Mittwoch, 12. Februar 2014

Auf der Aspen Design Conference im Jahr 1983 wurden Teilnehmer dazu aufgefordert, ein paar Gegenstände abzugeben, die erst 17 Jahre später zur Jahrtausendwende wieder aus dem Erdreich befördert werden sollten. Zu den in einer Betonröhre bestatteten Gütern zählten unter anderem Bierdosen, Handbücher, Schlüsselanhänger... und ein ganz besonderes Stück Technologiegeschichte. Auch Steve Jobs beteiligte sich nämlich daran und steuert jene Computermaus bei, mit der er auf seinem Vortrag eine Apple Lisa bediente. Aus der Ausgrabung im Jahr 2000 wurde nichts, denn im Laufe der Zeit ging das Wissen verloren, wo man damals die Betonröhre vergraben hatte.

Im letzten Herbst gelang es dann, den Ort ausfindig zu machen und die Schätze zu heben. Jetzt ist auch das Video dazu erschienen, das eine der ersten Computermäuse zeigt, die zudem vor mehr als 30 Jahren von Steve Jobs persönlich bedient wurde. Eine interessante Randnotiz: Auf dem Vortrag äußerte sich Steve Jobs unter anderem zur Zukunft der Computerwelt. Als Vision gab er an, man wolle irgendwann einmal einen Computer im Buchformat herstellen, dessen Bedienung in nur 20 Minuten zu lernen sei. Mit dem iPad setzte Apple diese Vorstellung 27 Jahre später um.

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Jedes Jahr ein neues OS-X-Update - ist das sinnvoll?

  • Ja, auf jeden Fall. OS X profitiert enorm davon und entwickelt sich sehr schnell weiter11,4%
  • Tendenziell ja, Apple kann etwas schneller neue Funktionen bieten13,9%
  • Unentschlossen - es hat Vor- und Nachteile16,4%
  • Tendenziell nein, der Zeitplan ist zu starr14,0%
  • Nein, der Jahrestakt ist Mist und die Qualität leidet enorm darunter44,4%
843 Stimmen13.05.15 - 28.05.15
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