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News vom Freitag, 8. Januar 2010
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Apple hatte dem Mac mini im Oktober eine Modellüberholung spendiert. Doch anstatt nur die Taktrate etwas anzuheben, wurde sogar ein neues Modell ins Sortiment aufgenommen. Neben dem normalen Mac mini bietet Apple seitdem auch eine Serverversion an. Von außen unterscheidet sich der Mac mini als Serverversion sichtbar vom herkömmlichen Modell, da der Einschub für CDs und DVDs fehlt. Entfernt man das Gehäuse, so ist direkt die zweite Festplatte zu sehen. Das erste Laufwerk ist genauso verbaut, wie es beim normalen Mac mini der Fall ist, die zweite Festplatte liegt in der normalweise für das optische Laufwerk reservierten Ausbuchtung. Einer Studie der NPD Group zufolge hat Apple den Geschmack der Kunden getroffen; sowohl mit dem normalen Mac mini als auch mit dem Mac mini Server. Die Verkaufszahlen der Desktop-Macs stiegen innerhalb eines Monats um mehr als 70 Prozent. Ein guter Teil dieser Steigerungsrate ist zwar dem iMac zuzuschreiben, der Mac mini konnte aber ebenfalls deutlich zulegen.
Im vorletzten Jahr tauchten Gerüchte auf, dass Apple den Mac mini am liebsten einstellen wolle, da es sich um ein eher unliebsames Mitglied der Mac-Familie handle. Nicht nur die Marge am Einstiegs-Mac, auch die Verkaufszahlen lagen eher auf niedrigem Niveau. Dafür verantwortlich war auch die lange Zeit, die zwischen Modellaktualisierungen lag. Apple behandelte den Mac mini eher stiefmütterlich und ließ einige Monate vergehen, bis auch der Mac mini aktuelle Intel-Prozessoren erhielt. Mit der im Oktober erfolgten Aktualisierung kann allerdings nicht die Rede davon sein, dass nur ein Pflichtupdate vorgenommen wurde, stattdessen erschloss Apple mit dem Mac mini Server auch neue Kundenkreise. (fen)
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Während auf dem Computermarkt neue Intel-Prozessoren Hinweise darauf geben, welche CPUs man wohl in kommenden Macs sieht, müssen iPhone-Interessierte bei Produktvorstellungen von Imagination Technologies hellhörig werden. Für die Unterstützung von OpenGL ES 2.0 beim iPhone 3GS ist ein Chip von Imagination Technologies mit der Bezeichnung PowerVR SGX verantwortlich. Am heutigen Tag präsentierte Imagination Technologies den PowerVR SGX545, ein Nachfolgemodelle, das mit einiger Wahrscheinlichkeit auch für das nächste iPhone in Frage kommt. Der Grafikprozessor unterstützt OpenGL 3.2 sowie OpenCL 1.0 und kann auch ohne Probleme HD-Inhalte dekodieren.
Seit Ende 2008 ist bekannt, dass Apple nicht nur zu den Lizenznehmern der von Imagination Technologies entwickelten Technologie zählt, sondern in Form von Aktien auch Anteile am Unternehmen erworben hat. Nach dem Kauf eines weiteren Aktienpaketes im letzten Sommer hält Apple bereits knapp 10 Prozent der Wertpapiere. (fen)
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In den letzten Jahren gab es einige Themen, die sich in der Gerüchteküche zu Dauerbrennern mauserten. So wurde zum Beispiel jahrelang spekuliert, worum es sich bei der Marke "iPhone" handeln könne und ob Apple eventuell auch in den Handymarkt einsteigt. Vor dem Umstieg auf Intel-Prozessoren kam zudem Jahr für Jahr der Bericht auf, Apple erwäge den Wechsel des Prozessorherstellers. Ein weiteres Thema beschäftigt die Mac-Seiten momentan mehr denn je: Das Apple Tablet, angeblich nur noch wenige Wochen von der Markteinführung entfernt. Es lohnt sich an dieser Stelle, einmal einen kleinen Rückblick über die Gerüchte der letzten Jahre zu bieten; denn eventuell hat das jahrelange Spekulieren über ein Tablet ja in Kürze ein Ende.

Schon im Jahr 2003 warteten mehrere Gerüchteseiten mit der Information auf, ein neues iDevice stehe bevor. Angeblich werde bereits das Gehäuse in großen Stückzahlen gefertigt. Das Gerät soll 188mm hoch, 132mm breit und 24.6mm dünn sein. Die Berichte verdichteten sich wenige Monate später, als mit Quanta angeblich sogar der Zulieferer ausfindig gemacht wurde. DigiTimes zerstreute die Gerüchte dann Ende des Jahres mit der Aussage, Apple habe wirklich an diesem Gerät gearbeitet, dann aus Kostengründen aber das Interesse daran verloren. Einige Zeit wurde es still um das Tablet, bis Ende 2006 erneut zahlreiche Gerüchte aufkamen.

Diesmal sollte es im Januar ganz sicher so weit sein, der Hersteller sei bekannt, die Abmessungen ebenfalls. Doch die MacWorld 2006 brachte erneut keinen Tablet-Mac hervor, ganz genauso wie 2007 und 2008, als ebenfalls wochenlang intensiv darüber diskutiert wurde.

Nun könnte man sich die Frage stellen, warum in aller Welt in diesem Jahr wieder vergleichbare Hysterie bezüglich eines noch nicht bestätigten Produktes ausbricht. Die Vorzeichen sind jetzt allerdings andere. Hatten zuvor nur einzelne Gerüchteseiten über das Konzept berichtet, so lassen sich inzwischen von zahlreichen Seiten Informationen und angebliche Bestätigungen einholen. Nicht nur aus den Reihen der Nachrichtenbranche (Stichwort: iTunes Store für Printinhalte), sondern auch von Entwicklern, dem Marken- und Patentamt, den üblichen Gerüchtequellen, auch Publikationen wie die Financial Times liefern teils sehr detaillierte Informationen.

Aus anderen Quellen war zu hören, Apple arbeite tatsächlich schon seit Jahren an einem Tablet Mac, zuvor hatte es sich aber eher um Studien gehandelt als um Projekte, die zur Marktreife geführt werden sollen. Im vergangenen Jahr sei Steve Jobs persönlich die treibende Kraft gewesen, um das Tablet zur Marktreife zu bringen, sogar in der Zeit, als er krankheitsbedingt nicht als CEO zur Verfügung stand.

Das Fazit? Man muss sich Jahr für Jahr wiederholen: So wahrscheinlich wie diesmal war es noch nie. Es bleibt an dieser Stelle einmal zu hoffen, dieses Fazit nicht in genau einem Jahr exakt in selber Form ziehen zu müssen. (fen)
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Wie AppleInsider mit Verweis auf San Jose Mercury News berichtet, arbeitet Apple anscheinend an einem neuen Apple-Store-Design. Dabei handelt es sich um ein vollverglastes Erdgeschoss in dem Bäume gepflanzt sind. Damit die Bäume auch wachsen können, wird es in dem Store entsprechende Aussparungen mit Tageslicht geben. Die Architekturaufsicht von Palo Alto soll dem Entwurf bereits uneingeschränkt zugestimmt haben. Für den Entwurf verantwortlich ist laut dem Bericht das Architekturbüro Bohlin Cywinski Jackson, die bereits den Glas-Würfel an der Fifth Avenue in New York erarbeitet haben. Für die neue Store-Referenz soll ein fast 90 Jahre altes Gebäude an der 340 University Avenue in Palo Alto umgebaut werden. Die beteiligten Unternehmen wollten den Bericht nicht kommentieren. Bislang galt der große Glaswürfel-Store als Referenz für neue Apple Stores. (sb)
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Vor einem Jahr fand die letzte MacWorld San Francsico mit Apples Teilnahme statt. Auch wenn Ende Januar angeblich ein Special Event stattfindet, nimmt Apple an der auf Februar verschobenen MacWorld nicht mehr teil. Phil Schiller präsentierte vor einem Jahr unter anderem das neue MacBook Pro 17", iLife sowie iWork '09 samt iwork.com. Nachdem die Januar-Keynote auf eine langjährige Tradition zurückblicken konnte, ist nun der erste Januar ohne "MWSF" angebrochen. In unserer neuen Umfrage möchten wir gerne von Ihnen wissen, ob Sie die MacWorld San Fracisco in ihrer damaligen Form vermissen oder ob die Veranstaltung bereits in Vergessenheit geriet.
In unserer letzten Umfrage hatten wir danach gefragt, ob Sie in diesem Jahr einen Mac gekauft haben. 31,3 Prozent der Zeilnehmer antworteten, dass ein Kauf geplant und durchgeführt wurde. 25,9 Prozent entschieden sich eher spontan für einen neuen Mac, 37,6 Prozent hatten keinen Kauf vor und blieben auch dabei. 5,3 Prozent wollten eigentlich in diesem Jahr zuschlagen, fanden dann aber aus verschiedenen Gründen kein passendes Modell. (fen)
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Die bekannte iChat-Erweiterung Chax ist in Version 3.0a6 erschienen. Chax erweitert iChat um eine bessere Unterstützung von ICQ und optimiert die Anzeige von Kontakten und dem eigenen Status durch verschiedene Automatisierungen. Mit der neuen Version wurde der Log-Viewer überarbeitet, der nun mit seiner neuen Benutzeroberfläche das Auffinden von Bildern und Links erleichtert. Weiterhin kann der Log-Viewer nun auch aus der Kontakt-Liste heraus aufgerufen werden. Außerdem ermöglicht Chax in der neuen Version auch die automatische Neuanmeldung, wenn die Verbindung verloren ging. Darüber hinaus wurden auch verschiedene Fehler behoben, die unter umständen für einen Absturz sorgten. Chax 3.0a6 ist eine Alpha-Version für Mac OS X 10.6 Snow Leopard und als Download etwas mehr als 1 MB groß. (sb)
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Das asymetriche Verschlüsselungssystem RSA ist Ende des Jahres mit einer Länge von 768 Bit geknackt worden. Die Forscher aus Deutschland, Frankreich, Japan, der Schweiz und den USA benötigten allerdings mehr als zwei Jahre für die Entschlüsselung. Besonders aufwendig gestaltete sich dabei die Ermittlung der Semiprimzahlen, was den größten Teil der Rechenleistung des aus hunderten Computern bestehenden Clusters in Anspruch nahm. RSA wird hauptsächlich zum Austausch von Zertifikaten eingesetzt, da es im Vergleich zu anderen Verschlüsselungssystemen wie beispielsweise AES deutlich rechenaufwendiger ist. In ihrem veröffentlichten Artikel gehen die Forscher davon aus, dass aufgrund der weiter ansteigenden Rechenleistung von Computern bereits in drei bis vier Jahren auch RSA-1024 als unsicher gelten dürfte. (sb)
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Anlässlich der CES hat auch ATI neue Grafikkarten vorgestellt, die sich an Notebooks bzw. an Computer richten, bei denen auf niedrigen Stromverbrauch und geringe Wärmeentwicklung Wert gelegt wird. Die Grafikprozessoren werden in 40-nm-Bauweise gefertigt, das Spitzenmodell verfügt über eine Milliarde Transistoren. Verglichen mit den momentan im iMac eingesetzten Lösungen von AMD/ATI bieten die neuen Grafikkarten nicht nur ein gutes Stück mehr Rechenleistung, sondern machen sich auch beim Stromverbrauch positiv bermerkbar. Konkret handelt es sich um die folgenden Modelle:

  • Mobility Radeon HD 5400
  • Mobility Radeon HD 5700 und HD 5600
  • Mobility Radeon HD 5800

AMD rühmte sich in einer Pressekonferenz auch, bislang mehr als zwei Millionen Chips der Serie HD5000 abgesetzt zu haben. Verglichen mit der 4000er Serie bieten die 5000er Chips etwa 40 Prozent mehr Leistung, sodass gleichzeitig sogar zwei BluRay-Filme verarbeitet werden könnten. Nun erhalten auch die Mobilgrafikkarten jene neuen Funktionen, die es für Desktop-Grafikkarten bereits gab. (fen)
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Microsoft hat auf der CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas das Arc Keyboard vorgestellt. Mit seinem geschwungenen Design orientiert sich das Arc Keyboard an der schon im letzten Jahr vorgestellten Arc Mouse. Zudem soll die geschwungene Form ein ergonomischeres Arbeiten als bei herkömmlichen Tastaturen ermöglichen. Die kompakte Funktastatur kommuniziert im 2,4 GHz-Bereich mit dem zugehörigen Nano-Receiver, der in einen USB-Anschluss des Computers gesteckt wird. Für den Transport lässt sich der Nano-Receiver in den Boden der Tastatur verstauen. Das Microsoft Arc Keyboard soll ab dem 10. Februar erhältlich sein und hierzulande 49,99 Euro kosten. (sb)
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Für die mit dem iPhone konkurrierenden Mobilgeräte Pre und Pixi hat Palm eine umfangreiche Aktualisierung des webOS-Systems angekündigt. Auf der CES (Consumer Electronic Show) in Las Vegas zeigte Palm bereits die Integration des Flash Player sowie die Unterstützung von 3D-Spielen wie Need for Speed Undercover, The Sims 3, Monopoly, Asphalt 5: Elite Racing, Let's Golf, Glyder 2 und X-Plane. Möglich macht dies das webOS Plugin Development Kit (PDK), mit dem sich Programme für webOS auch in den Programmiersprachen C und C++ entwickeln lassen. Ebenfalls soll bald auch mit webOS die Video-Aufnahme möglich sein. Darüber hinaus hat Palm auf der CES noch Plus-Versionen des Pre und Pixi vorgestellt, die vorerst nur bei Verizon erhältlich sein werden. Das Pre Plus verfügt über 16 GB Kapazität und das Pixi Plus wie das Pre über Wireless-LAN-Unterstützung. (sb)
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