Donnerstag, 3. Januar 2013

In einem Interview mit AT&T-CEO Randall Stephenson und COO Ralph de la Vega sind interessante Details zur Entwicklung des ersten iPhone ans Tageslicht gekommen. So war sich Apples verstorbener CEO Steve Jobs offenbar der mangelnden Kompetenz im Bereich der nötigen Mobilfunk-Technologien bewusst und bat AT&T um Hilfe bei der korrekten Anbindung an das Mobilfunknetz von AT&T. Jobs erhielt von AT&Ts COO daraufhin per E-Mail die tausend Seiten umfassenden Spezifikationen. Allerdings sorgte dies zunächst für Unmut beim Apple-CEO, da auf den ersten 100 Seiten die Tasten von Mobiltelefonen beschrieben wurden. Aufgrund des Multitouch-Displays des iPhone durften die Tasten-Spezifikationen von Apple aber schließlich ignoriert werden.

Bei AT&T wussten nur sehr wenige Mitarbeiter nähere Details zum Gerät und der Vorstand durfte sogar erst nach Vertragsunterzeichnung das iPhone sehen. Dennoch wurde relativ schnell bekannt, dass Apple nicht alle AT&T-Spezifikationen einhalten muss, was teilweise auf Unverständnis stieß. Man setzte aber bei AT&T auf die Fähigkeiten von Steve Jobs und wurde nicht enttäuscht. Mittlerweile besitzen fast zwei Drittel der AT&T-Kunden ein Smartphone, rund die Hälfte davon ein iPhone. Zudem investiert AT&T deutlich mehr Geld in das Mobilfunknetz, da sich seit dem ersten iPhone das Datenvolumen im Mobilfunknetz jährlich verdoppelt hat.
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Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein13,4%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,2%
  • Unsicher, mich stört es nicht, sehe aber keine Vorteile7,8%
  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,0%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,6%
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