24. Januar 2012

Soeben hat die Konferenz zu dem höchst erfreulichen Quartalsergebnis begonnen, bei dem Apple wieder einmal neue Umsatz- und Gewinn-Rekorde aufstellt. Her einige interessante Fakten von der Konferenz:

  • 53% des erzielten Umsatzes wurde durch das iPhone erzielt
  • 75% des Umsatzes stammt von iOS-Geräten
  • Apple verfügt nun über 97,6 Milliarden US$ Barvermögen
  • Der Mac-Markt ist um 28% gewachsen im Vorjahresvergleich, der PC-Markt 0%
  • In Asien konnte Apple eine Steigerung von 58% bei den Mac-Verkäufen erreichen
  • MacBook Pro, MacBook Air und iMac waren die meistverkauften Geräte
  • Von allen verkauften iPods entfielen 50% auf den iPod touch
  • 20 Millionen Songs befinden sich nun im iTunes Store
  • Trotz des Einbruchs von 21% lagen die iPod-Verkäufe über den Erwartungen von Apple
  • An Weihnachten wurden 140 Millionen Apps heruntergeladen
  • Die iPhone-Verkäufe wurden durch das iPhone 4S von 16 auf 37 Millionen Einheiten gesteigert
  • Die meisten der Fortune-500-Unternehmen unterstützen nun das iPhone in der firmeninternen IT
  • Das iPhone 4S ist nun in 90 Ländern verfügbar
  • Mit dem iPad konnte Apple ein Wachstum von 111% im Jahresvergleich erreichen
  • Besonders als Geschenk zu Weihnachten sei das iPad sehr beliebt gewesen
  • Auch das iPad ist bei den Fortune-500-Unternehmen beliebt, viele nutzen es bereits in diversen Bereichen
  • 1,5 Millionen iPads werden von Schülern, Studenten oder Lehrern eingesetzt
  • Über 600.000 Kopien von iBooks Author wurden schon im Mac App Store heruntergeladen
  • iTunes U für iOS wurde schon 3 Millionen mal heruntergeladen
  • 85 Millionen Kunden haben sich bei iCloud angemeldet
  • Im AppStore gibt es nun 550.000 Programme, 170.000 auch für das iPad
  • 4 Milliarden US$ wurden bereits an Entwickler ausgezahlt
  • Über die Apple Stores verkaufte Apple 1,1 Millionen Macs
  • Im Durchschnitt erzielte Apple in jedem Store 17,1 Millionen US$ Umsatz
  • Die Hälfte der verkauften Macs wurde an Kunden verkauft, die noch keinen Mac besitzen
  • 22.000 Besucher betreten im Durchschnitt jede Woche einen Apple Store
  • 110 Millionen Besucher verzeichnete Apple im abgelaufenen Quartal insgesamt in den Apple Stores
  • Apple erwartet für das laufende Quartal einen Umsatz von 32,5 Milliarden US$
  • Man diskutiert momentan was mit dem immensen Barvermögen von 97 Milliarden US$ zu machen ist. Aber man habe heute noch nichts anzukündigen
  • Apple erwartet auch im laufenden Quartal hohe Verkäufe des iPhone 4S, deutlich über 20 Millionen Stück
  • Besonders in Japan und den USA verkaufte sich das iPhone 4S sehr gut
  • Im abgelaufenen Quartal wurden noch keine Verkäufe des iPhones in China mitgezählt, die Nachfrage sei aber überwältigend
  • Apple erwartet, dass die Komponentenpreise für Apple günstig bleiben werden. Einzig bei Festplatten erwartet man Preissteigerungen
  • Im nachbörslichen Handel hat Apple (422 Milliarden US$) Exxon Mobile (418 Milliarden US$) überholt und ist nun weltweit das Unternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung
  • Auf die Frage wie stark das iPhone 3GS an den verkauften iPhone-Stückzahlen beteiligt war antwortete Cook, dass alle derzeitig verkauften Modelle ihren Beitrag geleistet haben, das 4S aber deutlich das beliebteste Modell war
  • Apple verkaufte im gesamten letzten Jahr nur 2,8 Millionen Apple TVs, allerdings 1,4 Millionen davon im letzten Quartal
  • Peter Oppenheimer: Man denke in alle Richtungen, was mit dem Barvermögen anzufangen ist.
  • Auf die Frage wie Apple mit iCloud zufrieden ist antwortet Cook: "iCloud is more than a product, it's a strategy for the next decade."
  • China ist für Apple, besonders beim iPhone, zu einem wichtigen Markt geworden und man wird weiter untersuchen, wie man mehr auf diesem Markt mitmischen kann
  • Apple habe mehrere kleinere und mittlere Unternehmen übernommen, die über große Fähigkeiten verfügen. Weiterhin seien mehrere solcher Übernahmen pro Jahr geplant, Apple gehe allerdings vorsichtig vor.
  • Auf die Frage, wie diese Firmen integriert werden, heißt es, Apple arbeite nicht mit Abteilungen, so wie es in vielen anderen unternehmen der Fall sei
  • Apple konnte durch den Verkaufsstart des Amazon Kindle Fire keine negativen oder positiven Auswirkungen auf die Verkaufszahlen des iPads erkennen
  • Seit dem Produktstart im April 2010 konnte Apple 55 Millionen iPads verkaufen
  • Im letzten Quartal wurden insgesamt 62 Millionen iOS-Geräte verkauft. Mit den Verkaufszahlen von Android kann man leider keinen Vergleich ziehen da bislang keine absoluten Verkaufszahlen pro Quartal veröffentlicht wurden

Die Konferenz ist nun beendet
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Bild zur News "Apples Verkaufs- und Umsatzzahlen der letzten Jahre als Diagramm"Wie immer bieten wir Ihnen einige Diagramme zu den Quartalsergebnissen der vergangenen elf Jahre an. Auf den ersten Blick ist hier zu erkennen, wie gut Apple in dieser Zeit abschnitt und wie sich die Umsätze nach oben entwickelten. Auf den Diagrammen können Sie neben Umsatz- und Gewinnentwicklung auch die Verkaufszahlen von iPod, iPhone, iPad und natürlich den Macs nachschlagen. Das letzte Quartal mit geringem Verlust liegt inzwischen Jahre zurück, seitdem steigerte sich Apple kontinuierlich und feierte ein Rekordergebnis nach dem anderen. Die Schaubilder demonstrieren zudem, wie enorm der Anstieg gerade in den letzten zwei bis drei Jahren ausfiel. Während die Verkaufszahlen des iPods wieder auf das Niveau des Jahres 2005/2006 zurückgehen, stiegen Umsatz und Gewinn seit 2009 sprunghaft. Das abgelaufene Quartal brachte zudem den Gewinn und Umsatz aller Zeiten mit sich. Apple übertraf allerdings auch die kühnsten Erwartungen - mit einem derartigem Anstieg hatte so gut wie kein Marktbeobachter gerechnet.
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Bild zur News "Apple macht im abgelaufenen Quartal 46,33 Milliarden US$ Umsatz und 13,06 Milliarden US$ Gewinn"Apple hat soeben die Zahlen für das abgelaufene Quartal bekannt gegeben. Im vierten Kalenderquartal 2011, Apples erstem Finanzquartal 2012, lag der Gewinn bei 13,06 Milliarden Dollar, der Umsatz bei 46,33 Milliarden Dollar. Zu diesem Ergebnis trugen 5,2 Millionen Macs, 37,04 Millionen iPhones, 15,4 Millionen iPods sowie 15,43 Millionen iPads bei. Apple konnte mit diesen Zahlen bis auf die iPod-Verkäufe alle bisherigen Rekorde übertreffen. Die iPod-Verkäufe hingegen sind um 21 Prozent gefallen.

Im folgenden zweiten Quartal erwartet Apple einen Umsatz von 32,5 Milliarden US$.

Zum Vergleich: Im 1. Geschäftsquartal 2011 verkaufte Apple 4,13 Millionen Macs, 19,45 Millionen iPods, 16,24 Millionen iPhones und 7,33 Millionen iPads. Dies entsprach einem Gewinn von 6 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 26,4 Milliarden Dollar.

Um 23 Uhr beginnt Apple mit der Liveübertragung der Konferenz zu den Quartalsergebnissen. MacTechNews wird alle wichtigen Fakten der Konferenz in einer separaten Meldung veröffentlichen.

Tim Cook zu den höchst erfreulichem Ergebnis:
We’re thrilled with our outstanding results and record-breaking sales of iPhones, iPads and Macs. Apple’s momentum is incredibly strong, and we have some amazing new products in the pipeline
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Bild zur News "Apple war 2011 der weltgrößte Abnehmer von Halbleitern"Vor wenigen Tagen hieß es, Apple sei inzwischen der weltgrößte Abnehmer von Mikrofonen. Doch nicht nur bei Mikrofonen, auch bei Halbleitern konnte sich Apple im vergangenen Jahr die Spitzenposition sichern. Apple erwarb im Jahr 2011 Halbleiter im Wert von über 17 Milliarden Dollar. Dies entspricht einem Zuwachs von 34,6 Prozent - kein anderer Anbieter unter den Top 10 verzeichnete ähnliche Wachstumsraten. Lag Apple 2010 noch auf dem dritten Platz, so reichte es jetzt für den ersten. Hinter Apple mit 17,3 Milliarden Dollar Ausgaben für Halbleiterprodukte folgt Samsung mit 16,7 Milliarden Dollar und HP mit 16,6 Milliarden Dollar. 5,7 Prozent aller produzierten Chips gehen damit an Apple, je 5,5 Prozent an Samsung und HP.
Wie Masatsune Yamaji von Gartner hinweist, waren in erster Linie Smartphones, Tablets und SSDs für den branchenweit beobachteten Zuwachs verantwortlich. Unternehmen wie Apple, Samsung und HTC sicherten sich erheblich mehr Halbleiterprodukte als zuvor, während Hersteller mit schrumpfenden Marktanteilen (Nokia, LG) ihre Bestellungen reduzierten. Ebenfalls recht erfolgreich war Lenovo; mit einem Plus von 23,7 Prozent stellte das Unternehmen den achtgrößten Abnehmer von Halbleitern dar. Nokia fällt mit einem Minus von 20,1 Prozent von Rang vier auf Rang fünf.
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Bild zur News "Inside Apple: Wie viel Aufwand Apple in die Entwicklung von Produktverpackungen steckt"Morgen erscheint das Buch "Inside Apple: How America's Most Admired –and Secretive – Company Really Works". Nachdem bereits die offizielle Jobs-Biografie zahlreiche Hintergründe zu Apples Firmenpolitik lieferte, werden in "Inside Apple" noch viele weitere Geheimnisse und interessante Anekdoten aufgedeckt. Fortune hat bereits zahlreiche Auszüge aus dem Werk veröffentlicht, unter anderem einen Absatz, der sich mit Produktverpackungen beschäftigt. Für Apple sind diese Packung nicht einfach nur simple Kartonagen, die ohnehin nach dem Auspacken entfernt werden, stattdessen investiert Apple viel Energie in ansprechendes Verpackungsmaterial.
Beim ersten iPod reichte es nicht aus, ein paar Packungsvorschläge zu vergleichen, stattdessen ließ Apple in einem abgeschotteten Bereich Hunderte verschieden gestaltete Verpackungen aufbauen. Ausführlich wurde daraufhin getestet, welche iPod-Verpackung das beste Erlebnis beim Auspacken ermöglichte - ein Designer war monatelang nur damit beschäftigt, iPod-Schachteln zu öffnen. Ein Aufwand, den wohl viele andere Unternehmen in dieser Form scheuen, der aber Apples Detailliebe verdeutlicht. "Inside Apple" lässt sich im Buchhandel sowie im iBookstore bestellen.
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Bild zur News "Apple scheitert in den Niederlanden mit Design-Klage gegen Samsung"Nicht nur in Deutschland hatte Apple wegen der Verletzung des iPad-Designs gegen Samsung geklagt, auch in den Niederlanden wurde das Gericht eingeschaltet, um ein Verbot des Samsung Galaxy Tab 10.1 zu erwirken. Nachdem bereits im August ein Gericht entschieden hatte, dass Samsung mit dem Galaxy Tab 10.1 nicht gegen das Design-Patent des iPads verstößt, wurde diese Entscheidung nach einem Einspruch seitens Apples erneut bestätigt. Nach Ansicht des Gerichts gehört das Apple-Design zwar nicht zum bisherigen Stand der Technik, wie dies von Samsung dargestellt wurde, doch wurden verschiedene Design-Elemente bereits vor Apple verwendet, weswegen das Design-Patent des iPads nur in einem engeren Rahmen Gültigkeit hat. Aus diesem Hintergrund heraus hat Samsung nach Ansicht des Gerichts mit dem Galaxy Tab 10.1 auch nicht das Design-Patent des iPads verletzt. Die Entscheidung in den Niederlanden steht damit im Widerspruch zur vorläufigen Entscheidung des Düsseldorfer Landgerichts, welches in Deutschland einen Verkaufsstopp für das Samsung Galaxy Tab 10.1 ausgesprochen hatte. Eine endgültige Entscheidung wird hier für Anfang Februar erwartet. Mittlerweile hat Samsung aber ohnehin auf das Verkaufsverbot reagiert und mit dem Galaxy Tab 10.1N speziell für Deutschland eine modifizierte Variante vorgestellt.
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Bild zur News "Synium Software veröffentlicht Screenium 2 als Public Beta"Synium Software, unter anderem Betreiber von MacTechNews.de, hat Screenium in Version 2 als Public Beta vorgestellt. War Screenium bislang nur als Software zum Aufzeichnen von Bildschirminhalten bekannt, so erweitert Version 2 den Funktionsumfang ganz erheblich. Mit Screenium 2 können Videos jetzt auch geschnitten, bearbeitet, mit Effekten versehen und in vielfältiger Weise verbessert und modifiziert werden. Der neue Editor bietet dabei alle notwendigen Funktionen, um direkt aus Screenium heraus fertige Filme zu erzeugen. Neben Videobearbeitung bringt Screenium auch vielfältige Optionen zum Anpassen von Audiomaterial mit.
Zu den weiteren Neuerungen von Screenium 2 zählen zudem erheblich bessere Performance, weniger Speicherverbrauch und eine überarbeitete Programmoberfläche. Screenium 2 Public Beta lässt sich bis zum 18.02.2012 kostenlos nutzen, bis dahin ist keine Eingabe einer Seriennummer erforderlich. Nach Veröffentlichung der finalen Version steht Screenium 2 als kostenloses Update für alle Kunden zur Verfügung, die Version 1 nach dem 6. Januar 2011 gekauft haben. Screenium wird weiterhin sowohl als Downloadversion sowie über den Mac App Store angeboten.
Während der Beta-Phase kostet Screenium noch 23,99 €, nach der Vorstellung von Version 2 liegt der Preis bei 31,99 €. Updates von Vorversionen werden nach Erscheinen der finalen Version 2.0 für 11,99 € angeboten. Lob, Kritik und Vorschläge zu Screenium 2 können gerne an die Mail-Adresse screenium@syniumsoftware.com gesendet werden.
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Bild zur News "Neue Sicherheitsaktualisierung für Chrome 16"Google hat eine weitere Sicherheitsaktualisierung für den hauseigenen Web-Browser Chrome 16 veröffentlicht. Insgesamt vier Sicherheitslücken werden mit Version 16.0.912.77 geschlossen, die von Angreifern zur Einschleusung schädlicher Programmanweisungen ausgenutzt werden konnten. Über die behobenen Speicherüberläufe war letztendlich die Kontrolle des Computers und der Daten möglich. Neben den vier Sicherheitslücken hat Google zudem eine weitere behobene Sicherheitslücke aufgeführt, die bereits mit der vorherigen Version geschlossen wurde und den Schutz vor Malware-Seiten betraf. An die Entdecker der Sicherheitslücken hat Google über das Security Reward Programm insgesamt 6133,70 US-Dollar als Pramie ausgezahlt. Bei Version 16.0.912.77 dürfte es sich um die letzte Sicherheitsaktualisierung von Chrome 16 handeln, denn schon bald wird Chrome 17 erscheinen, welches unter anderem eine verbesserte Schnittstelle für Browser-Erweiterungen enthält sowie einen verbesserten Schutz gegen den Download von Schadsoftware. Für die Aktualisierung auf die neueste Version von Chrome müssen Nutzer in der Regel nichts unternehmen, da dies vollautomatisch im Hintergrund erfolgt. Umsteiger finden die aktuelle Chrome-Version auf der Produktseite. Als Mindestanforderung wird momentan ein Intel-Mac mit Mac OS X 10.5 Leopard aufgeführt.
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Bild zur News "Macworld/iWorld in San Francisco beginnt übermorgen"Die Macworld Expo stand lange Jahre für den Auftakt eines jeden Apple-Jahres. Anfang Januar veranstaltet, eröffnete Apple die Messe jeweils mit einer Keynote und präsentierte neue Produkte. Bekanntlich ist die MacWorld mit Apple-Teilnahme aber Geschichte, Apple möchte nicht mehr an Messen dieser Art teilnehmen und kehrte der "MWSF" daher nach 2009 den Rücken. Allerdings bedeutete Apples Rückzug nicht das Ende der Messe, auch ohne Apple gab es noch zwei Macworlds. Für dieses Jahr wurde bekannt gegeben, dass die "Macworld Expo" nach 27 Jahren zur "Macworld/iWorld - The ultimate iFanEvent" wird. Damit tragen die Veranstalter der Entwicklung Rechnung, wie wichtig inzwischen der gesamte iOS-Markt ist. Die Messe legt einen stärkeren Schwerpunkt auf Mobilgeräte sowie Musik. Im Vergleich zur letzten Macworld erwartet der Veranstalter IDG einen Besucheranstieg um ca. 20 Prozent. Dies ist auch wichtig, da sich nach Apples Absage deutlich weniger Besucher für die Veranstaltung interessierten. Übermorgen öffnet die Macworld/iWorld ihre Pforten und begrüßt bis zum 28. Januar interessierte Besucher im Moscone Center San Francisco. Zu den namhaften Ausstellern zählen unter anderem Bang & Olufsen, Filemaker, Garmin, Parallels, Sennheiser, OmniGroup, VMware und Xerox. Die komplette Ausstellerliste lässt sich über die Event-Seite nachlesen.
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Bild zur News "Kritik am neuen E-Book-Format von iBooks 2.0"Nicht nur die Lizenzbedingungen von iBooks Author stehen wegen ihrer Umsetzung in der Kritik, auch der E-Book-Export kann viele Kritiker nicht vollends überzeugen. Zwar basieren die Kernelemente weiterhin auf den offenen E-Book-Standard EPUB, doch hat Apple diese um proprietäre Eigenentwicklungen ergänzt, die nur von iBooks 2.0 beherrscht werden. Dadurch ist zwar eine grundsätzliche Konvertierung des neuen iBooks-Formats in den EPUB-Standard möglich, dies aber nur unter dem Verlust von Formatierungen und Layout. Ein Großteil der EPUB-Ergänzungen von Apple ist ohnehin nicht dokumentiert und selbst die wenigen Ansätze, die Apple bereits der Öffentlichkeit vorgestellt hatte, lassen sich nicht in allen Bereichen in bestehende Standards umwandeln. Hier scheint auch der Grund dafür verborgen zu sein, dass Apple mit iBooks 2.0 vom EPUB-Standard abweicht, obwohl dies bisher als Feature von iBooks herausgestellt wurde. Apple will mit den hauseigenen Erweiterungen die volle Kontrolle über das Layout behalten und verfolgt hierbei einen Ansatz, der Formatierungen ganz nach dem Zen-Prinzip unabhängig von der Dokumentstruktur umsetzt. Mit den bestehenden Standards lässt sich dies nicht in allen Aspekten realisieren, weswegen Apple die vollständige Einhaltung des EPUB-Standards aufgegeben hat. Ein durchaus willkommener Nebeneffekt ist hierbei natürlich, dass die neuen E-Books nur mit iBooks 2.0 kompatibel sind. Immerhin ist in iBooks Author zur besseren Kompatibilität mit anderen Plattformen aber auch ein PDF-Export integriert.
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Bild zur News "Apple wirbt namhaften Manager von Sony Ericsson ab"Ohne die personelle Neubesetzung offiziell anzukündigen, hat Apple mit Anderson Teixeira einen namhaften Manager von Sony Ericsson abgeworben. War Teixeira zuvor als "President of Sony Ericsson U.S. and Head of Americas Region" tätig, so arbeitet er jetzt bei Apple. Aus Teixeiras LinkedIn-Profil geht hervor, dass er seit Anfang des Monats Apples Geschäfte in Lateinamerika leitet, die Dienstbezeichnung ist mit "Head Latin America at Apple" angegeben. Anderson Teixeira ist gebürtiger Brasilianer und war bei Sony Ericsson zunächst für Lateinamerika und Westeuropa verantwortlich, bis er dann den gesamten nordamerikanischen Geschäftsbereich übertragen bekam.
Auf der letzten Quartalskonferenz hatte Apples CEO Tim Cook Brasilien als wichtigen Wachstumsmarkt bezeichnet. Innerhalb eines Jahres legte der Umsatz um 118 Prozent zu und erreichte die Marke von 900 Millionen Dollar. Dies mag auch der Grund sein, warum Apple mit Anderson Teixeira erstmals die Position eines "Head Latin America" besetzt und dort die Geschäftsaktivitäten erheblich ausweitet. Im Dezember erschien der iTunes Store für Musik auch in Brasilien - achteinhalb Jahre nach der US-Einführung. Das iPhone 4S steht seit Dezember zum Verkauf.
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Bild zur News "Apple veröffentlicht EFI-Recovery-Firmware für älteres MacBook Pro"Laut einem Bericht von MacRumors hat Apple über die Software-Aktualisierung von OS X eine neue EFI-Firmware veröffentlicht, welche momentan allerdings noch nicht über Apples Download-Seite im Support-Bereich erhältlich ist. Das Firmware-Update 2.5 richtet sich speziell an Besitzer des MacBook Pro von Mitte 2010, welches das letzte Modell ohne Thunderbolt-Anschluss darstellt. Mit der neuen Firmware reicht Apple auch bei diesen MacBook-Modellen die Recovery-Funktion für OS X Lion nach. Diese erstmals mit dem MacBook Air und Mac mini eingeführte Zusatzfunktion erlaubt die direkte Online-Installation von OS X Lion, welches nur über den Mac App Store oder auf einem teureren USB-Stick erhältlich ist. Besitzer eines älteren Macs sind hierbei der Gefahr ausgesetzt, bei einem Ausfall des Datenspeichers zunächst eine langwierige Installationsorgie absolvieren zu müssen. Hierbei muss zunächst Mac OS X Snow Leopard installiert und anschließend auf Version 10.6.8 aktualisiert werden, um dann über den Mac App Store schließlich OS X Lion erneut herunterzuladen und zu installieren. Mit der neuen Firmware gehört dieses Szenario zumindest für Besitzer eines MacBook Pro ab Mitte 2010 der Vergangenheit an.
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Bild zur News "Der erste Macintosh feiert Geburtstag"Für viele Apple-Fans ist der 24. Januar ein bedeutender Tag. Wurde am 22. Januar 1984 der legendäre Werbspot zum Super Bowl vorgeführt, fand am 24. Januar 1984, also vor 28 Jahren, die Markteinführung des ersten Macintosh statt. Nachdem die Lisa ein Flop wurde, sollte der Macintosh den PC-Markt revolutionieren. Im Vergleich zu handelsüblichen IBM-PCs war der Macintosh um Welten überlegen, da er sich über eine grafische Benutzeroberfläche mit Maus bedienen ließ. Das Eingeben von textbasierten Befehlen musste ein Macintosh-Besitzer also nicht beherrschen wenn er mit dem Gerät arbeiten wollte. Noch heute hat der Macintosh Kult-Charakter. Der Macintosh 128k war für viele Aufgaben allerdings schlicht und einfach viel zu langsam, der Grund lag im zu niedrig dimensionierten Arbeitsspeicher. Die Demonstrationen, die Apple damals mit dem angeblichen 128k zeigte, wurden übrigens gar nicht mit dem genannten Gerät, sondern auf einem leistungsstärkeren Prototypen erstellt. Einige Zeit später brachte Apple daher ein schnelleres Gerät mit 512 kb RAM auf den Markt, das den Anforderungen schon besser gerecht wurde. Auch der relativ hohe Preis sprach gegen einen Markterfolg des 128k; Steve Jobs hätte das Gerät gerne für unter 2000 Dollar angeboten, konnte sich damit aber nicht durchsetzen. Verkauft wurde der erste Macintosh dann zu einem Preis von 2495 Dollar, das Gerät stand bis Oktober 1985 im Sortiment. Als Prozessor setzte Apple einen Motorola 68000 mit 8 MHz ein, das Display verfügte über eine Auflösung von 512x342 Pixel bei einer Diagonale von 9".
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Sind Sie mit iTunes für OS X zufrieden?

  • Ja, iTunes ist ein spitzenmäßiges Programm7,8%
  • Ja, iTunes ist ein gutes Programm27,8%
  • Ja, tendenziell zufrieden20,5%
  • Eher mittelmäßig13,8%
  • Nein, bin tendenziell unzufrieden7,8%
  • Nein, iTunes ist kein gutes Programm (mehr)17,8%
  • Nein, iTunes ist ein ganz fürchterliches Programm4,6%
785 Stimmen24.11.14 - 28.11.14
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