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HP kooperiert mit Uhrenmarken für iPhone-kompatible Smartwatches

Der Hardware-Hersteller HP (Hewlett-Packard) wird das Engagement auf dem Smartwatch-Markt vergrößern. In dieser von der Apple Watch dominierte Branche ist das Unternehmen bereits mit einem eigenen Modell vertreten. Jetzt wurde bekannt, dass sich HP mit den Uhrenherstellern Titan und Movado zusammengesetzt hat, um weitere Smartwatches auf den Markt zu bringen. Alle Modelle sollen mit dem iPhone kompatibel sein. HP kümmert sich in der Partnerschaft um einige Hardware-Module, die Software und das User Interface, während die Uhrenhersteller Design und Fertigung des eigentlichen Zeitmessers übernehmen.

Movado
Die in der letzten Woche verkündete Partnerschaft HPs mit der Schweizer Uhrenmarke Movado hat bereits zur Ankündigung eines konkreten Produktes geführt: die Movado Bold Motion, die zwar über kein digitales Display verfügt, aber Kurznachrichten über einen LED-Lichtring anzeigt und über haptisches Feedback sowie einen Schrittzähler verfügt. Der Starttermin ist noch nicht bekannt, aber die Uhr kann bereits für 695 US-Dollar vorbestellt werden. Sie verspricht eine Akkulaufzeit von einer Woche, ihre Begleit-App fürs Smartphone soll es sowohl für iOS als auch Android geben.


Titan
Ganz frisch ist die Kooperation HPs mit dem indischen Uhrenhersteller Titan, der fünftgrößten Uhrenmarke der Welt. Die beiden Unternehmen haben allerdings noch kein konkretes Produkt angekündigt. Man kann allerdings damit rechnen, dass HP seine Anstrengungen im Smartwatch-Sektor noch verstärken wird und unter dem Programmtitel „Engineered by HP“ mit weiteren Uhrenherstellern Partnerschaften schließt.

Bisherige Partnerschaften
Die einzige HP-Smartwatch auf dem Markt ist bisher die Chronowing, die für 350 bis 650 US-Dollar zu haben ist und in Zusammenarbeit mit Gilt und dem Designer Michael Bastian entstanden ist. Auch die Chronowing kann sowohl mit iPhones als auch Android-Geräten zusammenarbeiten.

Partnerschaften mit anderen Unternehmen für die Entwicklung von Produkten zählen für HP zu den üblichen Vorgehensweisen. Vor zehn Jahren hatte HP eine kurzlebige Partnerschaft mit Apple, die in der Entwicklung eines eigenen HP-iPods führte. Diesem blieb aber der Erfolg auf dem Markt verwährt und Steve Jobs blies diese Vereinbarung schon nach einem Jahr wieder ab.

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Kommentare

Thyl24.11.15 12:22
Über den technischen und Markt-Misserfolg der Produkte muss man sich, denke ich, nicht groß auslassen.

Dennoch irritiert mich die Nachricht. Sie deutet darauf hin, dass Apple entweder nicht an Kooperationen zur Einschalung der watch-Elektronik in Gehäuse von anderen Uhrenherstellern interessiert ist, oder ein ziemlich elitäres und langsames Verhalten an den Tag legt, was deren Auswahl anbelangt. Es kann ja wohl davon ausgegangen werden, dass die verschiedenen Uhrenhersteller vorher erst einmal bei Apple angefragt haben. Die sind ja nicht dämlich. Haben aber wohl eine Abfuhr bekommen.

Schade, das Design der Apple Watch gefällt mir nicht besonders, und ich hätte gerne auch etwas mehr Formauswahl, nicht nur beim Armband. Nach 4 Monaten Dauerbenutzung gefällt sie mir immer noch nicht.
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