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News vom Freitag, 23. Oktober 2009
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Seit Mitte 2006 gibt es bereits Gerüchte, Apple könnte am Dateisystem "ZFS" interessiert sein und dieses zum Nachfolger des bislang eingesetztem HFS+ machen. Ein Vorteil von ZFS (Zettabyte File System) ist die Auslegung für große Datenmengen, die nach heutigen Maßstäben mindestens für die nächsten Jahrzehnte ausreichen wird. Vor der Einführung von Leopard tauchten dann sogar Gerüchte auf, Apple werde ZFS zum neuen Standarddateisystem machen; eine Behauptung, die auch in Verbindung mit Snow Leopard wiederholt wurde, allerdings nicht eintrat. Auf den Produktseiten hatte Apple sogar jeglichen Hinweis auf ZFS getilgt und vorher bestehende Einträge entfernt. Ob Apple generell das Interesse an ZFS verloren hat oder ob vielleicht eine spätere Version des OS X über ZFS-Unterstützung verfügt, war bis zu dieser Woche schwer zu sagen.
Nun gibt es die Gewissheit: ZFS ist für Apple wohl gar kein Thema mehr. Apple schloss die entsprechenden Projektseiten und gab als Erklärung an, das ZFS-Projekt sei eingestellt worden. Mailingliste und Repository werden in Kürze entfernt. Gleichzeitig tauchte eine Stellenausschreibung auf, in der Apple nach einem Dateisystem-Spezialisten sucht. In der Beschreibung ist nicht nur die Rede von Pflege bestehender Systeme, sondern auch von der Entwicklung neuer Technologien. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Apple die Entscheidung getroffen hat, nicht auf ein fremdes Dateisystem zu setzen, sondern ein eigenes zu entwickeln. Unbekannt bleibt, warum Apple das Interesse an ZFS verlor; Vermutungen zufolge kam keine lizenzrechtliche Einigung mit Sun/Oracle zustande. (fen)
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Steve Jobs hatte in einem Interview einmal angegeben, dass er von den momentanen E-Book-Angeboten wenig halte und nicht glaube, dass es dafür einen wirklichen Markt gibt. Seiner Meinung nach lesen die Leute immer weniger, dieser Trend setze sich fort. Amazon hingegen glaubt fest an den Erfolg des Kindles. Mit einem kostenlosen Programm für Windows will Amazon den Dienst auch auf den PC holen und es Benutzern erlauben, ohne den E-Book-Reader digitale Bücher zu erwerben. Auf Nachfrage gab ein Sprecher an, man veröffentliche dieses Programm in der Tat nur für Windows, allerdings sei auch eine Mac-Version in Arbeit. Noch nicht bekannt ist, wann Amazon diese vorstellen wird. Gerüchten zufolge will Apple in Zukunft ebenfalls Druckinhalte in digitaler Form über den iTunes Store vertreiben und diesen Dienst zusammen mit dem Apple Tablet anbieten. (fen)
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Aperture X erscheint möglicherweise im kommende Jahr und wird damit die dritte große Version von Apples Fotoverwaltung sein. Einen Hinweis auf Aperture X gibt es momentan bei Amazon. Dort wird unter dem Titel "Apple Aperture X (3) - UNDER NDA: A Workflow Guide for Digital Photographers (Paperback)" ein eigentlich noch vertrauliches Buch zum kommenden Aperture X gelistet wird. Amazon.com gibt als Veröffentlichungszeitpunkt für das Buch den 26. Mai 2010 an. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt, vermutlich etwas früher, dürfte Apple dann wahrscheinlich auch Aperture X veröffentlichen. Die Beschreibung zu dem Buch und damit auch zu Aperture X ist allgemein gehalten, so dass leider keine Rückschlüsse auf neue Funktionen gezogen werden können. Die letzte große Version von Aperture erschien im vergangenen Jahr und bot neue Funktionen zur rudimentären Bildbearbeitung. (sb)
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Vor genau zehn Jahren, am 23. Oktober 1999, gab Apple das letzte große Update des klassischen Mac OS frei. Zu den großen Neuerungen von Mac OS 9 zählte das automatische Softwareupdate, mehrere Benutzeraccounts sowie der Schlüsselbund für gespeicherte Passwörter. Angesichts des Internet-Booms Ende der 90er Jahre, vermarktete Apple Mac OS 9 als "Best Internet OS ever", wenngleich mal Microsoft zugestehen musste, in einigen Bereichen früher auf diesen Zug aufgesprungen zu sein. Zwar brachte der Schritt von Mac OS 8 auf 9 viele Verbesserungen mit sich, der Sprung war aber nicht so gewaltig wie von OS 9 auf OS X. Da OS X in den ersten Jahren seit der Markteinführung von vielen Benutzern noch skeptisch beäugt wurde, dauerte es einige Zeit, bis OS X OS 9 von der Mehrzahl der Macs verdrängen konnte.
Apple lieferte für Mac OS 9 noch zwei Jahre lang Updates, das letzte erfolgte mit 9.2.2 im Dezember 2001. Etwas mehr als ein Jahr nach jenem Update für OS 9 erschien bereits der erste Mac, der nicht mehr unter OS 9 booten konnte. Im Juni 2002 hatte Steve Jobs bereits OS 9 symbolisch zu Grabe getragen. Auf der damaligen Keynote wurde ein Sarg auf die Bühne verfrachtet, in dem eine OS9-Packung lag. Steve Jobs hielt die Totenrede für OS 9 um dann anzukündigen, in Zukunft alle Kraft in OS X zu stecken und sich komplett von OS 9 zu verabschieden. Der letzte Mac mit OS-9-Boot wurde bis Mitte 2004 verkauft.
Lediglich über die Classic-Umgebung konnten auf den neuen Macs noch Programme für OS 9 ausgeführt werden, mit den Intel-Macs bzw. mit 10.5 Leopard wurde dann aber auch Classic zu Geschichte. (fen)
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Zwei Wochen nach der letzten Betaversion hat Google ein weiteres Update von Chrome freigegeben. Weiterhin richtet sich die Software in diesem frühen Entwicklungsstadium eher an Entwickler, als an Privatanwender. Nachdem der letzte Build bereits WebGL unterstützte, integrierte Google nun zusätzliche Plugins. So ist es jetzt möglich, auch QuickTime-Inhalte anzeigen zu lassen, wenngleich den Entwicklern noch einige Fehler bekannt sind. Außerdem arbeitete Google an der Druckfunktion. Zu den weiteren Verbesserungen der Mac-Version zählen zahlreiche Fehlerbehebungen und Änderungen beim Umgang mit Erweiterungen. Chrome versucht ab sofort, alle NPAPI-PlugIns zu laden, was zu häufiger auftretenden Abstürzen führen könnte.
Im vergangenen Monat kam Chrome bereits auf einen weltweiten Marktanteil von mehr als drei Prozent. Ein Jahr nach Veröffentlichung der ersten Version ist dies ein recht beachtlicher Wert. Sobald Chrome auch für den Mac in der finalen Version vorliegt, gibt es sicherlich auch einige Mac-Anwender, die zu höheren Marktanteilen des Browsers beitragen. In der von Net Applications aufgestellten Statistik nähern sich Chromes Markanteile Safari stark an. Zwischen Safari und Chrome lag nur noch ein Prozentpunkt. (fen)
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Nur wenige Stunden nach der Zulassung besonders kurzer .de-Domains wurden bereits 10.000 registriert. Einige Domains wurden allerdings kurz zuvor durch einstweilige Verfügungen aus dem Registrierungspool wieder heraus genommen. Darunter befanden sich auch vier potenzielle Domain-Adressen des öffentlichen Rundfunks. Technisch soll es laut Heise Online zu keinen Problemen bei dem Registrierungsansturm gekommen sein. Nicht nur per E-Mail, Fax und Brief sollen Registrierungsanträge eingereicht worden sein, einige Registrare kamen mit ihren Domain-Wünschen auch persönlich bei der DeNIC vorbei. In den kommenden Wochen dürfte es nun spannend werden, wie viele Registrierungen juristische Verfahren nach sich ziehen werden. In einigen Fällen werde bereits das gesamte von der DeNIC kurzfristig eingerichtete Registrierungsverfahren in Frage gestellt. Zudem wurde das Kartellamt eingeschaltet, da beim dem kurzfristig eingerichteten System die DeNIC-Mitglieder bevorzugt behandelt wurden. (sb)
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Am Dienstag hatte Apple auch ein neues MacBook vorgestellt, das sich an Kunden richtet, die weniger als 1000 Euro für einen portablen Mac ausgeben wollen. Nicht nur beim Design, auch bei der Ausstattung unterscheidet Apple MacBook und MacBook Pro inzwischen konsequenter. Während es einige Zeit das Nebeneinander zwischen weißem MacBook und Unibody-MacBook gab, stellte Apple die Notebooklinie im Juni neu auf und bezeichnete fortan auch die 13"-Modelle aus Alu als MacBook Pro. Mit dem neuen MacBook gibt es nun eine noch klarere Trennung zwischen günstigerer und teurerer Linie. Das MacBook verfügt weder über einen SD-Slot noch über FireWire, auch ist kein Infrarotport für die Fernbedienung mehr vorhanden. Wer die Anschlüsse unbedingt benötigt, muss zum MacBook Pro greifen. Ebenfalls dem MacBook Pro vorbehalten ist die Tastaturbeleuchtung. In einem bebilderten Bericht stellt AppleInsider das neue MacBook genauer vor und geht auf die Änderungen ein. Während bislang nur das Display "glossy" war, so hat Apple die spiegelnde Oberfläche inzwischen auf das ganze Gerät ausgeweitet. Sogar auf dem Gehäuse bilden sich nun Spiegelungen, ähnlich der Rückseite eines weißen iPhones. Vorher bestehende Kanten hat Apple zum großen Teil abgerundet. Insgesamt sei der Preisunterschied zwischen MacBook und MacBook Pro deutlich zu sehen, allerdings habe Apple einen guten Kompromiss zwischen günstigerer Bauweise und klarem Design getroffen. Interessant sind auch die Vergleichsbilder zwischen iBook G4 und MacBook. In den vergangenen fünf Jahren hat sich deutlich sichtbar viel am Notebook-Design getan. (fen)
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Apple hat unter dem etwas kryptischen Namen Apple Server Diagnostics 3X106 eine Software zur Analyse eines Servers veröffentlicht. Die AXD-Software ist mit den Xserve von Anfang 2008 und von Anfang 2009 sowie mit dem Mac mini von Anfang 2009 kompatibel, und setzt Mac OS X Server 10.6 Snow Leopard voraus. Mit der AXD-Software lassen verschiedene Hardware-Komponenten des Mac-Servers überprüfen, darunter das Stromversorgung, Boot-ROM, Prozessor, Lüfter, RAM, Festplatte und Ethernet. Die Überprüfung des Boot-ROMs ist mit der AXD-Software nicht nur unter Snow Leopard Server möglich, sondern auch direkt in der EFI-Firmware, über Ethernet oder mit der Client-Version von Mac OS X 10.6 Snow Leopard. Apple Server Diagnostics 3X106 ist als Download rund 20 MB groß. (sb)
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Pünktlich zum offiziellen Verkaufsstart von Windows 7 hat Apple, wie schon von Marketing-Chef Phil Schiller in einem Interview angekündigt, drei neue Werbespots veröffentlicht. Wie bei "Get a Mac"-Werbespots üblich werden auch hier Nachteile von PCs mit Windows und den Vorteilen von Macs mit Mac OS X zum Teil auf lustige Weise verdeutlicht. In "Broken Promises" macht Apple eine Reise in die Vergangenheit, um die bei jeder Windows-Version sich wiederholenden Versprechungen von Microsoft nach einem problemfreien Betriebssystem zu veranschaulichen. "Tweeter Tottering" behandelt den erheblichen Installationsaufwand von Windows 7, wenn man als Anwender von dem schon betagten aber immer noch verbreitetsten Windows XP umsteigen will. Als Anwender sollte man hier nach Ansicht von Apple gleich einen wirklichen Umstieg hin zum Mac wagen. Ähnlich verhält es sich bei "PC News", wo eine scheinbare Windows 7 Party sich zu einer Party von Mac-Switchern entwickelt. Auch hier weist Apple gerne darauf hin, dass Mac-Anwender in Umfragen die zufriedensten Computer-Anwender sind. (sb)
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