Montag, 10. Juni 2013

Bild zur News "OS X Mavericks: Finder-Updates und Geschwindigkeitsoptimierungen"Im Rahmen der Keynote auf der WWDC-Konferenz gab Craig Federighi, Senior Vice President Software Engineering, einen Eindruck von dem kommenden Mac-Betriebssystem, das den Namen Mavericks tragen wird.
Neuerungen wird es sowohl in neuen Finder-Features geben als auch in verbesserten Geschwindigkeits- und Verbrauchswerten. So wird es künftig möglich sein, durch Tabs mehrere Schreibtischfenster in eines zu integrieren, analog zu den Webseiten-Tabs in Safari. Der Menüeintrag "Alle Fenster zusammenführen" vereinigt alle Fenster in ein einziges mit mehreren Tabs.

Dateien können nun beim Speichern zusätzlich zu Namen und Speicherort zusätzlich mit sogenannten Tags versehen werden. Das sind Begriffe (etwa "wichtig" oder "in Arbeit"), die daraufhin in der Seitenleiste der Schreibtischfenster als neue Reiter auftauchen. Klickt man auf sie, werden einem alle Dateien mit dem entsprechenden Tag angezeigt - unabhängig von der Dateiart oder dem Speicherort der Datei. Einzelne Dateien können auch mit mehreren Tags ausgestattet werden. Neben dem Speichern kann die Zuordnung eines Tags auch einfach per Drag & Drop erfolgen.

Großen Wert legte Federighi bei der Vorstellung auch auf die verbesserte Zusammenarbeit des Systems mit mehreren Bildschirmen. So wird es fortan möglich sein, das Menü und das Dock in jedem Bildschirm anzeigen zu lassen und es soll keine Probleme mehr geben, wenn an einzelnen Bildschirmen bestimmte Programme in den Vollbildmodus gehen; die anderen Bildschirme bleiben davon unbehelligt. Außerdem werden mit AirPlay angeschlossene HDTVs in Mavericks wie zusätzliche Bildschirme behandelt.

In Bezug auf die Technologien im neuen Betriebssystem pickte sich Federighi drei von vielen einzelnen Verbesserungen heraus. "Timer coalescing" optimiert den Übergang von einem Power-Modus zum anderen und soll die CPU-Nutzung dabei um bis zu 72% senken. Ein 1,5-fach schnelleres Aufwachen ist die Folge. "Compressed Memory" komprimiert den inaktiven Arbeitsspeicher, um Platz für andere Programme verfügbar zu machen. "App Nap" sorgt dafür, dass CPU-fordernde Webseiten - sollten sie durch andere Fenster verdeckt werden - keine CPU-Belastung mehr darstellen. All dies ist insbesondere für Nutzer von Laptops interessant, da durch diese Optimierungen die Batterielaufzeit erhöht werden soll.
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