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Spezialist für Auto-Prototypen wechselt von Tesla zu Apple

Seit etwas mehr als einem Jahr ist Apples "Project Titan" in aller Munde. Hinter dem Codenamen verbergen sich Apples Ambitionen, mit einem eigenen Auto anzutreten und weiteres Marktfeld zu erschließen. Aus diesem Grund warb Apple in den letzten eineinhalb Jahren so viele hochrangige Spezialisten aus der Automobilbranche ab, dass kaum noch Zweifel an der Ernsthaftigkeit von Apples Plänen bestehen. Nun ist ein weiterer beachtenswerter Personalzugang zu beobachten. Nachdem Apple erst kürzlich einen Tesla-Veteranen zum neuen Projektleiter ernannte, wechselt nun ein namhafter Fachmann für Prototypen von Tesla zu Apple.


Spezialist für Antrieb und Karosserie
David Masiukiewicz war bei Tesla dafür verantwortlich, Prototypen von Antriebssträngen, Federungen und Aufhängungen sowie Karosseriebestandteilen zu entwerfen. Zwar ist nicht bekannt, was sein genauer Verantwortungsbereich bei Apple ist, allerdings erscheint es sehr wahrscheinlich, ihn in einem vergleichbaren Sektor einzusetzen. Auf seiner Facebook-Seite spricht Masiukiewicz recht offen über seinen Unternehmenswechsel. So heißt es, dass Apple ihm "viele verlockende Gründe gegeben habe, für sie zu arbeiten".


Marktstart, Car Sharing, Partner
Zahlreichen Berichten zufolge peilt Apple einen Marktstart des selbstfahrenden Autos für 2019 oder 2020 an. Erst in diesem Monat hieß es, Apple wolle weniger auf Autoverkauf denn auf Errichtung eines Netzwerkes für Car Sharing setzen. Anstatt das Auto in die eigene Garage zu stellen, soll sich das Fahrzeug zeit- und anlassbasiert mieten lassen. Damit vermeide Apple auch, rasch ein weltweites Händlernetz aufbauen zu müssen. Verhandlungen mit Daimler und BMW sind angeblich gescheitert (siehe ), weswegen sich Apple nach neuen Partnern umsehen musste. Auch in Deutschland soll es angeblich ein Entwicklungszentrum geben. So habe Apple in Berlin einen Standort eröffnet, um verstärkt deutsche Fachleute der Automobilbranche zu gewinnen. Als neuer Partner stehe zudem der Zulieferer Magna aus Österreich parat.

Kommentare

Kirschholz
Kirschholz25.04.16 17:50
Na was haben wir denn da? Einen neuen Entwurf, wie das Apple-Car aussehen könnte. Bei Bereifung, Logo-Placement, Heck, Rücklichtern und Radkästen wird es langsam realistisch. Die versenkbaren Türgriffe sind - mittig angeordnet! - vom Tesla übernommen. Das Dach ist hingegen zu flach und es fehlen weiterhin die Scheibenwischer. Aber ist ja noch ein bisschen Zeit, sich dem Machbaren zu nähern...
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mwt6425.04.16 19:59
Die Auto Hersteller werden mittelfristig zu Mobilitätsprovidern werden und sich immer weiter vom reinen Verkauf abwenden müssen.
Gute Ideen sind die, die andere für verrückt halten! (Max Planck) Good ideas are those which others consider to be crazy!
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mayo8126.04.16 11:28
mwt64
Die Auto Hersteller werden mittelfristig zu Mobilitätsprovidern werden und sich immer weiter vom reinen Verkauf abwenden müssen.

Nein, bestimmt nicht. Das mag für viele Privatleute in Ballungszentren interessant sein. Bei dem großen Anteil der gewerblichen Käufer, bei den vielen Menschen auf dem Land und durch die finanzielle Schieflage vieler Kommunen und damit der fehlenden Möglichkeit, den ÖPNV auch auf unrentablen Strecken nicht finanzieren zu können, ist Carsharing kein funktionierendes Model. Auch steht Casharing im großen Widerspruch dazu, die Urbanisierung einzudämmen, da mit ihr erst Probleme entstehen, die es in so drastischer Form beim Festhalten der Bevölkerungsverteilung nicht geben würde. Den Menschen auf dem Land zu erzählen, sie müssten halt in die Stadt ziehen um an der Individualmöbilität teilzunehmen, ist eine ebenso große Frechheit, wenn man Stadtmenschen einen Umzug aufs Land zu empfehlen, weil sie sich wegen der Luftverschmutzung sorgen machen. Das ist und bleibt alles grüne Traumtänzerei. Im Gegenteil müssen wir uns fragen, ob die Zunahme an Umweltbestimmungen überhaupt noch sozial gerechtfertigt ist. Gewerbliche Käufer oder die obere Hälfte der Gesellschaft haben wenig Probleme damit, sich ein aktuelles Fahrzeug, für die auch immer länger werdenden Fahrten zur Arbeitsstätte, leisten zu können oder anderweitig eine Teilhabe an der Gesellschaft zu haben. Bereits heute tragen gerade die unteren Schichten, deutlich stärker an dieser Umweltpolitik, bei der jegliches Augenmaß verloren gegangen ist. Thema blaue Plakette. Wie will ich einem Kfz-Mechaniker, Familie mit zwei Kindern und einem Nettoeinkommen von 1400€ zumuten, künftig einen EU6-Diesel, gegen einen mühsam finanzierten EU5-Diesel zu tauschen. Selbst die viel geschworene Elektromobilität, ist für viele Bürger in der Anschaffung aktuell schlicht nicht finanzierbar. Das hochgelobte Unternehmen Tesla, bietet nur Modelle in der Luxusklasse an und fährt trotzdem jedes Jahr horrende Verluste ein. Statt richtigerweise Menschen in einer Umweltpolitik zu vereinen, trägt sie heute dramatisch zur weiteren Spaltung der Gesellschaft bei. Wir müssen uns also fragen, wie weit darf Umweltpolitik gehen und wenn wir sinnvolle Ziele haben, wie können wir sie sozialgerecht finanzieren. Dann drängen und aber zunächst eher Fragen zu Erbschaftssteuer, Spitzensteuersatz oder Bekämpfung von Steuerflucht auf und weniger wieviel Stickoxide aus dem Auspuff kommen dürfen.
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