Donnerstag, 12. Januar 2012

In den letzten Wochen war mehrfach zu hören, Apple vertraue beim kommenden iPad auf eine neue Display-Technologie. Dabei sollte die Technologie mit Bezeichnung "IGZO" zum Einsatz kommen; IGZO steht für "indium gallium zinc oxide" und ermöglicht erheblich geringeren Stromverbrauch. Im Vergleich zu OLED-System liegen die Komponentenkosten auf niedrigerem Niveau, zudem lassen sich dünnere Panele fertigen. Trotz Retina-Auflösung und leistungsfähigeren Akkus würde so die Chance bestehen, das Gehäuse sogar noch ein wenig dünner zu fertigen. Der KoreaIT News zufolge schafft es Sharp allerdings nicht, Apples Qualitätsstandards zu erfüllen und so wie geplant IGZO-Displays in ausreichenden Stückzahlen an Apple zu liefern.
Die Testproduktion zeigte, dass Sharp in der nächsten Zeit nicht in der Lage sein wird, Apples Bedarf an Displays zu decken. Man kann davon ausgehen, dass zu viele gefertigte Panele fehlerhaft waren und sich daher nicht zum Einsatz im iPad eignen. Demzufolge stammen die Panele des nächsten iPads von Samsung sowie LG. Während Samsung die Produktion bereits im letzten Quartal aufgenommen habe, laufe die Fertigung jetzt auch bei LG voll an. Angeblich plant Apple, rund 65 Millionen Panele in Auftrag zu geben. Es wird damit gerechnet, dass Apple im März ein weiteres Presse-Event veranstaltet und dann das iPad der dritten Generation präsentiert.
0
0
16

Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein13,0%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,0%
  • Unsicher, mich stört es nicht, sehe aber keine Vorteile8,0%
  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,6%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,5%
905 Stimmen19.03.15 - 02.04.15
11515