Freitag, 1. März 2013

Ein fünfjähriger Junge in Großbritannien gab innerhalb von 15 Minuten gut 1.700 Pfund, umgerechnet fast 2.000 Euro, in einem sogenannten Freemium-Spiel aus, welches im App Store grundsätzlich kostenlos angeboten wird. Die InApp-Käufe hat der Junge nicht als solche erkannt und auch der Vater hatte offenbar nicht damit gerechnet, dass nach dem kostenlosen App-Download irgendwelche Kosten für das Spiel anfallen könnten. Aufmerksam wurde die Familie erst nach einem Anruf des Kreditunternehmens, welches Probleme hatte, die große Summe vom Konto abzubuchen. Ein großer Schreck, insbesondere für den Fünfjährigen, der sich daraufhin noch Standpauken von seinen Geschwistern anhören musste.

Glück im Unglück hatte die Familie aber bei der Reaktion von Apple. Die Summe wurde problemlos erstattet. Darauf können sich Eltern aber nicht verlassen, da dies nur auf Kulanzbasis erfolgt und sich Apple meist nur einmal so großzügig zeigt. Eltern sind daher aufgefordert, genau zu prüfen, welche kostenlosen Apps sie ihren Kindern herunterladen. Kostenlose Apps mit InApp-Käufen sind daran zu erkennen, dass zusammen mit der App-Beschreibung auch einige InApp-Käufe und deren Preise gelistet werden. Um ungewollte InApp-Käufe zu verhindern, können diese in den allgemeinen Einstellungen von iOS beschränkt werden.
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Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein13,1%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,4%
  • Unsicher, mich stört es nicht, sehe aber keine Vorteile7,8%
  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,2%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,5%
864 Stimmen19.03.15 - 30.03.15
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