7. August 2006

Bild zur News "WWDC 2006 - Xcode 3"Leopard wird für Entwickler eine neue Version von Xcode mitbringen. Endlich scheint Apple den Interface Builder, der ebenfalls nun die Versionsnummer 3 trägt, einer tiefgreifenden Änderung zu unterziehen. Es sollen Überblendungen wie in Keynote durch einfache Klicks möglich werden, außerdem sollen Lokalisierungen nicht mehr einen so großen Aufwand wie bisher bedeuten.
Xcode 3 soll auch eine überarbeitete Benutzeroberfläche mitbringen, mit der sich Fehler beim Builden leichter erkennen lassen. Insgesamt soll Xcode aufgeräumter werden, um dem Entwickler das Programmieren angenehmer zu machen.
Xcode 3 bringt ein neues Profiler-Tool namens "Xray" mit. Damit sollen sich Applikationen optimieren lassen, und das alles mit einer einfachen Oberfläche, welche an GarageBand erinnert.
Ob Xcode 3 nur für Leopard oder auch für Tiger erscheinen wird, ist bislang noch unklar.
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Bild zur News "Microsoft stellt Virtual PC für Mac ein - keine Version für Intel-Macs mehr"Zwar wurde Microsoft nicht müde zu betonen, man arbeite mit Apple zusammen um eine Intel-kompatible Version von Virtual PC zu entwickeln, dennoch hat man nun das Ende von Virtual PC für Mac verkündet. Microsoft hatte Virtual PC vor drei Jahren übernommen und schon zur Einführung des Power Mac G5 nur sehr zäh weiterentwickelt. Da es inzwischen mehrere gute Virtualisierungslösungen für Intel-Macs gibt, ist die Weiterentwicklung wohl uninteressant für Microsoft. Virtual PC hätte von Grund auf neu entwickelt werden müssen. Die MacBU gab auf der WWDC an, man habe nun die endgültige Entscheidung getroffen, das Ende der Software zu besiegeln. Bisherige Kunden werden aber weiterhin Support in Anspruch nehmen können.
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Bild zur News "Aufzeichnung der Keynote ist online"Soeben hat Apple die Aufzeichnung der Keynote veröffentlicht, die sich wie immer als QuickTime-Stream betrachten lässt. Erfahrungsgemäß werden aber die Server am heutigen Abend noch recht überlastet sein, wenn sich die gesamte Mac-Welt auf den Film stürzt. Ob auch eine Download-Version angeboten wird, lässt sich nicht sagen. Dies war in der Vergangenheit von Keynote zu Keynote unterschiedlich.
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Bild zur News "Apple Cinema Displays günstiger"Apple hat das 23" und das 30" Cinema Display still im Preis gesenkt. Vorher kostete das 23" Display noch 1.359 Euro, nun gibt es den Bildschirm schon für 1.099 Euro. Ebenfalls wurde das 30" Cinema Display im Preis gesenkt, welches zuvor noch für 2.619 Euro im Apple Store zu haben war. Augenblicklich wird das größte Apple Display für 2.199 Euro angeboten, welches bei der Einführung noch deutlich über 3.000 Euro kostete.
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Bild zur News "Neue Umfrage: Welchen Themenbereich fanden Sie auf der Keynote am interessantesten?"Die heiß ersehnte Keynote zur WWDC ist nun vorbei und hat uns zahlreiche Neuerungen gebracht. Zwar gab es kein "One more thing", dennoch handelte Apple mehrere große Themenbereiche ab und stellte auch einige neue Produkte vor. In unserer neuen Umfrage möchten wir gerne von Ihnen wissen, welcher Themenbereich für Sie am interessantesten war, oder ob Sie eher wenig angesprochen wurden.
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Bild zur News "Verabschiedet sich Apple vom Metall-Look?"Wie auf den Videos zu Mac OS X Leopard zu sehen ist, kommt iChat nicht mehr im Metall-Look ähnlich älterer iTunes-Versionen oder Safari daher, sondern auch ähnlich dem "Unified Toolbar Look", bekannt aus dem aktuellen Mail aus Tiger. Somit ist es wahrscheinlich, dass Apple mit dem Metall-Look endgültig abschließt. Dass Mac OS X Leopard momentan noch über eine kaum veränderte Benutzeroberfläche verfügt ist nicht verwunderlich. Schon Mac OS X 10.4 Tiger sah in der ersten Developer Preview Mac OS X 10.3 Panther sehr ähnlich, die Änderungen an der Benutzeroberfläche wurden erst in späteren Build-Versionen hinzugefügt.
Zu erwarten ist, dass Apple mit Leopard erheblich mehr Effekte in der Benutzeroberfläche mittels Core Animation hinzufügen wird. Die meisten Effekte werden aber nur auf Rechnern mit Core Image-fähiger Grafikkarte zu sehen sein.
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Bild zur News "WWDC 2006 - Bewertung der Vorstellung"Nachdem Steve Jobs die Keynote zur diesjährigen WWDC beendet hatte, waren einige Teilnehmer des IRC-Chats enttäuscht, wofür es aber nach genauerer Betrachtung keinerlei Anlass gibt. Der Mac Pro überraschte wohl jeden, denn wer hätte mit Dual-Dual-Core in allen Modellen gerechnet? Auch der Preis macht dieses enorm leistungsstarke und im Gegensatz zum Power Mac G5 auch hervorragend zu erweiternde Gerät außerordentlich interessant.
Auch Leopards neue Möglichkeiten faszinieren. Gerade Apples Bestreben, beeindruckende Grafikeffekte anzubieten, die Entwickler nun ohne großen Aufwand in ihre Applikationen einbauen können, könnte die Bedienung kommender Software sehr vereinfachen. Aus Geheimhaltungsgründen zeigte Apple nur Teile der neuen Funktionen, doch diese haben es in sich. Die Umsetzung von Time Machine und virtuelle Desktops sind im OS-Markt zwar alles andere als neu, Apple hat bestehende Konzepte aber verfeinert und sehr elegant und wiederum grafisch spektakulär umgesetzt-
Die Keynote sowie die neuen Produkte sind als voller Erfolg zu werten, wenn auch in erster Linie professionelle Anwender und Entwickler angesprochen wurden. Für den Consumer-Bereich gab es weniger zu präsentieren, allerdings ist die WWDC auch nicht die Messe für diesen Teil der Kundschaft. Diese werden wohl in etwas mehr als einem Monat zur nächsten Apple Expo in Paris, sofern es dann eine Keynote gibt, auf ihre Kosten kommen.
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Bild zur News "WWDC - iChat 4"Auch an der Chat-Software iChat hat Apple gearbeitet und einige neue Funktionen hinzugefügt. Neu in iChat sind Photo Booth Effekte und die Möglichkeit, das eigene Abbild in beliebige Foto- oder Video-Hintergründe einzusetzen sowie die Live-Darstellung von iPhoto-Diashows, Keynote-Präsentationen und der Einsatz von Videos. Um mehrere über den Bildschirm verstreute Chatfenster zu vermeiden, besteht nun so wie in anderen Chat-Applikationen die Möglichkeit, Unterhaltungen mit Tabs zu organisieren. Auch vom Metall-Interface hat man sich nun verabschiedet.
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Bild zur News "WWDC 2006 - Leopard und 64-Bit-Prozessoren"Unter Tiger war es nur sehr umständlich möglich, in einer Applikation mit graphischer Benutzeroberfläche 64-Bit Code auszuführen. Dies soll sich mit Leopard ändern, dort kann man eine Anwendung auch mit graphischer Benutzerfläche einfach als 64-Bit-Anwendung ausführen, neben existierenden 32-Bit-Anwendungen ohne Emulation. Zwar dürfte sich der Nutzen für normale Anwender sehr in Grenzen halten, es zeigt aber dass Apple stark an die Zukunft denkt.
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Bild zur News "WWDC 2006 - Time Machine, Apples Antwort auf Datenverlust"Sicherheitskopien gehören wohl zu den unverzichtbaren Sicherheitsmaßnahmen auf dem Mac. Apple will diese Notwendigkeit mit Time Maschine zum Teil aufheben und bietet über beeindruckende Grafikeffekte die Möglichkeit, in einem Fenster in die Vergangenheit zu reisen und alte Bearbeitungszustände wieder herstellen zu können. Mit Hilfe eines kleinen Schiebers am Rande des Fensters fliegen dem Anwender alte Fenster entgegen. Natürlich ersetzt auch eine Lösung wie diese in keinem Fall eine Sicherheitskopie auf einem anderen Medien, da bei einem Festplattenausfall dennoch alle Daten verloren wären. Allerdings ist genau dies auch mit Time Machine möglich, da Festplatteninhalte auf anderen Platten oder einem Server gespeichert werden können. Ob sich durch Time Machine der Speicherbedarf signifikant erhöht, kann momentan noch schlecht abgeschätzt werden.
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Bild zur News "WWDC 2006 - Core Animation"Für Entwickler bietet Apple nun neben Core Image und Core Video auch eine Programmierschnittstelle an, mit der sich leicht und einfach Animationen in eine Applikationsoberfläche integrieren lassen. So soll es Apple nur 400 Zeilen Code gekostet haben, den Album-Art-Bildschirmschoner zu schreiben. Ohne Core Animation waren noch 4.000 Zeilen Code nötig. Es ist zu erwarten, dass mit dem Erscheinen von Leopard viele Applikationen von Drittherstellern dieses API nutzen werden, um die Oberfläche von Applikationen zu verbessern.
Core Animation wird in der Leopard Developer Preview bereits für Spaces und die Oberfläche von Time Machine genutzt.
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Bild zur News "WWDC 2006 - Spaces"In Mac OS X 10.5 wurde nun auch virtuelle Desktops integriert, das bedeutet, dass man zwischen mehreren virtuellen Bildschirmen mit verschiedenen Inhalten umschalten kann. Diese kann man auch alle zusammen zur gleichen Zeit darstellen, ähnlich wie Expose. Ein Klick auf eine Applikation im Dock öffnet direkt den passenden Desktop, auf dem sich die Applikation befindet.
Zu einem Demo-Video gelangen Sie über den Link an der Seite.
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Bild zur News "Xserve mit Xeon-Prozessoren und bis zu 2500 GB Festplattenkapazität"Apple hat ebenfalls heute auf der Keynote von Steve Jobs einen neuen Xserve mit Intel Xeon Prozessor vorgestellt. Auch er ist nur noch in einem Modell verfügbar, welches an die eigenen Wünsche angepasst werden kann. Die Standardausführung des Xserve für 3.199 Euro verfügt über:

- zwei 2,0 GHz Dual-Core Intel Xeon Prozessoren
- 1 GB 667 MHz DDR2 ECC FB-DIMM RAM
- ein 80 GB 3 GB/s SATA Apple Drive Module
- zwei Gigabit-Ethernet Ports
- interne Grafik
- drei FireWire 800 und zwei USB 2.0-Ports
- und eine unlimitierte Client-Lizenz von Mac OS X Server 10.4 Tiger.

Als optionale Komponenten sind unter anderem:

- 2,0 bis 3,0 GHz Dual-Core Intel Xeon Prozessoren
- bis zu 32 GB 667 MHz DDR2 ECC Speicher
- eine ATI Radeon X1300 XT mit 256 MB SDRAM
- Combo oder 16x SuperDrive
- sowie zweites 650 W Netzteil verfügbar.

Der Xserve wird ab Oktober 2006 ausgeliefert.
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Bild zur News "WWDC 2006 - Mail"Mail erfährt wohl mit Mac OS X Leopard eine sehr große Überarbeitung. Es lassen sich nun Mails aus Templates erzeugen, ähnlich wie in iWeb oder Pages, die als Standard-HTML-Mails versendet werden. Außerdem kann man nun direkt in Mail auch auf die systemumfassende To-Do- und Notizenverwaltung zurückgreifen, um eMails schnell einsortieren zu können und diese als Notiz oder To-Do zu behalten. Auch wurden RSS-Feeds in Mail integriert, wahrscheinlich integriert mit der RSS-Verwaltung in Safari.
Über den Link an der Seite gelangen Sie zu einem Demo-Video von Mail aus 10.5.
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Bild zur News "Mac Pro Quad mit 64-Bit Xeon-Prozessoren"Apple hat heute auf der Keynote von Steve Jobs den Nachfolger des Power Mac G5 namens Mac Pro vorgestellt. Herzstück des Mac Pro sind zwei Dual-Core Intel Xeon Prozessoren mit 2,0 bis 3,0 GHz. Es gibt nur noch ein Standardmodell, welches aber an die eigenen Wünsche angepasst werden kann. Die Standardausführung des Mac Pro für 2.449 Euro besteht aus:

- zwei 2,66 GHz Dual-Core Intel Xeon Prozessoren
- 1 GB 667 MHz DDR2 ECC Speicher
- eine NVIDIA GeForce 7300 GT mit 256 MB GDDR2 SDRAM
- eine 250 GB Serial ATA (3 Gb/Sek.) Festplatte (7200 rpm)
- ein 16x SuperDrive mit Double-Layer-Unterstützung (DVD+R DL/DVD±RW/CD-RW)
- vier PCI Express Steckplätze: ein doppelt-breiter Grafiksteckplatz und drei Erweiterungssteckplätze in voller Länge
- zwei Ethernet, zwei FireWire 800, zwei FireWire 400, fünf USB 2.0
- sowie Mighty Mouse und Apple Keyboard

Als optionale Komponenten sind unter anderem:

- 2,0 bis 3,0 GHz Dual-Core Intel Xeon Prozessoren
- bis zu 16 GB 667 MHz DDR2 ECC Speicher
- eine ATI Radeon X1900 XT oder NVIDIA Quadro FX 4500 mit jeweils 512 MB GDDR3 SDRAM
- ein zweites 16x SuperDrives mit mit Double-Layer-Unterstützung
- AirPort Extreme Modul
- Bluetooth 2.0+EDR Modul
- sowie Apple USB Modem verfügbar.

Apple gibt an, der neue Mac Pro seit mehr als doppelt so schnell wie ein Power Mac G5 Quad. Dass Apple alle Modelle mit 4 Prozessorkernen ausstattet, wurde zuvor von keiner Seite erwartet und stellt eine erfreuliche Überraschung dar.
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