HighPoint stellt neue 8-Bay-RAID-Lösung für Thunderbolt vor

HighPoint hat mit dem NA762TB eine neue RAID-Lösung mit Thunderbolt-Anschluss vorgestellt. Das Gehäuse kann bis zu acht Festplatten oder SSDs aufnehmen und so maximal 32 TB Speicherkapazität zur Verfügung stellen. Für die Organisation des Speichers stehen die RAID-Modi 0, 1, 5, 6, 10 und 50 sowie JBOD zur Auswahl. Für die Verarbeitung der Daten greift der Hardware-RAID-Controller auf 512 MB RAM zurück und gewährleistet so einen hohen Datendurchsatz von maximal 10 Gigabit pro Sekunden. Geeignet ist das NA762TB für alle SAS/SATA-Festplatten bis 15.000 Umdrehungen pro Minute.


Das integrierte Netzteil garantiert eine Stromversorgung von bis zu 300 Watt. Insgesamt drei Lüfter und zahlreiche Temperatursensoren sind im Inneren des Aluminiumgehäuses verbaut. Über LEDs und Lautsprecher kann das RAID-System vor ungünstigen Temperaturen warnen. Im Gehäuse ist außerdem ein Kensington-Lock integriert, um das RAID vor Diebstahl zu schützen. Die Speicherschächte selbst können über ein integriertes Schloss gesichert werden. Das NA762TB ist ab sofort im Fachhandel verfügbar. Einen Preis nennt HighPoint nicht. Bei einigen Händlern ist die RAID-Lösung mit einem Preis von rund 1.800 Euro (ohne Festplatten) gelistet.

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Kommentare

Thomas Kaiser
Thomas Kaiser27.01.14 13:25
Und warum schreibt Ihr nur Pressemeldungen ab bzw. um und unterschlagt die wichtigste Information? Das Ding ist ein RocketRAID 4520 SAS-RAID-Controller im externen Gehäuse.
MikeMuc27.01.14 13:53
Thomas Kaiser
Das Ding ist ein RocketRAID 4520 SAS-RAID-Controller im externen Gehäuse.

Hallo Thomas, ohne jetzt im Serverthread zu suchen unterschlägst du uns jetzt aber ob das eine gute oder schlechte Sache ist mit ausgerechnet diesem Controller
maculi
maculi27.01.14 14:15
1800 Euro nur fürs Leergehäuse finde ich heftig. Es gibt von Areca etwas vergleichbares , und das kostet meines Wissens ein paar hundert Euro weniger.
Stresstest27.01.14 14:38
Thomas Kaiser
Und warum schreibt Ihr nur Pressemeldungen ab bzw. um und unterschlagt die wichtigste Information? Das Ding ist ein RocketRAID 4520 SAS-RAID-Controller im externen Gehäuse.

Und da es ja so viele Thunderbolt-Leergehäuse gibt, wo man auch einfach den RAID Controller rein stecken kann ist deine Information dann mehr wert als die Meldung oben?
Marcel_75@work
Marcel_75@work27.01.14 16:42
So ein RocketRAID 4520 SAS-RAID-Controller kostet als PCIe-Karte knapp 700,- €, für den Luxus "Thunderbolt 2" und Gehäuse (inkl. Netzteil, Lüfter und Sensoren) noch mal einen "Tausender" drauf ist schon heftig irgendwie ...
Thomas Kaiser
Thomas Kaiser27.01.14 16:46
MikeMuc
Thomas Kaiser
Das Ding ist ein RocketRAID 4520 SAS-RAID-Controller im externen Gehäuse.

Hallo Thomas, ohne jetzt im Serverthread zu suchen unterschlägst du uns jetzt aber ob das eine gute oder schlechte Sache ist mit ausgerechnet diesem Controller

Weder noch. Aber es ist die einzig essentielle Information, denn "Thunderbolt-RAID" enthält eben als isolierte Aussage null Information (weil Thunderbolt in dieser Spielart nur "PCIe am Kabel" bedeutet und es essentiell ist, was für Controller im Gehäuse steckt)

SAS ist schon mal gut, denn das bedeutet, dass man a) keine OS X Treiber braucht, b) davon booten kann, weil man keine EFI-Treiber braucht sondern die von Apple bereits in der Firmware enthaltenen nutzbar sind und c) nicht von der Entwicklung im Bereich CoreStorage-Optimierungen abgeschnitten ist (ich zumindest gehe davon aus, dass Apple so wie sie jetzt in Mavericks viel unter der Haube bzgl. RAM-Verbrauch und Energiesparen optimiert haben, in Zukunft auch bzgl. Storage weitere Optimierungen vornehmen werden und Dateisystem bzw. CoreStorage-Zwischenschicht und lowlevel-Storage-Treiber weiter zusammenwachsen werden)

Ob der verbaute Controller was kann... keine Ahnung, interessiert mich auch null. Aber wenigstens kann bzw. sollte man danach googlen, wenn man sich auf die simple Erkenntnis einläßt, dass Thunderbolt nicht einfach 'ne weitere Storage-Schnittstelle ist sondern lediglich das Transportmedium für eine solche (als da über PCIe möglich wären: SATA, SAS, NVMe und absurderweise sogar paralleles SCSI. Wobei ich vermute, dass Letzteres von Optimierungen ausgeschlossen bleibt, weil Technologie auf Abstellgleis)
Stresstest
Und da es ja so viele Thunderbolt-Leergehäuse gibt, wo man auch einfach den RAID Controller rein stecken kann ist deine Information dann mehr wert als die Meldung oben?

Tschuldige, meine "Information" erforderte dann noch bisserl geistige Transferleistung

Ansonsten gibt es durchaus genau diese Gerätekategorie tatsächlich, bspw. von Sonnet oder auch NetStor: http://www.netstor.com.tw/_03/products_Thunderbolt_TB.htm

Und wenn Du da guckst und überlegst und vergleichst, dann fällt Dir irgendwann auf, warum es nicht so toll ist, wenn eine Seite, die "technews" im Namen hat, nur Pressemeldungen umschreibt und warum man sich mit sowas nicht zufriedenstellen sollte. Weil nämlich der hier im Beitrag vorgestellte NA762TB "komischerweise" genauso heißt wie der von NetStor... und letztlich gar nicht so neu ist.

Das Spannende sind bei TB immer die Innereien, denn NetStor steckt einen ARC-1223-8i http://www.starline.de/produkte/raid-controller/areca-raid-c ontroller/arc-1223-8i/ rein und Highpoint vertickt nun eben das gleiche Blech als OEM mit dem eigenen RocketRAID 4520.

Und die Unterschiede liegen nun zum Beispiel in den Bereichen Performance, Monitoring (aber OK, gibt auch Leute, denen LEDs und Buzzer reichen) oder auch Interoperabilität (also kann ich im Worst Case, wenn RAID-Controller oder Netzteil des Dingens sterben, die Platten rausrupfen und an irgendeinem anderen Areca- oder Highpoint-Controller wieder zum Laufen kriegen? Usw. usf. -- dazu ist aber nötig, dass man nicht nur außen auf das Gehäuse schaut und den "Thunderbolt-RAID"-Sermon nachquatscht sondern dass man bisserl ins Detail geht. Nun klarer?
Cyco
Cyco27.01.14 18:13
Und wie immer ist es wunderbar, dass man heute die Platten einfach so in ein anderes Gehäuse stecken kann.
Interessant sieht es aber wie immer in 5 - 10 Jahren aus.
ups, noch mehr Verunsicherung in dieser Diskussion.
Thomas Kaiser
Thomas Kaiser27.01.14 18:42
Cyco
Und wie immer ist es wunderbar, dass man heute die Platten einfach so in ein anderes Gehäuse stecken kann.

Davon würde ich erstmal nicht ausgehen. Also in Bezug auf beliebiges "anderes Gehäuse" bzw. überhaupt Fokus auf "Gehäuse". Highpoint sagt, dass man Platten an beliebigen anderen RocketRAID-Controllern (mit ausreichender Anzahl Ports natürlich) wieder als konsistentes Array zum Laufen kriegt. Dito mit Areca. Aber über Kreuz? Kaum.

Kann natürlich bei Überlegungen bzgl. Verfügbarkeit eine Rolle spielen, zu wissen, dass man sich nicht noch ein zweites komplettes Leergehäuse daneben stellen muß sondern es auch reicht, den Controller auf Halde zu haben (bspw. in einem alten MacPro im Produktivbetrieb mit weniger Platten -- die MacPro kommen ja bereits mit MiniSAS 8087 auf 4 x SATA Breakout-Kabel). Aber diesen Überlegungen stellt sich ja meist der typische Klein-RAID-User eh nicht...
Cyco
Interessant sieht es aber wie immer in 5 - 10 Jahren aus.

Den Einwurf versteh ich vermutlich nicht.

Oder andersrum: Für die Situation in 5-10 Jahren könnte das spezifische Gehäuse-Prinzip eigentlich ganz praktisch sein, denn letztlich ist der Controller austauschbar. Alles, was auf der einen Seite PCIe 2.0 x8 und auf der anderen als Verbindung zur Backplane 2 x SFF-8087 bereitstellt, kann verbaut werden. So es sowas in paar Jahren überhaupt noch geben sollte.

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