Software-Updates
24.05.12 13:32
21.05.12 21:49
21.05.12 21:09
14.05.12 10:53
11.05.12 09:48
Umfrage
Wie oft benötigen Sie an Ihrem Mac noch ein optisches Laufwerk?
Täglich
3,2%
Mehrmals pro Woche
9,1%
Ca. 1x pro Woche
12%
Ca. 1x pro Monat
22,3%
Alle paar Monate
39,9%
Nie
8,5%
Habe gar kein optisches Laufwerk mehr
5,1%
1678 Stimmen
WERBUNG
WERBUNG
Der von Entwickler Trevor Eckhart aufgespürte Nutzungstracker Carrier IQ wird in weit größerem Umfang genutzt, als bisher vermutet wurde. Bisher war nur bekannt, dass der Hintergrunddienst auf fast allen Android-, BlackBerry- und Nokia-Smartphones sämtliche Nutzungsdaten sammelt, um diese dann verschlüsselt auf US-Server zu speichern, von wo aus sie dann wahrscheinlich an die jeweiligen Mobilfunkbetreiber zur Nutzungsanalyse weitergegeben werden. Hierbei werden alle relevanten Nutzeraktionen einschließlich der eingegebenen Daten wie Telefonnummern oder Web-Adressen gespeichert. Mobilfunkbetreiber benötigen diese Daten angeblich, um ihre Dienste besser auf den Nutzungsbedarf abzustimmen. Unklar bleibt bei dem gesamten Vorgang, welche Datenschutzrichtlinien überhaupt bei den gesammelten Daten greifen. Die Gerätehersteller zeigen auf Carrier IQ, während dieser auf die Mobilfunkbetreiber verweist.

Wie ein weiterer Entwickler mittlerweile festgestellt hat, ist der Nutzungstracker Carrier IQ auch in iOS enthalten. Hier ist er aber offenbar standardmäßig deaktiviert, zumindest in iOS 5. Im Gegensatz zu Android-Nutzern können iOS-Nutzer den Dienst also in den Systemeinstellungen nach Belieben ein- und ausschalten. Carrier IQ verbirgt sich hinter dem Einstellungspunkt "Diagnose & Nutzung". Im Gegensatz zur Android-Version von Carrier IQ greift die iOS-Version zudem nicht auf alle Systeminformationen zu und beschränkt sich bei den getätigten Verbindungen beispielsweise auf den Standort und das Netz ohne Telefonnummer. Es gibt zudem Hinweise, dass im Gegensatz zur Android-Version keine direkten Bildschirmeingaben abgefangen werden. Hier hat Apple anscheinend die gesammelten Nutzungsdaten tatsächlich auf das notwendige Minimum beschränkt. Besser macht es nur noch Microsoft bei Windows Phone 7, welche auf eine Implementierung von Carrier IQ verzichtet haben. In den anderen Fällen werden nun vermutlich Sammelklagen vor Gericht klären müssen, inwieweit mit Carrier IQ gegen geltende Gesetze verstößt. (sb)
Weiterführende Links:
 
48
Artikel drucken Kommentare zum Artikel 35
WERBUNG
WERBUNG
Anmeldung
Name:
Kennwort:
WERBUNG
WERBUNG