Mittwoch, 1. Juli 2009

Seit vielen Jahren stammt das Design der Apple-Produkte aus der Feder von Jonathan Ive. Der schon unzählige Male für seine Ideen prämierte Ive hat in einem Interview bereitwillig Rede und Antwort gestanden und sich zur Philosophie des Designs bei Apple geäußert. Er könne es sich nicht vorstellen, gutes Design zu machen, ohne mit Prototypen zu arbeiten. Er selbe könne zum Beispiel nur sehr schlecht zeichnen, deswegen benötige er etwas vor sich, das er berühren kann und mit dem er arbeiten könne. Auch das Präsentieren liege ihm nicht besonders, daher konzentriere er sich auf Objekte. Der Frage, was Ive am ersten iPhone nicht gefallen habe, wich er mit der Feststellung aus, ein Designer könne niemals vollständig zufrieden sein. Von "Focus Groups", also Diskussionsgruppen während des Entstehungsprozesses hält Ive übrigens wenig.
Jonathan Ive war früher unter anderem für das Design von Toiletten zuständig. 1992 wechselte er dann zu Apple und zählt seit 1997 zu einem der wichtigsten Vertrauten Steve Jobs. In einem früheren Interview gab er einmal an, die ersten Jahre bei Apple seien frustrierend gewesen, da viele schlechte Entscheidung getroffen wurden. Erst mit Steve Jobs habe Apple sich wieder auf Design und Innovation konzentriert.
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