Übersicht: Alle Meldungen zur WWDC 2013

6. August 2012

Apple gibt iOS 6 Beta 4 frei - YouTube-App wurde entfernt (Aktualisierung)

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iOS 6 wurde auf der WWDC im Juni angekündigt und soll im Herbst erscheinen. Apple hat jetzt für Entwickler die vierte Betaversion veröffentlicht, in der sich vor allem eine spektakuläre Änderung finden lässt: Die YoutTube-App ist verschwunden. Seit Einführung des ersten iPhones im Sommer 2007 war die YouTube-App Bestandteil des System, allerdings pflegte Apple die Software nicht sonderlich. In iOS 6 verabschiedet sich Apple wohl von der App und überlässt Google das Feld, eine eigene Lösung anzubieten. Nachdem Apple bereits Google Maps aufgab und eine eigene Kartenlösung implementierte, ist jetzt die nächste Google-Lösung an der Reihe und wird nicht mehr von Apple ausgeliefert.
Noch eine weitere Neuerung fiel in der vierten Betaversion auf: In den Einstellungen befindet sich jetzt der Menüpunkt "Bluetooth Sharing" - die genaue Funktionsweise ist noch unbekannt. Gerüchten zufolge ermöglicht das Bluetooth Sharing, sich mit anderen Bluetooth-kompatiblen Geräte zu verbinden und deren Funktionen zu nutzen bzw. Informationen zu übertragen, so zum Beispiel die Anzeige von iMessages auf einem iPod nano oder auch Telefonanrufe von einem iPad aus zu beginnen. Sicherlich fallen in Kürze noch zahlreiche Änderungen in der vierten Beta auf. das Update lässt sich über den Entwicklerzugang oder das integrierte Auto-Update in iOS laden.

Aktualisierung: Apple hat sich dazu geäußert, warum die YouTube-App nicht mehr Bestandteil von iOS 6 ist. Die bisherige Lizenz zur Verwendung von YouTube unter iOS sei abgelaufen, der Nutzer könne YouTube aber stattdessen über Safari nutzen. Außerdem arbeite Google an einer Standalone-Version für iOS.
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Gerücht: Alle iOS-Geräte erhalten im Herbst neuen Dock-Connector

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Mehrere Bauteilen noch nicht veröffentlichter Modelle von iPhone, iPad und iPod touch bargen bereits deutliche Hinweise darauf, dass Apple den bisherigen Dock-Connector auf eine kompaktere Bauweise umstellt. Schon vor Monaten tauchten erste Gerüchte dazu auf. Laut iMore steht im Herbst daher der Wechsel vom bisherigen Anschluss auf den neuen Dock-Connector an; sowohl das iPhone der sechsten Generation als auch der aktualisierte iPad touch, die überarbeitete Version des Retina-iPads, ein iPad mit kleinerem Display sowie der nächste iPod nano sollen über den neuen Anschluss verfügen.
Man kann davon ausgehen, dass Apple auch einen Adapter auf den Markt bringt, da ansonsten alle bisherigen Zubehöreteile mit Zugriff auf den Dock Connector nicht mehr zu verwenden wären. Seit der Vorstellung des iPods der dritten Generation im April 2003 war Apple dem noch immer verbauten Dock-Connector treu geblieben; den Berichten zufolge sieht Apple neun Jahre später die Zeit gekommen, auf ein kleineres Bauteil umzustellen und so möglicherweise noch kompaktere Gehäuse fertigen zu können.
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Khronos Group stellt OpenGL ES 3.0 für Mobilgeräte vor

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Die Khronos Group hat für kleinere Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets die OpenGL-ES-Spezifikationen in Version 3.0 vorgestellt. Hierbei greift man auf Funktionen des großen Bruders OpenGL zurück und übernimmt Funktionen von OpenGL 3.3 und 4.2. Dennoch bleibt OpenGL ES 3.0 abwärts kompatibel zu OpenGL ES 2.0, sodass ein reibungsloser Umstieg gewährleistet wird. Zu den Neuerungen zählen Erweiterungen an der Rendering Pipeline, womit sich auch aufwendigere visuelle Effekte über den Grafikchip beschleunigen lassen, beispielsweise im Bereich Halbtransparenz und Spiegelungen. Ebenfalls steht nun auch auf Mobilgeräten ETC2/EAC-Texturkompression zur Verfügung, womit sich Texturen für jedes Gerät auf schnelle Weise optimieren lassen. Darüber hinaus können Texturen nun auf verschiedene Weise verarbeitet werden, was umfangreichere Textureffekte ermöglicht. Die integrierte Shading-Sprache GLSL ES unterstützt weiterhin umfassende Berechnungen von Integer- und Fließkommazahlen, womit detailliertere Effekte realisierbar sind. Insgesamt hat man die optionalen 3D-Techniken reduziert, was zwar die Hardware-Anforderungen an den Grafikchip steigen lässt, aber die Entwicklung von 3D-Titeln insgesamt vereinfacht. Erste Spiele-Apps mit OpenGL ES 3.0 dürften aber frühestens im kommenden Jahr erscheinen, wenn genügend Smartphone-Systeme die neue Spezifikation unterstützen.
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Google schließt Google Apps for Teams, Google Listen und Google Video for Business

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Einmal mehr hat Google bei den hauseigenen Online-Diensten und Produkten den Rotstift angesetzt und das Ende für einige Angebote bekannt gegeben. So wird Google Apps for Teams zum 4. September 2012 eingestellt. Zu diesem Zeitpunkt werden bestehende Benutzerkonten in private Google-Konten konvertiert und anschließend Google Apps for Teams offline geschaltet. Ebenfalls verabschiedet sich Google von Google Listen, einer Lösung für die Suche und Verwaltung von Podcasts. Entsprechende Abonnements sind im Google Reader zu finden. Darüber hinaus wird auch Google Video for Business eingestellt, nachdem bereits das klassische Google Video zugunsten von YouTube aufgegeben wurde. Bestehende Videos sollen zukünftig unter Google Drive kostenlos zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wird Google auch einige Produkt-Blogs offline nehmen, um Information gebündelt über bekanntere Blogs des Unternehmens bereitzustellen.
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Vor 15 Jahren: Steve Jobs' erste Keynote nach seiner Rückkehr zu Apple

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Es gibt zahlreiche Keynotes von Apple, die als historisch bezeichnet werden können. Sei es die Vorstellung des ersten Macintoshs, die Ankündigung des iMacs, des ersten Power Mac G5, des Intel-Umstiegs, des iPhones oder des iPads… eine der größten Zäsuren stellte dennoch Steve Jobs erste Keynote nach seiner Rückkehr zu Apple dar. Unter tosendem Applaus trat jener Mann vor das Publikum, der viele Jahre zuvor das Unternehmen hatte verlassen müssen: Steve Jobs. Doch nicht nur diese wichtige personelle Änderung wurde auf der MacWorld Boston 1997 zum Thema gemacht, auch mit einer weiteren Neuerung schockierte Jobs einige Zuschauer. Der einstige Feind wurde per Videokonferenz in die Veranstaltung geladen und dort zum wichtigen Partner ernannt, Bill Gates von Microsoft. Jobs machte klar, dass der so genannte "Desktop War" vorbei ist und man Microsoft als wichtigen Partner sehe. Jobs führte aus, man müsse sich von der Vorstellung lösen, dass Apple nur dann gewinnen könne, wenn Microsoft verliere. Neben Microsofts Investition in nicht stimmberechtigte Apple-Aktien brachte die Partnerschaft den Mac-Anwendern mit dem Internet Explorer auch einen neuen Standard-Browser ein. Insgesamt gehört die MacWorld Boston 1997 zu einer der geschichtsträchtigsten Großveranstaltungen von Apple.
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Steve Wozniak hat bei Cloud-Diensten einige Bedenken

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Mittlerweile hat der Trend hin zu Cloud-Diensten spürbar an Fahrt zugenommen. Nicht nur Unternehmen nutzen die Dienste zur Auslagerung kostspieliger Server-Lösungen, auch Privatanwender lagern mittlerweile Apps, Bilder, Dokumente, Musik, Videos und sogar Kennwörter in der Cloud. Apple bietet mit iCloud einen entsprechenden Dienst an, der aber bei Online-Redakteur Mat Honan auch seine Schattenseiten offenbart hat. Steve Wozniak, Mitbegründer von Apple, hat sich in New York skeptisch zum Datentransfer in die Wolke geäußert. Er hat vor allem Bedenken bei der Kontrolle der Daten. Er erwartet in den kommenden fünf Jahren schreckliche Probleme aufgrund der Auslagerung der Daten. Da Daten in der Wolke aufgrund der Nutzungsbedingungen vertraglich weggegeben werden, hat der Nutzer nach Ansicht von Wozniak weniger Kontrolle über diese Daten.
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Nokia will im September erste Smartphones mit Windows Phone 8 vorstellen

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Der einstige Branchenprimus Nokia will laut einem Bericht von Bloomberg im kommenden Monat die ersten Smartphones mit Windows Phone 8 vorstellen. Die Zeit drängt, da die bisher erhältlichen Geräte mit Windows Phone 7.5 trotz der positiven Reaktion durch die Fachpresse schwache Absatzzahlen vorweisen. Eine Teilschuld liegt hierfür bei Nokias Smartphone-Partner Microsoft, welcher für bisherige Windows Phones kein vollständiges Update auf Windows Phone 8 bereitstellen will. Stattdessen sollen nur einige der Neuerungen mit einem kleineren Update für Geräte mit Windows Phone 7.5 nachgereicht werden. Entsprechend befinden sich die bisherigen Nokia Smartphones vielfach im Sonderverkauf, um zumindest die Lager vor der Einführung neuer Modelle leer zu bekommen.

Mit Windows Phone 8 wird Microsoft erstmals das Smartphone-System mit dem gleichen Systemkern ausstatten, wie er auch bei den Desktop- und Tablet-Versionen zum Einsatz kommt. Darüber hinaus hat Microsoft die Metro-Oberfläche überarbeitet und mit weiteren Multitouch-Gesten versehen. Für Nokia gilt Windows Phone 8 als letzter Versuch, wieder signifikant Marktanteile im lukrativen Smartphone-Markt zu gewinnen. Um Kosten zu sparen, hatte Nokia zuvor die Geräte-Entwicklung deutlich abgebaut und europäische Produktionswerke geschlossen, um zukünftig in Asien zu produzieren.
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LaCie gehört nun mehrheitlich Seagate

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Bereits im Mai angekündigt, hat Seagate nun die Mehrheitsanteile am Zubehör-Hersteller LaCie übernommen. LaCie/D2-Mitbegründer Philippe Spruch sowie Geschäftspartner haben ihre Aktien an Seagate verkauft, womit der Festplattenhersteller nun einen Anteil von 64,5 Prozent am französischen Unternehmen hält. Die Übernahmesumme beläuft sich auf ungefähr 150 Millionen Euro, wobei diese davon abhängig ist, inwieweit Seagate innerhalb von sechs Monaten den Unternehmensanteil durch die ausstehenden Aktienkäufe ausbauen kann. Wettbewerbshüter in Deutschland, Frankreich und den USA hatten zur Übernahme keine Bedenken geäußert. Zu Seagates weiteren Plänen nach der Übernahme von LaCie ist nichts bekannt. Es gilt als recht wahrscheinlich, dass der Zubehörhersteller als eigenständige Marke fortgeführt wird. Der Transfer wird voraussichtlich Anfang 2013 abgeschlossen sein.
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Hacker erhielt mithilfe des Apple-Support Zugriff auf fremde Apple-ID

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Wie bekannt wurde, konnten Hacker die Kontrolle über Medienkanäle von Gizmodo erlangen, nachdem sie mithilfe des Apple-Support Zugriff auf die Apple-ID eines ehemaligen Mitarbeiters von Gawker Media erhielten. Wie Gizmodos Mat Honan in seinem Blog berichtet, konnten die Hacker beim Apple-Support durch geschicktes Herausfinden der Antworten zu den Sicherheitsfragen das Kennwort für die Apple-ID zurücksetzen. Anschließend wurden in der iCloud hinterlegte Kennwörter genutzt, um Medienkanäle von Gizmodo zu missbrauchen, Zugriff auf Benutzerkonten bei anderen Internet-Diensten zu erhalten und obendrein iPad, iPhone und MacBook von Honan über die entsprechenden iCloud-Funktionen zu löschen.

Um wieder Zugriff auf seine Konten bei Google und Twitter zu erlangen, musste Honan besondere Kontakte bei beiden Unternehmen bemühen. Um wieder an seine Apple-ID zu gelangen und die Daten der Apple-Geräte wiederherzustellen, war aber die Hilfe der Genius Bar notwendig, wobei Apple die Daten des MacBook bislang nicht wiederherstellen konnte. Honan hat mittlerweile Apples CEO Tim Cook um eine Stellungnahme gebeten, da offensichtlich die Sicherheitsvorkehrungen für die überall verwendete Apple-ID nicht ausreichend sind, um nicht autorisierte Zugriffe zu verhindern. Einer Antwort von AppleCare zufolge untersucht Apple den Vorfall und hat den Zugriff auf die betroffene Apple-ID auf einen einzelnen Mitarbeiter beschränkt, damit kein weiterer Schaden entsteht.
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Unerwartetes Verhalten des "Sichern Unter"-Kommandos in OS X Mountain Lion

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Viele freuten sich dass unter Mountain Lion der "Sichern Unter"-Befehl durch drücken der Alt-Taste vor Öffnen des Ablage-Menus wieder zur Verfügung steht. Apple hatte in OS X Lion den Befehl "Sichern Unter" durch "Duplizieren" ersetzt, dessen Verhalten deutlich anders war: es wurde ein neues Dokument mit dem Inhalt des aktuellen erzeugt. Wollte man ein Dokument unter einem anderen Namen sichern, musste man es zuerst duplizieren, danach sichern. Unter Snow Leopard war es noch möglich, Sichern Unter auszuwählen und das aktuell offene Dokument unter neuem Namen zu speichern.
Unter Mountain Lion ist der Menupunkt zwar über einen Umweg wieder verfügbar, verhält sich jedoch anders als erwartet. Sichert man ein Dokument mit "Sichern Unter" mit einem neuem Namen und hat zwischen dem letzten sichern Änderungen gemacht, werden diese unter dem alten Namen und unter dem neuen Namen gesichert.
Das Verhalten lässt sich so erklären, dass unter OS X Lion und Mountain Lion ein Dokument grundsätzlich gespeichert wird, wenn es geschlossen wird. Mountain Lion verhält sich anscheinend so, dass mit einem Sichern Unter-Befehl das Dokument geschlossen wird und anschließend unter neuem Namen und Pfad abgelegt wird. Dadurch wird das Dokument unter altem Namen automatisch gesichert und die Änderungen seit dem letzten Sichern überschrieben (das alte Dokument ist aber glücklicherweise über Versions weiterhin zugänglich).
Noch ist kein Weg bekannt, wie sich das Sichern Unter-Verhalten aus Snow Leopard wieder komplett herstellen lässt.
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Apple verlagert Display-Bestellungen von Samsung hin zu Sharp und LG

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Apples und Samsungs Verhältnis ist zwiegespalten. Auf der einen Seite bekämpfen sich die Unternehmen erbittert vor Gericht, auf der anderen Seite pflegen Apple und Samsung auch intensive Geschäftsbeziehungen bei wichtigen Komponenten für iPhone und iPad. Samsung ist Apples wichtigster Zulieferer, Apple bezog im vergangenen Jahr Bauteile im Wert von mehr als acht Milliarden Dollar. Unter Berufung auf taiwanische Quellen heißt es jetzt jedoch, dass Apple damit beginnt, vermehrt Displays von Sharp und LG anstatt von Samsung zu bestellen. Auf diese Weise soll die Abhängigkeit von Samsung reduziert werden; zwar ist es nicht möglich, alle iPad-Displays von anderen Herstellern zu beziehen, auf Samsung soll jedoch ein geringerer Anteil entfallen. Doch nicht nur die Missstimmung zwischen Apple und Samsung sei für diesen Schritt verantwortlich, auch die von Sharp eingesetzte Display-Technologie sage Apple mehr zu, heißt es im Bericht. Eine ähnliche Entwicklung wie bei den iPad-Displays gibt es auch im Chipmarkt zu beobachten. Vor wenigen Monaten kamen Berichte auf, Apple intensiviere die Zusammenarbeit mit TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company), um auch im Bereich der ARM-Prozessoren sowie RAM-Module weniger auf Samsungs Produkte setzen zu müssen.
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