Mittwoch, 8. Mai 2013

Bild zur News "Nach Kundenkritik: Telekom will weiterhin echte Flatrates anbieten"Die Ankündigung der Telekom, ab dem Jahr 2016 Volumenbegrenzungen im DSL-Bereich einzuführen und die Anbindung nach Verbrauch eines bestimmten Kontingents zu drosseln, sorgte für viel Kritik und heiße Diskussionen. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen reagierte am Montag sogar mit einer Abmahnung, da "eine Zurücksetzung auf eine Übertragungsrate von 384 KBit/s eine zeitgemäße Nutzung des Internets unmöglich mache". Anlässlich der Bekanntgabe der Quartalszahlen hat sich Telekom-Chef René Obermann jetzt noch einmal zu dieser Angelegenheit geäußert.

So heißt es: "Durch Angebote für Durchschnittsnutzer, bei denen soviel Datentransport vom Grundpreis abgedeckt sei, wie die große Mehrzahl der Kunden tatsächlich benötigt. Und mit Angeboten für wenige Prozent Intensivnutzer, die ein unbegrenztes Datenvolumen beinhalten, die dann aber auch ein paar Euro teurer sein werden – aus heutiger Sicht zwischen 10 und 20 Euro im Monat. Wir wollen auch in Zukunft Flatrates anbieten." Obermann gibt zu bedenken, dass es schwierig sei, aus heutiger Sicht bereits die Preise für das Jahr 2016 festzulegen."

"Wir ignorieren diese Kritik nicht, sondern hören genau hin. Unsere Angebote, werden auch 2016 marktgerecht und ihren Preis wert sein.“ Obermann erinnerte daran, dass die neuen Tarife technisch frühestens 2016 umgesetzt werden. „Bis dahin werden wir uns die Markt- und Nutzungsentwicklung genau ansehen." Man darf also gespannt sein, wie die zukünftige Tarifstruktur dann aussieht und ob es der Telekom gelingt mit dieser Reaktion, Ruhe in die Diskussion zu bekommen.
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Kommentare

Gerry
Hihi, hat da wer Federn bekommen. Bin zwar in Wien aber das ist auch für uns gut.
Quatsch Federn. Unternehmen wie die Telekom sehen Kunden und Politik als Papiertiger.
Das war doch Taktik die wussten ganz genau was passiert!
Anstatt die Preise ohne Volumenbegrenzung so zu lassen und stattdessen für begrenzte Tarife ein günstigeres Angebot zu machen gehen Sie genau den umgedrehten weg.
Ties-Malte
Was hat er gesagt? Für die wenigen, die eine Flatrate benötigten (also die "Intensivnutzer", werde es eine (deutlich teurere) Flatrate geben? Im Umkehrschluss: für alle anderen wird es die Drossel geben (die angeblich ausreichen soll – was immer das aus Sicht der Drosselkom heißen soll). Und nun hofft er, dass es weniger Kritik geben wird?! Puha…
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
Es ist ohnehin meines Erachtens albern von der Telekom über das Nutzerverhalten in drei Jahren und die Preise zu spekulieren. Zwar wird die Telekom über ein Paar mehr Infos und Statistiken verfügen als der Normalbürger, aber solche unerwarteten Ereignisse wie Google Fiber als Konkurrent oder Facebook als massiv genutzter Service kann niemand antizipieren.
„Der Optimist sieht das Licht am Ende des Tunnels, der Pessimist sieht den Zug, der Realist sieht Tunnel und Zug, der Zugführer sieht die 3 Idioten auf den Gleisen
iFreak777
"Unsere Angebote, werden auch 2016 marktgerecht und ihren Preis wert sein." HAHA der war gut!!! Das war leider noch nie der fall!
mac-g4
Wenn das wirklich so wenig intensive Nutzer sind warum das ganze uberhau.
2. in den nächsten Jahren wird der Daten Bedarf noch stark steigen z.b. Musik, Film, spiele, app Kauf oder Abo Dienste und die verschiedenen cloud Systeme
chessboard
Ein ziemlich umständliches Manöver, bloß um letztlich zu sagen: "Ab 2016 erhöhen wir die Preise".
Dr. Seltsam
Die Lösung ist an sich nicht schlecht, Leute welche die Netze massiv auslasten sollten tatsächlich für diesen Traffic finanziell aufkommen müssen. Das ist in so gut wie allen anderen Bereichen und selbst beim mobilen Internet so, mir war nie schlüssig weshalb dies beim Internet-Traffic anders sein sollte.

Der Schönheitsfehler: Nutzer welche die Netze gering belasten, sollten dafür auch weniger bezahlen.
Es ist immer wieder erstaunlich wie viele Leute den Unterschied zw. einem Shared und einem Switched Medium immer noch nicht verstanden haben.

Es ist im Festnetz relativ egal ob ich meine Leitung voll auslaste oder eben nicht und verursacht auch kaum Mehrkosten. Die Telekom macht das nur um mehr Kohle zu machen... Informiert euch doch erstmal bevor ihr hier so einen Mist von euch gebt.
mac-g4
Was etwas zum nachdenke bringt.
Habe da mal was gelesen das die teledoff Kunden anschreibt das sie w-LAN freigeben für Gäste so free hotspots.
Dachte erst an einen schertz bis gestern ein bekannter mich drauf ansprach weil er so einen Brief bekommen hat.
Entweder die sind nicht ganz sauber wenn Mann seinen begrenzte Daten Volumen teilen soll oder sie wollen das es scheitert.
Wie seht ihr das?
Spatenheimer2
Dr. Seltsam
Der Schönheitsfehler: Nutzer welche die Netze gering belasten, sollten dafür auch weniger bezahlen.

Ich fänds aber fair, wenn die mehr bezahlen müssten.
„No dynamite, chainsaws or shotguns.“
mac-g4
Was etwas zum nachdenke bringt.
Habe da mal was gelesen das die teledoff Kunden anschreibt das sie w-LAN freigeben für Gäste so free hotspots.
Dachte erst an einen schertz bis gestern ein bekannter mich drauf ansprach weil er so einen Brief bekommen hat.
Entweder die sind nicht ganz sauber wenn Mann seinen begrenzte Daten Volumen teilen soll oder sie wollen das es scheitert.
Wie seht ihr das?

Zu diesem auf der CeBIT vorgestellten Dienst ("WLAN to go") wurde aber schon bei dessen Ankündigung klargestellt, dass der so verbrauchte Traffic nicht zu irgendwelchen Nutzervolumina hinzugezählt werden soll. Neben Entertain und anderen Diensten wohl auch ein kleiner Nebenkriegs-Schauplatz, für den die Telekom eine Priorisierung bzw. zumindest Verkehrs-Trennung der übermittelten Datenpakete realisieren will.

Sie wollen ganz sicherlich nicht, dass das WLAN-Sharing scheitert – denn damit wollen sie Lastspitzen von den UMTS- und LTE-Netzen abführen.

Bei aller berechtigter Empörung machen sich viele Leute keine Vorstellung davon, was die abzusehende Explosion der Datenmengen für Anforderungen an den künftigen Ausbau der Netze bedeutet. Wenn man gleichzeitig hört, dass die Margen und Gewinne immer weiter sinken, ist schon verständlich, dass die Carrier daran irgendwas ändern wollen und müssen.
ulanbator
.... Telekomiker-Kunden wollen keine Bullshit-Angebote und wollen nicht für dumm verkauft werden...
locoFlo
ist schon verständlich, dass die Carrier daran irgendwas ändern wollen und müssen.

Ja, aber nicht so! Die brauchen mehr Geld um Dienstleistungen anzubieten? Dann sollen sie die Preis erhöhen und fertig ist. Aber, wie schon häufig erzählt wurde, es geht in gar nicht um die 10-20 Euro pro Anschluss.
Sie wollen Geld von Google, Yahoo und Apple haben.
„Control yourself. Take only what you need from it. “
Spatenheimer2
Dr. Seltsam
Der Schönheitsfehler: Nutzer welche die Netze gering belasten, sollten dafür auch weniger bezahlen.

Ich fänds aber fair, wenn die mehr bezahlen müssten.

Ist ja einfach mit dem Finger auf andere zu zeigen, oder? 😉 Weißt de denn wie dein Traffic 2016 aussieht?
Ich persönlich finde den Weg den die Drosselkom, Word of the Year 2013, beschreitet auf gut deutsch beschissen. Es werden immer mehr Aktivitäten ins Inet verlagert. Kuckst du HD Filme = Traffic. Bis 2016 3D Filme. Hups noch mehr Traffic und dann wollen die Drosseln? Soll die Telekom doch mal weniger Gewinn einstreichen und die Netze, grad in ländlichen Gebieten besser ausbauen... Glasfaser für alle. Dann wär ich auch bereit ein paar Euro mehr zu Zahlen.
Von einem, der aufgrund mangels von echten DSL mit einer Alternativen funklösung das WWW bereist;) (nein, kein mobilfunkstick Müll)
locoFlo
Dr. Snuggels, du darfst Spatenheimer nicht so ernst nehmen. Macht er ja auch nicht,
„Control yourself. Take only what you need from it. “
aquacosxx
das muss man der telekom schon lassen, sie haben das thema perfekt vernebelt. ich würde mal schätzen, dass 50% der leute, die sich über diese drosselkampagne erregen, nicht verstehen, was wirklich dahinter steckt.
Dr. Seltsam
Dr.Snuggels
Spatenheimer2
Dr. Seltsam
Der Schönheitsfehler: Nutzer welche die Netze gering belasten, sollten dafür auch weniger bezahlen.

Ich fänds aber fair, wenn die mehr bezahlen müssten.

Ist ja einfach mit dem Finger auf andere zu zeigen, oder? 😉 Weißt de denn wie dein Traffic 2016 aussieht?
Ich persönlich finde den Weg den die Drosselkom, Word of the Year 2013, beschreitet auf gut deutsch beschissen. Es werden immer mehr Aktivitäten ins Inet verlagert. Kuckst du HD Filme = Traffic. Bis 2016 3D Filme. Hups noch mehr Traffic und dann wollen die Drosseln? Soll die Telekom doch mal weniger Gewinn einstreichen und die Netze, grad in ländlichen Gebieten besser ausbauen... Glasfaser für alle. Dann wär ich auch bereit ein paar Euro mehr zu Zahlen.
Von einem, der aufgrund mangels von echten DSL mit einer Alternativen funklösung das WWW bereist;) (nein, kein mobilfunkstick Müll)
Wenn mein Traffic entsprechend höher ist, werde ich auch mehr bezahlen. Ich habe damit nicht das geringste Problem, machen wir doch beim mobilen Internet und massig anderen Leistungen ebenso.
Dr. Seltsam
Bonzo87
Es ist immer wieder erstaunlich wie viele Leute den Unterschied zw. einem Shared und einem Switched Medium immer noch nicht verstanden haben.

Es ist im Festnetz relativ egal ob ich meine Leitung voll auslaste oder eben nicht und verursacht auch kaum Mehrkosten. Die Telekom macht das nur um mehr Kohle zu machen... Informiert euch doch erstmal bevor ihr hier so einen Mist von euch gebt.
Das ist absoluter Käse. Die Backbones müssen das hergeben, der Flaschenhals ist einfach nur ein Stück weiter hinten. Switchen kannst du da so oft wie du lustig bist, wenn die Bandbreite hinten nicht da ist, geht einfach nichts mehr.
Cliff the DAU
Dr. Seltsam
Die Lösung ist an sich nicht schlecht, Leute welche die Netze massiv auslasten sollten tatsächlich für diesen Traffic finanziell aufkommen müssen. Das ist in so gut wie allen anderen Bereichen und selbst beim mobilen Internet so, mir war nie schlüssig weshalb dies beim Internet-Traffic anders sein sollte.

Der Schönheitsfehler: Nutzer welche die Netze gering belasten, sollten dafür auch weniger bezahlen.
Genau so isses. Wer das Netz überproportional auslastet, sei es durch hohe Datenrate (50/100 Mbit) oder viel saugt soll auch mehr bezahlen. Das ist so wie bei den geforderten höheren Steuern für wohlhabende/reiche. Es betrifft nur 5% der Steuerzahler die mehr zahlen und ich denke mal 5% der Internetnutzer die für ihr "ständig onlineseinmüssen" das Netz mehr auslasten als "Normalos".
„"Viele junge Leute ereifern sich über Anschauungen, die sie in 20 Jahren haben werden." (Jean Paul Sartre)“
Spatenheimer2
Cliff the DAU
Wer das Netz überproportional auslastet, sei es durch hohe Datenrate (50/100 Mbit) oder viel saugt soll auch mehr bezahlen. Das ist so wie bei den geforderten höheren Steuern für wohlhabende/reiche. Es betrifft nur 5% der Steuerzahler die mehr zahlen und ich denke mal 5% der Internetnutzer die für ihr "ständig onlineseinmüssen" das Netz mehr auslasten als "Normalos".

Ja genau. Und wenn die 5% der Telekomkunden ein paar Euro mehr im Monat zahlen, ist der Netzausbau komplett finanziert oder was?
Es ist einfach faszinierend, dass die Telekom es geschafft hat, den Leuten weiszumachen, dass in irgendwelchen Kellern fiese Raubsurfer sitzen, die dem braven deutschen Arbeiter das ganze Internet wegsaugen.
„No dynamite, chainsaws or shotguns.“
locoFlo
Das ist absoluter Käse. Die Backbones müssen das hergeben, der Flaschenhals ist einfach nur ein Stück weiter hinten. Switchen kannst du da so oft wie du lustig bist, wenn die Bandbreite hinten nicht da ist, geht einfach nichts mehr.

Es gibt kein Bandbreitenproblem der Backbones und wird in den nächsten Jahren auch nicht geben. Dort herrscht Überkapazität.
oder viel saugt soll auch mehr bezahlen.

Bits sind kein Wasser! Mehr Bits bedeutet nicht mehr Kosten für die Telekom. Wenn ich eine DSL-Leitung ständig voll auslaste macht das keinen Unterschied für die Telekom. Das sie jetzt so tun als würden ihnen regelmäßig zum Ende des Monats die Bits ausgehen ist lachhaft und peinlich.
Ja genau. Und wenn die 5% der Telekomkunden ein paar Euro mehr im Monat zahlen, ist der Netzausbau komplett finanziert oder was?

Genau. Es sollen ja nur die ominösen 3% sein. Die PR-Logik der Telekom geht aktuell so:
Wir haben eine Lücke von X-Milliarden Euro. Also verlangen wir von 3% der 12 Millionen Anschlüsse 20 Euro mehr im Monat! Wer das als logisch akzeptiert, glaubt auch an den Osterhasen.
Wahrscheinlicher ist: Wir verlangen von 100% unsere DSL-Anschlüsse 20 Euro mehr und versuchen auch noch Apple, Google, Amazon und Co doppelt zahlen zu lassen. So wird nen Schuh draus.
„Control yourself. Take only what you need from it. “
Siganomas
Auf jeden Fall hat es die Telekom mit ihren Ankündigungen geschafft mich davon zu überzeugen diesem Konzern so wenig wie Möglich Geld zu geben.

Keinen T-Festnetzanschluss und auch im Mobilfunk werde ich zu Vodafone oder einem kleinen Anbieter wechseln. Ich hab es einfach satt...

Zeit hab ich ja bis 2016, überstürzen muss ich da also nichts.
Hoffentlich ziehen die anderen Anbieter nicht alle mit...
Quickmix
Dr. Seltsam
Die Lösung ist an sich nicht schlecht, Leute welche die Netze massiv auslasten sollten tatsächlich für diesen Traffic finanziell aufkommen müssen. Das ist in so gut wie allen anderen Bereichen und selbst beim mobilen Internet so, mir war nie schlüssig weshalb dies beim Internet-Traffic anders sein sollte.

Der Schönheitsfehler: Nutzer welche die Netze gering belasten, sollten dafür auch weniger bezahlen.

So ist es.
Mr BeOS
Fer gute René ist ja schon fast so wischiwaschi wie seine Freundin in Ihrer Talkshow.
„http://www.youtube.com/watch?v=ggCODBIfWKY Keine Mark für Scharli, denn Scharli der ist...“
bwspeakers
René Obermann
Es ist schwierig, aus heutiger Sicht bereits die Preise für das Jahr 2016 festzulegen.

Ach. Aber ab welchem Volumen die Drossel greifen soll, das können sie jetzt schon festlegen?

Es ist ja wohl wesentlich schwieriger abzuschätzen, wie sich der benötigte Traffic des Heim-Anwenders (bei fortschreitender Verlagerung von immer mehr Diensten in die Cloud) entwickeln wird als die Kostenentwicklung pro TB am Backbone ...

Sag' einfach "Preiserhöhung" und gut is.
„Falsch: "Geht nicht" - Richtig: "Geht SO nicht"!“
Vielleicht bringt dieser Artikel der Wirtschaftswoche ein bisschen mehr Sinn in diesen ganzen Unsinn. Ein Oligopol nach EU-Wunsch? Dabei will ich vielleicht gar nicht einen 30 Mbps Anschluss. Schon gar nicht unter Aufgabe der Netzneutralität und des Wettbewerbs.
Tirex
"wir hören genau hin..." Einen Scheiss macht Ihr! Dann gäbe es den 3G Schalter beim iPhone 5 wieder!

Edit: ganz andere Baustelle, ich weiss, aber das Thema kursiert auch schon ewig und die machen da einfach nix!
Gutes Marketing, liebe Telekom. Jetzt ist nur noch die Drosselung im Gespräch und jeder regt sich darüber auf. Die eigentliche Sauerei, dass ihr aus Geldgier eines der Grundprinzipien des Internets aushebeln wollt, ist mittlerweile in der Öffentlichkeit eine völlig unbedeutende Nebensache...

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