Mittwoch, 7. August 2013

Bild zur News "Video-Player Infuse 1.3 mit AirPlay, WiFi-Übertragung und Vollbild-Ausgabe auf Fernseher"Bei Infuse handelt es sich um einen Video-Player für iOS, der eine Vielzahl an Formaten unterstützt, darunter MP4, M4V, MOV, MKV, AVI, WMV, FLV, OGM, OGV, ASF, 3GP, DVR-MS, WebM und WTV. Ohne erst Videos in ein Format konvertieren zu müssen, das der Video-Player aus iOS lesen kann, spielt Infuse somit einen Großteil der verbreiteten Formate ab.

In der neuen Version 1.3 bringt Infuse von FireCore einige große neue Funktionen mit. Neben AirPlay-Anbindung und Dateiübertragung über WLAN beherrscht Infuse jetzt auch TV-Ausgabe in Vollbild über einen HDMI/VGA-Adapter. Für bestehende Kunden ist das Update kostenlos, Neukunden werden mit 4,49 Euro zur Kasse gebeten. Infuse setzt ein iOS-Gerät mit iOS 5.0 und neuer voraus.
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Kommentare

MetallSnake
Mal eine Verständnis Frage:
Wenn mit der App eine Datei im ogm oder was auch immer Format abgespielt wird, und per AirPlay an den Fernseher geschickt wird, dann wird doch die ogm live konvertiert in mp4 damit AppleTV das wiedergeben kann (und weil es der AirPlay Standard verlangt). Richtig?
Damit wäre doch auch immer zwangsweise eine Qualitätsminderung dabei.
Hinzu kommt dass das AppleTV kein echtes Surround kann (nur ProLogik II) also gibt es auch an der Stelle nochmal eine Qualitätsminderung.

Wenn dann das Gerät noch an seine Leistungsgrenzen kommt, geht die Bitrate bestimmt auch nochmal deutlich in den Keller oder?
„the Finder icon appears to be about 20% happier than before“
Möchte gerne wissen wie gut das läuft. Denn Quicktime arbeitet hardwarenah, ist also so was wie ein Multimedia-Betriebsystem welches neben dem normalen Betriebsystem existiert und am System vorbei direkt auf die Hardware zugreift. Das können andere Player nicht leisten. Die Frage ist, wie leistungsfähig ist das Ganze dann?

(Wobei man sagen muss, dass Quicktime mangelhaft umgesetzt wurde und dadurch viel von seinem Vorsprung einbüßt. Ich kann beispielsweise einen Kinofilm per Ethernetkabel innerhalb weniger Sekunden vom meinem Server auf meinen Rechner kopieren. Öffne ich den Film aber direkt vom Server, hakt er gewaltig und wird ungenießbar.)
MetallSnake
Hinzu kommt dass das AppleTV kein echtes Surround kann (nur ProLogik II) also gibt es auch an der Stelle nochmal eine Qualitätsminderung.

Na klar kann AppleTV echtes 5.1 ausgeben über HDMI bzw. den optischen Ausgang. Nur DTS kann das AppleTV nicht.
Klaus Major
Gerhard,

iFuse ist eine iOS App und QuickTime findet unter iOS keine Verwendung!
Es wird da ein anderes AV Framework benutzt.

Ausserdem sind die Tage von QuickTime offensichtlich auch gezählt,
denn Entwickler sollen nach Apples Angaben das OS X AV Framework benutzen.
Bitte nagelt mich nicht hierauf fest!

Ausserdem ist mir neulich bei der Installation von iTunes auf meinem Win7 unter
Paralells folgende kurze Bemerkung im ReadME aufgefallen:
............................................................................. ...
Hinweis:
iTunes benötigt und installiert NICHT QuickTime!
............................................................................. ...

Klingt für mich so, als ob es QT zumindest unter Windows bald nicht mehr geben wird.
Dass Quicktime obsolet ist, ist mir neu. Hast Du dafür mal einen Link, wo ich mich weiter informieren kann?
Quicktime wurde nicht "mangelhaft umgesetzt", sondern ist einfach uralt.
Zumindest unter Windows ist QT ne echte Kröte.
Klaus Major
Hallo Gerhard,

hier habe ich was gefunden, ganz unten unter "QTKit"


Hier die relevante Passage:
...
Note: AV Foundation is the recommended API for all new development involving time-based audiovisual media. AV Foundation is also recommended for transitioning existing apps that were based on QuickTime or QTKit. For more information, see “AV Foundation.”
...


Gruß

Klaus
BudSpencer
Gerhard Uhlhorn
Möchte gerne wissen wie gut das läuft. Denn Quicktime arbeitet hardwarenah, ist also so was wie ein Multimedia-Betriebsystem welches neben dem normalen Betriebsystem existiert und am System vorbei direkt auf die Hardware zugreift. Das können andere Player nicht leisten. Die Frage ist, wie leistungsfähig ist das Ganze dann?

(Wobei man sagen muss, dass Quicktime mangelhaft umgesetzt wurde und dadurch viel von seinem Vorsprung einbüßt. Ich kann beispielsweise einen Kinofilm per Ethernetkabel innerhalb weniger Sekunden vom meinem Server auf meinen Rechner kopieren. Öffne ich den Film aber direkt vom Server, hakt er gewaltig und wird ungenießbar.)


Quicktime ist kein Videoformat,es ist lediglich ein Programm bzw. eine Schnittstelle.

Es gibt Container, in dennen sich Video und Audio Dateien befinden z.B avi, mov, mp4, mkv, xvid etc, (alles Container Formate).

In einem mp4, mkv Stream (das ist das Quicktime was du meinst), befindet sich ein h.264 encodierter Video Stream und ein AAC Audio Stream. Aktuelle Prozessoren, wie die im iPad, iPhone, Android Phones verbauten ARM CPU und die Intel i3/5/7 CPU verfügen über Hardware encoder.

Das bedeutet das alle Container die einen h.264 Stream enthalten in der CPU nahezu ohne Verlust von Rechenleistung berechnet werden.

Du kannst auf einem iPhone ein 1080p Film ansehen wenn der Player das h.264 an die CPU Hardware encoder weiter reicht, verwendest du ein Programm das dies nicht tut, so ruckelt der 1080p vor sich hin wie eine Diashow.
BudSpencer
Quicktime ist kein Videoformat,es ist lediglich ein Programm bzw. eine Schnittstelle.
Also genau genommen ist Quicktime eine Architektur. Und natürlich kenne ich auch den Unterschied zwischen Containern und Codecs.

Auch wenn ich kein Cutter bin, so habe ich doch beruflich damit zu tun. Trotzdem Danke für die Erklärung.

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