22. Dezember 2011

Bild zur News "Jacob Goldmann, Gründer von Xerox PARC, stirbt im Alter von 90 Jahren"Eine weitere, bedeutende Branchengröße ist tot. Der Gründer des Xerox Palo Alto Research Center (PARC) verstarb im Alter von 90 Jahren. Schon in den 60er Jahren hatte Goldmann an der "architecture of information" geforscht und in einem Labor Konzepte entwickeln lassen, wie Informationen digital visualisiert werden können. Goldmann und sein Team legten damit Grundsteine, die noch immer ganz deutlich in modernen Betriebssystemen zu sehen sind. So arbeitete man im Xerox Palo Alto Technology Center unter anderem an grafischen Benutzeroberflächen, die auch mehrere Jahrzehnte später weiterhin das Maß aller Dinge sind. Tatsächlich gegründet wurde Xerix Parc im Juli 1970.
Auch für Apple ist das Unternehmen von großer Bedeutung: Xerox und Apple einigten sich damals darauf, dass Xerox den Apple-Mitarbeitern einen Blick auf laufende Projekte ermöglichen wolle, wenn man im Gegenzug eine Million Aktien sichern dürfe, bevor diese öffentlich angeboten würden. Was die Apple-Entwickler dort zu sehen bekamen, war revolutionär und sollte die Art und Weise, wie man Computer bediente, grundlegend ändern. In der viele Jahre später stattfindenden Diskussion, ob Microsoft von Apple geklaut habe, als man Windows auf den Markt brachte, wurde immer wieder erwähnt, auch Apple sei nicht der Erfinder dieser Art von Oberfläche und habe viel mehr selber auf die Leistung anderer aufgebaut. 1989 wollte Xerox dann sogar Apple wegen Ideendiebstahl verklagen, der Richter wies dies jedoch zurück.
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Bild zur News "iPhone-Marktanteile: Verluste in Europa, Zugewinne in den USA"Einer aktuellen Marktstudie zufolge verliert das iPhone in Europa Marktanteile. Ausgewertet und verglichen wurden die Monate September, Oktober und November des laufenden und des letzten Jahres. In Deutschland gab der Marktanteil des iPhones unter allen Smartphones von 27 Prozent auf 22 Prozent nach, in Frankreich sogar von 29 auf 20 Prozent. Eine ähnliche Tendenz war auch in Italien und in Spanien zu beobachten. Laut Kantar Worldpanel ComTech tragen dazu unter anderem fallende Preise von Konkurrenz-Hardware sowie die sich abschwächende Wirtschaftslage bei.
Ganz anders sieht es hingegen in den USA aus, wo Apple im selben Zeitraum von 25 Prozent auf 36 Prozent Marktanteil zulegen konnte. Die Verkaufszahlen des iPhone 4S befinden dort auf einem besonders hohen Niveau - in Australien baut Apple die Marktposition ebenfalls weiter aus. In Deutschland hat Samsung, der Studie zufolge, mit dem Galaxy S II einen Verkaufshit gelandet. Unter anderem deswegen stieg der Android-Marktanteil in Deutschland auf 61 Prozent an - ein höherer Wert als in den anderen Ländern.
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Bild zur News "Apple kann sich mit Forderungen nach Verkaufsverbot des Galaxy Tab 10.1N nicht durchsetzen"Nachdem Apple im August in Deutschland ein Verkaufsverbot für alle bisherigen Modelle des Galaxy Tab von Samsung durchsetzen konnte, konterte Samsung mit einer modifizierten Variante namens Galaxy Tab 10.1N. Diese Variante, speziell für den deutschen Markt, besitzt im Vergleich zu den bisherigen Modellen einen etwas breiteren Metallrahmen, in dem die Lautsprecher sichtbar eingelassen sind. Apple konterte mit einer weiteren Klage, da die Modifikationen angeblich nicht ausreichen, um das Galaxy Tab vom iPad zu unterscheiden. Noch immer lautet der Vorwurf, Samsung orientiere sich bewusst am Design des iPads anstatt einen eigenen Stil zu entwickeln. Dieser Argumentation wollte die Richterin am Landgericht Düsseldorf nicht zustimmen. Samsung sei der Aufforderung nachgekommen, das Design des Galaxy Tab so zu überarbeiten, dass keine Verletzung der Geschmacksmusterrechte von Apple vorliegt. Aus diesem Grund liege auch kein Anlass vor, ein Verkaufsverbot zu veranlassen und Samsung an der Einfuhr des Produktes zu hindern. Für Samsung stellt diese Entscheidung einen wichtigen Punktsieg dar; zwar versuchten Apples Anwälte zu argumentieren, Samsung habe keinesfalls ausreichend Unterscheidungskriterien geschaffen, der Richterin zufolge wisse der Kunde aber ganz genau, dass ein Galaxy Tab von Samsung stamme und es sich dabei eben nicht um ein iPad handle. Die endgültige Entscheidung des Gerichts wird im Februar verkündet.
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Bild zur News "Skitch für iPad erlaubt grafische Anmerkungen und Skizzen"Auf dem Mac hatte Skitch bereits zahlreiche Fans gewonnen, jetzt gibt es die Software auch für das iPad. Mit Skitch ist es möglich, Bildern Anmerkungen hinzuzufügen, Markierungen anzubringen oder bestimmte Bereiche grafisch hervorzuheben. Ob Fotos, Webseiten, Bildschirmfotos, Karten oder eine leere Arbeitsoberfläche, Skitch bietet Werkzeuge, um ohne großen Aufwand Skizzen zu zeichen und diese dann auch zu verschicken. Via AirPlay können die so erstellten Skizzen auch auf das Apple TV übertragen werden.
Evernote hatte Skitch erst vor wenigen Monaten übernommen, das Programm zuerst kostenlos für den Mac angeboten und jetzt auch die mobile Variante veröffentlicht. Vorausgesetzt wird iOS 5, Skitch für iPad lässt sich kostenlos nutzen. Im offiziellen Blog kündigt Evernote zudem an, dass Skitch auch für das iPhone in Arbeit ist, bis zur Veröffentlichung aber noch etwas Zeit vergeht.
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Bild zur News "Weihnachtsaktion von Synium Software: 50 % Rabatt auf alle Produkte"Manch einer hat vielleicht schon auf die alljährliche Aktion spekuliert: Bis zum 29.12.2011 erhalten Sie auf Produkte von Synium Software, Betreiber von MacTechNews.de, 50 % Rabatt. Während der Weihnachtsaktion werden folgende Programme günstiger angeboten:

Für den Mac:
* MacStammbaum 6: 21,99 Euro (statt 44,99,- Euro)
* MacStammbaum 6 Upgrade (Versionen 1,2,3,4,5): 14,50 Euro (statt 29,- Euro)
* CleanApp 3: 7,50 Euro (statt 15,- Euro)
* MyFourWalls: 14,50 Euro (statt 29,- Euro)
* Chronories: 11,99 Euro (statt 23,99,- Euro)
* Screenium: 11,99 Euro (statt 23,99,- Euro)
* iFinance 3: 11,99 Euro (statt 23,99,- Euro)
* Foodurama: 11,99 Euro (statt 23,99,- Euro)

Für iPhone, iPod touch und iPad:
* iFinance Mobile: 0,79 Euro
* Motocross: 1,59 Euro
* MobileFamilyTree Pro: 5,99 Euro
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Bild zur News "HiDPI-Option aus letztem 10.7.3-Entwicklerbuild entfernt"Mitte des Monats tauchten Gerüchte auf, Apple arbeite an Macs mit erheblich höherer Auflösung. So sollen angeblich auch im Mac Retina-Displays zum Einsatz kommen, beim MacBook Pro 15" wären dies 2880x1800 Pixel. In einer Entwicklerversion von OS X 10.7.3 tauchte zudem der "HiDPI-Modus" auf, der sich über das Informationsfenster zu Programmen finden ließ. Zusätzlich zu den Optionen "Im 32-Bit-Modus öffnen" und "sperren" hatte Apple die Option "Im HiDPI-Modus öffnen" hinzugefügt. Dies schürte natürlich weitere Spekulationen, Apples Umstellung auf Retina-Displays im Mac stehe bevor. In der jüngst erschienen Entwicklerversion mit Buildnummer 11D36 fehlte allerdings die neue Funktion wieder - ohnehin hatte es keine Auswirkungen auf das Programmverhalten, war die Checkbox aktiviert.
Daraus zu folgern, Apple habe den hochauflösenden Modus wieder verworfen, ist allerdings voreilig. Gerade bei Entwicklerversionen geschieht es häufiger, dass bestimmte Optionen zu sehen sind, dann verschwinden, später wieder an anderer Stelle auftauchen. Dass die Auflösung der Displays sowie die Pixeldichte steigen wird, kann als relativ sicher angesehen werden. Apple arbeitet schon lange an auflösungsunabhängiger Darstellung und baute die Unterstützung mit jeder Version von Mac OS X weiter aus. Unter Lion wurde die Implementierung vereinfacht; die Lösung gleicht Apples Ansatz unter iOS, nämlich normale Auflösung oder Vergrößerung um Faktor 2. Die für Entwickler schwierig umzusetzenden Zwischenschritte mit Prozentwerten entfielen.
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Bild zur News "Grammy für Steve Jobs"Steve Jobs wurde von der National Academy of Recording Arts and Sciences posthum ein Grammy zugesprochen. Für besondere Verdienste in der Musikbranche erhält Jobs einen "Special Merit Award", neben Dave Bartholomew sowie Rudy Van Gelder. Jobs habe dazu beigetragen, eine gesamte Branche umzukrempeln, heißt es in der Begründung. Die von ihm mitkonzipierten Produkte veränderten die Art und Weise maßgeblich, wie heute Musik, Serien, Filme und Bücher genutzt werden. Apple hatte im Jahr 2002 bereits als Unternehmen den Technical Grammy Award erhalten, damals rühmte das Komittee Apples Leistungen im Bereich Aufnahme und Aufnahmetechnologie.
Die Verleihung der Preise findet am 11. Februar kommenden Jahres statt, die öffentliche Vorstellung am 12. Februar. Zu den weiteren ausgezeichneten Personen der Musikbranche, denen ein "LifeTime Achievement Award" zuteil wird, zählen die Allman Brothers Band, Glen Campbell, Antonio Carlos Jobim, George Jones, the Memphis Horns, Diana Ross sowie Gil Scott-Heron. Celemony und Roger Nichols erhalten den Technical Grammy Award
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Bild zur News "DigiTimes: 7"-Tablets überholten 9,7"-Tablets"Laut DigiTimes wurden im letzten Monat mehr Panele für 7"-Tablets als für 9,7"-Tablets produziert. Dafür verantwortlich sei hohes Kundeninteresse an den Tablets von Amazon oder auch Barnes & Noble. Allerdings lässt sich daraus nicht ableiten, dass Tablets mit kleineren Displays dem iPad den Rang ablaufen. Für die Verschiebung verantwortlich sind zwei Umstände: Zum einen die erfolgreiche Markteinführung von Amazons neuem Kindle, zum anderen reduzierte Komponentenbestellungen von Apple. So war bereits mehrfach zu hören, Apple habe sich mit größeren Lagerbeständen eingedeckt und im laufenden Quartal daher Bestellungen bei den Zulieferern zurückgefahren. Bis zur Markteinführung des iPad 3 vergeht höchstwahrscheinlich nicht mehr viel Zeit; allgemein rechnet man damit, dass Apple den Nachfolger des aktuellen Modelles im Frühjahr vorstellt. Trotz allem ist es Amazon gelungen, mit eigenen Tablets Fuß zu fassen und Kunden anzuziehen, die nach günstigeren Lösungen suchen. Auch wenn ein Kindle Fire 7" kein direkter Konkurrent zu einem iPad ist, so besteht dennoch die Gefahr, dass Amazon potenzielle iPad-Kunden vom Kauf eines iPads abhält.
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