Samstag, 27. August 2011

Apple hat eine Meldung bei der US-Börsenaufsichtsbehörde abgegeben, in der Änderungen an Apples Führungsspitze gemeldet sowie weitere Informationen zur Aktienvergabe dokumentiert werden. Apples "Board of Directors" gesteht dem neuen CEO Tim Cook dabei eine Million Aktien zu. 50 Prozent dieser Optionen können im August 2016 eingelöst werden, die weiteren 500.000 Wertpapiere im August des Jahres 2021.
Diese Zusage gilt nur, solange sich Tim Cook noch im Unternehmen befindet. Solle Cook den Arbeitgeber wechseln, dann hat er auch keinen Anspruch mehr auf die Freigabe des Aktienpakets. Zum aktuellen Kurs wären die Aktien weit mehr als 350 Millionen Dollar wert. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr erhielt Tim Cook als COO insgesamt 58 Millionen Dollar - Gehalt, Bonuszahlungen und Aktien eingerechnet.
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Kommentare

Mia
Mia27.08.11 12:09
Das geht absolut in Ordnung... fähige Manager kosten eben Geld!

schiggy1327.08.11 12:12
ist zwar schon wieder fast so viel das er es nicht ausgeben kann ... aber naja
Der Amateur sorgt sich um die richtige Ausrüstung, der Profi sorgt sich ums Geld und der Meister sorgt sich ums Licht.
maceric
maceric27.08.11 12:24
Aber nur fast
Bitte vor dem Posten das Geschriebene nochmal durchlesen und ggf. Fehler korrigieren. Ist doch wirklich nicht zu viel verlangt. Immer dieser Wortmüll hier.
DonQ
DonQ27.08.11 12:25
das sind 5 recht gute Helis oder 1 sehr guter Lear Jet oder die Hälfte eines Airbuses oder das reine Gehalt des Deutsche Bank Vorstands, die so 4 mal im Jahr ein Meeting abhalten oder bisschen mehr als Apple für die original "Widgets" an den Entwickler gezahlt hat, afaik.

normales Gehalt für ein Top Unternehmen in der freien Welt





an apple a day, keeps the rats away…
Nilsemann27.08.11 12:31
Und kehrtet der IT Branche den Rücken weil ich in einer anderen mehr Geld verdienen konnte... wie naiv...
DonQ
DonQ27.08.11 12:44
Nilsemann

Geld ist nicht alles und das untere "it" Management, verdient hierzulande auch nur um die 70 bis 100 brutto im Jahr, mit "Glück".

Arbeit soll auch Freude/Spaß und einen Sinn haben.

Und wenn du nur Geld rauben/anhäufen willst…ja, gründe eine Firma oder eine Bank





an apple a day, keeps the rats away…
Cupertimo27.08.11 12:47
Ich hoffe, er spendet davon einiges.
Hägar27.08.11 12:49
Warum hoffst Du dass er etwas davon spendet?
jajamulu
jajamulu27.08.11 12:53
Wenn eine Firma das Geld wirklich hat, dann ist das vollkommen in Ordnung...
cs427.08.11 12:54
So gut kann einer gar nicht sein das er so viel Gehalt bekommt. Einfach dekadent sowas.
macguy
macguy27.08.11 13:06
Keine Sorge, das Geld wird dann bei den kleinen Arbeitern und Angestellten wieder eingespart.
Alto
Alto27.08.11 13:07
cs4
Ansichtssache. Prozentual gesehen verdient er das was er benötigt. In seinem Lebensumfeld gehört er schon zu den besser bezahlten, aber wer viel leistet, muss auch entsprechend vergütet werden - sehe da keine Schwierigkeit.
diddom
diddom27.08.11 13:08
@cs4: seh ich genauso. Warum sollten Menschen innerhalb kurzer Zeit mehr Geld verdienen können, als sie überhaupt sinnvoll ausgeben könnten.
Das Geld muss ja auch erwirtschaftet werden und bezahlen tun das all die Leute, die u.a. mit ihrer Hände Arbeit kaum genug Geld verdienen, um gut leben zu könne.
Das Geld entsteht nicht im luftleeren Raum. Es wird umverteilt.
Ein gutes Honorar geht in Ordnung und es darf auch deutlich mehr sein als für den kleinen Schrauber, aber hunderte Millionen ist pervers und jenseits jeder Vernunft.
Das ist der Grund, warum das System irgendwann kollabiert.
Niemand sollte in einem Jahr mehr Geld verdienen können als ein durchschnittlicher Arbeiter/Angestellter in seinem ganzen Leben. Das ist unmoralisch und pervers!
lambam27.08.11 13:19
diddom

meine meinung!!
Abartig mit welcher leichtigkeit da mit Summen um sich geworfen wird weil es eben überall so gemacht wird. Das zehnfache eines normalen Angestellten oder so würde ja noch gehen, aber solche Summen!?
ghost
ghost27.08.11 13:22
Naja wenn ich das richtig verstanden habe muss man das ja auf 10 Jahre sehen denn das gesamte bekommt er erst im Jahre 2021, nach dem aktuellen Kurs wären das noch so 2,5 Mio im Jahr was ja in Manager kreisen dann doch eher als Trinkgeld durch geht oder? Und wenn er misst baut und die Aktien fallen wirds auch weniger. Im übrigen nerven mich die ganzen Typen die zwischen den armen Hunden die am Band stehen und den Managern angesiedelt sind viel mehr, das sind die die dann so um die 100000 oder 200000 im Jahr verdienen und von denen gibt es in so einem Unternehmen viel zu viele. Erst gestern kam im Radio das der Durchschnittsverdienst in BAWÜ bei 37000 im Jahr liegt und in Böblingen (Daimler) bei 43000 EURO im Jahr. Da frag ich mich immer was genau ich falsch mache wenn ich höre das der Durchschnitt auf 43000 Euro im Jahr kommt....
Der Tag hat 24 Stunden und wenn das nicht reicht nehmen wir eben die Nacht dazu..."
DonQ
DonQ27.08.11 13:31
ghost

Brutto, vergleiche das mal mit einem Leiharbeiter in dem Bereich.

und ein Hallenleiter Autobau hat schon in in den 90ern seine 20 Tausend im Monat nach Hause getragen, für seine Anwesenheit, delegieren und kontrollieren



an apple a day, keeps the rats away…
Quickmix
Quickmix27.08.11 13:41
Man kann nie genug verdienen.
DonQ
DonQ27.08.11 13:48
Also ich weiß ja auch nicht, aber Mr. Burns wäre jetzt kein Vorbild für mich
an apple a day, keeps the rats away…
diddom
diddom27.08.11 13:54
@ghost: das ist ja nicht seine einzige Bezahlung. Das kommt oben drauf!
Zudem machen bei mir immer noch 350 Mio geteilt durch 10 35 Mio p.a.
DonQ
DonQ27.08.11 13:59
Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr erhielt Tim Cook als COO insgesamt 58 Millionen Dollar - Gehalt, Bonuszahlungen und Aktien eingerechnet. (MTN)
an apple a day, keeps the rats away…
maceric
maceric27.08.11 14:06
Und wenn kein fähiger Mann an der Spitze des Unternehmens steht, haben die armen Arbeiter und Angestellten gar kein Einkommen mehr. Sorum kann man es auch mal sehen. Und was noch gerne vergessen wird: In dieser Gehaltsklasse hat man keinen 8- Stunden-Tag, da ist man immer verfügbar.
Bitte vor dem Posten das Geschriebene nochmal durchlesen und ggf. Fehler korrigieren. Ist doch wirklich nicht zu viel verlangt. Immer dieser Wortmüll hier.
Luzifer
Luzifer27.08.11 14:09
Wer totale Umverteilung will und keine Spitzengehälter, der will wohl lieber Kommunismus!?

Leute aufwachen! Das ganze nennt sich freie Marktwirtschaft und wer hier über solche Gehälter meckert hat diese nicht verstanden.

Nicht vergessen: Solche Gelder sorgen im Umfeld eines Spitzenverdieners dazu, dass andere wieder mehr Geld kriegen: Er baut sich zum Beispiel ein Haus (Leute müssen das bauen und kriegen Geld), er kauft sich teure Autos (Leute müssen diese bauen und kriegen Geld), er fährt auf Urlaub (wieder verdienen Leute daran), er baut vielleicht mit dem Geld eine neue Firma auf wo wieder eine Menge Leute arbeiten und Geld verdienen (und diese Firma bauen auch wieder Leute und verdienen Geld) und zu guter letzt: er vererbt nach seinem Tod sein Vermögen auf mehrere Familienangehörige oder Organisationen (wieder profitieren mehrere davon), diese machen genau das was er schon tat: Geld ausgeben und damit dafür sorgen dass viele andere Geld verdienen können!

Wer das nicht versteht …

Und bitte bedenken: Firmen werden gegründet um Geld zu verdienen, nicht um kommunistische Wohlfahrtseinrichtungen zu sein!
Cogito ergo bumm!
DonQ
DonQ27.08.11 14:13
naja, klar kann man sich dort auch zu tode arbeiten, aber regulärerweise sind die normalen 12 bis 16 Stunden am Tag, auch sehr ausgefüllt mit allen möglichen…"Meetings" bis "Veranstaltungen".

Das es da auch Luxus sein kann, das Handy auszuschalten/nicht erreichbar zu sein, trifft doch eher auf untere Chargen, als einen CEO zu, imho.
an apple a day, keeps the rats away…
thomas b.
thomas b.27.08.11 14:14
Überlegt doch mal, was Apple an Umsatz und Gewinn macht. Wenn der CEO fähig ist, ist er das Geld locker wert. Wen nicht, fallen die Aktien und er bekommt entsprechend weniger.

Man muss es auch von der Seite des Arbeitgebers sehen: Was ist Apple der beste Mann für den Job des CEO wert? Es nützt Apple ja nichts, mit dem zweitbesten im Jahr 25 Millionen Dollar an Aktienoptionen einzusparen und dafür z.B. 1 Milliarde weniger zu verdienen. Letztlich geht es nur ums Geschäft.

Ob der CEO das Geld alles braucht oder jemals vernünftig ausgeben kann, tut da nichts zur Sache. Und wenn er es ausgibt, um so besser, dann haben andere auch etwas davon.
hotte12327.08.11 14:45
Finde ich ziemlich wenig. In 10 Jahren nur ca. 300-800 Mio? Guckt euch mal an, was Jonathan Ive schon so alles bekommen hat (ohne CEO zu sein).
Charriu27.08.11 14:45
Ich glaube die Aussagen "so viel Geld?" gehen weniger gegen ihn persönlich, sondern gegen die allgemeine Bezahlung der CEOs. Ein BP-Chef kann bei der Ölpest versagen und bekommt sogar noch einen Bonus. Alle regen sich auf. Irgendein Konzern Chef verdient sich auch seine Millionen und entlässt einen Monat später 1.000 Beschäftigte. Der einzige Umstand, den dieses Gehalt "okay" aussehen lässt ist ja, das Apple in Geld schwimmt wie kein zweites Unternehmen. Die Wirtschaft bezahlt ihre CEOs ja alle gut, nur bezahlen die meisten Konzerne mehr als sie sich eigentlich leisten dürften. Und man sollte nicht vergessen, dass reale Bruttovermögen aller Länder zusammengerechnet ist um einen Faktor 100.000.000 kleiner als das was die Aktienmärkte suggerieren. Stand neulich was in der Zeit zu. Also von seinen 350 Millionen Dollar sind 3,5 Dollar echt vorhanden, der Rest ist ne heiße Luftblase.
duende27.08.11 15:01
Schlichtweg nur dekadent, wie das ganze Lohnsystem dieser Klasse Finanzdienstleister bzw. Bänker inbegriffen. Zum Thema freie Marktwirtschaft sollte sich Luzifer mal den neuen Spiegel kaufen, das steht auf den Punkt gebracht drin wo es augenblicklich hinführt und was das wirklich noch mit freier Marktwirtschaft zu tun hat. Das hat nichts mit pro Kommunismus zu tun, es sind einfach die Relationen abhanden gekommen, es gibt keine soziale Ethik mehr in unserer Gesellschaft, wir sind einfach nur noch ein großer Selbstbedienungsladen geworden. Moral ist gleich null. Die Rechnung bekommen wir jetzt und in ein paar Jahren noch viel dicker präsentiert.
Mir tut es nur leid um die vielen armen Schweine, die für 100ß Euro im Monat richtig malochen müssen und ohne die solche CEOS sich nicht so fett bedienen könnten.
Es sollten doch alle ein bisschen was vom Kuchen abbekommen, von mir aus die CEOS ein deutlich dickeres Stück, aber so? Ekelhaft.
Aronnax27.08.11 15:03
Luzifer
Wer totale Umverteilung will und keine Spitzengehälter, der will wohl lieber Kommunismus!?
Leute aufwachen! Das ganze nennt sich freie Marktwirtschaft und wer hier über solche Gehälter meckert hat diese nicht verstanden.

Warum sollte man nicht darüber meckern?
siehe z.B.

1965 z.B. hat ein CEO 24 mal so viel verdient, wie ein normaler Arbeiter. 2005 sind es dann 262 mal so viel.
Wie auch immer das zustande kommt. Mit einer rationalen Begründung wie z.B. den Leitungsgedanken geht das ganz sicher nicht.
Hier schustern sich schlicht kleine Klicken massiv Geld zu und sparen es woanders - so einfach ist das. Ich wüsste wahrlich keinen Grund, warum man diese Abzocke nicht auch kritisieren sollte.

Mit Kampfbegriffen wie Kommunismus, Umverteilung u.s.w. hat das übrigens auch nichts zu tun, sondern nur mit gesunden Menschenverstand
Gerhard Uhlhorn27.08.11 16:14
Müssen es denn so unanständige Gehälter sein?

Ich habe nichts dagegen wenn ein Manager gut verdient, von mir aus auch Millionen. Aber ca. 1 Million pro Woche ist unanständig viel, finde ich, zumindest so lange wie es auf dem Planeten Menschen gibt die unter großer Armut leiden.
Cupertimo27.08.11 16:22
Gerhard

Ganz genau! Und deshalb hoffe ich, dass Cook auch sehr sehr viel von diesem Geld für gute Zwecke spendet. Das hoffe ich bei jedem Multimillionär, und erst recht bei Millardären.

Würde ich soviel Geld verdienen, würde ich es definitiv tun.
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  • Desktop-Mac (PPC oder Intel)29,6%
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  • Andere Apple-Peripherie (Drucker, Webcam, Maus, Tastatur etc.)0,2%
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