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News vom Mittwoch, 29. Juli 2009

Auf der WWDC im Juni wurde angekündigt, dass Apple auch eine iDisk für iPhone und iPod touch mit iPhone OS 3 anbieten wird. Nachdem es in den letzten Tagen schon deutliche Hinweise auf die baldige Einführung gab, kann die Software ab sofort geladen werden. Benötigt wird natürlich ein MobileMe-Account, das Programm selber ist kostenlos. Die "MobileMe iDisk" ermöglicht es, einen Blick auf Ordner und Dateien auf der iDisk zu werfen. Weiterhin können per E-Mail Links verschickt werden, die den direkten Zugriff auf eine Datei ermöglichen. Wer diesen Link anklickt, gelangt zum direkten Download des jeweiligen Inhalts. Alle vom iPhone OS 3 unterstützten Dateiformate lassen sich anzeigen, so zum Beispiel Dateien aus iWork, Office, QuickTime sowie Bilder und PDF-Dokumente.
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Passend zu den Plänen von Microsoft und Yahoo, im Suchmaschinen- und Werbemarkt zu kooperieren, liegen auch die Zahlen des Marktforschungsinstituts comScore vor. Gemessen wurde der weltweite Marktanteil, weswegen auch die bei uns kaum bekannten Suchmaschinen Naver.com und Baidu.com mit 8,7 bzw. 2,3 Prozent vertreten sind. Baidu ist in China weit verbreitet, Naver in Süd-Korea. Die fünf erfolgreichsten Suchmaschinen sind der Aufstellung zufolge diese: - Google Search: 68,6%
- Yahoo! Search: 9,0%
- Baidu.com: 8,7%
- Microsoft: 2,7%
- Naver.com: 2,3%
Die Werte wurden per Pressemitteilung bekannt gegeben und stehen derzeit noch nicht auf den Seiten von comScore bzw. Bitkom zur Verfügung.
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Bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen vergangene Woche versprach Apple, man werde den App Store insofern verbessern, als dass man es dem Nutzer einfacher machen wolle, Programme zu finden. Nur einige Tage nach diesem Versprechen gibt es jetzt tatsächlich eine Neuerung. Entwickler haben die Möglichkeit, ihre Programme mit Schlüsselwörtern zu versehen. Bis zu 255 Zeichen stehen zur Verfügung, um weitere Angaben zu einem Programm zu machen. Apple empfiehlt den Entwicklern, diese neue Funktion auch zu nutzen. In den Programmbeschreibungen können die Angaben aktualisiert werden, es ist nicht notwendig, dafür ein neues Binary hochzuladen. Angesichts des immer größeren Angebotes im App Store war es auch dringend notwendig, mehr Übersicht zu schaffen. Tim Cook hatte bereits angedeutet, dass Apple mehrere Ansätze verfolge, um Programme besser zu kategorisieren. Eine weitere, kleinere Verbesserung wurde ebenfalls umgesetzt. Gab man "EA" ein um nach Titeln der bekannten Spieleschmiede zu suchen, so tauchten nur Produkte anderer Entwickler auf. Der Grund dafür ist einfach: Befand sich ein "each" in der Beschreibung, so wurde dieser Begriff gefunden und das jeweilige Programm daher angezeigt.
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In einer 45-seitigen Stellungnahme erörtert Apple detailliert die Gründe, warum Apple Jailbreaking ablehnt. Diese Erklärung kommt nicht aus heiterem Himmel sondern stellt die Erwiderung auf die Forderungen der Electronic Frontier Foundation dar, dass bei einer Neuregelung der Urheberrechtsgesetzgebung das so genannte Jailbreaking zu legalisieren sei. Bekanntermaßen lässt Apple für iPhone und iPod touch nur Programme zu, die über den App Store vertrieben und dort freigegeben wurden. Wer sich für einen Jailbreak entscheidet, umgeht diese Einschränkung, setzt sich laut Apple aber auch zahlreichen Gefahren aus. Zu befürchten seien Abstürze und instabiles Verhalten, Sicherheitsprobleme, die zum Verlust persönlicher Daten führen könnten, Viren und andere schädliche Software sowie weniger wichtige Updates, da ja nach jeder Aktualisierung des iPhone OS erst auf die Jailbreak-Software gewartet werden müsse. Doch auch für Apple bieten sich weitere Probleme. Zwar seien weniger als ein Prozent der Geräte entsperrt, dennoch führe dies zu einem signifikanten Support-Mehraufkommen. Viele Benutzer wenden sich an Apple, wenn es nach einem Jailbreak zu abstürzen kommt, obwohl Apple in diesem Fall nicht weiterhelfen könne. Mit Sorge betrachtet Apple auch Raubkopien offizieller iPhone-Programme, die dann kostenlos vertrieben werden, ohne dass Entwickler etwas davon haben. Neben diesen Punkten werden natürlich auch noch Argumente ins Feld geführt, inwiefern es durch Jailbreaks zu Urheberrechtsverletzungen kommt. Das komplette Dokument wurde von Wired veröffentlicht und lässt sich über den angegebenen Link nachlesen. Eine Zusammenfassung der möglichen Probleme durch entsperrte Geräte ist auf Seite 14 zu finden.
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Drei Wochen nach Veröffentlichung der finalen Version des VLC media players gibt es nun das nächste Update. "Goldeneye", so der Projektname des VLC media player 1, kann ab sofort in Version 1.0.1 geladen werden und bringt zahlreiche Verbesserungen und Fehlerbehebungen mit. Unter anderem verbesserten die Entwickler den Umgang mit Dateien in den Formaten wmv, wav, rtsp, ssa, flv und mpeg2. Auch am Interface unter OS X wurde noch gearbeitet. Wie bei jedem VLC-Update zählen weiterhin Verbesserungen an den Codecs zu umgesetzten Punkten. Seit der Veröffentlichung von Version 1.0.0 wurde die Software übrigens knapp 14 Millionen Mal geladen, was das hohe Interesse der Benutzer am schlanken und vielseitigen VLC Player verdeutlicht. Der Player steht für mehrere Plattformen zur Verfügung und beherrscht so ziemlich jedes ungeschützte Videoformat. Im Gegensatz zu QuickTime muss man sich daher kaum Sorgen machen, ob sich eine Videodatei auch abspielen lässt und ob die notwendigen Codecs zur Verfügung stehen.
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Die Verhandlung im Rechtsstreit zwischen Apple und Psystar sollte eigentlich im November stattfinden, Psystars Insolvenz verzögerte den Ablauf dann aber. Aus diesem Grund wird das Urteil erst im Januar gesprochen. Psystar, die sich als einen der größten Apple-Kunden bezeichnen, da sie ja hunderte legaler Lizenzen erworben haben, setzten dafür jetzt auf ein neues Anwaltsteam. Gestern genehmigte das Gericht Psystars Antrag, zur Kanzlei von Camara & Sibley wechseln zu dürfen. Nicht ganz klar ist, warum sich Psystar zu diesem Schritt entschloss. Ein möglicher Grund könnte die wachsende Unzufriedenheit mit den bisher beauftragten Anwälten sein, die nahezu keinen Antrag durchfechten konnten. Stattdessen beschieden die Richter in den vergangenen Wochen und Monaten fast alles abschlägig, das von Psystars Rechtsabteilung vorgebracht wurde. Auch nicht bezahlte Rechnungen bei den bisherigen Anwälten wären ein denkbarer Grund. Übrigens hatte Psystar erst an diesem Wochenende in einem Newsletter angekündigt, bald auch ein Wiki sowie einen Community-Dienst ins Leben zu rufen. Hier möchte man zum Beispiel Informationen bereitstellen, wie sich OS X auf herkömmlichen PCs installieren lässt.
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