3. Januar 2013

Bild zur News "Microsoft setzt sich gegen Apple sowie Google durch und übernimmt Entwickler von Heimautomation"Bisher trat das im Mai 2011 gegründete id8 Group R2 Studios kaum in Erscheinung. Das auf automatisierte Haustechnik spezialisierte Unternehmen aus Silicon Valley hat bislang lediglich eine App für die Android-Plattform veröffentlicht, welche die kabellose Steuerung des Heizungssystems und der Hausbeleuchtung ermöglicht. Darüber hinaus besitzt das Unternehmen einige Patente im Bereich der Heimautomation. Sowohl Apple, Google als auch Microsoft waren an den id8 Group R2 Studios interessiert und verhandelten über eine mögliche Übernahme des Anbieters.
Jetzt wurde bekannt, dass sich Microsoft durchsetzen konnte, die id8 Group R2 Studios sollen in Microsofts Xbox-Abteilung eingegliedert werden. Microsoft hatte in der letzten Zeit verstärkt daran gearbeitet, die Xbox von einer reinen Spielekonsole zu einem System für das Wohnzimmer zu machen und Web sowie TV zu verbinden. Genau dieser Bereich wird von den entwickelten Technologien und angemeldeten Patenten des kleinen Unternehmens aus dem Silicon Valley abgedeckt.
0
0
13
Ein neuer Antrag eines Apple-Patents wurde vom US-amerikanischen Patent- und Markenamt veröffentlicht und beschreibt die Technik der neuen EarPod-Kopfhörer. Ziel der im Patent beschriebenen Technik ist die Verbesserung des Klangs, indem unter anderem die Kopfhörer so geformt sind, dass sie mit den Ohren eine möglichst luftdichte Einheit bilden. Darüber hinaus werden von Apple einige Ansätze beschrieben, um eine relativ störungsfreie Ausgabe der Töne von einem oder mehreren Treibern in den Hörkanal zu gewährleisten. Für die verschiedenen Frequenzbereiche gibt es beispielsweise getrennte Kammern, um Interferenzen zu vermeiden. In einem Querschnitt ist die Technik sehr gut zu erkennen.

Bild von data.mactechnews.de
Das Patent wurde von Apple bereits im dritten Quartal 2011 eingereicht. Damit verging gut ein Jahr bis zur Vorstellung der EarPods, welche Apple zusammen mit dem iPhone 5 der Öffentlichkeit präsentierte. Doch nicht nur dem aktuellen Smartphone legt Apple die EarPods bei, auch der neue iPod nano und iPod touch werden mit den verbesserten Kopfhörern ausgeliefert. Den älteren iPhone-Generationen sowie iPods liegen hingegen die klassischen Apple-Kopfhörer bei.
0
0
25
Bild zur News "Nach Firefox OS nun Ubuntu Linux für Smartphones vorgestellt"Nach der Mozilla Foundation hat nun mit Canonical ein weiterer Open-Source-Entwickler ein Linux-basiertes Smartphone-System vorgestellt. Während die Mozilla Foundation beim Firefox OS auf HTML5-basierte Apps setzt, kommen bei Canonical auch Hardware-optimierte Apps auf Grundlage des hauseigenen Ubuntu Linux zum Einsatz. Ein passendes SDK (Software Development Kit) soll die Entwicklung für Smartphones mit Ubuntu Linux vereinfachen. Für Smartphone-Hersteller dürften zudem die einfachen Möglichkeiten zur Individualisierung interessant sein.

Ausgestattet mit einem speziellen Multitouch-Layout wird sich Ubuntu Linux auf Smartphones hauptsächlich mit Gesten bedienen lassen. Sobald Display, Maus und Tastatur angeschlossen werden, kann aber auf leistungsfähigen Geräten auch der klassische Desktop von Ubuntu Linux verwendet werden. Ubuntu Linux unterstützt sowohl ARM als auch X86-Prozessoren und ist damit grundsätzlich zu allen aktuellen Smartphones kompatibel. Inwieweit Hardware-Hersteller auf Ubuntu Linux setzen werden, ist momentan unklar. Voraussichtlich 2014 kann mit ersten Ubuntu-Smartphones gerechnet werden.

Canonical kann mit Ubuntu Linux auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückblicken. Nachdem Mark Shuttleworth das Sicherheitsunternehmen Thawte für mehr als 500 Millionen US-Dollar an Verisign verkauft hatte, gründete er 2004 schließlich Canonical und damit die Entwicklung von Ubuntu Linux, welches bislang für PCs, Server und TV-Geräte erhältlich ist. Die Unterstützung von Smartphones und Tablets soll nun folgen. Computer mit Ubuntu Linux werden momentan von Asus, Dell, HP und Lenovo angeboten. Im kommenden Jahr werden laut Canonical voraussichtlich 10 Prozent aller ausgelieferten PCs mit Ubuntu Linux ausgestattet sein.

Für Apple und Google besteht momentan keine Gefahr, dominieren beide Unternehmen mit iOS und Android doch klar den Smartphone-Markt. Sowohl RIM mit BlackBerry 10 als auch Microsoft mit Windows Phone können momentan kaum Marktanteile gewinnen und bisherigen Linux-basierten Smartphone-Lösungen wie MeeGo und WebOS mangelte es an Akzeptanz. Ob sich dies mit Firefox OS oder nun Ubuntu Linux signifikant ändern wird, ist ungewiss. Zumindest Mozilla kann bei Firefox OS auf Unterstützung durch Adobe, Qualcomm, Telefonica und Telekom bauen.
0
0
13
Bild zur News "iOS-Fehler der "Nicht stören"-Funktion wird am 8. Januar verschwinden"Seit dem Jahreswechsel sorgt ein Fehler der "Nicht stören"-Funktion bei iPhone-Besitzern für verpasste Anrufe. So greift die Zeiteinstellung nicht mehr, wodurch die "Nicht stören"-Aktivierung dauerhaft ist und nicht nur zu bestimmten Zeiten greift. In einem nun erschienenen Support-Dokument räumt Apple den Fehler ein, verspricht aber zugleich, dass der Fehler am 8. Januar selbstständig verschwinden wird. Bis dahin empfiehlt Apple, die Funktion manuell ein- beziehungsweise wieder auszuschalten.

Schon in der Vergangenheit hatte Apple immer wieder mit Problemen bei Zeit-basierten Funktionen zu kämpfen. So kam es häufiger vor, dass iPhones nach einer automatischen Zeitumstellung wie dem Wechsel von der Sommer- zur Winterzeit die Weckzeit durcheinanderbrachte oder zu einem falschen Zeitpunkt auf Termine aufmerksam machte. Auch Probleme mit der automatischen Bestimmung der Zeitzone waren schon vorgekommen und verstellten die Zeit im iPhone um teilweise mehr als sechs Stunden. Anders als im vorliegenden Fall mussten diese Fehler von Apple meist mit einem iOS-Update behoben werden.
0
0
28
Bild zur News "Steve Jobs bat AT&T um Hilfe bei Mobilfunk-Unterstützung des ersten iPhones"In einem Interview mit AT&T-CEO Randall Stephenson und COO Ralph de la Vega sind interessante Details zur Entwicklung des ersten iPhone ans Tageslicht gekommen. So war sich Apples verstorbener CEO Steve Jobs offenbar der mangelnden Kompetenz im Bereich der nötigen Mobilfunk-Technologien bewusst und bat AT&T um Hilfe bei der korrekten Anbindung an das Mobilfunknetz von AT&T. Jobs erhielt von AT&Ts COO daraufhin per E-Mail die tausend Seiten umfassenden Spezifikationen. Allerdings sorgte dies zunächst für Unmut beim Apple-CEO, da auf den ersten 100 Seiten die Tasten von Mobiltelefonen beschrieben wurden. Aufgrund des Multitouch-Displays des iPhone durften die Tasten-Spezifikationen von Apple aber schließlich ignoriert werden.

Bei AT&T wussten nur sehr wenige Mitarbeiter nähere Details zum Gerät und der Vorstand durfte sogar erst nach Vertragsunterzeichnung das iPhone sehen. Dennoch wurde relativ schnell bekannt, dass Apple nicht alle AT&T-Spezifikationen einhalten muss, was teilweise auf Unverständnis stieß. Man setzte aber bei AT&T auf die Fähigkeiten von Steve Jobs und wurde nicht enttäuscht. Mittlerweile besitzen fast zwei Drittel der AT&T-Kunden ein Smartphone, rund die Hälfte davon ein iPhone. Zudem investiert AT&T deutlich mehr Geld in das Mobilfunknetz, da sich seit dem ersten iPhone das Datenvolumen im Mobilfunknetz jährlich verdoppelt hat.
0
0
7
Bild zur News "Apples neue Quartalszahlen für den 23. Januar angekündigt"Auf der Investorenseite hat Apple die nächsten Quartalszahlen für den 23. Januar angekündigt. Wie gewohnt wird das Unternehmen dann um 23 Uhr Mitteleuropäischer Zeit einen Live-Stream der Telefonkonferenz bereitstellen, in dem die Geschäftszahlen diskutiert und eventuelle Fragen von Investoren gestellt werden. Auf der letzten Quartalskonferenz konnte Apple neue Rekorde bei den Mac-, iPad und iPhone-Verkäufen vorweisen, wobei im Mac-Bereich besonders die MacBook-Serien beliebt waren.

Spannend dürfte im abgelaufenen Quartal der Absatz der iMacs und des iPad mini sein. So hatte Apple mit der Auslieferung der neue iMacs erst relativ spät Ende November begonnen und damit möglicherweise Umsatzeinbußen im Weihnachtsgeschäft hinnehmen müssen. Das iPad mini erfreute sich im vergangenen Quartal großer Beliebtheit und wurde zunächst nur mit Wartezeiten von mehreren Wochen ausgeliefert. Nachdem sich aber kurz vor Weihnachten die Liefersituation verbessert hatte, gehen nun Marktbeobachter davon aus, dass Apple bis zu 12 Millionen iPad mini absetzen konnte.

Ein weiteres Thema der Quartalskonferenz könnten die Gerüchte zum Apple TV-Gerät sein. Bislang verwies Apples CEO Tim Cook bei diesen Gelegenheiten immer auf die bisherige AppleTV-Lösung. Anfang Dezember hatte Cook in einem TV-Interview aber angedeutet, ein hohes Interesse an modernen TV-Lösungen zu haben. Gerüchten zufolge soll bei Apples Zulieferer Foxconn bereits eine Testproduktion begonnen haben.
0
0
0

Ihre ersten Erfahrungen mit OS X Yosemite?

  • Hervorragend, ein perfektes und zuverlässiges Update29,1%
  • Ein gutes und weitgehend zuverlässiges Update, bin zufrieden40,3%
  • Tendenziell zufrieden13,7%
  • Bin mir noch unschlüssig8,0%
  • Tendenziell unzufrieden4,3%
  • Ein schlechtes und weitgehend unzuverlässiges Update, bin unzufrieden1,4%
  • Bin entsetzt, Yosemite ist totaler Murks3,0%
759 Stimmen20.10.14 - 23.10.14
8677