24. August 2012

Andy Hargreaves, Analyst bei Pacific Crest, hat mit Apples CFO Peter Oppenheimer wie auch dem Leiter der Internet Services bei Apple, Eddy Cue, gesprochen und die Aussage bekommen, dass die Vorstellung eines Apple Fernsehgerätes in der nahen Zukunft "äußerst unwahrscheinlich" ist. Apple könne zwar, so Cue laut Hargreaves in dem Interview, ein besseres Fernsehgerät mit besserer Benutzeroberfläche bauen als die Konkurrenz, aber Inhalte für das Gerät zu bekommen sei sehr schwer für Apple.
Schon länger kursieren Gerüchte, dass Apple in den Fernsehmarkt einsteigen wird. Kürzlich wurde sogar von einem Analysten bei PiperJaffray behauptet, dass ein HDTV von Apple bereits in der Produktion ist und Anfang 2013 für einen Preis von 1.295 US$ vorgestellt wird. Ferner soll Apple bereits in Verhandlungen mit diversen Kabelnetz-Betreibern sein um Inhalte für das Apple TV bereitstellen zu können.
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Neben zahlreichen Komponenten sind in China auch erste Schutzhüllen für das iPad mini im Umlauf. So berichtet Giz-China von einer Lederschutzhülle für das von Apple noch nicht vorgestellte iPad mini, die in ihrer Form grundsätzlich kompatibel zu den aufgetauchten Gehäuseteilen ist. Durch die verschiedenen Aussparungen lassen sich außerdem einige Rückschlüsse auf die Ausstattung des iPad mini ziehen, sofern die Hersteller tatsächlich über gesicherte Informationen verfügen. Sehr wahrscheinlich wird das iPad mini wie die großen Modelle über eine Kamera auf der Vorder- und Rückseite verfügen. Wie bei der kommenden iPhone-Generation soll auch das iPad mini über einen kleineren Dock-Connector-Anschluss verfügen. Darüber hinaus wird sich auf der rechten Seite der Stummschalter befinden, während auf der oberen Seite der Audio-Anschluss für Kopfhörer untergebracht ist. Ob diese Angaben wirklich stimmen, ist ungewiss. Schon in der Vergangenheit wurden zahlreiche Schutzhüllen vorproduziert, die dann vernichtet werden mussten, weil das Design eine falsche Vorlage hatte.
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Vor einem Jahr hatte Steve Jobs aufgrund gesundheitlicher Probleme durch seine langjährige Krebserkrankung den Posten als CEO von Apple niedergelegt. Als Nachfolger wurde schnell Apples damaliger COO Tim Cook ernannt, der sich hervorragend in Apples Tagesgeschäft auskennt, um die richtigen strategischen Entscheidungen zu fällen. Die Börse reagierte aber zunächst verhalten mit einer leichten Abwertung der Apple-Aktie um einige US-Dollar. Es folgte die Vorstellung des iPhone 4S und kurz darauf doch überraschend die Todesmeldung von Steve Jobs. Trotzdem konnte Apple in der nachfolgenden Zeit einen Erfolg nach dem anderen Vorweisen und so ist Apples Börsenwert innerhalb eines Jahres um mehr als 40 Prozent auf neue Rekordhöhen gestiegen. Die zu erwartende Vorstellung des iPhone 5 und des iPad mini dürfte Apple zu weiteren Rekordergebnissen verhelfen. Doch einige Kritiker sehen bereits erste Fehler von Tim Cook, wie beispielsweise die Ernennung von John Browett zum neuen Retail-Chef bei Apple. Browett war zuvor für die Geschicke bei Dixons zuständig, welches in Großbritannien einen zweifelhaften Ruf als Elektronikkette genießt. Dennoch hat Cook auch viele positive Änderungen bei Apple vorzuweisen, sei es sein Besuch in chinesischen Foxconn-Werken, das neue Spendenprogramm oder das erweiterte Rabattprogramm für Mitarbeiter.
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Nachdem Apple gestern eine erste Developer-Preview von OS X Mountain Lion 10.8.2 an Entwickler verteilt hat, konnten nun einige Details zu der damit einhergehenden Facebook-Integration zusammengetragen werden. Bislang hatte sich Apple bei der systemweiten Sharing-Funktion hauptsächlich auf den Kurznachrichtendienst Twitter beschränkt. Mit OS X 10.8.2 wird aber auch Facebook zur Verfügung stehen, wobei die Integration sehr einfach umgesetzt ist, wie AppleInsider in einem mehrseitigen Artikel aufzeigt. Sofern noch kein Facebook-Konto eingestellt wurde und der Nutzer das Sharing über Facebook aktiviert hat, können die entsprechenden Facebook-Daten in einem System-Dialog eingegeben werden. Hierbei kann auch festgelegt werden, ob Facebook Zugriff und das Adressbuch erhält. Grundsätzlich lassen sich nicht nur Webseiten in Safari per Facebook teilen, sondern auch Bilder im Finder oder in iPhoto. In der Bedienung verfolgt das Facebook-Sharing den mit der Twitter-Integration aufgestellten Prinzipien. So lassen sich Inhalte mit bestimmten Personenkreisen teilen und hierbei Beschreibungstext und Position festlegen. Anschließend erscheint Verzögerungsfrei der Inhalt auf dem eigenen Facebook-Profil.
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Der verstorbene Apple-Mitbegründer und langjährige CEO Steve Jobs umriss bereits 1983 bei einer Rede auf der International Design Conference in Aspen überraschend klar die Zukunft der IT-Industrie, welche 1985 bereits mehr Computer produzieren wird als Autos hergestellt werden. Dennoch würde das Computer-Design vergleichsweise hässlich sein, was nach Ansicht von Steve Jobs die Chance ist, sich mit gutem Computer-Design durchzusetzen. Wie schon das Buch, das Telefon, das Radio und das TV-Gerät ist auch der Computer ein Kommunikationsgerät, welches seiner Ansicht nach ein passendes Design benötigt.

Dabei müssen aber die Besonderheiten des Computers berücksichtig werden, wie Steve Jobs an einem Beispiel erklärt. So hatte das MIT (Massachusetts Institute of Technology) zur damaligen Zeit in Aspen alle Straßenzüge fotografiert, um sie, ähnlich wie Google StreetView heute, in einem interaktiven Rundgang am Computer zu präsentieren. Diese Interaktion muss sich im Design widerspiegeln, wobei Jobs an weiteren Beispielen wie Malprogramm und E-Mail-Versand mit Anhang die Möglichkeiten des Computers verdeutlicht. In der empfehlenswerten Aufnahme erklärt Steve Jobs zudem, was die Besonderheit von Computer-Programmen ist. In diesem Zusammenhang hielt er es schon damals für möglich, dass Computer auf Grundlage aufgezeichneter Prinzipien in 50 bis 100 Jahren selbstständig Antworten auf Fragen liefern können.
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Gut zwei Wochen nach Googles Ankündigung einer verbesserten Such-App für iOS mit Sprachsteuerung hat Apple diese noch immer nicht für den App Store freigegeben. Laut einem Bericht von Computerworld hatte Google bereits am 1. August die neue Such-App zur Prüfung bei Apple eingereicht, doch bisher keine Informationen zum Status der ungewöhnlich langen Prüfung erhalten. Für Apple dürfte es vor allem schmerzlich sein, dass Googles sprachgesteuerte Suche mit der hauseigenen Siri-Funktion konkurriert, welche momentan exklusiv für das iPhone 4S angeboten wird. Angesichts der langen Prüfung kommen nun Spekulationen auf, dass Apple womöglich wie schon bei Google Voice vor drei Jahren erneut die Google-App ablehnen könnte, weil sie Funktionen des iPhone nachbildet. Damals hatten die US-amerikanischen Wettbewerbshüter allerdings Untersuchungen gegen Apple vorbereitet, wodurch Apple nach einem Jahr schließlich doch noch einlenkte und Apps mit Google-Voice-Anbindung zuließ. Ob Google-Nutzer bei der Suche nun ebenfalls ein Jahr warten müssen, bleibt aber abzuwarten.
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Lange Zeit galt es als relativ sicher, dass Apple im September ein Event zur Vorstellung von iPhone und iPad mini veranstalten wird. Nun aber haben sich einige oft gut informierte Medienvertreter gegen diese Spekulationen ausgesprochen. Apple wird ihrer Ansicht nach zwei Events veranstalten, um iPhone und iPad mini getrennt voneinander vorzustellen. Die Hauptargumente für zwei Veranstaltungen sind nach Meinung von John Gruber (Daring Fireball), dass für Apple das iPhone das mit Abstand profitabelste Produkt ist und das iPad mini noch nicht bereit für eine Auslieferung ist. Auch Jim Dalrymple (The Loop), der eine erstaunlich gute Trefferquote für Vorhersagen zu Apple vorweisen kann, teilt diese Ansicht. Wie üblich verzichtet Dalrymple aber in seiner knappen Bemerkung auf detaillierte Angaben, woher er seine Informationen hat. Für Apple bieten zwei Veranstaltungen den Vorteil, dass man die mediale Aufmerksamkeit uneingeschränkt auf das jeweilige Produkt lenken kann. Ob Gruber und Dalrymple mit ihrer Einschätzung richtig liegen, dürfte in wenigen Wochen feststehen, wenn Apple zum September-Event lädt.
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Die offizielle iOS-App für das soziale Netzwerk Facebook ist in Version 5.0 erschienen und bringt damit vor allem Geschwindigkeitsverbesserungen mit. In diesem Zusammenhang wurde die gesamte App neu gestaltet, sodass das Durchblättern von Neuigkeiten schneller ist, über Banner weitere Meldungen ohne Ladepause abgerufen werden können und ein direkter Zugriff auf eigene Benachrichtigungen möglich ist. Zudem können Fotos durch das Herunterziehen des Bildschirms schnell geöffnet und geschlossen werden. Insgesamt verspricht die neue Version damit eine verzögerungsfreie Nutzung von Facebook mit praktischen Multitouch-Gesten. Die kostenlose Facebook-App ist sowohl für iPad als auch iPhone und iPod touch optimiert und setzt mindestens iOS 4.3 voraus. Die Größe des Downloads beträgt rund 7 MB.
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Während in den USA die Jury noch darüber berät, inwieweit Apple und Samsung die Patente des jeweils anderen verletzt haben, wurde in Südkorea im weltweiten Patentstreit bereits eine Entscheidung getroffen. Demnach muss Apple Schadensersatzzahlung an Samsung leisten, weil es verschiedene standardrelevante Patente von Samsung nicht lizenziert hatte. Darüber hinaus darf es die betreffenden Geräte in Südkorea auch nicht mehr verkaufen. Von dem Urteil betroffen sind laut Bloomberg die ersten zwei Generationen des iPad sowie die ersten vier Generationen des iPhone. Bei Samsung sah man es als erwiesen an, dass ein Apple-Patent zum "Bounce Back"-Scrolling verletzt wurde. Entsprechend müssen verschiedene Android-Geräte von Samsung, darunter auch die Galaxy-Reihe aus dem Handel genommen werden. Die Schadensersatzzahlungen fallen für beide Unternehmen vergleichsweise gering aus. Apple muss laut Reuter 40 Millionen Won, umgerechnet 28.000 Euro, an Samsung zahlen, während im Gegenzug Samsung für die Patentverletzung 25 Millionen Won an Apple zahlen muss, was umgerechnet 17.500 Euro entspricht. Für Apple stellt die Entscheidung dennoch einen Rückschlag dar, weil das Gericht die von Apple aufgeführten Design-Patente zu Symbolen und Geräte-Form nicht durch Samsung verletzt sieht.
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Zwei Monate Yosemite - Ihr Urteil?

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