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News vom Mittwoch, 3. März 2010

Auf der PC-Plattform zählt Valve zu einem der bekanntesten Anbietern von Spielen, Mac-Nutzer kamen bislang vermutlich eher selten in Kontakt mit dem Anbieter. Valves Marketingchef Doug Lombardi bestätigte offiziell, dass in Zukunft auch Titel für den Mac entwickelt werden, aller Wahrscheinlichkeit nach sind dies zu Anfang Portal sowie Team Fortress 2. Ein kurzer Werbeclip, der Bezug auf Apples Werbekampagne "Get a Mac" nimmt, weist zumindest recht deutlich auf die beiden Spiele hin. Vor einigen Tagen machten zudem Spekulationen die Runde, Valve werde auch "Steam" für den Mac anbieten. Bei Steam handelt es sich um eine Verkaufsplattform, die es erlaubt, Spiele online zu kaufen. Nicht nur der Kauf, sondern auch Downloads von Demoversionen oder Trailern sind über Steam möglich. Die Vermutung, Steam auch für den Mac zu erweitern, kam auf, da in der letzten Beta Elemente im Code auftauchten, die auf Mac-Unterstützung hindeuteten. Auf der Game Developers Conference vom 9. bis zum 13. März gibt es wohl mehr Klarheit, wie es um Valves Engagement für den Mac-Markt bestellt ist.
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Vor etwas mehr als einer Woche hatte Apple die dritte Betaversion des iPad-SDKs veröffentlicht. Seitdem sind wieder einige Hinweise auf neue Funktionen aufgetaucht, so zum Beispiel Unterstützung für Webcam, Blitz, Zoom und Videokonferenz. Nun wurden auch Verweise auf die Möglichkeit publik, mit dem iPad Notrufe vornehmen zu können. Das iPad ist zwar nicht als Handy konzipiert, Vorschriften der FCC machen es aber unter Umständen notwendig, zumindest Notruf-Funktionen anzubieten. Demnach müssen Geräte, die sich grundsätzlich als Mobiltelefon nutzen ließen, Notrufe unterstützen. Dies gilt auch dann, wenn dem Gerät weder eine Telefonnummer zugeordnet ist noch ein gültiger Mobilfunkvertrag vorliegt. Die Notruf-Funktion des iPads ist momentan aufzurufen, wenn der Passcode fünfmal hintereinander falsch eingegeben wird. Es erscheint dann die Überschrift "Emergency Call" zusammen mit den beiden Schaltfächen "zurück" und "abheben". Auch wenn das iPad tatsächlich Notrufe unterstützen sollte, ist es eher unwahrscheinlich, dass Apple normale Telefonfunktionen zur Verfügung stellt.
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Apple gab gestern bekannt, eine Klage genen HTC beim US-Handelsministerium und beim US-Bezirksgericht in Delaware eingereicht zu haben. In der Klage wird HTC der Verletzung von 20 iPhone-Patenten bezichtigt, unter anderem in den Bereichen Benutzeroberfläche, Software-Architektur und Hardware. Steve Jobs kommentierte das Vorgehen wie folgt: "Wir können herumsitzen und der Konkurrenz beim Diebstahl unserer patentierten Erfindungen zuschauen, oder wir können etwas dagegen unternehmen. Wir haben uns dafür entschieden, etwas dagegen zu unternehmen. Wir empfinden Konkurrenz als etwas Gesundes, doch sollten Konkurrenten ihre eigenen einzigartigen Technologien entwickeln und nicht unsere stehlen." Auch ein Google-Sprecher hat sich inzwischen zur Angelegenheit geäußert. Demnach werde sich Google im Patenstreit hinter HTC stellen. Man sei zwar am Rechtsstreit nicht direkt beteiligt, allerdings helfe man Partnern, mit denen Android-Geräte gemeinsam entwickelt wurde. Einige Marktbeobachter hatten Apples Klage weniger als Angriff gegen HTC sondern eher als Vorstoß gegen die Android-Plattform gewertet. Vermutlich sieht Google die Sache recht ähnlich, wenn sich das Unternehmen in einer Streitfrage engagiert, die auf den ersten Blick gar nichts mit Google zu tun hat. In der Klage erwähnt Apple Magic/myTouch 3G, Dream/G1, Hero, Droid Eris sowie Nexus One; bei letztgenanntem Gerät hatten Google und HTC eng kooperiert.
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Anfang der Woche begannen Berichte zu kursieren, Foxconn sei auf Grund von Produktionsproblemen nicht in der Lage, ausreichend hohe Stückzahlen des iPads zu fertigen. Die Quellen sprachen davon, bis Ende März könnten nur etwa 300.000 Stück zum Verkauf freigegeben werden. DigiTimes will hingegen in Erfahrung gebracht haben, dass diese Berichte nicht der Wahrheit entsprechen. Man habe von Foxconn-Partnern erfahren, derlei Liefer- oder Produktionsprobleme liegen nicht vor. Stattdessen nehme alles seinen geregelten Gang, die Produktion laufe wie geplant. Demnach ist es möglich, in diesem Monat 600.000 bis 700.000 iPads herzustellen, im April stehen bereits eine Millionen Geräte zur Verfügung. Der Verkaufsstart Ende März sei ungefährdet. Daher sei es unwahrscheinlich, dass Apple eine Verschiebung des Verkaufsstarts bekannt geben muss. Auf Nachfrage antwortete Foxconn, man äußere sich nicht zu Spekulationen wie diesen. Glaubt man den heute aufgetauchten Gerüchten, so wird das iPad ab dem 26. März ausgeliefert, die unternehmensinternen Schulungen beginnen am 10. März. Es handelt sich dabei um das Modell ohne 3G-Funktionalität, das 3G-iPad wird wohl erst einen Monat später auf den Markt kommen.
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Seit Monaten tauchen immer wieder Berichte auf, Apple arbeite an Video-Streaming für den iTunes Store. So soll sich nicht nur Musik auf Apples Servern ablegen lassen, auch Filme könnten so von überall aus abgerufen werden. Schon nachdem bekannt wurde, dass Apple ein großes Datenzentrum in North Carolina errichten, kamen jene Spekulationen wieder auf. Apple befinde sich bereits seit längerer Zeit in Verhandlung mit den großen Filmstudios, um die erforderlichen Lizenzrechte zu erwerben. Laut cnet laufen diese Gespräche immer noch. Apple habe sowohl Vertreter der Musik- als auch der Filmindustrie getroffen, um das Konzept eines Streaming-Angebots für den iTunes Store vorzustellen. Angeblich wolle Apple die Festplatte so weit wie möglich überflüssig machen und bessere Speicherorte für digitale Inhalte anbieten, als lokale Speichermedien. Ohne Film- und Musikindustrie zu überzeugen hat Apple aber keine Chance, das Konzept in die Tat umzusetzen. Wie schon bei den letzten Verhandlungen über Rechte- und Preisstruktur ziehen sich die Gespräche vermutlich lang hin, bis es zu einer Einigung kommt. Apple ist daran interessiert, diese Dienste möglichst mit Apple-Hardware zu kombinieren, die Industrie möchte hingegen einen größeren Markt erschließen. James McQuivey von Forrester Research bringt diese Tatsache mit dem Ausspruch "Hollywood isn't interested in any walled gardens" auf den Punkt. Hollywood mache sich Sorgen, in einer proprietären Plattform gefangen zu sein, bei dem andere die Regeln aufstellen. Im Gegensatz zur Musikindustrie ist die Filmindustrie in einer stärkeren Verhandlungsposition, da es mehr Dienste gibt, die Filme und Serien online an den Kunden bringen. Im Musikbereich dominiert Apple den Downloadmarkt, bei Filmen und Serien sieht dies anders aus.
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Anlässlich der Präsentation des iPads hatte Steve Jobs angegeben, das iPad ohne 3G werde innerhalb der nächsten 60 Tage erscheinen. Aus dieser Aussage ließ sich folgern, dass der Verkaufsstart wohl Ende März oder spätestens Anfang April stattfinden wird. Momentan machen Berichte die Runde, wonach das Datum des Erstverkaufstages durchgesickert ist. Mitarbeiter der Apple Stores haben demnach am 10. März erstmals die Gelegenheit, ein iPad in Händen zu halten. Dann beginnen die unternehmensinternen Schulungen für Angestellte, um diese auf den zu erwartenden Kundenansturm vorzubereiten. Angeblich hat sogar ein Store-Manager jene Angaben bestätigt. Die TV-Kampagne soll am 15. März anlaufen, knappe zwei Wochen später steht das iPad ohne 3G-Funktionalität dann wahrscheinlich bereits in den Geschäften und kann verkauft werden. Vermutet wird, dass der 26. März als iPad-Tag in die Apple-Geschichte eingeht. Für Apple ist es nicht unüblich, neue Geräte erstmals an einem Freitag anzubieten. Kürzlich sorgten Berichte für Aufregung, dass Produktionsprobleme angeblich für einen Lieferengpass verantwortlich sein könnten. Demnach stehen zu Anfang deutlich weniger Geräte als geplant zur Verfügung. Ein Blick auf die Lieferprognose dürfte zeigen, ob Apple tatsächlich von zu niedrigem Angebot großer Nachfrage ausgeht. Erfahrungsgemäß wird der Apple Store erst recht spät aktualisiert, momentan bleibt es bei der groben Schätzung, wann das iPad erstmals ausgeliefert wird.
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Apple hat eine Update für jene Anwender, die Apples Programme für den professionellen Markt einsetzen veröffentlicht und macht dazu folgende Angaben: Dieses ProKit-Update behebt Probleme mit Softwareressourcen, die von den Apple-Programmen für Professionelle für die Benutzeroberfläche benötigt werden. Verbessert wurde unter anderem:
• Ein Problem beim Scrollen wurde behoben. • Speicherprobleme wurden zur Leistungsverbesserung behoben. • Die Anordnung der Benutzeroberflächenelemente bestimmter Warnhinweise der Programme wurde verbessert.
Dieses Update wird allen Benutzern von Final Cut Studio, Final Cut Pro, Motion, Soundtrack Pro, DVD Studio Pro, Aperture, Final Cut Express, Soundtrack, Logic Pro und Logic Express empfohlen. Das 32,39 MB große Update ist wie immer über die Software-Aktualisierung oder den Stand Alone Download Link zu laden.
(BM)
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