Freitag, 1. März 2013

Ein fünfjähriger Junge in Großbritannien gab innerhalb von 15 Minuten gut 1.700 Pfund, umgerechnet fast 2.000 Euro, in einem sogenannten Freemium-Spiel aus, welches im App Store grundsätzlich kostenlos angeboten wird. Die InApp-Käufe hat der Junge nicht als solche erkannt und auch der Vater hatte offenbar nicht damit gerechnet, dass nach dem kostenlosen App-Download irgendwelche Kosten für das Spiel anfallen könnten. Aufmerksam wurde die Familie erst nach einem Anruf des Kreditunternehmens, welches Probleme hatte, die große Summe vom Konto abzubuchen. Ein großer Schreck, insbesondere für den Fünfjährigen, der sich daraufhin noch Standpauken von seinen Geschwistern anhören musste.

Glück im Unglück hatte die Familie aber bei der Reaktion von Apple. Die Summe wurde problemlos erstattet. Darauf können sich Eltern aber nicht verlassen, da dies nur auf Kulanzbasis erfolgt und sich Apple meist nur einmal so großzügig zeigt. Eltern sind daher aufgefordert, genau zu prüfen, welche kostenlosen Apps sie ihren Kindern herunterladen. Kostenlose Apps mit InApp-Käufen sind daran zu erkennen, dass zusammen mit der App-Beschreibung auch einige InApp-Käufe und deren Preise gelistet werden. Um ungewollte InApp-Käufe zu verhindern, können diese in den allgemeinen Einstellungen von iOS beschränkt werden.
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Kommentare

Zen 2.101.03.13 17:03
Was macht ein 5 jährigem mit einem iOS Gerät ?
Stefan S.
Stefan S.01.03.13 17:05
die sollten solche scheinheiligen Apps rauswerfen.
Derartig krasse Folgen sollten gleich neben dem Downloadbutton stehen.
Manning, Snowden,Levison & - teilweise - Feinstein sind Helden und Obama stinkt.
Stefan S.
Stefan S.01.03.13 17:05
Zen 2.1
Was macht ein 5 jährigem mit einem iOS Gerät ?
Spielen, was sonst.
Manning, Snowden,Levison & - teilweise - Feinstein sind Helden und Obama stinkt.
Hannes Gnad
Hannes Gnad01.03.13 17:20
Es scheint so, als könnte dieser Prozeß eine Optimierung vertragen, mit Kursrichtung "Schutz des Kunden (auch vor sich selbst)".
MacBeck
MacBeck01.03.13 17:24
Dreckszeugs, diese "Free"Dings Spiele - schon für Erwachsene eine fiese Sache, bei Kindern extrem perfide. Ist es nicht so, dass man innerhalb von 15 min nach Passwort-Eingabe das Passwort nicht noch einmal eingeben muss?
Ich hatte mal ne App, die erst mehrere "Bewerte uns" und ähnliches hatte und dann wollte die App die Kauf-Bestätigung. Gleich abgebrochen und gelöscht.
It is what it is - don't make it what it isn't.
roca12301.03.13 17:32
7 der 10 Umsatzstärksten Apps sind Freemium Apps… mehr braucht man dazu eigentlich nicht sagen.
MacBeck
MacBeck01.03.13 17:41
Fifa 14: entweder Echtzeit eine Woche warten, oder NUR 0,99 pro Spieltag zahlen, und schon geht es weiter. Rote Karte? Für 4,99 kannst du diese wegbekommen. Verloren? Zahle NUR 0,49 pro Tor und du bist der Gewinner!!! Dafür bekommst du dann das super mega exclusive Badge "Golden Boy"

Hm, ich sollte mich bei EA bewerben

Wobei schon FIFA 13 nervig ist mit dem Transfersystem. Man weiß nie, wann ein Spieler zusagt. Entweder man zahlt dann echtes Geld für virtuelle Kohle u d schmeißt den Spieler zu, oder man hat u.U. Pech und wartet ein halbes Spieljahr. Ich halte das für einen Test, wie weit EA gehen kann...
It is what it is - don't make it what it isn't.
maclex
maclex01.03.13 17:52
Bei aller prüfung durch apple , sowas dürfte nicht möglich sein in ihrem store.


Darum geht es mir voll auf den keks wenn immer alle noch diese "geprüft durch apple" Leier hervorkramen.
Zuviele dubiose apps sind da schon durchgewunken worden.
Andere werden wiederum gekickt weil es apple nicht in den kram passt
Der store ist sowieso nicht unbedingt "kundenfreundlich" angelegt.

Wie wäre eine unterteilung in :
FreeApp
InApp
FreemiumApp
CashApp

Gratis ist einfach irreführend und nicht wahr.
Hauptsache die kohle stimmt.
LampenImac,PMG5,iBook,MBP2007,MBP 2010,iPod2003,nano2007, iphone3,4,6+, 2APE, ipad2,ipadmini, AppleTV2,MagicMouse,AluTastatur
smuehli
smuehli01.03.13 17:53
InApp käufe habe ich Grundsätzlich abgeschalten auf allen iOs Geräten. Falls ich wirklich mal in die Verlegenheit komme eine App zu kaufen, dann aktiviere ich es unmittelbar davor und danach wird es sofort wieder abgeschalten!
ramone
ramone01.03.13 17:57
erinnert mich daran
(Lisa bei Steve)
Cliff the DAU
Cliff the DAU01.03.13 17:58
Wie kommt denn die Kreditkartennummer in die App??????????????
"Viele junge Leute ereifern sich über Anschauungen, die sie in 20 Jahren haben werden." (Jean Paul Sartre)
Gerhard Uhlhorn01.03.13 17:59
Ich würde meinem Kind keine Zahlungsmittel im Store Account zur Verfügung stellen. Dann kann so etwas auch gar nicht passieren.

Warum bitte muss ein 5-jähriger eine Kreditkarte hinterlegt haben?!?
ulanbator
ulanbator01.03.13 18:11
Mein Kind weiss auch nicht den Code von meiner Apple-ID oder von meiner Kreditkarte .. und das bleibt auch so....der Inn-App-Müll sollte verschwinden.....
Hannes Gnad
Hannes Gnad01.03.13 18:12
Cliff the DAU
Wie kommt denn die Kreditkartennummer in die App??????????????
Papas Apple ID.
Gerhard Uhlhorn
Ich würde meinem Kind keine Zahlungsmittel im Store Account zur Verfügung stellen.
Genau. Kinder und Jugendliche bekommen eine eigene Apple ID mit ohne keine Kreditkarte.
Gerhard Uhlhorn01.03.13 18:14
Hannes Gnad
… mit ohne keine Kreditkarte.
Eben.
thomas b.
thomas b.01.03.13 18:18
Cliff the DAU
Wie kommt denn die Kreditkartennummer in die App??????????????

Eine sehr berechtigte Frage. Wie kann man so doof sein und auf dem Gerät eines Kleinkindes seinen eigenen Account mitsamt Kreditkartendaten zu installieren? Kinder sollten einen eigenen Account mit Guthaben aus Aufladekarten haben.

Ausgeschimpft gehören die Eltern, nicht der Fünfjährige.
molly7801.03.13 18:18
Der InApp "Müll" bleibt - 30% davon gehen doch an Apple CashCow
Gut finde ich es auch nicht - habe es überall deaktiviert.
Luzifer
Luzifer01.03.13 18:26
Ich finde, die Kennzeichnung von kostenpflichtigen Angeboten in den Apps ist oft kaum bis gar nicht erkennbar. Das sollte auf jeden Fall von Apple geändert werden. Kauffunktionen gehören als solche eindeutig gekennzeichnet, besonders wenn sie sich in sogenannten Free-Apps verstecken! In-App-Käufe sind ja sogar von mir oft nicht als solche erkennbar.
Cogito ergo bumm!
koehler01.03.13 18:59
In 15Minuten?????
Wie soll das gehen bitte????
Cliff the DAU
Cliff the DAU01.03.13 18:59
Also meine beinahe 18 jährige Tochter hat einen Apple Account ohne Kreditkarte! Kann man beim Registrieren einfach anwählen. Denn wenn man beim Mac Programme aktualisieren möchte gehts ja nur noch über den App Store.
"Viele junge Leute ereifern sich über Anschauungen, die sie in 20 Jahren haben werden." (Jean Paul Sartre)
roca12301.03.13 19:09
koehler
In 15Minuten?????
Wie soll das gehen bitte????

Einfach 20 Bootsladungen Donuts kaufen (90 Euro pro Ladung)


Gratis Apps sollten auch wirklich gratis sein.
marco m.
marco m.01.03.13 19:18
Was regt ihr euch denn auf? InApp Käufe sind doch schon in der Beschreibung ersichtlich. Und wenn man seinem Kind dann das Gerät in die Hand gibt, ohne InApp Käufe zu sperren, dann kann man einzig und allein nur die Eltern dafür verantwortlich machen.
Chevy Chase: "Twenty years ago, we had Steve Jobs, Johnny Cash and Bob Hope. Now we have no jobs, no cash, and no hope. Please, don't let Kevin Bacon die."
theFlash01.03.13 19:29
Mit Benutzer Accounts wäre das nicht passiert.
Grolox01.03.13 19:32
maclex01.03.13 17:52
Bei aller prüfung durch apple , sowas dürfte nicht möglich sein in ihrem store.


Darum geht es mir voll auf den keks wenn immer alle noch diese "geprüft durch apple" Leier hervorkramen.
Zuviele dubiose apps sind da schon durchgewunken worden.
Andere werden wiederum gekickt weil es apple nicht in den kram passt
Der store ist sowieso nicht unbedingt "kundenfreundlich" angelegt.

Wie wäre eine unterteilung in :
FreeApp
InApp
FreemiumApp
CashApp


Hier fehlt noch ....
Werbefreie App
BIC01.03.13 19:35
marco m.
Was regt ihr euch denn auf? InApp Käufe sind doch schon in der Beschreibung ersichtlich. Und wenn man seinem Kind dann das Gerät in die Hand gibt, ohne InApp Käufe zu sperren, dann kann man einzig und allein nur die Eltern dafür verantwortlich machen.

Ungünstig an der Sache sind eben die Voreinstellungen in iOS. Habe meine Geräte auch scharf geschalten, das bei jedem Kauf (inkl. In-App) das Passwort abgefragt wird. Aber es gibt auch sehr viele weniger versierte Anwender!
Schon mal daran gedacht, das dem Mann In-App Käufe unbekannt gewesen sein könnten?
iOS an sich kann auch ein zwei-jähriges Kind bedienen, versteht bloß nicht unbedingt, was es genau tut.
marco m.
marco m.01.03.13 20:11
Gut, aber dafür ist ja der Besitzer zuständig, und nicht Apple, steht ja alles da(ganz unten) Die Einschränkungen sind im Menü auch nicht zu übersehen, da muss man nicht viel Ahnung haben. Und den vierstelligen Code knackt bestimmt kein 5 jähriges Kind.
Chevy Chase: "Twenty years ago, we had Steve Jobs, Johnny Cash and Bob Hope. Now we have no jobs, no cash, and no hope. Please, don't let Kevin Bacon die."
o.wunder
o.wunder01.03.13 21:34
Ich habe den Eindruck das hier viele nicht wissen wie diese Einkäufe möglich waren:

Die Eltern haben etwas gekauft und dafür das Kennwort eingegeben. Bis 15 Minuten danach war dann der Account zum Einkaufen ohne erneute Eingabe der Kennwortes freigeschaltet.

Das Kind musste als in diesen 15 Minuten die 2000€ mit InApp Käufen verballert haben - irre das so etwas überhaupt möglich ist.

InApp Kauf sollte immer zwingend die Eingabe des Kennwortes verlangen. Da hat Apple geschludert und deswegen Zahlen sie auch.
joh3,1601.03.13 23:50
Also, das Hauptroblem liegt darin, dass iOS immer noch keine Multiuser-Möglichkeit bietet! Da wir uns in unserem Haushalt nur ein iPad leisten können, welches von allen genutzt wird, wäre es von riesigem Vorteil, wenn für die Kinder ein eigener User erstellt werden könnte, trotz der Möglichkeit von *Einschränkungen".... hoffentlich kommt da bald was von Apple!
Gerhard Uhlhorn02.03.13 00:27
Ja, dem kann ich nur beipflichten!
Hägar02.03.13 00:37
marco m und andere
Ihr habt wohl noch keine Kinder. Durch persistenz schaffen die unglaublich viel! Zumindest meine 3 haben da viel Geduld. Dann spielt auch der Zufall eine große Rolle.

Am schlimmsten finde ich allerdings, denen ständig erklären zu müssen, warum ein bestimmtes Feature im Spiel erst extra gekauft und bezahlt werden muss. Da kaufe ich lieber ein Spiel für 20 Tacken und gut ist! Zumindest sind da die Kosten transparent.
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Mein erstes Apple Produkt war ein...

  • Desktop-Mac (PPC oder Intel)29,3%
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  • Apple-Notebook/Portable (68k)2,8%
  • iPod14,4%
  • iPhone4,3%
  • iPad0,2%
  • Apple Watch0,0%
  • Andere Apple-Peripherie (Drucker, Webcam, Maus, Tastatur etc.)0,2%
  • Apple I/II, Lisa5,1%
  • Sonstiges1,2%
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