Mittwoch, 14. Mai 2014

Unter dem Namen Cider haben Forscher der Columbia University eine Lösung vorgestellt, um iOS-Apps auf Android-Geräten auszuführen. Statt einer Virtualisierung setzt die Lösung auf binäre Anpassungen und diplomatische Funktionen, die Zugriffe auf systemnahe Software und Hardware übersetzen. Unter anderem wird hierbei eine noch unvollständige Implementierung von OpenGL ES bereitgestellt, mit der sich 3D-Grafik realisieren lässt. Bemerkenswert ist bei diesem Ansatz, dass Android- und iOS-Apps sich parallel ausführen lassen.


In der Video-Demonstration lässt sich allerdings deutlich erkennen, dass Cider dafür erheblich Ressourcen benötigt. Die Forscher wollen Cider weiterentwickelt, auch wenn ungewiss ist, ob der Ansatz irgendwann in ein fertiges Produkt münden wird. Da man iOS Apps nur im App Store kaufen kann, ist insbesondere der Bezug von iOS-Apps ein grundlegendes Problem für Cider.


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