Freitag, 13. September 2013

Nach Apples Einführung des schnelleren drahtlosen Übertragungsstandards 802.11ac in den neuen MacBook Air mit Haswell-Prozessor (Store: ) und der neuen Airport Extreme enttäuschte die damit erzielbare Geschwindigkeit der Datenübertragung in verschiedenen Tests. Im Vergleich zu Windows 8 auf dem 2013er MacBook Air lag die Performance unter OS X 10.8.4 mittels AFP-Protokoll deutlich niedriger. Mit dem Update auf 10.8.5 hat Apple dieses Problem nun offenbar beseitigt, wie Ars Technica in einem Test feststellen konnte. Demnach ist die Übertragungsgeschwindigkeit über das Apple Filing Protocol (AFP) via 802.11ac nun mehr als doppelt so hoch, wie zuvor. OS X schließt damit ungefähr zu der unter Windows 8 mit SMB erzielbaren Leistung auf. Die Transferleistung über SMB wurde mit 10.8.5 leider nicht verbessert. Da OS X Mavericks jedoch ein erneuertes, SMB2-basiertes Protokoll erhalten soll, ist das wohl zu verschmerzen.

Anzumerken ist noch, dass die neuen MacBook Air nicht den vollen 802.11ac-Standard – auch "Gigabit Wi-Fi" genannt – unterstützen, der bei theoretischen 1,3 Gbps liegt. Die MacBook Air schaffen zurzeit nur (ebenfalls theoretische) 866 Mbps. Für die volle Leistung müssten im Gerät drei Antennenpaare verbaut sein, im MacBook Air 2013 finden sich aber nur zwei Antennenpaare, womit auch nur zwei Kanäle mit jeweils 433 Mbps gleichzeitig übertragen werden können. Die neue Airport Extreme unterstützt jedoch drei Kanäle, und auch künftige MacBook Pro oder der neue Mac Pro werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Antennen einsparen.
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