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Montag, 21. Mai 2012

Tim Cook der US-CEO mit dem höchsten Einkommen

Bild zur News "Tim Cook der US-CEO mit dem höchsten Einkommen"
Tim Cook kann bekanntlich umfangreiche Aktienpakete einlösen, wenn er im Jahr 2016 und im Jahr 2021 noch als Apples CEO tätig ist. Beim damals aktuellen Aktienkurs waren die ihm zugesagten Aktienoptionen mehr als 375 Millionen Dollar wert, inzwischen sind es 530 Millionen Dollar. Dies macht Tim Cook zum CEO mit dem höchsten Einkommen - auf dem zweiten Platz folgt Oracles CEO Larry Ellison mit 78 Millionen Dollar. Apple weist allerdings im Bericht an die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC darauf hin, dass die Aktienoptionen nicht als Einmalzahlung zu werten seien, sondern eine Vergütung über den Zeitraum von zehn Jahren darstellen. Auf das gesamte Jahrzehnt gerechnet führt hingegen Ellison weiterhin die Aufstellung an; er erhielt in den vergangenen zehn Jahren rund 1,8 Milliarden Dollar für seine Tätigkeit. Der Studie zufolge lasse sich ganz eindeutig der Trend beobachten, CEOs verstärkt am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens teilhaben zu lassen, anstatt hohe Festgehälter zu vereinbaren. Die Vergabe von Aktienoptionen ist dabei ein gerne gewählter Weg. Angesichts der Zusage von einer Million Aktien hält Tim Cook einen weiteren Rekord: Noch nie wurden einem CEO innerhalb eines Jahres derart üppige Zuwendungen zugesprochen. Bevor Tim Cook als Nachfolger von Steve Jobs zum CEO ernannt wurde und noch als Chief Operating Officer (COO) tätig war, lag seine jährliche Vergütung bei insgesamt rund 58 Millionen Dollar.
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Kommentare

o.wunder
Komplett falsch. Einkommen ist es erst wenn die Aktien verkauft wurden.
vb
was für ne wichtige news. *sick* *sick* *sick* *sick*

und?
„Man kann auch Anderes blasen als Trübsal...“
söd knöd
immerhin so wichtig das du sie kommentiert hast!
Aronnax
Da da weiß man auch warum die Produktionsstätten in immer neue Niediglohngebiete wandern. Zum Beispiel eben, damit sich die Manager immer wieder gegenseitig neue Rekordgehälter, Aktienoptionen oder sonstige geldwerte Leistungen genehmigen.

Lang lebe also die Umverteilung, von unten nach oben natürlich. Lang lebe die Neidgesellschaft. Es kann ja auch nicht sein, das ein Messi mehr verdient als ein Manager. Diesem Absatz gibt es übrigens nur, um die Begriffe Umverteilung und Neidgesellschaft unterzubringen. Die ja sonst auch mit absoluter Sicherheit aufgetaucht wären, nur mit einer anderen Intention allerdings
Trampa
<- immer wieder fassungslos bei solchen "einkommen"
rasmusonline
Ist der das Gegenteil von Steve Jobs?
Quickmix
Finde ich gut. Wenn eine Firma Erfolg hat gibt's mehr wenn nix läuft weniger.
Absolut besser als Festzahlungen!
Danny_DJ
jau.

ich find hunderte millionen auch besser als hunderttausende. wo kämen wir denn da hin?
halebopp
Kann man von dem noch adoptiert werden?
„Das war ich nicht - das war schon vorher kaputt!“
Gorch Fock
Einfach nur zum Kotzen. *sick* *sick* *sick*
Was hat denn der so geschaffen/gemacht/erreicht (außer seinem Job)?
Aronnax
@Gorch Fock
Was hat denn der so geschaffen/gemacht/erreicht (außer seinem Job)?

zum Beispiel: "Cook is credited with pulling Apple out of manufacturing by closing factories and warehouses around the world. ..." und dann lies er es eben in West-China produzieren ... nun bald in Ost-China ... bald sonst wo
Ist doch eine tolle Leistung immer neue Niediglohngebiete zu erschießen. Wenn das nicht ein paar hundert Millionen wert ist, was denn sonst???
tommy-lg
Kann man denn tatsächlich persönlich eine solche Leistung erbringen, die im Jahr 50 oder 78 Millionen $ Wert sein kann?

Sind solche Gehälter wirklich so gut?
„Wer Lesen kann, ist klar im Vorteil.
Lamyluu
was ich nicht verstehe, wieso arbeitet man überhaupt noch bei dem jahreseinkommen? pff nä.. 3 jahre dann hätte man 200 mill und gut is
Mac M.
Ein philosophische Diskussion könnte über dieses Thema führen.
Mir stellen sich da nämlich folgende Fragen:

In welcher Relation steht das Gehalt zu den geschaffenen Arbeitsplätzen von Apple und bei den Zulieferern und Dienstleistern?

Wie würde das Geld investiert, wenn nicht in das Gehalt des CEO?

Würden die Angestellten mehr verdienen oder würde Apple den Zulieferern wie Foxconn und Co. mehr zahlen, um es an deren
Mitarbeiter weiterzugeben?

Da das Gehalt von Gesamtgewinn von Apple sehr wenig ausmacht:
Wieso erscheint es dann manchen Personen als so wichtig und diskussionswürdig?

Lamylulu:
Wieso Tim noch arbeitet?
Vielleicht, weil er es nicht als Job sieht, sondern als Herausforderung und Aufgabe?
Sein Vorgänger und Apple-Gründer Steve Jobs hätte ja auch nicht mehr arbeiten "müssen".
Trotzdem taten oder tun sie es aus Leidenschaft.

Falls ich eines Tages ausreichend Geld hätte: Ich würde es auch so machen.
Arbeit ist auch eine Erfüllung und Bestätigung, bei dem man seine Talente einsetzen kann.
neoxfactory
Lamyluu

Eigenartige Frage. Du würdest als apple CEO nach 3 Jahren kündigen und dein Gehalt für Häuser, Autos und teure Callgirls ausgeben???

Der Cook arbeitet doch nicht bei apple aus finanziellen Gründen.
Aronnax
@Mac M.
Ja, wenn du es so philosophisch haben willst.
In welcher Relation steht das Gehalt zu den geschaffenen Arbeitsplätzen von Apple und bei den Zulieferern und Dienstleistern?
Verzichtet Tim Cook dann auch wieder auf Teile seines Geldes, wenn Arbeiter gegen Roboter ausgetauscht werden??
Wie würde das Geld investiert, wenn nicht in das Gehalt des CEO?
Diese Frage ist an sich schon seltsam. Nicht so seltsam wäre z.B.: Wie würde das Geld investiert, wenn nicht in das Gehalt der (aller) Angestellten?
Würden die Angestellten mehr verdienen oder würde Apple den Zulieferern wie Foxconn und Co. mehr zahlen, um es an deren Mitarbeiter weiterzugeben?
Natürlich würden sie nicht ... die Frage ist wohl eher ob sie es könnten ... und warum auch nicht ... natürlich könnten sie
Wieso erscheint es dann manchen Personen als so wichtig und diskussionswürdig?

Schau dir doch mal kleine Kinder an, wenn sie einen Kuchen teilen und einer nimmt sich ein übergroßes Stück. So ein Gerechtigkeitsempfinden ist quasi naturgegeben. Schau dir z.B. Gesellschaften wie Griechenland an, um zu sehen was passiert, wenn man auf dergleichen scheißt ... dann ist es eben auch wirklich allen alles Scheiß egal
wingwing
... gerechnet - vorher "besser" verdient?

- vorher: Für ein Jahr 58 Mio
- dann Optionen für 10 Jahre i.H.v. 375 Mio wären ohne Zinseszins und ohne Veränderungen p.a. 37,5 Mio.

)


... nicht "ganz" ernst gemeint !
Aronnax
@neoxfactory
Eigenartige Frage. Du würdest als apple CEO nach 3 Jahren kündigen und dein Gehalt für Häuser, Autos und teure Callgirls ausgeben???

Warum auch nicht, man kann es ja auch so machen wie George Best : „Ich habe viel Geld für Alkohol, Frauen und Autos ausgegeben, den Rest habe ich einfach verprasst.“

Jedem wie es ihm gefällt
thomas b.
Wenn mir einer als Geschäftsführer 2-stellige Milliardengewinne im Jahr verschafft, dann macht es mir rein gar nicht aus, dem dafür 3-stellige Millionenbeträge im Jahr zu zahlen. Auch so ein Riesenladen wie Apple läuft nicht von selbst und es braucht einen, der alles richtig im Griff hat. Natürlich braucht der das ganze Geld nicht mal ansatzweise, aber was nützt es mir, wenn er sonst evtl. woanders hingeht? Krampen hatte Apple ja schon mal in den 90ern und die kamen unterm Strich weitaus teurer.
halebopp
Moral und Kapitalismus.

Schwierig.

Der Kapitalismus bewertet die Produktivität eines Unternehmens,
und da spielt das Befinden der Produzierenden schon eine Rolle.
Nicht, dass es die Hauptrolle wäre. Aber Produzierende, die sich ok fühlen, produzieren nun mal besser. Ganz ohne Moral gesehen. Einfach renditemässig.

Aber wenn das Unternehmen gute Gewinne erzielt, und die Beschäftigten daran teilhaben, darf derjenige, der für die Gewinne steht, auch massiv Geld bekommen?
Ich meine ja. (Sonst würde das Ganze nicht funktionieren, weil es anderswo so gehandhabt wird, und er sonst woanders hin gehen würde, oder?)

Kapitalismus halt. Sozialismus ist besser? Aber wo? Und warum nicht?

Ach ja - der Mensch...
„Das war ich nicht - das war schon vorher kaputt!“
Aronnax
@thomas b.
Natürlich braucht der das ganze Geld nicht mal ansatzweise, aber was nützt es mir, wenn er sonst evtl. woanders hingeht?
Ihm ist Geld also nun egal, aber er muss/kann mit Geld motiviert werden. Wo ist denn da die Logik?
Wenn mir einer als Geschäftsführer 2-stellige Milliardengewinne im Jahr verschafft, dann macht es mir rein gar nicht aus, dem dafür 3-stellige Millionenbeträge im Jahr zu zahlen.
An sich müssten sich ja die Manager darum kümmern Leistungen so günstig wie möglich einzukaufen. Bei den sonstigen Angestellten/Arbeitern sind sie ja auch recht erfolgreich dabei. Auch bei Managerleistungen ist es nicht anders, aber wenn der eine auch über das Gehalt des anderen (seines) bestimmt, sieht man es wohl etwas anders
Aronnax
@halebopp
Kapitalismus halt. Sozialismus ist besser? Aber wo? Und warum nicht?
Gelegentlich könnte man glauben der Kommunismus/Sozialismus wurde nur erfunden, um von Exzessen im Kapitalismus besser ablenken zu können
So nach dem Motto, weil das eine gar nicht funktioniert muss man sich beim anderen eben mit dem einen oder anderen Makel abfinden. Ach nööö, wir reden ja gar nicht über kaputte/dumme Systeme, sondern über die Mängel eines Funktionierenden - warum also damit abfinden??
o.wunder
Ihr tut ja alle so als würde er die Aktienoptionen Bar auf die Kralle nach heutigem Wert ausgezahlt.

Dem ist aber noch lange nicht so!

Das Gehalt bekommt er nur, wenn in 10 Jahren der Laden. Ich genauso läuft wie heute. Das muss nicht so sein. Und nun wisst Ihr auch warum eine Firma das macht.
o.wunder
Fast alle. Es gibt Ausnahmen
Juergen
Für dieses Geld kann er sich bald ein paar Brote auf dem Schwarzmarkt kaufen.
RAMses3005
Früher wollte Apple die Welt verändern .... heute wollen leitende Apple-Leute nur noch den Inhalt ihrer Geldbeutel verändern.

Herr Cook: wo bleiben Dinge wie:
- endlich aktueller Mac Pro oder ein
- Midi-Mac
- ein iPad Pro für Leute die nicht nur Luxus-Häschen sind, sondern mit dem iPad sinnvoll und produktiv tätig sein wollen

Bis jetzt war ja alles noch aus der Hand von Steve Jobs. Nur Produktionen in die billigsten Länder zu verlagern, wohlwissend, dass hier Leute ausgebeutet und Natur mutwillig zerstört wird ist keine Leistung. Apple sollte auch dort produzieren, wo Produkte verkauft werden ... das nennt sich "Local-Content".
freddy710_0
oh...super das ist ja ne wichtige Infomrmation!
*sick* *sick*
„SPQR“
blue_raptor
@RAMses3005: Die Welt wird nicht verändert durch einen neuen MacPro.
korg71
Lotto spielen muss er mal nicht!

sicher hat der Finanzbeamte ein golden gerahmtes Bild von Tim Cook
auf dem Schreibtisch

Bei so exorbitanten Gehältern verdient ein Rattenschwanz an Anwälten, Staat und persönliche Angestellten mit. Nicht zu vergessen..Familie (gieriger als das Finanzamt)

Ich an seiner Stelle, würde mir die Welt ansehen, auf Reisen und Spenden in Projekte oder Stiftungen die mich ansprechen.

Ist ja nicht so das er im Wohnzimmer auf seinem Geld hockt
„trag hier deinen Slogan ein“
nd70
Wenn Mountain Lion Geld kostet, ihr würdet es alle kaufen, nicht wahr? Davon lebt Tim Cook & Co...
Casa*****
Wenn Cook aus reinem Spass an der Arbeit bei Apple ist, könnte er ja auch wie Jobs einen symbolischen Dollar verdienen. Diesem langweiligen Blindgänger soviel Kohle in den Rachen zu stopfen, beweist wiedermal, dass Apple, seit Jobs nicht mehr ist, jeden Bezug zu Geld verloren hat.
Mac M.
Aronnax und thomas b.:

Ja, es ist wohl war, dass wir alle ein Gerechtigkeitsempfinden haben. Das Beispiel mit dem Kuchen ist gar nicht schlecht.
Wenn Tim das Kind wäre, was den Kuchen mitbringt und würde sich das größte Stück nehmen?
Ohne ihn hätten andere Kinder ja gar nicht erst ein Stück bekommen.
Anders ist es, wenn jedes Kind in einer Gruppe mal einen Kuchen mitbringen soll und eins nimmt sich immer das größte Stück.
Dann verstehe ich das Beispiel mit Griechenland und alle anderen würden nicht mehr teilen oder drauf rumprügeln.

Casa*****:

Dieser Mensch scheint andere Qualitäten zu haben, z.B. das profitable Führen eines Unternehmens. Sonst wäre er nicht CEO, oder?
Und nein, da das Gehalt vom Board of Directors genehmigt werden muss, hat man kaum den Bezug zu Geld verloren.
Ganz im Gegenteil: Durch die Steigerung der Effektivität, Senkung der Kosten, schnelleren Verfügbarkeit der Produkte, die durch die
Arbeit von Tim Cook als COO erreicht wurden, steht Apple dort, wo sie jetzt sind.

Im Oktober 2005 lag die Apple Aktie bei 55-61$. Wo der Kurs jetzt steht, dürfte bekannt sein...
An der Verzehnfachung(!) des Unternehmenswertes beteiligt zu sein ist nicht alltäglich und führt evtl. zu dieser Höhe von Vergütung.
Aronnax
@korg71
Bei so exorbitanten Gehältern verdient ein Rattenschwanz an Anwälten, Staat und persönliche Angestellten mit. Nicht zu vergessen..Familie (gieriger als das Finanzamt)

Nun ja, Reaganomics bzw. die Trickle-down-Theorie in Reinkultur.

Paul Krugman: „Wir warten auf diesen Trickle-down-Effekt nun seit 30 Jahren - vergeblich.

Warum übrigens, verdienen Anwälte nicht ebenso viel? Sind immerhin vergleichbar ausgebildet und mindestens ebenso eingebildet. Soll heißen: Ich kenne auch genug Anwälte, um es beurteilen zu können

Ach, kann es sein, dass es nur daran liegt das sie in der zweiten Reihe hocken und sich nicht gegenseitig Gehaltserhöhungen zuschieben können ... genau, daran und nur daran wird es wohl liegen
Aronnax
@Mac M.
Ganz im Gegenteil: Durch die Steigerung der Effektivität, Senkung der Kosten, schnelleren Verfügbarkeit der Produkte, die durch die
Arbeit von Tim Cook als COO erreicht wurden, steht Apple dort, wo sie jetzt sind.

Ach was, nicht das du nun von den gemeinen Apple Fanboy irgendwann geröstet wirst. Es war doch nur der Steve, der Steve der alles in die Wege geleitet hat.
Deshalb hatte er auch letztendlich Milliarden auf dem Konto. Nun war es also der Tim, kann doch nicht sein
Wie hat denn sonst der Steve seine Milliarden gerechtfertigt? Nun soll es der Tim gewesen sein?
Ach nöö, eventuell könnte noch jemand kommen, der meint der Steve und der Tim haben zwar durchaus vieles richtig gemacht haben, aber die ganzen Milliarden wurden trotzdem auf den Rücken von ausgebeuteten Chinesen erwirtschaftet.
Kann das sein ... jooo, auch das nicht nicht ganz falsch bzw. absolut richtig

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