jobs vor allem technologische Gründe. Zum einen ist Adobe Flash eine in sich geschlossene Plattform, die trotz ihrer großen Verbreitung keinen offenen Standards folgt. So kontrolliert Adobe sowohl die Entwicklung, Implementierung als auch Nutzung der Plattform. Auch Apple geht in einigen Bereichen ähnlich restriktiv vor, ist aber Jobs zufolge durch die Unterstützung von HTML5, CSS und JavaScript dennoch offen. Selbst die zugrundeliegende Implementierung dieser Standards ist durch WebKit offen gehalten.

Darüber hinaus ist Adobe Flash für eine vollständige Web-Erfahrung nicht notwendig, wie Steve Jobs erklärt. Insbesondere im Bereich der Internet-Videos liegen diese fast immer auch im modernen H.264-Format vor, welches von iPad, iPhone und iPod touch direkt wiedergegeben werden kann. Allein ungefähr 40 Prozent dieser Videos gehen auf das Konto von YouTube zurück, welches direkt von Apples Mobilgeräten unterstützt wird. Doch auch viele andere Portale wie Vimeo, Netflix, Facebox, TV-Sender und Medien-Dienste unterstützen die direkt Übertragung auf iPad, iPhone und iPod touch, so dass der Anwender nicht viele Videos vermisst. Im Fall von Flash-Spielen hat sich dagegen im App Store mit mehr als 50.000 zum Teil kostenlosen Spielen eine alternative Quelle der kurzweiligen Unterhaltung etabliert.

Weiterer Punkte die nach Ansicht von Jobs gegen Adobe Flash spreche, sind Stabilität, Sicherheit und Leistungsfähigkeit. So hat Symantec laut Jobs erst vor kurzem Adobe Flash für das vergangene Jahr die miserabelste Sicherheitsbewertung vergeben. Auf der Mac-Plattform soll Adobe Flash zudem die häufigste Ursache für Abstürze sein. Bei dem Problembehebung haben Adobe und Apple zwar zusammengearbeitet, doch führte dies zu keiner Verbesserung der Situation. Deswegen will Apple beim iPad, iPhone und iPod touch derartige Probleme vermeiden und verzichtete daher ganz bewusst auf Adobe Flash. Wie schwierig die Umsetzung für Mobilgeräte ist, zeigt sich laut Jobs bei den Verzögerungen des mobilen Flash Player. War dieser zunächst für Anfang 2009 angekündigt, ist nun mit ihm erst für die zweite Jahreshälfte 2010 zu rechnen. Apple ist hier laut Jobs froh, nicht auf Adobe Flash gewartet zu haben, zumal die gebotene Leistungsfähigkeit abgewartet werden muss.

Ebenfalls ein Punkt ist im Fall von Adobe Flash die Akku-Laufzeit, welche sich Jobs zufolge allein durch Flash halbiert, da beispielsweise bei der Video-Wiedergabe oftmals noch Software-Decoder verwendet werden müssen. Doch selbst wenn Adobe Flash für Mobilgeräte sehr gut umgesetzt wird, ergeben sich aufgrund der Multitouch-Bedienung einige Probleme, so Jobs. Viele Flash-Umsetzungen sind für die Mausbedienung ausgelegt, so dass sie vollständig neu entwickelt werden müssten. In so einem Fall könnte man nach Ansicht von Jobs allerdings auch gleich auf moderne Technologien wie HTML5, CSS und Web-Scripts zurückgreifen.

Der wichtigste Punkt aber, der gegen die Integration von Adobe Flash spricht, ist laut Jobs allerdings die Beschränkung der Entwickler beim Zugriff auf die eigentliche Plattform. Im Fall von Flash würde Adobe vorgeben, wann bestimmte Funktionen der Plattform den Entwicklern zur Verfügung stehen. Sowohl Entwickler als auch die Plattform wären hierdurch einem Dritthersteller ausgeliefert. Im schlimmsten Fall werden so die Wettbewerbsvorteile eine Plattform zerstört, wenn beispielsweise Funktionen erst dann vom Dritthersteller implementiert werden, wenn sie auch auf allen anderen Systemen zur Verfügung stehen. Dem Wettbewerbsvorteil durch Innovation und schnelle Implementierung seitens der Entwickler räumt Apple einen hohen Stellenwert ein, weswegen man inoffizielle Frameworks wie Adobe Flash mittlerweile untersagt hat. Laut Steve Jobs beweist der App Store mit mehr als 200.000 Programmen, dass Adobe Flash für die Bereitstellung von Inhalten nicht mehr notwendig ist. Adobe dagegen sollte sich nach Ansicht von Jobs vielmehr auf die Entwicklung von HTML5-Werkzeugen konzentrieren.
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Mittwoch, 9. September 2009

Steve Jobs Begrüßungsworte zum Special Event

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Im Vorfeld wurde es für eher unwahrscheinlich gehalten, dass Steve Jobs die Präsentation leiten wird. Umso größer dann die Freude, als verkündet werden konnte: Steve Jobs hat unter Applaus die Bühne betreten. Mit ungewohnt persönlicher Note begrüßte Jobs daraufhin die Anwesenden und zeigte sich erfreut, wieder vor den Zuschauern auftreten zu können. Seine Lebertransplantation liege gerade einmal fünf Monate zurück. Das Spenderorgan stamme von einer Person, die im Alter von Mitte 20 bei einem Unfall ums Leben kam. Ohne dessen großzügige Bereitschaft zur Organspende würde er heute nicht an dieser Stelle stehen. Steve Jobs hoffe, dass jeder im Raum ebenfalls so großzügig sei, um sich auch für Organspenden zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig dankte Jobs der Apple-Community für die Unterstützung und dem gesamtem Apple-Vorstand, der auch ohne ihn Apple erfolgreich in dieser schwierigen Zeit leitete.
Zwar hat Apple noch nicht die vollständige Aufzeichnung des Events veröffentlicht, die ersten Minuten samt Steve Jobs Begrüßungsrede lassen sich aber bereits über die Online-Ausgabe des Wall Street Journals ansehen.
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Freitag, 21. August 2009

Behandelnder Arzt äußert sich zu Steve Jobs Lebertransplantation

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Steve Jobs Lebertransplantation liegt nun schon einige Wochen zurück und Apples CEO scheint sich gut zu erholen. Nachdem Jobs planmäßig im Juli seine Dienstgeschäfte wieder aufgenommen hat, ist er wieder regelmäßig auf dem Apple Campus zu sehen. Erstmals seit der Operation hat sich der Leiter der Transplantationsabteilung des Methodist University Hospitals zu dieser Angelegenheit geäußert. Gegenüber Bloomberg gab James Eason an, Steve Jobs sei wirklich eine ganz besondere Person. Eason hatte die Transplantation persönlich vorgenommen und der Behauptung widersprochen, Steve Jobs sei gegenüber anderer Personen auf der Warteliste bevorzugt worden. Auch die Tatsache, dass Jobs zur Operation in einen anderen Bundesstaat gereist war, da dort kürzere Wartelisten vorherrschen, sei nicht verwerflich. Viele Patienten entscheiden sich dazu, nicht in ihrem Heimatort sondern woanders operiert zu werden.
Bis jetzt hat Eason bereits zehn Lebertransplantationen bei Patienten durchgeführt, die an jener extrem seltenen Form von Krebs, genauer gesagt neuroendokrinen Tumoren litten. Von Jobs oder von Apple war bislang noch nie zu hören gewesen, dass es sich bei dessen Erkrankung erneut um Krebs gehandelt habe. Eason zählt übrigens zu renommiertesten Fachärzten in diesem Bereich; dies mag auch ein Grund dafür sein, warum sich Jobs von Eason operieren ließ.
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Montag, 29. Juni 2009

Apple bestätigt: "Steve is back to work"

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Vor knapp einem halben Jahr hatte Steve Jobs angekündigt, bis Ende Juni eine krankheitsbedingte Auszeit zu nehmen. Erst vor einigen Tagen wurde auch klar, dass in dieser Zeit eine Lebertransplantation stattfand. Die vergangene Woche verschickte Pressemitteilung zu den Verkaufszahlen des neuen iPhone 3G S, in der wieder Steve Jobs und nicht mehr Phil Schiller zitiert wurde, gab bereits einen deutlichen Hinweis darauf, dass Jobs seine Tätigkeit wieder aufgenommen hat. Weiterhin wurde er bereits mehrfach auf dem Apple Campus gesehen. Ein Apple-Sprecher bestätigte jetzt zudem offiziell: "Steve is back to work". Momentan befinde er sich nur an wenigen Tagen in der Woche bei Apple, die restlichen Tage arbeite er von zuhause aus. Man sei sehr froh, ihn zurückzuhaben.
Das nächste Apple-Event wird für September erwartet, wenn vermutlich wieder Neuerungen bei der iPod-Palette anstehen. Es ist, bei weiterhin guter Genesung, recht wahrscheinlich, Steve Jobs dann erstmals in diesem Jahr bei einer Keynote zu erleben. Die MacWorld San Francisco hatte er bereits nicht mehr wahrgenommen, das letzte Event mit Jobs fand im vergangenen Oktober statt. Damals eröffnete er die Präsentation der Unibody-Notebooks.
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Samstag, 20. Juni 2009

WSJ: Steve Jobs unterzog sich einer Lebertransplantation

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Das Wall Street Journal berichtet, dass sich Steve Jobs vor etwas mehr als zwei Monaten einer Lebertransplantation unterzogen hat, nachdem es zu weiteren Komplikationen in Folge des Bauchspeicheldrüsenkrebses gekommen war. Der Bauchspeicheldrüsenkrebs habe demnach auch auf die Leber übergegriffen, sodass die Operation notwendig wurde. Im Wall Street Journal werden die Angaben nicht als Gerücht oder Vermutung geschildert, sondern unter Berufung auf "vertrauenswürdige Quellen" als Tatsachenbericht. Man kann also davon ausgehen, dass der Bericht der Wahrheit entspricht, nachdem das WSJ zu den renommierteren Quellen zählt. Die Behandlung hat in Memphis, Tennessee stattgefunden. Steve Jobs überstand den Eingriff ohne weitere Probleme und erholt sich seitdem gut. Seiner Rückkehr zu Apple Ende des Monats stehe daher nichts mehr im Wege, wie das WSJ angibt. Noch nicht sicher sei, ob Jobs wieder Vollzeit tätig sein wird oder erst einmal nur mit geringerem Zeitumfang. Nachdem Jobs schon mehrfach wieder auf dem Apple Campus gesehen wurde, zweifelt man momentan nicht daran, dass er seine Geschäfte zumindest in Teilen wieder aufnimmt. Der verlinkte Artikel lässt sich nur für Abonnenten der Online-Ausgabe des Wall Street Journals komplett lesen.
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Donnerstag, 15. Januar 2009

Steve Jobs setzt aus gesundheitlichen Gründen aus

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Nachdem letzte Woche ein offener Brief des Apple-Chefs an seine Mitarbeiter veröffentlicht wurde, in dem er seine deutliche Gewichtsabnahme erklärte, folgt nun ein unerwarteter zweiter Teil:

In einer erneuten Meldung klärt er sein Team darüber auf, dass seine gesundheitlichen Probleme wider Erwarten doch »komplexer« seien als zunächst geglaubt. Da die Diskussion über seinen Zustand aber die Arbeit von Apple nicht belasten solle und er sich voll auf seine Genesung konzentrieren wolle, werde er bis Ende Juni 2009 eine Auszeit nehmen. Bei größeren strategischen Entscheidungen bleibe er aber involviert. Tim Cook (Chief Operating Officer) wird solange das Tagesgeschäft übernehmen.

Die Apple-Aktie gab zum Ende des Tages stark nach, dann allerdings wurde die Börse geschlossen. Was diese Entwicklung für den Kurs oder die sich aktuell in der Entwicklung befindnenden Apple-Produkte (wie z.B. Snow Leopard) bedeutet, bleibt abzuwarten.

Sie finden den Link zur originalen Mail von Steve Jobs unter diesem Artikel.
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Montag, 5. Januar 2009

Steve Jobs: Deswegen bin ich nicht auf der MacWorld Expo, Hormonprobleme der Grund

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Nachdem Apple bekannt gab, bei der diesjährigen MacWorld Expo nicht Steve Jobs auftreten zu lassen, machten wilde Spekulationen die Runde. So sah manch einer Steve Jobs Gesundheit als Grund für die Absage, wie gerade eben erst vermeldet widersprachen dem aber auch Analysten und sahen eher einen Strategiewechsel bei Apple voraus. Steve Jobs hat in einem offenen Brief Stellung zur Frage genommen, warum er zum ersten Mal seit vielen Jahren nicht auf der Macworld ist.

So gibt Jobs an, er habe sich dazu entschlossen, der Mac-Community etwas sehr persönliches mitzuteilen. Seine Entscheidung, Phil Schiller die Keynote halten zu lassen, führte erneut zu zu vielen Berichten über seine Gesundheit. Manche Geschichten sahen ihn sogar schon auf dem Totenbett.
Wie vielen sicherlich aufgefallen ist, habe er in den vergangenen Monaten einiges an Gewicht verloren; der Grund war sowohl den Ärzten als auch ihm ein Rätsel. Vor einigen Wochen habe Jobs dann beschlossen, der Ursache wirklich auf den Grund zu gehen. Den Gewichtsverlust zu stoppen sei nun das Ziel mit der höchsten Priorität. Glücklicherweise steht nun fest, was der Grund ist: Eine hormonelles Ungleichgewicht behinderte die Verarbeitung der notwendigen Proteine, wie Bluttests ergaben.

Die Behebung dieses Ungleichgewichts sei nun keine große Sache mehr und recht einfach, die Behandlung habe bereits begonnen. Bis das verlorene Gewicht allerdings wieder zugenommen wurde, werden noch einige Wochen vergehen, Jobs und seine Ärzte rechnen mit einer vollständigen Genesung im Frühjahr. Auch in der Zwischenzeit werde Jobs jedoch als CEO tätig sein.

Jobs habe in den vergangenen 11 Jahren alles für Apple gegeben und würde sofort mitteilen, wenn er nicht mehr vollständig für das Unternehmen tätig sein könnte. Er hofft nun auf Unterstützung aus der Community, um bald wieder ganz gesund zu werden. Mehr wollte Jobs in seinem offenen Brief nicht mehr angeben.
Dear Apple Community,
For the first time in a decade, I'm getting to spend the holiday season with my family, rather than intensely preparing for a Macworld keynote.

Unfortunately, my decision to have Phil deliver the Macworld keynote set off another flurry of rumors about my health, with some even publishing stories of me on my deathbed.

I've decided to share something very personal with the Apple community so that we can all relax and enjoy the show tomorrow.

As many of you know, I have been losing weight throughout 2008. The reason has been a mystery to me and my doctors. A few weeks ago, I decided that getting to the root cause of this and reversing it needed to become my #1 priority.

Fortunately, after further testing, my doctors think they have found the cause -- a hormone imbalance that has been "robbing" me of the proteins my body needs to be healthy. Sophisticated blood tests have confirmed this diagnosis.

The remedy for this nutritional problem is relatively simple and straightforward, and I've already begun treatment. But, just like I didn't lose this much weight and body mass in a week or a month, my doctors expect it will take me until late this Spring to regain it. I will continue as Apple's CEO during my recovery.

I have given more than my all to Apple for the past 11 years now. I will be the first one to step up and tell our Board of Directors if I can no longer continue to fulfill my duties as Apple's CEO. I hope the Apple community will support me in my recovery and know that I will always put what is best for Apple first.

So now I've said more than I wanted to say, and all that I am going to say, about this.


Steve
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