Dienstag, 12. Februar 2013

Bei der Veröffentlichung der Umsätze legte Apple auch Daten über Umsatz- und Gewinnverteilung der verschiedenen Abteilungen offen. In einem Bericht für die Seite Asymco setzt sich Horace Dediu nun mit diesen Daten auseinander. Ein besonderes Augenmerk hat er dabei auf die Entwicklung der iTunes-Sparte, die von Apple inzwischen als Umsätze aus Verkäufen im iTunes-Stores sowie sämtlicher Apple Software definiert wird und eine von sechs Abteilungen des Konzerns darstellt (neben iPad, iPhone, iPod, Mac und Accessoires).

Die Umsätze in dieser Sparte sind zwar noch sehr gering im Vergleich zu denen der großen Hardware-Sektionen von iPhone und iPad, sind aber in den letzten zwei Jahren um ca. 30% gewachsen. Bei Fortsetzung dieses Trends dürfte die iTunes-Sparte noch in diesem Jahr die Mac-Sparte als drittumsatzstärkste Abteilung Apples ablösen.

In Zahlen betrug der Umsatz durch Software-Verkäufe in iTunes-Store und Mac App Store 13,5 Mrd. $ (nach 10,2 Mrd $ im Jahr 2011), woraus Dediu einen Bruttogewinn von 2 Mrd $ errechnet. Damit ist sie schon doppelt so erfolgreich wie die iPod-Sparte. Das Geschäft mit und über iTunes ist also dabei, sich zu einem bedeutenden Faktor neben Apples Hardware-Verkäufen zu etablieren.

Zum Ende präsentiert Dediu noch eine interessante Gegenüberstellung: Beide "Nicht-Hardware"-Abteilungen von Apple, iTunes und Zubehör (Accessoires), die nur einen geringen Anteil an den Umsätzen Apples einnehmen, übertreffen für sich genommen bereits die Umsätze aller Mobiltelefon-Hersteller, abgesehen der von Samsung.
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Jedes Jahr ein neues OS-X-Update - ist das sinnvoll?

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