Mittwoch, 13. März 2013

Über 30% der weltweit verkauften Smartphones wurden von dem koreanischen Hersteller Samsung gefertigt. Dieser Spitzenplatz, der auch Apple mit Abstand auf Platz 2 verweist, hat seine Grundlage auch in einer massiven Werbe-Offensive, die sich gut an den jetzt veröffentlichten Zahlen von Kantar Media ablesen lässt.
Demnach gab Samsung 2012 401 Millionen US-Dollar für Handy-Werbung in den USA in Fernsehen, Print, Plakaten und Internet aus; die Zahl für Apple ist mit 333 Millionen US-Dollar kleiner. Augenfällig ist der Vergleich zu den Zahlen aus 2011, als Samsung lediglich 78 Millionen Dollar ausgab und von Apple mit 253 Millionen Dollar um mehr als das dreifache übertrumpft wurde. Die Werbeausgaben weiterer Smartphone-Hersteller wie HTC, Blackberry und Nokia sind im Vergleich zu 2011 gesunken und weit abgeschlagen hinter den beiden marktbeherrschenden Konzernen.
Samsungs Marketing-Maschinerie läuft auch 2013 weiter, unter anderem mit Werbespots während des Super Bowl und just diesen Donnerstag mit der Vorstellung des neuen Samsung Smartphones Galaxy S IV. Telekommunikationskonzernen zufolge steckt das Unternehmen auch viel Geld in weniger offensive Aktivitäten wie Reklame in Handyläden und Promotions.
Ein interessantes Detail besteht darin, dass Scott Trattner - seinerzeit für Werbekampagnen für Apple verantwortlich, etwa den "Get a Mac"-Spots - seit August 2012 für 72andSunny arbeitet, einer Werbefirma, zu deren Kunden auch Samsung gehört.
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Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein13,3%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,3%
  • Unsicher, mich stört es nicht, sehe aber keine Vorteile7,7%
  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,1%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,5%
878 Stimmen19.03.15 - 31.03.15
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