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News vom Dienstag, 8. Dezember 2009
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Apple hat noch drei weitere Updates veröffentlichen, die sich an verschiedene Macs richten, drei unterschiedliche Bezeichnungen tragen, aber auf allen Geräten die gleiche Verbesserung bringen sollen. SuperDrive Firmware Update 3.0, MacBook Pro EFI Firmware Update 1.8 und MacBook EFI Firmware Update 1.4 beheben das Geräusch des optischen Laufwerks, wenn der Computer gestartet wird oder aus dem Ruhezustand erwacht.
Benutzer eines MacBook und MacBook Pro müssen zuerst die EFI-Aktualisierung laden, nach der Installation die Software-Aktualisierung erneut ausführen, um dann das SuperDrive Firmware Update 3.0 installieren zu können. Für betroffene iMacs und Mac minis entfällt der Zwischenschritt über das EFI-Update. (fen)
Am heutigen Abend gibt es mehrere Updates von Apple zu laden. So ist unter anderem das AirPort Client Update 2009-002 erschienen. Die Aktualisierung richtet sich ausschließlich an Macs unter Mac OS X 10.6.2. An Verbesserungen ist folgendes zu erwarten:

• Nach dem Upgrade von Mac OS X Leopard kann AirPort u. U. nicht mehr ein- und ausgeschaltet werden.
• Gelegentlicher Verlust der Netzwerkverbindung bei Verwendung bedarfsgesteuerter Beendigung des Ruhezustands.
• Mit einigen MacBook-, MacBook Pro- und Mac mini-Computern kann kein Computer-zu-Computer-Netzwerk angelegt werden oder die Internetverbindung kann nicht freigegeben werden. (fen)
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Schon vor einigen Wochen kamen Gerüchte auf, dass Apple den iTunes Store angeblich um Inhalte von Verlagen erweitern will. So soll es demnach möglich sein, auch Zeitschriften oder Zeitungen zu beziehen. Diese Gerüchte wurden in Verbindung mit dem gemunkelten Apple Tablet gebracht, das für Inhalte dieser Art gut geeignet wäre. Ebenfalls spekuliert wurde über die Pläne großer Verlage, sich bei der Distribution zusammenzuschließen und einen gemeinsamen Standard ins Leben zu rufen. Diese Berichte konnten jetzt bestätigt werden. So gaben Condé Nast, Hearst, News Corporation, Time Inc. und Meredith bekannt, eine Einigung erzielt zu haben, die es den Kunden ermöglicht, ihre Lieblingsinhalte auch auf portablen Geräten abzurufen. Der offene Standard macht es den fast 150 Millionen erreichten Lesern einfacher, Zeitungen und Zeitschriften in anderer Form als auf Papier zu beziehen.
Die genannten Unternehmen wollen jedoch nicht in einem gemeinsamen Online-Dienst Inhalte anbieten, sondern eigene Pläne verfolgen. Sofort kommen daher wieder Spekulationen ab, Apple werde Anfang des nächsten Jahres eine geeignete Plattform zu Verfügung stellen, also genau dann, wenn das offene Format marktreif ist. Im Oktober hatte AppleInsider den Bericht aufgebracht, Apple werbe schon seit einiger Zeit dafür, Verlage für ein neues Angebot im iTunes Store zu gewinnen. (fen)
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Als Google seinen Webkit-basierten Browser Chrome im vergangenen Jahr vorgestellt hatte, war dieser ausschließlich für Windows-Systeme verfügbar. Schon damals betonte man bei Google, auch an Versionen für Linux und Mac OS X zu arbeiten. Vor wenigen Wochen kündigte Google dann an, noch in diesem Jahr werde man die Betaversion für den Mac laden können. Diese Prognose war nicht zu hoch gegriffen denn soeben gab Google die Betaversion frei. Vorausgesetzt wird Mac OS X 10.5 oder höher, Chrome läuft ausschließlich auf Macs mit Intel-Prozessor. Die erste offizielle Betaversion trägt Buildnummer 4.0.249.30 und ist als Download knapp 18 MB groß. Innerhalb eines Jahres konnte sich Chrome bereits in den Netzstatistiken bemerkbar machen und erreicht einen Marktanteil von knapp vier Prozent.
Dieser Wert wurde von Net Applications ermittelt, Chrome ist demnach nur noch 0,4 Prozentpunkte von Safari entfernt. Mit der Betaversion für den Mac könnte der Abstand also in kurzer Zeit noch geringer werden. (fen)
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Auch in diesem Jahr gibt es im iTunes Store wieder eine Aktionsseite zu den erfolgreichsten Produkten des Jahres. Mit dem Slogan "Das Beste des Jahres in Musik, Film, Fernsehen, Podcasts und Apps" versehen, führt Apple beliebte Angebote aus den jeweiligen Kategorien auf. Die am häufigsten verkauften Titel der einzelnen Rubriken sind folgende:

  • Musikalben: Peter Fox "Stadtaffe"
  • Einzeltitel: Lady GaGa "Poker Face"
  • Musikvideos: Lady GaGa "Poker Face"
  • Filme: Slumdog Millionär
  • TV-Serien: Stromberg, Staffel 4
  • Programme (nach Umsatz): MobileNavigator Europe

Wer gerne in den Toplisten stöbern möchte, finden die umfangreichen Aufstellungen über den angegebenen Link. (fen)
Wie Heise Online berichtet, will die Bundesregierung gemeinsam mit der Internet-Wirtschaft im kommenden Jahr stärker gegen Bot-Netze vorgehen. Unter anderem soll eine Beratungsstelle in Form eines Call-Centers eingerichtet werden, die Anwender dabei helfen soll, Computer von Viren und Bots zu befreien. Zudem sollen Anwender auch darauf aufmerksam gemacht werden, wenn ihr Computer möglicherweise mit einem Virus oder Bot infiziert ist. Dies wird durch die Internet-Provider erfolgen, die den Netzverkehr des Kunden nach Auffälligkeiten untersuchen sollen. Stellt sich ein entsprechender Verdacht, sollen Kunden per Post oder Telefon darüber informiert werden. Kunden, die eine Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Internet-Provider verweigern, sollen sanktioniert werden. Deutschland liegt bei der Anzahl der infizierten Computer angeblich weltweit auf dem dritten Platz. Mit Hilfe des Projektes soll Deutschland von den oberen zehn Plätzen verschwinden. Abgesehen von finanziellen Kosten wirft das Projekt aber auch rechtliche Fragen auf. So darf sich ein Provider nur dann Kenntnis vom Inhalt der Daten verschaffen, wenn dies für den Schutz seiner technischen Systeme erforderlich ist. (sb)
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Forscher der Stanford-Universität haben eine neue Akku-Technik aus Papier vorgestellt. Diese soll ein sehr gutes Verhältnis zwischen Oberfläche und Volumen bieten und sich damit für einen Einsatz sowohl im kleinen als auch im großen Maßstab eignen. Damit das Papier als Akku verwendet werden kann, haben die Forscher es mit einer Tinte aus Kohlenstoff-Nanoröhren und Silber-Nanoleitungen bedruckt. Dadurch erhält das Papier kapazitive Eigenschaften und kann besonders schnell auf- und entladen werden. Bis zu 40.000 Ladezyklen sollen so mit dem Papier möglich sein. Zudem ist das Papier sehr flexibel und kann in jeder Form seine Kapazität erhalten. Darüber hinaus ist es dank der Drucktechnik im Vergleich zu anderen Akku-Techniken auch kostengünstig herzustellen. Nach Ansicht der Stanford-Forscher hat der Papier-Akku das Potenzial, in kurzer Zeit bereits als kommerzielles Produkt zu erscheinen. (sb)
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Mit Pulsar hat Seagate nun nach einigen Verzögerungen seine erste SSD-Serie vorgestellt. Die Solid State Drives verfügen über SLC-NAND-Flash und werden dementsprechend schnell und teuer sein. Die 2,5-Zoll SSDs werden mit Kapazitäten von 50 GB, 100 GB und 200 GB erhältlich sein und über einen SATA-Anschluss mit 3,0 Gbit je Sekunde verfügen. Die Lesegeschwindigkeit soll laut Seagate bei bis zu 240 MB je Sekunde liegen, während die Schreibgeschwindigkeit bis zu 200 MB je Sekunde erreichen kann. Mit den Pulsar SSDs richtet sich Seagate an Unternehmenskunden, weswegen auch Schutzmechanismen für Server integriert sind, die im Fall eines Stromausfalls einen Datenverlust der schreibenden SSD verhindern sollen. Zudem gewährt Seagate auf die SSDs ein Garantie von 5 Jahren. Zu den Preisen hat Seagate keine Angaben gemacht. (sb)
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Nuance hat seine bekannte Diktiersoftware Dragon NaturallySpeaking nun auch für iPhone und iPod touch veröffentlicht - vorerst allerdings nur für Englisch und ausschließlich in den USA. Die kostenlose Software erlaubt das Diktieren von Texten im iPhone, welche dann nachbearbeitet werden können. Dank Zwischenablage können die diktierten Texte in andere Programme wie Mail, Kurznachrichten, Notizen oder Termine übernommen werden. Selbst der Facebook-Status oder eine Twitter-Nachricht lassen sich mit Dragon Dictation diktieren. Wie schon bei Dragon NaturallySpeaking soll auch bei Dragon Dictation zudem die Textkorrektur mit Hilfe von Sprachkommandos möglich sein. Dragon Dictation benötigt mindestens iPhone OS 3.1 und ist momentan nur im US-amerikanischen App Store erhältlich. (sb)
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Der iPhone-Entwickler Molinker bekam von Apple kürzlich ein Schreiben zugestellt, das ihm gar nicht gefallen dürfte. So informierter Apple darüber, nicht nur seinen Entwicklerzugang gesperrt, sondern auch seine mehr als 1000 Programme aus dem App Store entfernt zu haben. Apple wirft Molinker vor, gezielt Rezensionen manipuliert zu haben. Seine Programme sorgten deswegen für Aufsehen, da es überwiegend Rezensionen mit einem und mit fünf Sternen gab. Einige Nutzer hatten sich gewundert, warum teils gar nicht funktionierende Programme überhaupt so viele Bewertungen mit fünf Sternen erhalten konnten. Beim Programm NightCam Pro stellte sich heraus, dass 42 der 44 Rezensionen gefälscht waren, wurde bald bei den Kurzberichten zu Molinkers anderen Applikationen offenbar.
ColorMagic erhielt 91x einen Stern und 203x fünf Sterne; ebenfalls mehrheitlich von Molinker oder seinen Mitarbeitern selber vergeben. Phil Schiller bestätigte, den Entwickler aus dem App Store geworfen zu haben. Er wollte sich nicht näher dazu äußern, wie genau man ihm auf die Schliche kam, allerdings dürfte die genaue Beobachtung durch iPhoneography und weiterer Nutzer ausreichend Beweise geliefert haben. (fen)
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