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Von iPhone OS zu iOS 12 – Apples Mobilsystem im Wandel der Zeit

iPhone OS 1 – Der Urknall

Apple-CEO Steve Jobs hielt von den erhältlichen Smartphones anno 2007 kaum etwas. Nicht nur das lieblose Design missfiel ihm – insbesondere die umständliche Bedienung und funktionsarmen Programme („Baby-Internet“) waren Jobs ein Graus. Apple konnte beim iPhone schließlich vor allem mit dem intuitiven Touch-UI punkten; Steve Jobs nannte es „revolutionär“. Bereits das Scrollen in Apps per Fingerwisch sorgte für Jubel bei der Macworld im Januar 2007.

Das erste Betriebsystem des iPhones hatte noch keinen Namen; stattdessen sagte Steve Jobs nur, dass eine abgespeckte Version des Mac-Systems OS X zum Einsatz komme. Im Vergleich zu heute bot das Mobilsystem noch deutlich weniger Features. Zwar gab es neben den gewohnten Handy-Funktionen wie Anrufe und SMS auch schon einen vollwertigen Browser (Safari), Google Maps und die iPod-App für iTunes-Musik. Viele Nutzer vermissten aber essentielle und heute selbstverständliche Features wie Kopieren-und-Einfügen sowie die Möglichkeit, Apps zu installieren.

Daher entwickelte sich schnell die sogenannte Jailbreak-Szene, die Sicherheitslücken in Apples Mobilsystem ausnutzt, um angepasste iOS-Versionen zu veröffentlichen, die diverse Beschränkungen aufheben.

Wenn Apple die entsprechende Sicherheitslücke schließt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Jailbreaker eine neue Lücke finden. Dieses Katz-und-Maus-Spiel hält bis heute an.

Kommentare

Oligabler
Oligabler21.06.18 17:32
Sehr schöner Bericht. Habe ich mir schon lange gewusst. 👍🏻
+3
coffee
coffee21.06.18 17:40
Ich hab's mir nicht gewusst, aber sehr gewünscht.
Herzlichen Dank an die Redaktion!
Simplicity is the ultimate Sophistication (Steve Jobs)
+7
Oligabler
Oligabler21.06.18 18:00
coffee

Danke😂
+1
coffee
coffee21.06.18 19:23
Oligabler
coffeeDanke😂

Doch nicht dafür!
Hab's auch nur zufällig bemerkt.
Simplicity is the ultimate Sophistication (Steve Jobs)
+1
MLOS21.06.18 20:03
IOS 5 hatte ich damals auf dem iPod touch 4G geliebt
Aber 11.4 ist v.a. Für iPads gg. V5 ein Traum.
+2
Aulicus
Aulicus21.06.18 20:29
MLOS
IOS 5 hatte ich damals auf dem iPod touch 4G geliebt
Aber 11.4 ist v.a. Für iPads gg. V5 ein Traum.
?
0
coffee
coffee21.06.18 20:34
Simplicity is the ultimate Sophistication (Steve Jobs)
-3
derklasskier21.06.18 21:51
Unfassbar wie schön das iOS bis Version 7 war, plastisch, originell, mit Charakter

Eine (weitere) Entwicklung, die schwerwiegend in die falsche Richtung ging, da kann man sagen was man will, das kam nach Steve und er hätte dieses Windows Mickey Maus Design nie geduldet. Einfach sehr sehr schade.
-4
julius_71021.06.18 22:11
derklasskier

Diese alte Geschmacksfrage.
Ich finde es fraglich warum man die Apps möglichst plastisch nach ihren Originalen Vorbildern gestalten muss. Da es eben digital ist hat man viel mehr Möglichkeiten und muss sich eben nicht an physische Dinge halten wie Schatten oder so nen Kram. Es ist auf nem Bildschirm, wozu braucht man animierte Schatten? Ich finde das damalige Design dermaßen veraltet und nicht mehr Zeitgemäß das ich nur schmunzle wenn ich meinen alten iPod mal wieder starte. Es ist genau richtig so wie es jetzt ist.
Aber ich weiß viele sehen es anders und jedem seine eigene Meinung.
+3
coffee
coffee21.06.18 22:31
Ich bedaure es nicht, dass Apple bzw. Jony Ive mit dem - seinerzeit von mir durchaus geliebten - Skeuomorphismus aufgeräumt hat.
Der Weg seitdem bis heute war konsequent und richtig. Mir gefällt's in der heutigen Form. Ich vermisse nichts mehr und freue mich auf die weitere Entwicklung von iOS.
Simplicity is the ultimate Sophistication (Steve Jobs)
+2
Tai
Tai21.06.18 22:53
derklasskier
Unfassbar wie schön das iOS bis Version 7 war, plastisch, originell, mit Charakter

Tja, sehe ich genau andersrum
+3
Mr BeOS
Mr BeOS21.06.18 23:52
Für mich hat ab iOS 7 sich visuell an Android orientiert, also optisch hinterherentwickelt.
Vorher schien es mir eigenständiger und bisweilen aufgeräumter.
What you see is what you get.
Ab iOS 7 mußte ich Dinge suchen, die vorher für mich logisch sofort ersichtlich und auch zu sehen waren - selbsterklärend.

Aber das ist nur eine subjektive Meinung.
http://www.youtube.com/watch?v=ggCODBIfWKY ..... “Bier trinkt das Volk!“ - Macht Claus Nitzer alkoholfrei
+2
Nordelius22.06.18 00:25
Habe hier noch ein iPad 1. Generation liegen. Neulich wieder in der Hand gehabt; schwer, träge und langsam fühlt es sich an, aber es funktioniert noch (eingeschränkt). Zum Musik abspielen auf Parties ist es noch benutzbar, für alles andere eher nicht.
0
Dom Juan22.06.18 05:04
Mr BeOS
Für mich hat ab iOS 7 sich visuell an Android orientiert, also optisch hinterherentwickelt.
Nein wie lustig 🙂 bei mir ist es genau anders rum. Android hatte vorher zwar "weniger" Skeumorphismus, hatte aber immer eine dunklere, unübersichtlichere (imho) UI. Die das selbe Kunstleder nach produzierte, mit dem auch die Rückseite einiger Samsung Telefone bezogen war. Und wenn man sich jetzt iOS 11/12 (optisch ja kaum ein Unterschied) und den Sprung von Android Nugat auf Oreo anguckt muss wirklich jeder mit ein bisschen Objektivität zugeben, dass die Inspiration wohl von den Jahre älteren iOS kam.
+1
coffee
coffee22.06.18 07:31
derklasskier
Unfassbar wie schön das iOS bis Version 7 war...

Daraus könnte man einen richtigen Nachruf machen:
"Wir sind unfassbar, dass iOS 1-6 so früh von uns gegangen sind" 😇
Simplicity is the ultimate Sophistication (Steve Jobs)
+1
Californian22.06.18 08:15
Ich empfinde das iOS 7 Design deutlich ansprechender und auch übersichtlicher. Man sollte bei der Kritik am neuen Design auch immer daran denken, dass die ersten Versionen auch weniger Funktionen hatten und dadurch zwangsläufig aufgeräumter wirken müssen. Letztlich bleibt es aber eine individuelle Geschmacksfrage.
+8
Pixelmeister22.06.18 08:44
Zu Copy & Paste: Auch hier wird ja wieder behauptet, Apple habe C&P sehr spät ins System eingebaut. Das stimmt nicht!

Ich habe so ziemlich alle wichtigen Geräte der damaligen Zeit hier und kann die Entwicklung (in Kombination mit Erinnerungen an die Anfangszeiten) ganz gut nachvollziehen. Android hatte bis (oder mit) Version 1.6 Donut ein rudimentäres C&P, das man erst per Untermenü aufrufen musste, erst danach den Text markieren durfte (Formatierungen und Bilder blieben außen vor) – und zwar in einem Zug ohne Korrekturmöglichkeit. Am Ziel musste man dann wieder einen Befehl aus einem Untermenü wählen und damit den Text einfügen. Auch hier gab es keine Korrekturmöglichkeit, denn danach war die Zwischenablage leer. C&P, wie man es vom Computer her kannte, war das nicht. Bei Symbian (seinerzeit Marktführer-System) müsste ich erstmal gucken, ob das überhaupt dazu fähig war.

Nachdem Apple in iOS 3 C&P eingebaut hat, und zwar, wie wir es noch heute kennen (Erst markieren, dann kopieren, und auch mit Bildern, Kontextmenü und Korrekturmöglichkeit) hat Google es in Android 2.x genau nachgebaut (und deren User haben sich weiterhin darüber echauffiert, wie spät Apple mit der Funktion war)
+4
jute84
jute8424.06.18 22:21
Apple entwickelt seit Jahren nur noch Schrott, weg vom ursprünglichen Apple Gedanke, einfach und intuitiv. Bei jedem Update wird mehr vom einstigen Vorsprung genommen. Inzwischen ist alles Einheitsbrei, Apple hat leider seinen einstigen Spirit verspielt, den Steve Jobs aufgebaut hat.
+1
vadderabraham25.06.18 10:37
Die Inkosequenz beim Look des Docks unten ist schon erschreckend. Ob das wohl die damaligen Diskrepanzen zwischen Ive Forstall widerspiegelt?
0

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