Übersicht: Alle Meldungen zur WWDC 2013

4. Januar 2013

Analysten rechnen mit einem günstigeren iPhone mini

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Zuletzt gab es vor zwei Jahren vermehrt Gerüchte zu einem günstigen Mini-iPhone mit mehr Speicher. Nachdem Apple nun vergangenen Herbst mit dem iPhone 5 ein 4-Zoll-Smartphone vorgestellt hatte, erwarten nun einige Analysten in diesem Jahr ein iPhone mini, welches kleiner und günstiger sein soll. Apple könnte sich ihrer Ansicht nach damit besser gegen die günstige Android-Konkurrenz positionieren. Im Tablet-Markt hat Apple mit dem iPad mini bereits erfolgreich gezeigt, wie man mit günstigen Android-Geräten konkurrieren kann. Details zum Absatz des iPad mini wird Apple am 23. Januar im Zuge der Quartalszahlen bekannt geben.

Bislang bietet Apple die älteren iPhone-Generationen als Einstiegs-Smartphones an. Doch wird hier aus dem Android-Lager mit dem Nexus 4 und anderen aktuellen Smartphones deutlich Druck ausgeübt. So ist es nach Ansicht von Strategy Analytics unausweichlich, dass Apple ein günstigeres Gerät für Verbraucher anbieten muss, welche sich die bisherigen iPhones nicht leisten können. Ähnlich sieht man die Situation auch bei Jefferies, wo bereits im Sommer mit einem speziellen Einsteiger-iPhone zwischen 200 bis 250 US-Dollar gerechnet wird. Bislang hat Apple aber derartige Pläne zurückgehalten, um nicht den Absatz des klassischen iPhones zu gefährden.

Samsung ist da schon einen Schritt weiter und hat neben dem Android-Smartphone Galaxy S III auch eine günstigere und kleinere Variante namens Galaxy S III Mini im Angebot. Bei geringerer Prozessor-Leistung und Speicherkapazität fehlt dem Mini unter anderem 4G-Unterstützung.
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Neue Multitouch-Sensoren im kommenden iPhone erwartet

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Mit dem iPhone 5 setzt Apple nicht nur auf ein größeres 4-Zoll-Display, sondern auch auf neue Multitouch-Sensoren, die dank In-Cell-Technik direkt im Display-Panel integriert sind und damit die Produktion dünnerer Multitouch-Displays erlauben. Allerdings ist die Produktion recht aufwendig und die fehlerfreie Erkennung schnell ausgeführter Multitouch-Gesten problematisch. Daher erwägt Apple mit der kommenden iPhone-Generation den Einsatz neuer Multitouch-Sensoren, auch wenn die Produktion der In-Cell-Displays mittlerweile ein hohes Niveau erreicht hat.

Medienberichten in China zufolge erwägt Apple nun den Einsatz der von Innolux entwickelten Touch-On-Display-Technik, welche die Vorteile der In-Cell-Technik mit herkömmlichen Multitouch-Sensoren vereint. So soll Touch-On-Display mit einer Dicke von 0,5 Millimetern weiterhin die Produktion dünner Displays erlauben und zudem störungsfrei Multitouch-Gesten erkennen. Weiteren Berichten zufolge testet Apple bereits die nächste iPhone-Generation, welche in verschiedenen Web-Statistiken auftaucht. Mit der nächsten iPhone-Generation sowie der Veröffentlichung von iOS 7 wird im Herbst gerechnet.
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Corning kündigt neben neuem Gorilla Glass auch optische Thunderbolt-Kabel an

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Auf der kommende Woche stattfindenden Consumer Electronic Show wird Corning das verbesserte Gorilla Glass 3 vorstellen, wie es bei fast allen aktuellen Smartphones wie dem iPhone zum Einsatz kommt. Im Vergleich zu den bisherigen Gorilla Glass-Lösungen wird die dritte Generation widerstandsfähiger sein. Details will Corning aber erst kommende Woche bekannt geben. Neben dem Gorilla Glass 3 wird Corning auch neue optische Datenkabel vorstellen. Mit dem Thunderbolt Optical Cable wagt sich das Unternehmen in einen neuen Markt vor und will hier Lösungen mit hoher Reichweite anbieten.

Bereits bei der Vorstellung des Thunderbolt-Anschlusses vor zwei Jahren wurde betont, dass die Datenübertragung nicht nur über Kupferkabel, sondern auch über optische Leitungen möglich ist. Realisiert wird dies über die in den Steckern integrierte Elektronik, welche die eigentliche Übertragung der PCI-Express-Daten über das Kabel gewährleistet. Während über Kupferkabel die Übertragungsgeschwindigkeit bei maximal 10 Gbit pro Sekunde liegt, sind mit den optischen Leitungen theoretisch auch höhere Geschwindigkeiten von bis zu 50 GB pro Sekunde möglich. Darüber hinaus kann die Verbindung zwischen Thunderbolt-Geräten mit optischer Verbindung statt 3 Meter bis zu 100 Meter lang sein.

Corning tritt auch als Zulieferer für das Glas in Flüssigkristall-Displays (LCD) in Erscheinung und arbeitet hierbei unter anderem mit Sharp zusammen. Mit Apple gibt es ebenfalls intensive Verbindungen. So verwendete Apple bereits mit der ersten iPhone-Generation zunächst exklusiv das Gorilla Glass als robuste Multitouch-Oberfläche, während andere Hersteller auf Hartplastik setzten, das leichter zerkratzen konnte.
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Facebook Messenger mit Sprachnachrichten und Internet-Telefonie

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Facebook, das weltweit größte Social Network, hat eine neue Version des Facebook Messenger für iOS veröffentlicht. Mit der nun erhältlichen Version 2.1 ist es unter anderem möglich, eine Sprachnachricht an Facebook-Kontakte zu senden und damit schneller Informationen auszutauschen, als dies über die Textnachrichten möglich ist. Darüber hinaus wird Facebook im Laufe der kommenden Wochen auf allen Geräten eine Möglichkeit zur kostenlosen Internet-Telefonie freigeben. Facebook-Kontakte können so angerufen werden, ohne dass Gesprächsgebühren anfallen. Lediglich das Datenvolumen wird genutzt und sollte daher einen entsprechenden Umfang aufweisen. Darüber hinaus sind in Facebook Messenger 2.1 auch kleinere Verbesserungen und Fehlerbehebungen enthalten.

Damit mausert sich der Facebook Messenger, welcher in der iOS-Version bislang nur für iPhone und iPod touch optimiert ist, zu einer umfassenden Kommunikationslösung. Bereits seit Anfang Dezember hat Facebook damit begonnen, in ausgesuchten Ländern den Messenger auch für Nutzer ohne Facebook-Konto freizugeben. Der Facebook Messenger setzt in Version 2.1 mindestens iOS 4.3 voraus und kann dank Kompatibilitätsmodus auch auf dem iPad genutzt werden. Der kostenlose Download aus dem App Store hat eine Größe von rund 11 MB.
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Google einigt sich beim Wettbewerbsverfahren mit US-Handelskommission

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Die US-Handelskommission hat ihre Untersuchungen gegen Google wegen Wettbewerbsbehinderung nach 19 Monaten abgeschlossen. Nach Sichtung von Millionen Geschäftsunterlagen hat die Wettbewerbsaufsicht beschlossen, dass Google die mit Motorola übernommenen standardrelevanten FRAND-Patente zu fairen Konditionen an andere Unternehmen lizenzieren muss. Im Fall eines Rechtsstreits wird Google daher zukünftig auf die Beantragung eines Verkaufsverbots verzichten.

Im Bereich der Suchmaschine hat sich Google dazu verpflichtet, erweiterte Inhalte anderer Webseiten, beispielsweise zu Produkten oder Reisen auf Anfrage aus der Suche zu entfernen, während der Verweis auf die Webseite selbst weiterhin in den Suchergebnissen enthalten bleibt. Weitere Änderungen gibt es im Bereich des Werbegeschäfts, mit dem Google den größten Umsatz erzielt. Dieses soll nun offener für Dienste-übergreifende Kampagnen werden.

Microsoft, Betreiber der Suchmaschine Bing, gehen die Zugeständnisse von Google nicht weit genug. So wird kritisiert, dass Google möglicherweise nur Werbekunden aus den USA die erweiterten Schnittstellen zur Verfügung stellen wird. Weiterhin vermisst Microsoft ernsthafte Konsequenzen aus Googles Missbrauch standardrelevanter FRAND-Patenten, welche schon bei ihrer Erteilung das jeweilige Unternehmen dazu verpflichten, faire, angemessene und diskriminierungsfreie Lizenzen an konkurrierende Unternehmen zu vergeben.

Darüber hinaus wurden nach Ansicht von Microsoft verschiedene Aspekte der Google-Dienste unterschlagen. So gibt es keine geeignete Schnittstelle, um eine YouTube-App für Windows Phone anzubieten, und auch Vereinbarungen zur exklusiven Einbindung der Google-Suchmaschine wurden im Gegensatz zum Wettbewerbsverfahren der Europäischen Kommission nicht berücksichtigt.
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Independent-Film jOBS ab April in den US-Kinos zu sehen

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Bereits vergangenen Monat wurde bekannt, dass der Independent-Film jOBS erstmals auf dem diesjährigen Sundance Film Festival am 27. Januar vorgeführt werden wird. Wie nun bekannt wurde, wird der biografische Film im April in den US-Kinos zu sehen sein. Zu internationalen Vorführungen gibt es seitens Inferno Entertainment hingegen noch keine Informationen. Eine Veröffentlichung auf Blu-ray beziehungsweise DVD in diesem Jahr ist recht wahrscheinlich.

Entsprechend dem Titel wird in dem biografischen Film das Leben des verstorbenen Apple-Mitbegründers und CEOs, Steve Jobs, von der Gründungszeit bis zu seiner Rückkehr zu Apple dargestellt. Gezeigt werden die wichtigsten Ereignisse zwischen 1971 bis 2000, nachdem Steve Jobs mithilfe des iMac Apple wieder in die schwarzen Zahlen bringen konnte. In der Hauptrolle wird Ashton Kutcher als Steve Jobs auftreten, der ein bekennender Apple-Fan ist. In den weiteren Rollen sind Josh Gad als Steve Wozniak sowie Matthew Modine als John Scully zu sehen. Kevin Dunn (Transformers) spielt Apples ehemaligen CEO Gil Amelio, J.K. Simmons schlüpft in die Rolle des Kapitalgebers Arthur Rock.
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