Freitag, 21. Dezember 2012

Noch einen Monat vor der Vorstellung des Web-Browsers Safari am 7. Januar 2003 gab es Diskussionen über den richtigen Namen. Die interne Bezeichnung war laut Projektleiter Dom Melton für mehr als ein Jahr "Alexander". Doch als die Veröffentlichung näher rückte, begann bei Apple die Suche nach einem geeigneteren Namen. Ein Favorit von Apples verstorbenen CEO Steve Jobs war für einige Zeit der Name "Freedom", den er häufig wiederholte und an verschiedenen Personen ausprobierte.

Zu diesem Zeitpunkt vor zehn Jahren war der Internet Explorer auch auf dem Mac noch der dominierende Web-Browser. Dies lag zum Teil an Apple selbst, denn im Zuge der Vereinbarungen mit Microsoft wurde der Internet Explorer auf den Macs als Standard-Browser ausgeliefert. Insgesamt wurde der Name "Freedom" aber mit allgemeiner Skepsis aufgenommen. Auch der Name "iBrowse" konnte sich nicht durchsetzen und so wuchs die Verzweiflung unter allen Beteiligten, rechtzeitig einen geeigneten Namen zu finden.

Schließlich legte sich Steve Jobs fest: Der Browser bekam 30 Tage vor seiner Veröffentlichung den Namen "Safari". Im Gegensatz zu anderen Name war dieser bei allen beteiligten Mitarbeitern schnell akzeptiert und so wurde der damals noch KHTML-basierte Browser auf der Keynote als "Safari" der Öffentlichkeit vorgestellt.
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