Montag, 9. September 2013

Microsoft hat mit Xbox Music für iOS seinen Musik-Dienst auf Apples Multitouch-Geräte ausgedehnt (Store: ). Der auch durch Werbung finanzierte Musik-Streaming-Dienst setzt in der iOS-Version allerdings einen kostenpflichtigen Xbox Music Pass voraus und verzichtet im Gegenzug auf Werbung. Zumindest auf der iOS-Plattform steht Xbox Music damit nicht in direkter Konkurrenz zu Apples angekündigtem iTunes Radio, das sowohl einen werbefinanzierten Modus bietet als auch ein kostenpflichtiges Abonnement. Microsoft will in einer späteren Version von Xbox Music auch die Download-Funktion nachreichen, mit der sich Musikstücke auch ohne Internet-Zugang wiedergeben lassen. Xbox Music setzt iOS 6.0 voraus und ist als kostenloser Download gut 9 MB groß. Die App ist nur für iPhone und iPod touch optimiert.
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Kommentare

Blofeld
Blofeld09.09.13 09:25
erinnert ihr euch noch an "plays for sure", man durfte fleissig DRM-Musik kaufen, und auf einmal lief sie nicht mehr, weil MS beschlossen hat, den Dienst einzustellen? Klassiker.
ExMacRabbitPro
ExMacRabbitPro09.09.13 09:26
Interessant, ich dachte laut den AppStore Richtlinien sind Apps nicht erlaubt die einen kostenpflichtigen Dienst der außerhalb des Appstores bezahlt wird voraussetzen....?
"Every Gun That Is Made, Every Warship Launched, Every Rocket Fired, Signifies - In The Final Sense - A THEFT From Those Who Hunger And Are Not Fed, Those Who Are Cold And Are Not Clothed." - Dwight D. Eisenhower.
dreyfus
dreyfus09.09.13 09:31
Microsofts Talent, Dingen einen sinnvollen Namen zu geben, erstaunt immer wieder. Was bitte hat "Xbox" im Namen eines Music Streaming Angebotes zu suchen... Was kommt als Nächstes? Die SQL Server Videothek? Der Sharepoint Bookstore? Excel Podcasts?

Abgesehen davon kann man den Dienst mit iTunes Radio eher weniger vergleichen, eher mit Spotify oder Google Music All Access (auch ein toller Name, besonders international, geht runter wie Öl). Bei denen kann man sich gezielt Titel anhören und zum Teil auch kostenpflichtig offline nutzen, während iTunes Radio genau das ist, was der Name sagt... kostet dafür auch deutlich weniger.
Patriotismus ist die Tugend der Boshaften (Oscar Wilde)
dreyfus
dreyfus09.09.13 09:35
Blofeld
erinnert ihr euch noch an "plays for sure", man durfte fleissig DRM-Musik kaufen, und auf einmal lief sie nicht mehr, weil MS beschlossen hat, den Dienst einzustellen? Klassiker.

Was hat das mit einem Streaming Angebot zu tun? Da kauft man ja nichts.
ExMacRabbitPro
Interessant, ich dachte laut den AppStore Richtlinien sind Apps nicht erlaubt die einen kostenpflichtigen Dienst der außerhalb des Appstores bezahlt wird voraussetzen....?

Weshalb es ja auch Spotify, Pandora, etc. auf iOS gibt? Man darf die 30% an Apple nicht umgehen, wenn man den Verkauf aus einer iOS App abwickelt (bzw. von dort auf die Angebote verlinkt). Kostenlose Apps für kostenpflichtige Dienste kann man anbieten, wie man will. Ich kann ja auch mit der Spiegel App den Spiegel lesen und zahle mein Abo direkt an den Verlag.
Patriotismus ist die Tugend der Boshaften (Oscar Wilde)
roca12309.09.13 16:44
Der name xbox ist doch logisch. Micosoft hat die box in den letzten 5 Jahren zum Medienkonsumgerät umgebaut. (Xbox Movies / Xbox Music, dazu noch die ganzen Medien Apps Lovefilm, Arte, Zdf…)

Mit der Xbox One treibt Microsoft die Geschihte nocht weiter voran in dem das TV Porgramm per Sprachen und gesten gesteuert wird.
dom_beta09.09.13 19:22
dreyfus
Microsofts Talent, Dingen einen sinnvollen Namen zu geben, erstaunt immer wieder. Was bitte hat "Xbox" im Namen eines Music Streaming Angebotes zu suchen... Was kommt als Nächstes? Die SQL Server Videothek? Der Sharepoint Bookstore? Excel Podcasts?

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Nerd Humor!
.........
dreyfus
dreyfus09.09.13 23:01
roca123
Der name xbox ist doch logisch. Micosoft hat die box in den letzten 5 Jahren zum Medienkonsumgerät umgebaut. (Xbox Movies / Xbox Music, dazu noch die ganzen Medien Apps Lovefilm, Arte, Zdf…)

Mit der Xbox One treibt Microsoft die Geschihte nocht weiter voran in dem das TV Porgramm per Sprachen und gesten gesteuert wird.

Schaut man sich die Marktanteile (für Musik, TV, Film) in den USA so an, erscheint das ganz offensichtlich vielen nicht logisch. Xbox-irgendwas taucht da noch nicht einmal am Rande auf. Wenn ich Xbox höre, denke ich an eine lärmende hässliche Kiste auf der meine Tochter einst herumgedaddelt hat (und die mir ganz sicher in kein Wohnzimmer kommt). Für die Mehrzahl der Menschen ist Xbox = Spiele und wenn ich "Xbox Music" höre, denke ich an den Soundtrack von PacMan.

Eine Kiste, die fast 500 EUR kostet und an einer von mir unkontrollierbaren Überwachungsanlage hängt (weder über Mikro noch Kamera habe ich wirklich Kontrolle, zumal das Teil ja auch noch einen TPM Chip an Bord hat), ist weder preislich noch vom Konzept her akzeptabel. Über Sprachsteuerung würde ich ja noch mit mir reden lassen (wenn so ein Ding, ohne BD-Laufwerk und Kamera - beides brauche ich nicht, 200,- € kosten würde und wenigstens auf meine iTunes Bibliothek zugreifen könnte), aber Gesten?
Patriotismus ist die Tugend der Boshaften (Oscar Wilde)

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