Dienstag, 4. Dezember 2012

Während sich SSDs mit Flash-Speicher weiterhin im Aufwind befinden, stagniert der Markt für USB-Sticks, wie aus einer aktuellen Studie von SCCG hervorgeht. Im vergangenen Quartal ging der Absatz im Vergleich zum zweiten Quartal um 3 Prozent auf 61,3 Millionen Sticks zurück. Insgesamt werden in diesem Jahr voraussichtlich 248,5 Millionen Speichersticks gekauft, wobei die durchschnittliche Speichergröße bei 17,38 GB liegt. Das größte Marktsegment bilden demnach Speichersticks mit 16 GB Kapazität. Der Preis für USB-Sticks war im vergangenen Quartal um durchschnittlich 16 Prozent gefallen, was auch auf die Überproduktion bei Flash-Speicher zurückzuführen ist. Nachdem 64-Gbit-Chips mit 25 Nanometer Strukturbreite bei USB-Sticks mittlerweile den Standard darstellen, dürfte die Einführung der 128-Gbit-Chips mit 19 Nanometer Strukturbreite zu einer Erhöhung der gebotenen Speicherkapazitäten bei weiter fallenden Preisen führen. Den größten Markt für USB-Speicher bilden die USA mit 35 Prozent, gefolgt von Asien/Pazifik mit ebenfalls 35 Prozent sowie Europa mit 30 Prozent. Am häufigsten wird der Studie zufolge zu USB-Sticks von SanDisk (20%), Kingston (18%) und Transcend (10%) gegriffen.
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