Montag, 18. Februar 2013

Bild zur News "Google gibt Kundendaten bei Android-Käufen an App-Entwickler weiter"Wie über einen erfolgreichen App-Entwickler in Australien bekannt wurde, händigt Google bei App-Käufen für Android einige Kundendaten ungefragt den Entwicklern aus. Dem Bericht nach ist der Vorgang in dieser Art in keiner Nutzungsregelung aufgeführt, erlaubt aber Entwicklern relativ einfach, über die Google-Suche den App-Kauf einer Person zuzuordnen. Zur Verfügung stehen ihnen dafür der vollständige Name, der Wohnort sowie die E-Mail-Adresse. Die Informationen könnten Entwickler dem Bericht zufolge beispielsweise nutzen, um Kunden bei einer negativen Bewertung unter Druck zu setzen. Problematisch ist aber vor allem, dass jeder Anbieter von Android-Apps diese Informationen erhält, selbst wenn es sich um Anbieter von Schadsoftware handelt.

Google selbst wollte sich bislang nicht zu dem Vorgang äußern, hatte aber gegenüber Medienvertretern erklärt, dass man in diesem Zusammenhang nicht von einer Sicherheitslücke reden kann. Ob Google die Daten absichtlich herausgibt, ist aber dennoch unklar. Im vergangenen Herbst hatte Google zumindest die E-Mail-Adresse noch durch eine Alias-Adresse verschleiert gehabt. Warum dies seit Oktober beziehungsweise November nicht mehr erfolgt, ist bislang nicht bekannt. Für die Übermittlung des Ortes gibt es dagegen mittlerweile eine Erklärung. Im Gegensatz zu Apple müssen sich App-Entwickler bei Google nämlich selbst um die Steuerabrechnung kümmern. Hierbei ist der Ort des Kunden von Interesse, Name und E-Mail-Adresse sind dafür allerdings nicht notwendig.
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Kommentare

Jam-K
Ich hoffe mal das es apple nicht auch so macht
iGod
Schön, warum macht Apple das nicht? Ich muss immer meine ganzen Daten eingeben und dann werden die nicht mal weiter gegeben? Das ist doch dann alles für Katze, Apple ist so Scheiße geworden. Wenn ich die schon eingeben muss, dann sollen die auch anständig gebraucht werden und weitergegeben werden. So eine egoistische Scheiße die Apple da abzieht, da krieg ich das Kotzen.

FREIHEIT FÜR MEINE PERSÖNLICHEN DATEN!
„Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung! “
Spatenheimer2
Wie ist das bei iOS? Kann der Anbieter einer App da eine Auswertung fahren, mit welcher Apple-ID eingekauft oder eine Bewertung abgegeben wurde?
„No dynamite, chainsaws or shotguns.“
Ach ich bin so froh, habe ich nichts mit Android zu tun...
Spatenheimer2

Nein, das geht nicht. Du kannst nichts von den Käufern sehen.
o.wunder
Schon hat Google den nächsten Datenskandal am Hals. Irgendwie lernen die das nicht. Ich bin mal gespannt wie teuer das jetzt für Google wird. Ob Android für Google überhaupt ein lohnendes Geschäft ist. Ich bezweifel das.
zwirn
iGod
Ohne inhaltlich auf deine Äußerungen einzugehen. Das ist nicht der Ton, den ich in diesem Forum lesen will.
Ich bitte um Verständnis!
„http://www.youtube.com/watch?v=HGmjr4p34Y8“
vb
Mich stört igods formulierung nicht.

Igod

Das kannst du ganz einfach umgehen, indem du dich als Carlos Montana Kolumbien anmeldest. Ich mach das so, kein mensch prüft das...
„Man kann auch Anderes blasen als Trübsal...“
sumo111
Ziemlich heftig!
Da hilft nur noch Benutzername- und Wohnortwechsel und weg von Google hin zu Apple......in der Hoffnung, dass es da besser ist
Dagegen ist ja eine Lasagne gar nix...
reneS
Tja, der Preis für die Gratiskultur
„An Apple a day keeps Windows away“
macmuckel
Ist es wirklich neu, dass Google sein Produkt Anwender verkauft?
MacStarTrader
Jetzt mal anders rum gesehen:

Wenn ich eine Bewertung für eine App abgebe und auf ein Problem hinweise, oder schreibe was nicht funktioniert, dann steht dies in der Bewertung und fertig. Der Anbieter hat keine Möglichkeit mich zu kontaktieren um mich zu fragen, wann das Problem wie auftritt! Wenn man es so sieht, dann haben die Entwickler die Möglichkeit den Nutzer zu kontaktieren und ihn um Mthilfe zu bitten. ggf. bekommt er eine neue Version der App zum testen, vielleicht wird er somit Beta Tester oder kann an der Verbesserung der App behilflich sein .... vielleicht bekommt er daraufhin alle zukünftigen Updates kostenlos? Die Sache mal etwas aus dem anderen Blickwinkel betrachtet.
„#MacStarTrader (Twitter)“
iGod
MacStarTrader
Jetzt mal anders rum gesehen:

Wenn ich eine Bewertung für eine App abgebe und auf ein Problem hinweise, oder schreibe was nicht funktioniert, dann steht dies in der Bewertung und fertig. Der Anbieter hat keine Möglichkeit mich zu kontaktieren um mich zu fragen, wann das Problem wie auftritt! Wenn man es so sieht, dann haben die Entwickler die Möglichkeit den Nutzer zu kontaktieren und ihn um Mthilfe zu bitten. ggf. bekommt er eine neue Version der App zum testen, vielleicht wird er somit Beta Tester oder kann an der Verbesserung der App behilflich sein .... vielleicht bekommt er daraufhin alle zukünftigen Updates kostenlos? Die Sache mal etwas aus dem anderen Blickwinkel betrachtet.

Das könnte auch alles anonym Geschehen. Ich gebe eine Bewertung ab, der Entwickler kann unter die Bewertung schreiben, antworten und ich bekomme eine Benachrichtigung.
Betatester für eine App wird sich kaum ein Entwickler aus dem Appstore suchen.
„Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung! “
MacStarTrader
iGod das ständige Zitieren eines kompletten Beitrags ist unangebracht, nervt und braucht kein Mensch!

So, zum Thema: Aber genau die von Dir benannte Funktion bietet noch nicht mal der App Store an.
Klar kann man auch so machen wie bei Amazon, dort läuft der Emailverkehr ja auch komplett über Amazon.
„#MacStarTrader (Twitter)“
Die Rezessionen sind nicht als Support Plattform gedacht.
Wenn du ein Problem hast schreibst du die Entwickler direkt an und alles ist gut.
teorema67
Für die Steuer ist in der Regel das Land, nicht der Ort erforderlich. Sogar in CH ist die MwSt in allen Kantonen gleich.
MacStarTrader

Eine bewertungsfunktion ist nicht für Support gedacht! Möchtest du diesen haben kannst du auf der Website des Entwicklers per kontaktformular im Hilfe bitten und in dieser Situation bewusst deine Email Adresse an ihn senden.

Es ist ganz einfach: Google schert sich einen Scheiß um die Datensicherheit der User! Diese Geschichte beweist das mal wieder! So etwas kann mal aus Versehen passieren aber bei google ist es schon Standart!
„Ne Ne, seit Steve Jobs nicht mehr da ist.... “
MacStarTrader
subjore
nowMAC


Leider ist dies wohl eine Eurer Wunschvorstellungen. Schaut mal die Bewertungen der letzten tagesschau App an, ihr werdet sehen, dass dort sehr wohl Probleme beschrieben werden. Warum?
Vielleicht um zukünftige Käufer zu warnen ein Update zu installieren?

Was ist denn der Sinn einer Rezession? Wenn ich schreibe : stürzt nach Start der App immer ab, kann nicht benutzt werden - Achtung kein Update machen!! *

"Oder: Einfach die App löschen und neue laden, dann gehts wieder!

Dann wissen es zukünftige Kunden. Sorry, aber wenn jeder dem Support schreiben würde, könnte niemand vor dem Update gewarnt werden.....

Ihr seht, so ne Rezession ist gar nicht mal so schlecht.
„#MacStarTrader (Twitter)“
Ohhhh... eine News vom 13.02.2013 recycelt
JackBauer
Ich will Google nicht bashen, denn Apple hat sich ebenfalls schon den ein oder anderen Datenzwischenfall geliefert und viele andere Firmen auch, aber warum muss Google, die ja nun dieses Image wirklich haben, das auch bei jeder Gelegenheit unterstreichen?

Wäre es nichtmal an der Zeit an diesem sehr großen Defizit was zu machen, oder ist es einfach nicht gewollt?
bluejayde67
MacStarTrader
Du meinst sicher Rezension. Rezession ist wieder was ganz anderes.
Nur mal so, bevor jemand auf komische Gedanken kommt.
MacStarTrader
bluejayde67

hehe, stimmt. Hab nur Wirtschaft im Kopp aber ändern kann ich es jetzt auch nicht mehr
„#MacStarTrader (Twitter)“
teorema67
Für die Steuer ist in der Regel das Land, nicht der Ort erforderlich. Sogar in CH ist die MwSt in allen Kantonen gleich.

Nun, die größte Ausnahme von der Regel ist die USA, jeder Staat hat seine eigene Sales Tax, daher ist für die Heimat von google der Ort + Staat sehr wohl wichtig.
Interessant finde ich auch, dass google nun die Presse "bittet", die Story nicht so zu sehr zu publizieren:
reneS
Tja, der Preis für die Gratiskultur

Warum Gratiskultur?

Das Samsung Galaxy S3 kostet gutes Geld, ebenso das Nexus 4... so wie eigentlich jedes Android-Telefon/Tablet.

Viele Apps in GooglePlay kosten auch Geld.. wo ist da dann die Gratiskultur?
ExMacRabbitPro
MacStarTrader
Jetzt mal anders rum gesehen:

Wenn ich eine Bewertung für eine App abgebe und auf ein Problem hinweise, oder schreibe was nicht funktioniert, dann steht dies in der Bewertung und fertig. Der Anbieter hat keine Möglichkeit mich zu kontaktieren um mich zu fragen, wann das Problem wie auftritt! Wenn man es so sieht, dann haben die Entwickler die Möglichkeit den Nutzer zu kontaktieren und ihn um Mthilfe zu bitten. ggf. bekommt er eine neue Version der App zum testen, vielleicht wird er somit Beta Tester oder kann an der Verbesserung der App behilflich sein .... vielleicht bekommt er daraufhin alle zukünftigen Updates kostenlos? Die Sache mal etwas aus dem anderen Blickwinkel betrachtet.

Eine Supportanfrage zu einer App hat nix - aber auch gar nix - im einem Bewertungstext zu suchen. Viele App-Käufer schnallen das einfach nicht. Der grund ist EBEN GERADE DER, dass man als Entwickler dann null Chance hat, mit dem Kunden kontakt aufzunehmen um das Problem zu lösen.
Genau dazu gibt es im App Store bei JEDER APP einen SUPPORT LINK (Apple schreibt vor, dass es diesen geben muss und die überprüfen das auch) über den man mit dem Entwickler kontakt aufnehmen kann. Oftmals landet man dann auf einer Seite der Web Site des Entwicklers mit einer email Adresse oder einem Support Formular (so habe ich das gemacht).

Mittlerweile betteln viele Entwickler schon in der App Beschreibung darum, keine Support-Anfragen in den Bewertungstext zu schreiben.
„"Every Gun That Is Made, Every Warship Launched, Every Rocket Fired, Signifies - In The Final Sense - A THEFT From Those Who Hunger And Are Not Fed, Those Who Are Cold And Are Not Clothed." - Dwight D. Eisenhower.“
Supremeja
Ich finde wieder diverse Äusserungen sehr interessant. Alles muss anonym sein.....bla bla...

Wenn man sich zmb. Photoshop oder ähnliches kauft, dann kauft man nicht die Software sondern eine Lizenz. Im Regelfall geschieht das mit den persönlichen Daten (Name, Adresse, Bezahlsystem). Somit hat der Lizenzgeber die Daten des Lizenznehmers.

Auch bei einer kleinen App für einen Euro erwirbt man eine Lizenz.
Daher finde ich das nicht schlimm. Ich gebe Adobe & Co gerne meine Daten um meine Lizenzen zu aktivieren und auch zusätzliche Vorteile zu erhalten (Free Plugins, Online Shop Credit etc).

Schlimm ist, wenn eine App Daten von deiner Device saugt und einfach an irgendwelche Leute weiter gibt. "So was ist ein No Go“ und nicht wenn der Verkäufer den Namen des Lizenznehmers an den Lizenzgeber weiter gibt. Das sollte doch einleuchten.
iEi
Natürlich ist das keine Sicherheitslücke.
Das ist deren Geschäftsmodell.
Meint ihr die Androidentwickler arbeiten alle für Umsonst.
Google verdient Geld mit Werbung und Kundendaten.
Apple verdient Geld mit sehr teurer Hardware.
Ist aber nix neues jetzt, oder?
was mich etwas stutzig macht, ist dass es bei den dutzenden von tausenden developern erst jetzt auffällt und erst jetzt einer damit ankommt...zumal da auch einige Apps im Play Store von xda developern kommen, die ja gerade auch einige Dienste von google in ihren Costum Roms entfernen wollen und generell sehr auf Sicherheit und Anonymität bedacht sind.

Auch hier sind ja einige Entwickler unterwegs die für Android und iOS entwickeln - und da ist das noch kein Totschlagargument in den mactechnews Kommentaren?

Eigenartig...
Dekator
Google selbst wollte sich bislang nicht zu dem Vorgang äußern, hatte aber gegenüber Medienvertretern erklärt, dass man in diesem Zusammenhang nicht von einer Sicherheitslücke reden kann.
... reden KÖNNE meint ihr doch sicher... oder gebt ihr jetzt Googles Meinung als Fakt aus?
Es IST eine Sicherheitslücke, aber eine gewollte. Seien wir ehrlich, der totalen Überwachung steht ohnehin so gut wie nichts im Wege. Das Einzige, was hilft, ist den Leuten auf die Finger zu klopfen und zu protestieren. Über den politischen Weg läuft ja meist nichts, im Gegenteil.
music-anderson
Wenn wir es so sehen, dann sollten alle aus dem Internet bleiben. Denn hier werden die meisten Daten weitergereicht. Die allerbesten sind diese Abmahnanwälte, die tauschen die Daten gegeneinander aus. Und der Staat lässt sie verdienen. Aber auch wenn man mit seiner Karte im Laden an der Kasse bezahlt, sitzt man schon im Boot.Also nicht aufregen, sondern bei Lidl & Co einkaufen gehen und mit Karte latzen.
„Wenn Du nicht weisst was man Dir will, was willst n Du
o.wunder
Jo zitieren von kompletten Beiträgen ist absoluter Blödsinn.
Ich sehe es auch so. Bewertungen sind für andere User gedacht, für Support kontaktiert man den Entwickler direkt. Das schreiben viele Entwickler sogar in die App-Beschreibung. Rezensionen sind kein Kontaktformular für Support.

Natürlich kann ich als User trotzdem Bugs u.a. in der Rezension auflisten - aber halt nur um andere User darüber zu informieren. Ich darf dann aber nicht davon ausgehen, dass der Entwickler das dort auch alles liest.

Apple gibt keine iTunes-/AppStore-Kundendaten an die Entwickler weiter. Ich erinnere mich an die Diskussion, als die Abo-Sache neu war. Da wollten die Verlage nämlich genau das erreichen (Einsicht in die Kundendaten). Aber Apple sagt ganz klar: "Das sind UNSERE AppStore-Kunden. Die Daten werden NICHT herausgegeben!"

Was Google hier abzieht ist schon krass und zeigt wieder mal, dass man denen wirklich nichts anvertrauen kann.
Mac-Harry.de
Wieso wundert ihr Euch eigentlich? Hat denn Google jemals behauptet, dass die Daten nicht genutzt und auch nicht weitergegeben werden? Hey, das ist GOOGLE. Dort geht es um Daten, Nutzung, Profile und so weiter, die zu vermarkten sind.

Ich finde die Apple iCloud und die Apple-ID eine gute Lösung dagegen:
http://mac-harry.blogspot.de/2013/02/icloud-fur-iphone-und-ipad.html

Andi Schenk
Spatenheimer2
Wie ist das bei iOS? Kann der Anbieter einer App da eine Auswertung fahren, mit welcher Apple-ID eingekauft oder eine Bewertung abgegeben wurde?

Nein, kann er nicht (AFAIK).
Damit ist erneut bewiesen, dass Android das bessere Mobil-OS ist, denn Android ist offen (jeder kriegt Deine Adresse zu sehen). Dies im Gegensatz zu iOs, welches geschlossen (nur Apple sieht Deine Adresse) ist.

Ganz klar ein Vorteil zu Gunsten von Google, denn OFFEN ist besser als GESCHLOSSEN


Andi Schenk
LoCal
Das Samsung Galaxy S3 kostet gutes Geld, ebenso das Nexus 4... so wie eigentlich jedes Android-Telefon/Tablet.

Viele Apps in GooglePlay kosten auch Geld.. wo ist da dann die Gratiskultur?

Samsung, HTC und die anderen Android-Anbieter bekommen das Geld, bezahlen aber nichts an Google für Android. Die Entwicklung von Android kostet bei Google aber auch Geld (die Programmierer brauchen Pizza & Bier, sonst programmieren sie nicht). Da Google auch kein Wohlfahrtsverein, sondern ein gewinnorientiertes, börsennotiertes Unternehmen ist, muss irgendwo ein ROI für die Android Entwicklung sein.
Ein altes Indianersprichwort sagt: If you don't pay for it, you are the product.
Sprich: Dafür, dass das OS bei Android kostenlos ist (nicht umsonst), "zahlst" du mit deinen Daten.
Privatanwender können selbst entscheiden, ob es das Wert ist. IMHO für Schule/EDU und Firmenanwendung ein No-Go.
Andi Schenk
music-anderson
Wenn wir es so sehen, dann sollten alle aus dem Internet bleiben

Finde ich nicht.
Ich denke, es sollte durchaus Internet-Business geben, das mit den Kundendaten behutsam umgeht und deine Daten nicht weitergibt. Dazu gehört eine gute Privacy-Policy und eine gute Umsetzung derselben. Beides halte ich bei Apple als relativ gut gegeben. Bei Google ist die Umsetzung sicher in der Regel auch gut, aber das Geschäftsmodell spricht dagegen.
Eventus
Ich muss zugeben, dass bei Android Export/Import besser funktioniert – es werden schön automatisch im Hintergrund private Daten exportiert, Viren importiert.
„Schwuppdizität. (Wortkreation: penumbra – Danke!)“
teorema67
haschuk
teorema67
Für die Steuer ist in der Regel das Land, nicht der Ort erforderlich. Sogar in CH ist die MwSt in allen Kantonen gleich.

Nun, die größte Ausnahme von der Regel ist die USA, jeder Staat hat seine eigene Sales Tax, daher ist für die Heimat von google der Ort + Staat sehr wohl wichtig.

Aber sonst nirgend. In US nur der Staat, immer separat erfasst, nicht der Ort.
Hilft alles nix. Könnte, sollte, müsste,… …es ist einfach an der Zeit, dass der Gesetzgeber grenzübergreifend richtig draufhaut. Persönliche Daten sind PERSÖNLICHE Daten.

Mich nervt es schon so richtig, dass ich jetzt dauernd einen Katalog vom WELTBILD-Verlag kriege, weil ich da EINMAL was gekauft habe. Hallo!? Ich habe euch meine Adresse gegeben, damit ihr mir einmalig die WARE liefert und nicht im vierteljahres-Rythmus einen toten Baum!

Was wir brauchen, ist ein Opt-In für jegliche Datenweitergabe. Und zwar mit der klaren Ansage, dass die Dienstleistung nicht verweigert werden darf, wenn man die persönlichen Daten nicht angibt. Ausnahme: Die Daten sind für die Dienstleistung zwingend nötig (Also sagen wir mal: Ein Fax-Mail-Gateway kann man natürlich nur mieten, wenn man eine Mailadresse angibt.)

Aber da kann man auf die Politik lange warten. Wir Verbraucher müssen handeln:
„Guten Tag. Ich kaufe bei ihnen nix mehr, weil sie mich mit "Produktinformationen" zumüllen, Sie Saftladen, Sie!“
memphyss
Eventus
Ich muss zugeben, dass bei Android Export/Import besser funktioniert – es werden schön automatisch im Hintergrund private Daten exportiert, Viren importiert.

Ein hoch auf deine Weitsicht und deine Schadenfreude.
Denn wenn auch nur einer deiner Kontakte ein Android Handy hat, bist du (nach deiner Auffassung von Android) mit deinen Daten ebenso dabei.

ratti
Sehe ich ähnlich, aber die Politik steckt leider noch in der Betaphase was Internetrecht betrifft.
Bruny
Gibt es denn tatsächlich noch Leute, die sich bei Google oder sonstwo mit dem Real-Namen anmelden? ich mein, bei der Lizensierung teurer Softwarepakete kann ich das ja noch nachvollziehen, aber allein die Zwischenschaltung von Google, Facebook oder sonst einer dieser Player schlösse es für mich persönlich bereits aus. Ich finds auch nicht verwunderlich, dass da Daten weitergegeben werden. Nichts anderes ist doch deren Geschäft...
, , , und besonders
Bruny
ratti
Hilft alles nix. Könnte, sollte, müsste,… …es ist einfach an der Zeit, dass der Gesetzgeber grenzübergreifend richtig draufhaut. Persönliche Daten sind PERSÖNLICHE Daten...

Stimme dir absolut zu. Problem: Rate, wer z.B. bei der EU als 'Berater' in solchen Fragen unterwegs ist, also von uns sogar dafür bezahlt wird... Richtig: der überführte Betrüger Gutti...

Schön wäre, wenn die Leute langsam aufwachen und aufhören, die etablierten Verbrecher-Lobby-Parteien zu wählen. Im Falle Bayerns seh ich da aber schwarz, auch wenn hinsichtlich der restlichen Republik die Hoffnung ja zuletzt stirbt.

Spaß beiseite. Letzten Endes bleibt es doch wieder am Verbraucher/Bürger hängen. Der muss andere Wege gehen, Facebook und Google einfach nicht nutzen. Wenn die Masse vor die Wand fährt (und das tut und will sie ja leider), muss man ja nicht mitmachen. Etwas abseits zu stehen, während die Leute ihr Leben mit unwichtigen Unsinn vertun, kann ganz amüsant sein. Da tut es auch garnicht leid, wenn man nicht 'dazu' gehört... Besser wäre freilich, wenn man einen politischen Wandel mit initiieren könnte. Virales Verbreiten der Vernunft könne ein Anfang sein. Gute Gründe zu liefern, warum geiz nicht geil ist... warum die aktuelle Politiker-Brut weggewählt gehört usw. Ist doch noch nicht aller Tage Abende. Das wissen selbst die Esoteriker, seitdem der Maja-Kalender obsolet geworden ist...
music-anderson
Aber auch wenn man mit seiner Karte im Laden an der Kasse bezahlt, sitzt man schon im Boot.Also nicht aufregen, sondern bei Lidl & Co einkaufen gehen und mit Karte latzen.

Ich habe seit fast 2 Jahren keine EC Karte mehr, kein Payback, kein Facebook, betreibe Data Trashing und lebe nicht in der Höhle. Man kann sich also durchaus wehren.
Eventus
Ich muss zugeben, dass bei Android Export/Import besser funktioniert – es werden schön automatisch im Hintergrund private Daten exportiert, Viren importiert.

Jaja. Und die Schweiz ist voll mit Nazigold.
sierkb
, , , und besonders

Schöngeredet, schöngeredet, schöngeredet, schöngeredet und besonders schöngeredet
macster:

Vollständig gelesen (und nicht nur überflogen) UND auch verstanden, was insbesondere Link 1 und Link 5 inhaltlich aussagen?
Oder ist's bei Dir nur pures Schwarz-Weiß-Denken und der Wunsch, einfach nur mal wieder blind draufkloppen zu können und die Enttäuschung darüber, dass da mit Fakten und entkräftenden Argumenten hantiert wird, die so gar nicht in blindwütiges Bashing und das vereinfachende, vorurteilsgeladene Schubladendenken Einiger passen wollen?

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