13. September 2013

Wie Apple in einer Rundmail zum iPhone 5c erklärt hat, wird die Bestellung des Highend-Modells iPhone 5s ab dem 20. September um 1:01 Uhr möglich sein. Allerdings in diesem Fall nur online. Ein direkter Kauf im Ladengeschäft ist dagegen erst ab 8 Uhr möglich. Ähnlich wird es auch bei den Mobilfunkanbietern verlaufen (Telekom: , Vodafone: , O2: ). Für Apple ist es nach fünf Jahren das zweite Mal, dass ein iPhone nicht vorbestellt werden kann. Diese besondere Situation hat mittlerweile zu Spekulationen über eine geringe Verfügbarkeit geführt. Gerüchten zufolge soll die Produktion des Touch-ID-Sensors immer noch problematisch sein. Marktforscher rechnen daher für diesen Monat damit, dass Apple beim iPhone 5c höhere Absatzzahlen als beim iPhone 5s erreichen wird. Allerdings wird Apple voraussichtlich im kommenden Quartal, dem Weihnachtsgeschäft, die Absatzzahlen beim iPhone 5s deutlich steigern können, sodass die zu erwartende hohe Nachfrage zumindest größtenteils von Apple bedient werden kann.
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Nach dem Social-Netzwerk Facebook plant nun offenbar auch das Nachrichten-Netzwerk Twitter den Börsengang. Standesgemäß hat das US-Unternehmen dies per Tweet-Nachricht im eigenen Netzwerk bekannt gegeben. Dort heißt es lapidar in weniger als 140 Zeichen, dass man streng vertraulich ein S-1 (Formular) bei der SEC (Börsenaufsicht) für ein IPO (Börsengang) eingereicht hat. Ob also Twitter tatsächlich die öffentliche Erstemission von Aktien durchführen kann, hängt nun von der US-Börsenaufsicht ab, die das Formular nun prüfen wird. Für Twitter könnten sich damit neuen Finanzierungsmöglichkeiten eröffnen und ein Weg, Spitzentalente mittels Aktienoptionen im Unternehmen zu halten.

Twitter wurde bereits im März 2006 gegründet, als Projekt des Unternehmens Odeo. Nach anfänglichen Erfolgen hat man Twitter dann rund ein Jahr später als eigenständiges Unternehmen ausgelagert. Nachfolgend gewann Twitter immer mehr Nutzer und überschritt Ende 2011 die Grenze von 100 Millionen aktive Nutzer. Ende 2012 sollen es bereits mehr als 200 Millionen aktive Nutzer sein. Der Großteil nutzt wie bei Facebook mobile Geräte für den Zugriff auf das Nachrichten-Netzwerk. Insgesamt sind mittlerweile mehr als 1,5 Milliarden Twitter-Konten registriert.
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Nach Apples Einführung des schnelleren drahtlosen Übertragungsstandards 802.11ac in den neuen MacBook Air mit Haswell-Prozessor (Store: ) und der neuen Airport Extreme enttäuschte die damit erzielbare Geschwindigkeit der Datenübertragung in verschiedenen Tests. Im Vergleich zu Windows 8 auf dem 2013er MacBook Air lag die Performance unter OS X 10.8.4 mittels AFP-Protokoll deutlich niedriger. Mit dem Update auf 10.8.5 hat Apple dieses Problem nun offenbar beseitigt, wie Ars Technica in einem Test feststellen konnte. Demnach ist die Übertragungsgeschwindigkeit über das Apple Filing Protocol (AFP) via 802.11ac nun mehr als doppelt so hoch, wie zuvor. OS X schließt damit ungefähr zu der unter Windows 8 mit SMB erzielbaren Leistung auf. Die Transferleistung über SMB wurde mit 10.8.5 leider nicht verbessert. Da OS X Mavericks jedoch ein erneuertes, SMB2-basiertes Protokoll erhalten soll, ist das wohl zu verschmerzen.

Anzumerken ist noch, dass die neuen MacBook Air nicht den vollen 802.11ac-Standard – auch "Gigabit Wi-Fi" genannt – unterstützen, der bei theoretischen 1,3 Gbps liegt. Die MacBook Air schaffen zurzeit nur (ebenfalls theoretische) 866 Mbps. Für die volle Leistung müssten im Gerät drei Antennenpaare verbaut sein, im MacBook Air 2013 finden sich aber nur zwei Antennenpaare, womit auch nur zwei Kanäle mit jeweils 433 Mbps gleichzeitig übertragen werden können. Die neue Airport Extreme unterstützt jedoch drei Kanäle, und auch künftige MacBook Pro oder der neue Mac Pro werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Antennen einsparen.
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Der Nachfolger des beliebten iOS-Spiels "Wo ist mein Wasser?" ist ab sofort im App Store verfügbar (Store: ). In dem von Disney entwickelten Spiel gilt es, verschiedene kreative Physik-Rätsel zu lösen, wobei Sammelgegenstände, Herausforderungen und Bonuslevel für Abwechslung sorgen. Im zweiten Teil hat Disney neue Welten und Spielmodi hinzugefügt. So gibt es nun die Gator-Welt, den Herausforderungsmodus mit Explosionen und die Enten-Sause. Auch neue Spielemechaniken und Game-Center-Erfolge hat Disney hinzugefügt. Zusatzfunktionen wie optische Tipps sind als In-App-Kauf verfügbar und kosten je nach Umfang zwischen 0,89 und 14,99 Euro. Das Spiel selbst ist dagegen kostenlos. "Wo ist mein Wasser? 2" benötigt mindestens iOS 5.1 und ist als Download rund 42 MB groß.

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Ray Dolby, ein Pionier für Raumklang und Entwickler der Dolby-Sound-Technologien, ist gestern im Alter von 80 Jahren an Leukämie gestorben. Zuvor litt Dolby in den vergangenen Jahren bereits an Alzheimer, als dann vor zwei Monaten akute Leukämie festgestellt wurde, bei der das blutbildende und lymphatische System stark geschädigt ist. Ray Dolby arbeitete zunächst bei Ampex in San Francisco an verschieden Audio- und Instrument-Projekten und leitete unter anderem die elektronische Entwicklung des Ampex Videotape Recording Systems. Anschließend zog er nach England, um an der Cambridge-Universität seinen PhD-Titel (Doktor) in Physik zu erhalten. Dort lernte er auch seine spätere Frau Dagmar Dolby kennen.

1965 gründete er nach einem Abstecher als UN-Beobachter in Indien in England schließlich Dolby Laboratories, die 1976 dann den Hauptsitz nach San Francisco verlegte. Die ersten Sound-Technologien für Kinos entwickelte Dolby 1966, und bot ab den 70er Jahren erweiterte Technologien zur Rauschunterdrückung und Erweiterung des Dynamikumfangs an. Star Wars wäre 1977 mit hunderten Sound-Quellen ohne Dolby-Technologie nicht in seiner Form realisierbar gewesen. Dolby erhielt im Laufe seines Lebens verschiedene Auszeichnungen, darunter "The Order of Officer of the British Empire (O.B.E.)" von Queen Elizabeth II (1987) und "The National Medal of Technology" von President Clinton (1997). Ray Dolby hinterlässt seine Frau, zwei Söhne und vier Enkelkinder.
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Google hat den Web-Browser Chrome in einer neuen Version für iOS veröffentlicht (Store: ). Sie bietet eine schnellere Suche, die sich Suchergebnisse merkt, um beim Zurückspringen diese sofort wieder anzeigen zu können. Ebenfalls beherrscht Chrome die übergreifende Anmeldung zwischen mehreren Google-Apps. Nutzer müssen sich dadurch nur bei einer der Google-Apps anmelden, um auch bei allen anderen Google-Apps angemeldet sein. Eine weitere Verbesserung von Chrome für iOS betrifft die Reduzierung der Bandbreite, die in Kürze allen Nutzern zur Verfügung stehen wird. Zu guter Letzt wurde die sprachbasierte Suche verbessert, die nun Anfragen auch im Kontext mit der vorherigen Frage versteht. Die Chrome-App setzt iOS 5.0 oder neuer voraus und ist als Download 23 MB groß.
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Früher als Apples Online Store haben Kunden ab sofort bei der Telekom die Möglichkeit ein iPhone 5c vorzubestellen (Shop: ). Die Lieferung erfolgt laut Telekom ab dem 20. September. Die Anzahlung beziehungsweise der Gerätepreis schwankt je nach gewähltem Tarif zwischen mehreren Hundert Euro und einem Euro. Nachfolgend die Tarife im Detail:

iPhone 5c 16 GB
  • Complete Comfort XS (0,1 GB Daten), einmalig 479,95 Euro, monatlich 19,95 Euro
  • Complete Comfort S (0,5 GB Daten), einmalig 329,95 Euro, monatlich 34,95 Euro
  • Complete Comfort M (0,75 GB Daten), einmalig 229,95 Euro, monatlich 49,95 Euro
  • Complete Comfort L (1 GB Daten), einmalig 29,95 Euro, monatlich 69,95 Euro
  • Complete Comfort XL (2 GB Daten), einmalig 1 Euro, monatlich 79,95 Euro
  • Complete Comfort XXL (5 GB Daten), einmalig 1 Euro, monatlich 99,95 Euro

iPhone 5c 32 GB
  • Complete Comfort XS (0,1 GB Daten), einmalig 579,95 Euro, monatlich 19,95 Euro
  • Complete Comfort S (0,5 GB Daten), einmalig 429,95 Euro, monatlich 34,95 Euro
  • Complete Comfort M (0,75 GB Daten), einmalig 329,95 Euro, monatlich 49,95 Euro
  • Complete Comfort L (1 GB Daten), einmalig 129,95 Euro, monatlich 69,95 Euro
  • Complete Comfort XL (2 GB Daten), einmalig 79,95 Euro, monatlich 79,95 Euro
  • Complete Comfort XXL (5 GB Daten), einmalig 29,95 Euro, monatlich 99,95 Euro

Hinweis:
Eine Bestellung des iPhone 5s ist der Telekom zufolge erst ab dem 20. September möglich.
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Mit der gestrigen Aktualisierung auf OS X 10.8.5 und den veröffentlichten Security Updates für OS X 10.7.5 und OS X 10.6.8 hat Apple insgesamt 35 Sicherheitslücken geschlossen. Betroffen waren die Bereiche Apache, Bind, ClamAV, CoreGraphics, ImageIO, Installer, IPSec, Kernel, Mobile Device Management, OpenSSL, PHP, PostgreSQL, Power Management, QuickTime, Safari und Zertifikat-Regeln. Neben der Einschleusung schädlicher Programmanweisungen durch manipulierte Daten konnten Angreifer über einige Lücken auch ihre Zugriffsrechte erweitern. Im Fall der Zertifikate wurde die Prüfung verbessert und einige Root-Zertifikate entfernt oder hinzugefügt. Für Details zu den nun standardmäßig installierten Zertifikaten verweist Apple auf den Schlüsselbund, in dem diese eingesehen werden können.
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Offenbar als Vorbereitung für den heute beginnenden Vorverkauf des iPhone 5c hat Apple den Online Store vom Netz genommen (Store: ). Stattdessen erscheint nun beim Aufruf der bekannte Hinweis, dass man in Kürze wieder zurück sein wird und momentan den Store aktualisiert. Wie lange der Apple Online Store nicht erreichbar sein wird, ist bislang unklar. Wie die Deutsche Telekom (Shop: ) auf Anfrage erklärt hatte, wird man als Mobilfunknetzbetreiber gegen 9 Uhr Vorbestellungen für das iPhone 5c auf der Webseite entgegen nehmen. Kunden können außerdem in eine der Filialen oder bei Partnern eine Vorbestellung aufgeben.

Vergangenen Dienstag hatte Apple auf einer Presseveranstaltung das iPhone 5c als Ersatz für das iPhone 5 vorgestellt, während es sich beim iPhone 5s um das neue Highend-Modell bildet. Erstmals führt Apple damit beim iPhone zwei Modelllinien. Das iPhone 5c ist im Wesentlichen mit der Technik des iPhone 5 ausgestattet und verfügt über einen größeren Akku für eine längere Laufzeit. Als Besonderheit ist das iPhone 5c ist verschiedenen Farben erhältlich. Das Kunststoffgehäuse kann zudem mit einer optionalen Schutzhülle kombiniert werden, mit der es noch bunter wird.

Aktualisierung:
Der Apple Online Store ist wieder erreichbar und erlaubt nun auch die Vorbestellung des iPhone 5c.
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