Freitag, 13. September 2013

Ray Dolby, ein Pionier für Raumklang und Entwickler der Dolby-Sound-Technologien, ist gestern im Alter von 80 Jahren an Leukämie gestorben. Zuvor litt Dolby in den vergangenen Jahren bereits an Alzheimer, als dann vor zwei Monaten akute Leukämie festgestellt wurde, bei der das blutbildende und lymphatische System stark geschädigt ist. Ray Dolby arbeitete zunächst bei Ampex in San Francisco an verschieden Audio- und Instrument-Projekten und leitete unter anderem die elektronische Entwicklung des Ampex Videotape Recording Systems. Anschließend zog er nach England, um an der Cambridge-Universität seinen PhD-Titel (Doktor) in Physik zu erhalten. Dort lernte er auch seine spätere Frau Dagmar Dolby kennen.

1965 gründete er nach einem Abstecher als UN-Beobachter in Indien in England schließlich Dolby Laboratories, die 1976 dann den Hauptsitz nach San Francisco verlegte. Die ersten Sound-Technologien für Kinos entwickelte Dolby 1966, und bot ab den 70er Jahren erweiterte Technologien zur Rauschunterdrückung und Erweiterung des Dynamikumfangs an. Star Wars wäre 1977 mit hunderten Sound-Quellen ohne Dolby-Technologie nicht in seiner Form realisierbar gewesen. Dolby erhielt im Laufe seines Lebens verschiedene Auszeichnungen, darunter "The Order of Officer of the British Empire (O.B.E.)" von Queen Elizabeth II (1987) und "The National Medal of Technology" von President Clinton (1997). Ray Dolby hinterlässt seine Frau, zwei Söhne und vier Enkelkinder.
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