Montag, 17. Dezember 2007

Die Zeit der Jahresrückblicke ist gekommen, und so blickt auch PC World zurück und kürt die 15 größten Enttäuschungen des Jahres. Auf Platz 1: Windows Vista. Man stellt nicht das ganze System in Abrede, aber dafür, dass das OS fünf Jahre in Entwicklung war, sei es extrem schwach. Es habe zwar alles an Bord, was ein OS ausmachen würde, aber der hohe Preis von 399 $ für die Ultimate-Edition, die Benutzeraccount-Einstellungen, die den Usern mehr Sicherheit geben sollten, aber stattdessen größere Irritationen hervorriefen sowie die angekündigten und nie eingeführten Features und Innovationen machten es zu einem Produkt ohne jeden WOW-Effekt.
Viele Nutzer blieben so lange es geht bei XP, andere wechselten nach einem Ausflug zu Vista wieder zurück. Und nachdem das MacBook Pro von Apple der schnellste Vista-Rechner gewesen sei, den man je getestet hätte, könne man schon zurecht feststellen, daß "etwas grundsätzlich sehr sehr verkehrt läuft". Man hege trotzdem keinen Zweifel, daß Vista in den nächsten Jahren den PC-Markt dominieren werde, schon allein, weil es schwierig sei, Rechner zu kaufen, die ohne ein vorinstalliertes Vista zu bekommen seien - das sei allerdings in sich ebenfalls eine Enttäuschung.
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