Dienstag, 5. Juli 2011

Aus Branchenkreisen ist zu hören, dass Pegatron 15 Millionen Exemplare des kommenden iPhones herstellen soll. Die Produktion laufe angeblich "bald" an, im September werde der Verkauf beginnen. Da gerade im ersten Verkaufsquartal eines neuen iPhones mit großen Lieferengpässen zu rechnen ist, bereitet sich Apple mit höheren Lagerbeständen auf die Markteinführung vor. Pegatron fertigt jetzt bereits das CDMA-iPhone für Verizon, allerdings lagen die Verkaufszahlen auf einem etwas geringeren Niveau als prognostiziert. Bei Pegatron handelt es sich um eine ehemalige Tochtergesellschaft von Asus, die aber inzwischen eigenständig arbeitet. Zwar ist Foxconn Apples Hauptfertiger, Apple geht aber mehr und mehr dazu über, Komponenten oder fertige Geräte von mehr als einem Anbieter zu beziehen. Auf diese Weise sollen Lieferengpässe minimiert werden.
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Kommentare

Hof9r05.07.11 09:03
"Lieferengpässe minimieren" hört sich gut an...
delay
delay05.07.11 09:33
Und sind das jetzt viel oder wenig im Vergleich zur 1. Produktion der Vorgängerversionen? Hat da jemand Zahlen?
Hollywood05.07.11 09:48
versucht apple nicht bei jedem release vom iphone und ipad die produktion zu erhöhen und jedes mal das selbe spiel: ewig lange wartezeit !Hoffe sie bekommen das diesmal hin und ich hab mein iphone 5 unterm weihnachtsbaum, mehr will ich gar nicht
itsnogood7105.07.11 09:49
Hollywood

Das ist Marketing. Künstliche Verknappung ist ein Mittel um den Preis hoch zu halten
iMäck
iMäck05.07.11 09:59
ein Apple Mitarbeiter (Vertreter) im Elektronik Markt meinte mal Apple betreibt Planwirtschaft.

Damit hat er absolut recht!

Apple macht das doch jedes mal absichtlich!
Quickmix
Quickmix05.07.11 10:12
Her damit.

Achja, wo bitte ist der Preis günstlich hochgehalten?
arminhempel
arminhempel05.07.11 10:23
Oh mann, denkt doch mal für 5 Cent nach, bevor ihr so etwas postet…

was denkt ihr, wie verhält sich die typische nachfragekurve für ein iphone ab beginn der auslieferung / produktvorstellung?

und wie verhält sich – verglichen dazu – die produktionsausstoss-"kurve" der werke? und? macht's klick?
nowMAC05.07.11 10:33
Apple verknappt die Lieferungen mit absoluter sicherheit nicht! Das können sie sich garnicht erlauben! Es gibt genug Leute die nicht auf ihr iPhone warten sondern zu einem anderen smartphone greifen!

Künstlich den Preis dadurch in die höhe treiben, machen sie auch nicht! Das würde nähmlich bedeuten dass ein iPhone 4 im Moment günstiger sein müsste als vor einem Jahr! Sie bekämpfen sogar zu hohe Preise, gerade in dieser Phase!
Ne Ne, seit Steve Jobs nicht mehr da ist....
itsnogood7105.07.11 10:39
Apple verknappt die Lieferungen mit absoluter sicherheit nicht!

Dann erklär mal warum so gut wie KEIN Apple Produkt sofort lieferbar ist. Und schon gar nicht bei den normalen Händlern/Premium Resellern. Auf Books, ... wartet man da normalerweise 2-3 Wochen, wenn nicht länger.

Kann mich noch gut an den Start der iPhone 4 erinnern. 3 Monate Wartezeit war normal. Und das hier in Österreich wo es das iPhone 4 erst um einiges später gab...

Damit kann man für ein Produkt mehr verlangen als wie wenn man den Markt von vornherein überschwemmt. Und später kann man den Preis hochhalten weil ja jeder auch zu denen gehören will die sich ein Status-Symbol (und das ist Apple) leisten können.
Sindbad05.07.11 10:52
Wenn Du ein Produkt (Handy, Computer, Automobil) herstellst, hast Du folgendes Problem:

Deine Produktionskapazität ist auf eine Stückzahl X ausgelegt.
(Höhere Auslegung ergibt höheres Invest, d.h. Deine Produktionskosten sind höher - für die ganze Zeit)

Deine Nachfrage steigt nach Markteinführung schnell auf ein Maximum, von dem es dann kontinuierlich abfällt.
Du kannst wegen der steigenden Investkosten nicht die Produktionskapazität auf diese Maximalnachfrage auslegen !
Bestenfalls kannst Du vor Markteinführung genügend Vorrat produzieren - was aber im Prinzip zu einer späteren Markteinführung führt...
nowMAC05.07.11 10:53
itsnogood

Warum das iPhone 4 lange ausverkauft war liegt auf der Hand! Da werde ich nichts zu sagen müssen!
Ne Ne, seit Steve Jobs nicht mehr da ist....
nowMAC05.07.11 10:54
sinbad

Ganz genau!
Ne Ne, seit Steve Jobs nicht mehr da ist....
Dr. Seltsam
Dr. Seltsam05.07.11 10:54
itsnogood71

Da wird nichts verknappt. Die Nachfrage ist am Anfang wesentlich höher, als nach einigen Monaten - man kann aber nicht irrsinnige Produktionskapazitäten aufbauen, die nach wenigen Monaten bereits nicht mehr benötigt werden.

Ähnliche Verfügbarkeitskurven gibt es in vielen anderen Bereichen, und selbst die neuesten Android Phones haben ähnliche Probleme, wenn auch wegen der breiten Streuung durch viele Anbieter, deutlich entschärft.

Ich weiß nicht, ob du schon mal ein neu auf den Markt gekommenes, begehrtes Auto bestellt hast. Falls ja wirst du deine Theorie selbst in Frage stellen müssen.
Sindbad05.07.11 10:58
Nachtrag:

Bei Produkten mit "Hype"-Faktor ist der Buckel nach Markteinführung besonders hoch und der Abfall danach ausgeprägter.

Bei "Mainstream"-Produkten ist die Kurve flacher.
itsnogood7105.07.11 10:59
Sindbad
NowMac

Also ich behaupte einfach mal, dass Apple keine Idioten Bude ist und genau weiß wie der Markt funktioniert und wie viel Leute ihre Produkte kaufen wollen/werden.

Die könnten das locker in den Griff bekommen um den Markt sofort nach Release eines Produktes zu 99% zu bedienen.

Dann gäbe es höchsten Wartezeiten von einer Woche und nicht mehr.

Wenn man schon mal den Flash-Speicher Bedarf für 1 Jahr im Voraus fast aus der Portokasse ordern kann und damit allen anderen Abnehmern das Leben schwer macht ist ein ordentlich gefülltes Lager sicher kein Problem.

Ich bleib dabei: Apple hält seine Kunden absichtlich an der kurzen Leine
itsnogood7105.07.11 11:05
Ich weiß nicht, ob du schon mal ein neu auf den Markt gekommenes, begehrtes Auto bestellt hast. Falls ja wirst du deine Theorie selbst in Frage stellen müssen.

Hab ich. Und ich hab davor ein bewährtes Modell von der Stange bestellt. Beide hatten 3 Monate Lieferzeit.

Das liegt aber im Normalfall ganz einfach daran, dass ich mir ein Auto nach meinen Wünschen zusammenstellen kann. Farbe, Motorisierung, Ausstattung. Das wird dann auch erst gebaut nachdem ich bestelle. Denke da wird es sicher mehrere Hundert verschiedene Möglichkeiten geben.

Und das ist bei einem iPhone definitiv nicht der Fall. Da gibt es 2 Modelle und fertig. Ja mittlerweile 4 Modelle (weiß und schwarz) Selbst bei Books halten sich die Varianten in Grenzen...
PaulMuadDib05.07.11 11:06
itsnogood71
Ich bleib dabei: Apple hält seine Kunden absichtlich an der kurzen Leine
Was ein Quatsch. Das funktioniert vielleicht bei QVC & Co., um dort den Leuten ein vermeindliches Schnäppchen anzudrehen. Denn dadurch hast Du nur wenig Zeit zum Überlegen, bevor es "weg" ist. Und genau das will man erreichen: die Leute unter Druck setzen. Es geht um Minuten, nicht um Wochen.

Das ist beim iPhone & Co. mal ganz anders: die Leute wissen schon viel länger vorher, ob sie ein iPhone kaufen würden, oder nicht. Glaubst Du ersntahft, die Schlangen vor den Läden wäre kürzer, selbst wenn die genau Anzahl im betreffenden Laden bekannt wäre? Ich denke eher nicht.
thomas b.
thomas b.05.07.11 11:07
Wenn Apple die Produktion am Anfang künstlich verknappen würde, um den Preis hochzuhalten, würden sie a) anfangs jede Menge Umsatz damit verlieren und b) spätestens nach einem halben Jahr das Gerät für die Hälfte raushauen müssen, um es überhaupt noch los zu werden.

Anfangs viel Umsatz durch Verknappung verlieren und später mit hohem Nachlass zu verkaufen müssen wäre betriebswirtschaftlicher Nonsens.
marco-julio05.07.11 11:13
@Quickmix
Achja, wo bitte ist der Preis günstlich hochgehalten?

in Sachsen
Dr. Seltsam
Dr. Seltsam05.07.11 11:18
itsnogood71

Also ich habe bei BMW (hier um die Ecke) bereits 2 mal bei Markteinführung eines neuen Modells 6 Monate warten müssen. Mit der Ausstattung hat das überhaupt nichts zu tun, denn alle Fahrzeuge eines Modells befahren die gleiche Produktionsstraße und auch das Basismodell war nicht zu bekommen. Selbst der neue Dacia Duster hatte letztes Jahr über 6 Monate Lieferzeit und den gibt es nicht mal in besonders vielen Varianten.

Es liegt wie bereits mehrfach gesagt daran, dass es wirtschaftlich erstklassig hirnrissig ist, für ein Fahrzeug eine zusätzliche Fabrik zu bauen, die wenige Monate später überflüssig wäre.

Die Kunden warten sowohl bei Apple, als auch bei BMW - wo liegt das Problem?

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Mein erstes Apple Produkt war ein...

  • Desktop-Mac (PPC oder Intel)29,2%
  • Apple-Notebook (PPC oder Intel)18,2%
  • Klassischer Macintosh (68k)24,6%
  • Apple-Notebook/Portable (68k)2,8%
  • iPod14,5%
  • iPhone4,2%
  • iPad0,2%
  • Apple Watch0,0%
  • Andere Apple-Peripherie (Drucker, Webcam, Maus, Tastatur etc.)0,2%
  • Apple I/II, Lisa5,0%
  • Sonstiges1,2%
1175 Stimmen17.08.15 - 29.08.15
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