Mittwoch, 30. Januar 2013

Bild zur News "Mozilla plant Änderung bei Browser-Plugins für Firefox"Wie Mozilla ankündigt, wird man den Umgang mit Browser-Plugins in Firefox ändern. Standardmäßig werden zukünftig alle Plugin-Inhalte einer Webseite grundsätzlich erst nach einem Klick durch den Nutzer aktiviert werden. Eine Ausnahme bildet lediglich die aktuellste Version des Adobe Flash Player. Ältere Versionen des Flash Player sowie andere Browser-Plugins hingegen werden erst auf Wunsch des Nutzers in einer Webseite geladen. Dieser neue Ansatz stellt eine verschärfte Politik zur bisherigen Praxis dar, bei der nur Browser-Plugins mit bekannten Sicherheitslücken nicht mehr automatisch aktiviert wurden.

Einen Anfang hat man bei älteren Versionen des Adobe Flash Player gemacht, die nun grundsätzlich erst nach einem Klick aktiv werden. In der Regel dürften aber nur wenige Nutzer von dieser Änderung betroffen sein, da sich der Flash Player seit einigen Versionen selbstständig aktualisieren kann. Für andere Browser-Plugins wie beispielsweise Java oder Silverlight kann die Änderung allerdings kritisch sein, denn nicht alle in Webseiten verwendeten Plugins sind für den Nutzer sichtbar und müssen in so einem Fall erst, versteckt in einem Menü der Adressleiste, aktiviert werden. Die Mozilla Foundation will mit der Änderung die grundlegende Browser-Sicherheit verbessern, da Plugins von Webseiten mit Ausnahme von Flash nicht mehr unbemerkt verwendet werden können.
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Kommentare

iEi
Fände es besser, wenn man diesen Modus An und Abschalten könnte.
Wer alles laufen lassen will sollte dies dann auch noch können.
o.wunder
Was ist mit JavaScript? Das ist ja kein Plugin, also wird das wohl weiter laufen, falls der Benutzer es nicht abschaltet?
Mecki
Java Applets und Silverlight findest du nicht einmal auf 0,1% aller Webseiten, insofern halte ich es für verschmerzbar, wenn der Nutzer einmal klicken muss, um diese zu aktivieren. Ggf. sollte es möglich sein, diese Seite dauerhaft frei zu schalten, so dass man in Zukunft nicht mehr klicken muss. Aber ansonsten halte ich das für ein sehr gute Idee. Vor allem da ja auch immer mehr Webseiten sogar ohne Flash auskommen. Viele verwenden gar kein Flash und bei vielen, die es verwenden, war ich überrascht, als ich Flash mal testweise abschaltet hatte, dass Seite dennoch funktioniert, weil sie dann statt Flash was anderes verwendet, was oft genauso gut funktioniert (z.B. Videos als HTML5 Video Objekte einbettet statt ein Flashvideo zu verwenden oder eine Flash Navigation durch eine HTML Navigation ersetzt, usw.)
Was mich daran etwas stört: Genau dafür gibt es seit Jahren AddOns, die das verflucht gut implementieren. Mit Whitelisting und allem PiPaPo. Wie schon bei den Webdevelopertools (vs. FireBug) frage ich mich etwas, wieso Firefox das Rad immer zwei mal erfinden muss, und vor allem: Das nochmal erfundene Rad fest einbauen, wenn es das doch schon als optionales(!) AddOn gibt.

Gut, OK, Lieschen Müller installiert vermutlich kein AddOn. Ich weiss allerdings nicht, wie man die Webwelt ohne Adblocker ertragen kann.
fluppy
Die sollen endlich Firefox wieder flüssig machen/optimieren. Was nützen tolle Werte in Javascript-Benchmarks, wenn die Grafikdarstellung ruckelt wie blöd.

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