Mittwoch, 7. Mai 2008

Apple hatte im vergangenen Monat bekannt gegeben, P.A. Semi zu übernehmen. Der Name war in den Foren nicht unbekannt, hatte sich doch manch Anwender erträumt, anstatt Intel-Prozessoren PPC-Chips von P.A. Semi in zukünftigen Macs zu haben. Der Grund für die 278 Millionen teure Übernahme wurde von Steve Jobs mit den Worten erklärt, es gehe um die grundsätzlichen Fähigkeiten des Entwicklerteams, aber nicht um konkrete Produkte. Einem Bericht der EETimes zufolge fanden vor dem Intel-Umstieg aber tatsächlich Gespräche zwischen Apple und P.A. Semi statt, nachdem Apple dringend einen Nachfolger für den G5 brauchte. Apple habe auch damals bereits erwogen, P.A. Semi zu übernehmen, allerdings verliefen die Verhandlungen nach dem Intel-Switch im Sand. P.A. Semi war inzwischen mit dem Problem konfrontiert, kaum noch über finanzielle Mittel zu verfügen, sodass man einen anderen Weg der Kapitalbeschaffung finden musste.
Apple konnte daraufhin die Investoren ausbezahlen und P.A. Semi ins eigene Haus übernehmen. Angesichts des beachtlichen Barvermögens, das Apple inzwischen angehäuft hat, war der Preis fast aus der Portokasse zu bezahlen. Interessant ist die Tatsache, dass Apple angeblich schon lang vor der Übernahme zu einem der Kapitalgeber gezählt haben soll.
Noch immer keine konkrete Antwort gibt es aber auf die Frage, welche Art von Produkt Apple mit P.A. Semi entwickeln möchte. Eine Rückkehr zum PPC-Prozessor hatte Steve Jobs erst einmal ausgeschlossen. Ob also jetzt an einem neuen Multimedia-Device gearbeitet wird, das auf besonders sparsame Prozessoren angewiesen ist, steht daher in den Sternen.
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