Dienstag, 12. Februar 2013

Auf der Goldman Sachs Technology and Internet Conference wurde Tim Cook befragt, wie seine Meinung zu strategischen Übernahmen anderer Unternehmen aussieht. Als Antwort führte Cook aus, in den letzten drei Jahren habe man im Durchschnitt jeden Monat eine Übernahme vorgenommen. Es handelte sich dabei um Unternehmen, die besonders talentierte Mitarbeiter beschäftigten oder über wertvolle Ideen verfügten. Häufig habe man laufende Projekte übernommen und die Fähigkeiten dann auch an anderen Stellen eingesetzt. Vor ein paar Jahren wurde beispielsweise PA Semi aufgekauft, sodass, Zitat, eine "incredible group of guys" zu Apple stieß.

Zum Thema Kauf größerer Unternehmen: Auch diese Option bestehe natürlich und Apple habe schon in mehreren Fällen die Übernahme bestimmter großer Unternehmen in Erwägung gezogen. Allerdings gab es bislang kein großes Unternehmen, das Apples Ansprüchen genügte. Die Suche laufe aber bestimmt weiter, so Cook. Apples Hauptziel bleibe, großartige Produkte zu erschaffen, man stehe hingegen nicht unter Druck, hohe Einnahmen erzeugen zu müssen.

Cook fügt noch die Redewendung "Cash is not burning a hole in our pocket" hinzu - sinngemäß bedeutet der Ausspruch, nicht um jeden Preis Geld ausgeben zu müssen. Apples Überzeugung ist also weiterhin, Übernahmen sehr sorgfältig zu prüfen und besonders vorsichtig zu agieren. Dass sich Apple an einer Großübernahme verschluckt, so wie es schon manches Unternehmen vor gewaltige Probleme stellte, ist also nicht zu befürchten.
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