8. März 2013

Wie aus einer mittlerweile 26 Seiten umfassenden Diskussion in den Apple Support Communities hervorgeht, haben einige Besitzer eines neuen MacBook Pro Probleme mit hochdrehenden Lüftern. Im Februar hatte Apple die MacBook Pro mit Retina aktualisiert und dabei unter der Haube auch einige umfangreichere Änderungen vorgenommen, die anscheinend auch die Kühlung betreffen. So berichten Besitzer von einem plötzlich hochdrehenden Lüfter bei einfachen Sachen wie E-Mail-Abruf oder Musikwiedergabe, wobei sich der Lüfter nach ungefähr einer Minute dann wieder beruhigt und leise wird. Offensichtliche Hardware-Fehler können ausgeschlossen werden, denn zumindest der Apple Hardware-Test findet keinen Fehler.

Daher liegt die Vermutung nahe, dass es sich um einen Fehler im OS X oder der Firmware des MacBook Pro handelt, die fälschlicherweise eine zu hohe Temperatur erkannt haben will und den Lüfter daraufhin auf die maximale Leistung von 5.000 Umdrehungen pro Minute bringt. Ein Besitzer will herausgefunden haben, dass ein Konflikt zwischen der SSD und der Lüftersteuerung die Probleme verursacht. Mit der Wiedergabe eines bestimmten Songs kann die Fehlfunktion der Lüfter zuverlässig reproduziert werden. Apple dürfte mittlerweile das Problem genau untersuchen und anschließend an einem passenden Firmware-Update arbeiten. Dennoch sollten betroffene Kunden sich an Apple wenden, da der Fehler von Apple offiziell noch nicht bestätigt wurde.

Aktualisierung:
Offenbar ist auch die vorherige Generation des MacBook Pro Retina betroffen, wenn hier eine SSD von SanDisk verbaut ist.
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Die Sicherheitsexperten von F-Secure haben für 2012 einen neuen Mobile Threat Report veröffentlicht, der eine Analyse der Angriffe auf Mobilgeräte des vergangenen Jahres enthält. Im Vergleich zu 2010 und 2011 nahm die Gefahr für die populären Mobilplattformen Android und iOS zu. Erneut rückläufig waren die Angriffe auf Geräte mit Java Mobile, Symbian sowie Windows Mobile. Ihr Anteil sank von fast 89 Prozent in 2010 auf nunmehr 20 Prozent in 2012. Die Angriffe auf Android nahmen hingegen zu und erreichen mittlerweile einen Anteil von 79 Prozent. Erstmals im vergangenen Jahr war auch iOS signifikant von Angriffen betroffen und kam dadurch auf einen Anteil von 0,7 Prozent. Bemerkenswert ist auch das starke Wachstum der unterschiedlichen Schädlinge. Entwickelten Angreifer vor drei Jahren insgesamt 80 verschiedene Schadprogramme, waren es im vergangenen Jahr nun 301 Schadprogramme. Zudem gab es erstmals plattformübergreifende Schadsoftware, die alle verbreiteten Plattformen angegriffen hatte. Der Fokus der Angriffe liegt aber klar auf Android, welches durch die offene Architektur am verwundbarsten ist.

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Wie eine neue Internet-Studie von Adobe ergeben hat, erfolgt der Zugriff auf das World Wide Web häufiger über das Tablet als über Smartphones. Für die Studie wurden 100 Milliarden Seitenaufrufe von mehr als 1.000 Webseiten weltweit untersucht. Hier wurden im Februar 84 Prozent der Aufrufe über einen klassischen Desktop-Computer oder ein Notebook durchgeführt. Weit dahinter folgen nun die Tablets mit einem stetig wachsenden Anteil von nunmehr 8 Prozent. Nur noch 7 Prozent der Zugriff wurden hingegen über ein Smartphone durchgeführt. In der Adobe-Studie ist es das erste Mal, dass Tablets bei den Zugriffen vor Smartphones liegen.

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Dies ist umso bemerkenswerter, da bislang deutlich mehr Smartphones als Tablets abgesetzt worden sind. Mit dem Tablet ist die Nutzung von Webdiensten und -seiten offenbar angenehmer als mit einem Smartphone, wie auch ein anderer Aspekt der Studie zeigt. So greifen Nutzer mit einem Tablet 1,7 Mal häufiger auf Unterseiten zu als Smartphone-Nutzer. Nach Ländern aufgeteilt werden Tablets besonders in Großbritannien (+4,8 Prozentpunkte), Frankreich (+2,6), Kanada (+1,9), USA (+1,7) und Deutschland (+1,4) bevorzugt. Besonders gern werden sie für den Einkauf verwendet, wo fast 10 Prozent aller Zugriffe von Tablets stammen.

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Zuletzt gab es im vergangenen Herbst vielversprechende Gerüchte, wonach Apple mit den Musik-Labels kurz vor Einigung steht und noch die Frage der Einnahmenverteilung geklärt werden muss. Es kam schließlich anders und Apple stellte keinen werbefinanzierten Musik-Streaming-Dienst vor. Den Musik-Labels war Apples Angebot zu niedrig. Tatsächlich lag es mit 6 Cent für 100 Songs deutlich unter den üblichen Abgaben von Streaming-Diensten wie iHeart, Pandora oder Spotify, die für 100 Songs zwischen 12 und 35 Cent zahlen, wobei Spotify am meisten für das Streaming der Musik zahlen muss. Nach Ansicht der Musik-Labels sollte Apple mindestens 21 Cent für 100 Songs zahlen, was den Empfehlungen des Copyright Royalty Board entspricht. Darüber hinaus soll Apple auch einen Anteil an den iAd-Einnahmen abgeben.

Ob sich Apple mit den niedrigen Preisvorstellungen noch irgendwann durchsetzen kann, bleibt daher fraglich. Für Apple bietet ein Musik-Streaming-Dienst viele Vorteile. So würde Apples iAd-Netzwerk an Attraktivität gewinnen, wenn Werbung nicht nur im Zusammenhang mit Apps, sondern auch mit Musik geschaltet werden kann. Zudem können Nutzer auf das iTunes-Angebot umgeleitet werden, wenn ein größeres Interesse an einem Musik-Titel besteht. Allerdings sind die Gewinnaussichten für Musik-Streaming bislang gering, weswegen bisherige Dienste dazu übergehen, kostenloses Streaming stark einzuschränken.
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Wie die MPEG License Association für MPEG-Videostandards bekannt gegeben hat, konnte man sich mit Google einigen und das weltweit größte Internet-Unternehmen zu einer Lizenzierung der MPEG-Techniken für den hinter WebM stehenden Video-Codec VP8 bewegen. Demnach nutzen VP8 und die vorherigen Generationen des Video-Codec nun Patente von 11 Mitgliedern der MPEG LA. In der vereinbarten Lizenz wird Google unter anderem das Recht eingeräumt, die MPEG-Techniken in VP8 an Nutzer und Unternehmen weiter zu lizenzieren sowie die MPEG-Techniken auch in einer kommenden Generation des VPx-Codecs zu verwenden. Eine Lizenzierung von MPEG-Techniken in VP8 über die MPEG LA ist damit nicht notwendig, weswegen Bemühungen zur Zusammenstellung eines entsprechenden Patent-Pools seitens der MPEG LA eingestellt werden. Google hat sich mit der Lizenzvereinbarung weiterhin die Möglichkeit gesichert, WebM als kostenfreies Videoformat anzubieten und weiterzuentwickeln, und zeigt sich mit der Einigung zufrieden.
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Im vergangenen Herbst hatte Google nach der Übernahme von Motorola Mobility bereits die Entlassung von gut 4.000 der damals weltweit rund 20.000 Mitarbeiter des US-amerikanischen Mobiltelefon-Herstellers angekündigt. Nun folgen noch einmal 1.200 Stellenstreichungen, womit sich Motorola Mobility innerhalb eines Jahres von gut 25 Prozent der Mitarbeiter trennen wird. Ebenfalls wurde rund ein Drittel der weltweit fast 100 Niederlassungen geschlossen. Bislang zeigt sich Google mit dem Angebot von Motorola-Smartphones nicht zufrieden. In einer E-Mail an die verbliebenen Mitarbeiter zeigt sich das Unternehmen aber zuversichtlich, dies mit den kommenden Produkten ändern zu können. Sollte dies gelingen, könnte Google auch ein Nexus-Smartphone oder -Tablet von Motorola in Erwägung ziehen. Bislang stammen die von Google vermarkteten Nexus-Geräte mit Android-System von HTC, LG oder Samsung.
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Das größte Social Network hat ein überarbeitetes Design angekündigt, mit dem leichter relevante Inhalte abgerufen werden können. So werden beispielsweise bei Einträgen erweiterten Inhalten wie Ereignissen, Fotos, Karten und News mehr Platz eingeräumt. Zudem lassen sich Einträge besser nach bestimmten Kriterien filtern, beispielsweise wenn befreundete Kontakte etwas teilen. Darüber hinaus will Facebook die Nutzerführung über alle unterstützten Plattformen hinweg vereinheitlichen. Egal ob Facebook im klassischen Desktop-Browser oder auf den verschiedenen Mobilgeräten genutzt wird, die Bedienung und Gestaltung bleibt gleich und passt sich lediglich an den verfügbaren Display-Platz an. In den kommenden Wochen will Facebook das neue Design langsam für alle Facebook-Nutzer freischalten. Wer nicht so lange warten möchte, kann sich auf eine Warteliste eintragen und wird dann wahrscheinlich etwas früher auf das neue Design umgestellt.

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Apple hat eine kleinere Aktualisierung der iWork-Apps für iPad, iPhone und iPod touch veröffentlicht. Keynote, Numbers und Pages liegen nun in Version 1.7.2 zum Download bereit und enthalten verschiedene Verbesserungen, wobei sich Apple bei den Details zugeknöpft zeigt und keine genaueren Angaben macht. Stattdessen wird in der Beschreibung nur allgemein von Stabilitätsverbesserungen und Fehlerbehebungen gesprochen. Bislang hielt sich Apple mit signifikanten Neuerungen bei den iWork-Apps für iOS zurück. Seit der Veröffentlichung von Version 1.0 mit der ersten iPad-Generation folgte nur eine Produktpflege, um die Funktionalität zu verbessern und die Unterstützung neuer Geräte, iOS-Versionen sowie Cloud-Diensten wie iCloud und MobileMe zu gewährleisten. Mindestanforderung für die aktuellen Versionen von Keynote, Numbers und Pages ist iOS 5.1. Der Preis je App liegt bei 8,99 Euro, wobei alle iWork-Apps sowohl auf iPad als auch iPhone und iPod touch genutzt werden können.
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