Montag, 3. Dezember 2012

Anfang 2011 hatten Apple und News Corp. auf einem Medien-Event die iPad-Publikation "The Daily" präsentiert. Auf der gemeinsamen Pressekonferenz, für Apple war Eddy Cue anwesend, gab es eine ausführliche Vorstellung der ursprünglich ausschließlich für das iPad angebotenen, digitalen Zeitschrift. Obwohl die Abopreise mit 31,99 Euro pro Jahr nicht sonderlich teuer ausfallen, gelingt es The Daily aber nicht, im Gewinnbereich zu operieren. Stattdessen fuhr das Magazin fortwährend Verluste ein, schon im Sommer deutete sich an, dass News Corp. der Publikation keine große Geduld mehr entgegenbrachte. Der Observer berichtet damals, The Daily verursache einen Verlust von rund 30 Millionen Dollar pro Jahr, Anfang des Jahres lag die Abonnentenzahl gerade einmal bei 100.000 und somit deutlich unter den Erwartungen. Nun ist eingetreten, was ohnehin schon als sehr wahrscheinlich galt: Noch in diesem Monat wird The Daily eingestellt, Mitte Dezember erscheint die letzte Ausgabe. Auch für die 120 verbliebenen Mitarbeiter des Magazins bedeutet dies das Ende des von Rupert Murdoch als "mutiges Experiment" bezeichneten Unterfangens. Ein Teil der Mitarbeiter wird im Rahmen der Neugliederung bei News Corp in eine neue Gesellschaft überführt, sodass andere Titel des Verlages von den Erfahrungen profitieren können, so Murdoch in der offiziellen Stellungnahme.
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Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein12,9%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,3%
  • Unsicher, mich stört es nicht, sehe aber keine Vorteile7,5%
  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,5%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,8%
842 Stimmen19.03.15 - 29.03.15
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